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	<title>Alkoholfrei &#8211; Historisch Kochen</title>
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	<description>Alte Rezepte online</description>
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		<title>Сбитень (Sbiten), Russisches Heißgetränk 🇷🇺</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 09:25:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Getränk]]></category>
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					<description><![CDATA[&#1057;&#1073;&#1080;&#1090;&#1077;&#1085;&#1100; (Sbiten) Sbiten ist eines der &#228;ltesten und traditionellsten Hei&#223;getr&#228;nke Russlands, das oft als Vorl&#228;ufer des Tees oder Kaffees in Russland gilt. Es ist ein s&#252;&#223;es, w&#252;rziges und w&#228;rmendes Getr&#228;nk, das besonders in den kalten Monaten beliebt war. Zutaten 1 Liter Wasser 150 g Honig 150 g Zucker 2 Lorbeerbl&#228;tter 5 g Gew&#252;rzmischung (typischerweise Nelken, <a href="https://historischkochen.de/%d1%81%d0%b1%d0%b8%d1%82%d0%b5%d0%bd%d1%8c-sbiten-russisches-heissgetraenk-%f0%9f%87%b7%f0%9f%87%ba/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Сбитень (Sbiten)</h1>
<p>Sbiten ist eines der ältesten und traditionellsten Heißgetränke Russlands, das oft als Vorläufer des Tees oder Kaffees in Russland gilt. Es ist ein süßes, würziges und wärmendes Getränk, das besonders in den kalten Monaten beliebt war.</p>
<h3>Zutaten</h3>
<ul>
<li><b>1 Liter</b> Wasser</li>
<li><b>150 g</b> Honig</li>
<li><b>150 g</b> Zucker</li>
<li><b>2</b> Lorbeerblätter</li>
<li><b>5 g</b> Gewürzmischung (typischerweise Nelken, Zimt, Ingwer und Kardamom)</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<ol start="1">
<li><b>Sud ansetzen:</b> Die Gewürze (Lorbeerblätter, Nelken, Zimt, Ingwer, Kardamom) in einen Liter kochendes Wasser geben.</li>
<li><b>Süßen:</b> Den Zucker und den Honig hinzufügen.</li>
<li><b>Kochen:</b> Die Mischung <b>10–15 Minuten</b> lang kochen lassen.</li>
<li><b>Ziehen lassen:</b> Den Sbiten an einem warmen Ort ziehen lassen, damit die Gewürze ihr volles Aroma entfalten können.</li>
<li><b>Servieren:</b> Den Sbiten durch ein Sieb abseihen und heiß servieren.</li>
</ol>
<hr />
<h3>Kulturelle und Historische Notizen</h3>
<p><b>Der Name und die Geschichte:</b> Der Name <i>Sbiten</i> leitet sich vom russischen Wort <i>сбивать</i> (sbiwat&#8217;) ab, was &#8220;zusammenschlagen&#8221; oder &#8220;zusammenmischen&#8221; bedeutet, was auf die Zubereitung der verschiedenen Zutaten hindeutet. Sbiten war schon im 12. Jahrhundert bekannt und erlebte seine größte Popularität, lange bevor Tee aus China oder Kaffee in Russland populär wurde.</p>
<p><b>Der &#8220;Sbitenshchik&#8221;:</b> Im vorrevolutionären Russland war der <b>&#8220;Sbitenshchik&#8221;</b> (Sbiten-Verkäufer) eine bekannte Figur in den Straßen. Diese Händler trugen große Kupferkessel, die oft mit einem Tuch umwickelt waren, um das Getränk heiß zu halten, und verkauften den würzigen Trunk an Passanten auf Märkten und Straßen. Ihr Ruf, ihre Kessel und ihre oft gereimten Verkaufsrufe waren ein charakteristischer Teil des russischen Stadtlebens im Winter.</p>
<p><b>Die Rolle der Zutaten:</b></p>
<ul>
<li><b>Honig:</b> Honig ist die traditionelle Süße und die Basis von Sbiten. Frühe Varianten von Sbiten waren sogar leicht alkoholisch, da sie durch Fermentation entstanden. Die moderne, alkoholfreie Version ist ein einfacher Sirup.</li>
<li><b>Gewürze:</b> Die Gewürze (typischerweise Zimt, Nelken, Ingwer und Kardamom, manchmal auch Muskatnuss oder Pfefferminze) verleihen dem Sbiten seine wärmende und heilende Wirkung. Er galt als hervorragendes <b>Hausmittel</b> gegen Erkältungen.</li>
</ul>
<p><b>Ein Winter-Erfrischungsgetränk:</b> Sbiten wird immer <b>heiß</b> serviert und ist das perfekte Gegenstück zur bitteren Kälte des russischen Winters. Es war das traditionelle Getränk, um sich zu wärmen und zu beleben, und seine Popularität hält bis heute in den traditionellen Küchen an.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Морс ягодный (Russischer Beeren-Safttrunk) 🇷🇺</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 09:22:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alkoholfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Getränke]]></category>
		<category><![CDATA[Beeren]]></category>
		<category><![CDATA[Brombneeren]]></category>
		<category><![CDATA[Moosbeeren]]></category>
		<category><![CDATA[Preiselbeeren]]></category>
		<category><![CDATA[Russisches Rezept]]></category>
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					<description><![CDATA[&#1052;&#1086;&#1088;&#1089; &#1103;&#1075;&#1086;&#1076;&#1085;&#1099;&#1081; (Russischer Beeren-Safttrunk) Mors ist ein traditionelles russisches und osteurop&#228;isches Erfrischungsgetr&#228;nk aus Beeren. Im Gegensatz zu Fruchtsaft oder Kompott wird bei Mors der rohe Saft erst nach dem Kochen der Reste (Maische) und dem Abk&#252;hlen wieder hinzugef&#252;gt, wodurch die wertvollen Vitamine und frischen Aromen erhalten bleiben. Zutaten 1 Tasse Beeren (z.B. Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, <a href="https://historischkochen.de/%d0%bc%d0%be%d1%80%d1%81-%d1%8f%d0%b3%d0%be%d0%b4%d0%bd%d1%8b%d0%b9-russischer-beeren-safttrunk-%f0%9f%87%b7%f0%9f%87%ba/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Морс ягодный (Russischer Beeren-Safttrunk)</h1>
<p>Mors ist ein traditionelles russisches und osteuropäisches Erfrischungsgetränk aus Beeren. Im Gegensatz zu Fruchtsaft oder Kompott wird bei Mors der rohe Saft erst nach dem Kochen der Reste (Maische) und dem Abkühlen wieder hinzugefügt, wodurch die wertvollen Vitamine und frischen Aromen erhalten bleiben.</p>
<h3>Zutaten</h3>
<ul>
<li><b>1 Tasse</b> Beeren (z.B. Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, Preiselbeeren oder Moosbeeren)</li>
<li>Zucker (nach Geschmack)</li>
<li>Wasser (ca. <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">1</span><span class="mord text"><span class="mord"> Liter</span></span></span></span></span></span>)</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<ol start="1">
<li><b>Beeren vorbereiten und entsaften:</b> Die Beeren gründlich waschen. Durch ein Sieb passieren oder anderweitig entsaften und den reinen Saft auffangen und beiseitestellen.</li>
<li><b>Maische kochen (Sud):</b> Die übrig gebliebenen Beerenreste (<i>Мезгу</i> &#8211; Maische) mit etwa <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">1</span><span class="mord text"><span class="mord"> Liter</span></span></span></span></span></span> heißem Wasser aufgießen.</li>
<li><b>Köcheln:</b> Den Sud auf kleiner Flamme <b>5–8 Minuten</b> köcheln lassen.</li>
<li><b>Ziehen lassen:</b> Den gekochten Sud vom Herd nehmen und <b>2–3 Stunden</b> ziehen lassen.</li>
<li><b>Fertigstellen:</b> Den Aufguss durch ein Sieb abseihen. Den Zucker im warmen Sud auflösen (süßen Sie nach Geschmack).</li>
<li><b>Mischen und Kühlen:</b> Den beiseite gestellten, <b>natürlichen und ungekochten Saft</b> hinzufügen und alles gut vermischen. Den Mors anschließend gut durchkühlen lassen.</li>
</ol>
<hr />
<h3>Kulturelle und Historische Notizen</h3>
<p><b>Was ist Mors?</b> Mors ist ein Nationalgetränk in Russland, der Ukraine, Belarus und anderen slawischen Ländern. Es ist kein einfacher Saft oder eine Schorle, sondern eine spezielle Zubereitungsart. Die Methode, den Saft roh beiseitezustellen und erst den Beerenrest auszukochen, hat einen doppelten Zweck:</p>
<ol start="1">
<li><b>Erhalt der Vitamine:</b> Die teuren und hitzeempfindlichen Vitamine im reinen Saft werden nicht durch Kochen zerstört.</li>
<li><b>Volles Aroma und Farbe:</b> Durch das Auskochen der Schalen und Kerne (Maische) werden Farbe, Pektine und die tieferen Aromen freigesetzt, die die Basis des Getränks bilden.</li>
</ol>
<p><b>Ein Getränk des Winters:</b> Historisch gesehen war Mors, insbesondere aus <b>Preiselbeeren (<i>клюква</i>) und Moosbeeren (<i>брусника</i>)</b>, ein unentbehrliches Getränk während der langen, kalten Winter. Diese Beeren sind reich an Vitamin C und konnten tiefgefroren oder haltbar gemacht werden, wodurch sie in der kalten Jahreszeit eine wichtige Quelle für Vitamine und Stärkung des Immunsystems darstellten.</p>
<p><b>Heilende Wirkung:</b> Mors wird oft auch als <b>Hausmittel</b> bei Erkältungen oder Fieber getrunken. Preiselbeermors ist besonders bekannt für seine angeblich fiebersenkende und entzündungshemmende Wirkung.</p>
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		<title>Tee aus dem eigenen Garten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 11:38:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alkoholfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Getränke]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Brombeeren]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeeren]]></category>
		<category><![CDATA[Hagebutte]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Krätuertee]]></category>
		<category><![CDATA[Tee]]></category>
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					<description><![CDATA[Hagebuttenkern-Tee Als Getr&#228;nk, haupts&#228;chlich f&#252;r eine Abendgesellschaft, welches man nach alter Gewohnheit gern geben m&#246;chte, eignet sich besonders Hagenbuttenkern-Tee. Man kocht Hagebuttenkerne, 1 geh&#228;ufter E&#223;l&#246;ffel zu 1,5 l Wasser, ca. 30 Minuten lang. Der Tee hat einen sehr feinen Geschmack und regt nat&#252;rlich in keiner Weise auf. Die Hagebuttenkerne kann man in Drogengesch&#228;ften und Apotheken <a href="https://historischkochen.de/tee-aus-dem-eigenen-garten/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Hagebuttenkern-Tee</strong></h2>
<p>Als Getränk, hauptsächlich für eine Abendgesellschaft, welches man nach alter Gewohnheit gern geben möchte, eignet sich besonders Hagenbuttenkern-Tee. Man kocht Hagebuttenkerne, 1 gehäufter Eßlöffel zu 1,5 l Wasser, ca.<br />
30 Minuten lang. Der Tee hat einen sehr feinen Geschmack und regt natürlich in keiner Weise auf. Die Hagebuttenkerne kann man in Drogengeschäften und Apotheken kaufen. Man kann dieselben auch selbst gewinnen, indem man Hagebutten trocknet und dann die Kerne gewinnt.</p>
<p>Man nimmt aus den Hagebutten die Kerne, trocknet diese auf den Hürden (mit Papier belegt) so recht stark, dann kann man die feinen Härchen und Fasern leicht wegblasen.</p>
<h2>
Erdbeerblätter-Tee</h2>
<p>An Stelle des bisherigen chinesischen Tees, der die Nerven aufregt, kann man auch Erdbeerblätter-Tee nehmen. Im<br />
Frühjahr gepflückte junge Erdbeerblätter werden getrocknet. Man läßt einen Aufguß von kochendem Wasser auf den Erdbeerblättern einige Zeit ziehen.</p>
<h2>
Brombeerblätter-Tee</h2>
<p>wird ebenso wie Erdbeerblätter-Tee von Brombeerblättern gewonnen und gekocht. Erdbeerblätter und Brombeerblätter zusammen geben einen sehr guten Tee.</p>
<p>Harz, 1910</p>
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			</item>
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		<title>Limonadensirup</title>
		<link>https://historischkochen.de/limonadensirup/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 10:37:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alkoholfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Getränke]]></category>
		<category><![CDATA[Limonade]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrone]]></category>
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					<description><![CDATA[500 g Zucker Schale von 1-2 Zitronen Zitronensaft von 6 Zitronen Der Zucker wird mit etwas Wasser zu Sirup gekocht, anschlie&#223;end l&#228;sst man die fein abgesch&#228;lte gelbe Schale der 1-2 Zitronen darin ziehen und f&#252;gt dann den Saft von 6 Zitronen, ca 75 ml, hinzu. Dresden, 1899]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>500 g Zucker</li>
<li>Schale von 1-2 Zitronen</li>
<li>Zitronensaft von 6 Zitronen</li>
</ul>
<p>Der Zucker wird mit etwas Wasser zu Sirup gekocht, anschließend lässt man die fein abgeschälte gelbe Schale der 1-2 Zitronen darin ziehen und fügt dann den Saft von 6 Zitronen, ca 75 ml, hinzu.</p>
<p>Dresden, 1899</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mandelmilch</title>
		<link>https://historischkochen.de/mandelmilch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 10:34:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alkoholfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Getränke]]></category>
		<category><![CDATA[Mandelmilch]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[250 g s&#252;&#223;e Mandeln 10 bitter Mandeln 1-2 l Wasser Auf 250 g gesch&#228;lte und zerriebene oder gemahlene Mandeln (darunter 10 g bittere) gie&#223;e man 1&#8212;2 Liter sehr hei&#223;es Wasser. (Nicht kaltes, da dieses, das Mandel&#246;l nicht aufl&#246;st.) Sobald das Wasser milchig und kalt geworden, gie&#223;e man es durch ein Haarsieb, f&#252;ge nach Geschmack Zucker <a href="https://historischkochen.de/mandelmilch/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>250 g süße Mandeln</li>
<li>10 bitter Mandeln</li>
<li>1-2 l Wasser</li>
</ul>
<p>Auf 250 g geschälte und zerriebene oder gemahlene Mandeln (darunter 10 g bittere) gieße man 1—2 Liter sehr heißes Wasser. (Nicht kaltes, da dieses, das Mandelöl nicht auflöst.)</p>
<p>Sobald das Wasser milchig und kalt geworden, gieße man es durch ein Haarsieb, füge nach Geschmack Zucker zu und stelle dann die Mischung auf Eis. Im Sommer wird sie sehr schnell säuerlich.</p>
<p>Dresden, 1899</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Birkensaft selber zapfen</title>
		<link>https://historischkochen.de/birkensaft-selber-zapfen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2015 22:11:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alkoholfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Getränke]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterküche]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Birkensaft]]></category>
		<category><![CDATA[Birkensirup]]></category>
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					<description><![CDATA[Birkensaft wird in der Volksmedizin vielf&#228;ltig verwendet. In Russland wird Birkensaft in gro&#223;en Mengen gesammelt, direkt getrunken oder auch nach altbew&#228;hrtem Rezept vergoren. Er l&#228;sst sich im Fr&#252;hling einfach selbst gewinnen. Es h&#246;rt sich zwar brutal an, die Birken anzubohren, aber sie vertragen es! Wenn die Birken die ersten Bl&#228;tter bekommen, werden sie in einer <a href="https://historischkochen.de/birkensaft-selber-zapfen/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Birkensaft wird in der Volksmedizin vielfältig verwendet. In Russland wird Birkensaft in großen Mengen gesammelt, direkt getrunken oder auch nach altbewährtem Rezept vergoren. Er lässt sich im Frühling einfach selbst gewinnen. Es hört sich zwar brutal an, die Birken anzubohren, aber sie vertragen es!</p>
<p>Wenn die Birken die ersten Blätter bekommen, werden sie in einer Höhe von ca. 40 cm über dem Boden mit einem Bohrer von ca. 1,5 cm Durchmesser 3 bis 5 cm tief angebohrt. In das Loch führt man einen passenden Schlauch ein, den man mit dem anderen Ende direkt in eine größere Flasche steckt. Innerhalb von 3 bis 4 Stunden erhält man so ca. 2 Liter Birkenwasser pro Birke. Anschließend verschließt man das Loch in der Birke mit Gras oder einem anderen Pfropfen.</p>
<p>Man kann in das Loch in der Birke auch direkt einen Hahn eindrehen, so dass man bis zu 5 Tage Birkensaft zapfen kann. So lassen sich von einer größeren Birke bis zu 50 Liter Saft gewinnen.</p>
<p>Der Saft kann auch zu einem Sirup eingekocht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Holunderbeersaft</title>
		<link>https://historischkochen.de/holunderbeersaft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2014 09:03:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alkoholfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Getränke]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterküche]]></category>
		<category><![CDATA[Obst und Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus Holunderbeeren l&#228;sst sich ein prima Saft herstellen &#8211; diesen kann man blank oder verd&#252;nnt trinken, aber&#160;er kann auch als Grundlage f&#252;r&#160;weitere Gerichte, wie Suppe usw. dienen. Die Holunderbeeren selbst haben so gut wie keine eigene S&#228;ure, damit der Saft (und auch Suppen usw.) schmecken, ben&#246;tigt man dazu immer mindestens eine saure Zutat &#8211; dieses <a href="https://historischkochen.de/holunderbeersaft/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Holunderbeeren lässt sich ein prima Saft herstellen &#8211; diesen kann man blank oder verdünnt trinken, aber er kann auch als Grundlage für weitere Gerichte, wie Suppe usw. dienen. Die Holunderbeeren selbst haben so gut wie keine eigene Säure, damit der Saft (und auch Suppen usw.) schmecken, benötigt man dazu immer mindestens eine saure Zutat &#8211; dieses kann z.B. Zitrone bzw deren Saft, aber auch Essig, wie z.B. Apfelessig oder Balsamicoessig (Aceto Balsamico) sein.  Hier ein Grundrezept für Holunderbeersaft. Man kann ihn süßen, und sollte dies auch tun, wenn man den Saft nicht gleich weiter verarbeiten möchte und ihn auch nicht einkocht.</p>
<ul>
<li>2 kg Holunderbeeren</li>
<li>300 g Zucker</li>
<li>Schale und Saft von 1 Zitrone</li>
</ul>
<p>Die Beeren waschen, und von den Rispen abstreifen. Mit 2 l Wasser, Zucker und der Zitronenschale ca. 15 Minuten kochen. Kurz vor Ablauf der Kochzeit den Zitronensaft hinzu geben. Nun durch ein Sieb gießen, ausdrücken und den Saft auffangen. Man kann nun den Saft weiterverarbeiten oder auch in Gläser oder Flaschen füllen und diese noch heiß verschließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Vogelmire-Getränk 🇷🇺</title>
		<link>https://historischkochen.de/vogelmire-getraenk/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2014 18:02:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alkoholfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Getränke]]></category>
		<category><![CDATA[Getränk]]></category>
		<category><![CDATA[Meerrettich]]></category>
		<category><![CDATA[Russisches Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelmire]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>
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					<description><![CDATA[50 g frische Vogelmire 100 g Meerrettich 60 g Zucker 2 l Wasser Die Vogelmire und den Meerrettich im M&#246;rser fein zerstampfen. Anschlie&#223;end den Brei mit dem Wasser &#252;bergie&#223;en und 3-4 Stunden ziehen lassen. Nun abseihen und mit dem Zucker s&#252;&#223;en. Das Getr&#228;nk wird kalt serviert. Russisches Rezept]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>50 g frische Vogelmire</li>
<li>100 g Meerrettich</li>
<li>60 g Zucker</li>
<li>2 l Wasser</li>
</ul>
<p>Die Vogelmire und den Meerrettich im Mörser fein zerstampfen. Anschließend den Brei mit dem Wasser übergießen und 3-4 Stunden ziehen lassen. Nun abseihen und mit dem Zucker süßen. Das Getränk wird kalt serviert.</p>
<p>Russisches Rezept</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Waldmeister-Bowle</title>
		<link>https://historischkochen.de/waldmeister-bowle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2014 17:51:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alkoholfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Bowle]]></category>
		<category><![CDATA[Getränke]]></category>
		<category><![CDATA[Apfelsaft]]></category>
		<category><![CDATA[Getränk]]></category>
		<category><![CDATA[Traubensaft]]></category>
		<category><![CDATA[Waldmeister]]></category>
		<category><![CDATA[Weisswein]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrone]]></category>
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					<description><![CDATA[Waldmeister 1 l Wei&#223;wein Zitronensaft 1 Flasche Sekt Das B&#252;schel Waldmeister, auch mit Bl&#252;ten, ca. 1 Stunde antrocknen lassen. Anschlie&#223;end mit den Bl&#252;ten nach Unten in einen Krug h&#228;ngen und mit 0,5 l Wei&#223;wein begie&#223;en. Ca. 1 Stunde ziehen lassen und den Waldmeister entfernen. Nun mit weiteren 0,5 l Wei&#223;wein, etwas Zitronensaft und einer Flasche <a href="https://historischkochen.de/waldmeister-bowle/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Waldmeister</li>
<li>1 l Weißwein</li>
<li>Zitronensaft</li>
<li>1 Flasche Sekt</li>
</ul>
<p>Das Büschel Waldmeister, auch mit Blüten, ca. 1 Stunde antrocknen lassen. Anschließend mit den Blüten nach Unten in einen Krug hängen und mit 0,5 l Weißwein begießen. Ca. 1 Stunde ziehen lassen und den Waldmeister entfernen. Nun mit weiteren 0,5 l Weißwein, etwas Zitronensaft und einer Flasche Sekt auffüllen.</p>
<h2>Alkoholfreie Waldmeister-Bowle</h2>
<p>Man kann auch alkoholfreie Waldmeister-Bowle machen. Dazu einfach den Waldmeister in 0,5 l Apfelsaft oder Traubensaft ca. 1 Stunde ziehen lassen. Man gibt noch etwas gemahlenen Zimt hinzu und füllt mit 1 l gekühltem Mineralwasser oder 1/2 zu 1/2 Mineralwasser und Apfel- oder Traubensaft auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man kann auch alkoholfreie Wal</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Limonadenpulver &#8211; Brausepulver</title>
		<link>https://historischkochen.de/limonadenpulver-brausepulver/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2014 08:49:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alkoholfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Getränke]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
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					<description><![CDATA[Brausepulver war fr&#252;her im Sommer ein oft genutztes Mittel, um schnell Wasser zu aromatisieren. Heute ist es bei der Jugend fast unbekannt &#8211; fr&#252;her hatten die Kinder gerne ihre Zuge darin. Hier ein Brausepulver-Rezept aus dem 19. Jahrhundert. 100 g Zucker 5 g Zitronens&#228;ure 3 Tropfen echtes Zitronen&#246;l Diese Inhaltsstoffe werden gut miteinander vermischt. Das <a href="https://historischkochen.de/limonadenpulver-brausepulver/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Brausepulver war früher im Sommer ein oft genutztes Mittel, um schnell Wasser zu aromatisieren. Heute ist es bei der Jugend fast unbekannt &#8211; früher hatten die Kinder gerne ihre Zuge darin.</p>
<p>Hier ein Brausepulver-Rezept aus dem 19. Jahrhundert.</p>
<ul>
<li>100 g Zucker</li>
<li>5 g Zitronensäure</li>
<li>3 Tropfen echtes Zitronenöl</li>
</ul>
<p>Diese Inhaltsstoffe werden gut miteinander vermischt. Das Pulver ist lange haltbar und lässt sich einfach mit Wasser aufgießen.</p>
<p>41.) Nürnberg, 1856</p>
]]></content:encoded>
					
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