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	<title>20er Jahre &#8211; Historisch Kochen</title>
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		<title>Rollmöpse selber machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 08:31:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch und Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
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		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[6 Heringe 1 TL Kapern 10 g Zwiebeln 20 g Zwiebelscheiben 1/2 TL Senfk&#246;rner 1 EL Senf 1 <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Gew&#252;rzdosis&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;Eine Gew&#252;rzdosis besteht aus 4 Pfefferk&#246;rnern, 3 Gew&#252;rzk&#246;rnern, 1 Nelke und 1/4tel Lorbeerblatt.&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/gewuerzdosis/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Gew&#252;rzdosis</a> 250 ml &#160;Weinessig oder&#160;125&#160;ml Weinessig und&#160;125 ml&#160;Wasser Holzstifte Man w&#228;ssert die abgewaschenen Heringe 24 Stunden, entfernt den Kopf, schneidet sie der L&#228;nge nach in 2 H&#228;lften und reinigt sie von Eingeweiden und Gr&#228;ten; dann wiegt man <a href="https://historischkochen.de/rollmoepse-selber-machen/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>6 Heringe</li>
<li>1 TL Kapern</li>
<li>10 g Zwiebeln</li>
<li>20 g Zwiebelscheiben</li>
<li>1/2 TL Senfkörner</li>
<li>1 EL Senf</li>
<li>1 Gewürzdosis</li>
<li>250 ml  Weinessig oder 125 ml Weinessig und 125 ml Wasser</li>
<li>Holzstifte</li>
</ul>
<p>Man wässert die abgewaschenen Heringe 24 Stunden, entfernt den Kopf, schneidet sie der Länge nach in 2 Hälften und reinigt sie von Eingeweiden und Gräten; dann wiegt man Kapern und Zwiebeln recht fein und untermengt sie mit Senf, streicht diese Mischung dünn auf die Heringshälften, rollt sie auf und steckt sie mit Holzstiften zusammen. Zwischen die Rouladen streut man eine Gewürzdosis und Zwiebelscheiben, übergießt sie mit leichtem oder mit Wasser verdünntem, abgekochtem, erkaltetem Essig. Man kann sie 14 Tage darin aufbewahren. (Man<br />
kann auch die Milchner verrühren und darüber gießen, dann halten sie sich aber nicht so lange.) Gut schmecken auch mit eingerollte Gurkenstücke.</p>
<p>45.) Jüdische Küche, Düsseldorf, 1926</p>
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		<title>Fischragout</title>
		<link>https://historischkochen.de/fischragout/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 08:19:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Apfelwein]]></category>
		<category><![CDATA[Fische]]></category>
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		<category><![CDATA[Ragout]]></category>
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		<category><![CDATA[Zander]]></category>
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					<description><![CDATA[1-1,25 kg &#160;Hecht, Zander oder Schellfisch 1 TL Zitronensaft 1 EL Apfelwein oder Wei&#223;wein 1 Prise Zucker 1 Prise Pfeffer Fischbr&#252;he F&#252;r die Fricassee-Sauce 50 g Butter 60 g Mehl Der Fisch wird von Haut und Gr&#228;ten befreit und in Salzwasser (auf 1&#160;Liter Wasser&#160;40 g Salz) einmal aufgekocht und dann 10&#160;Minuten zum Ziehen an die <a href="https://historischkochen.de/fischragout/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>1-1,25 kg  Hecht, Zander oder Schellfisch</li>
<li>1 TL Zitronensaft</li>
<li>1 EL Apfelwein oder Weißwein</li>
<li>1 Prise Zucker</li>
<li>1 Prise Pfeffer</li>
<li>Fischbrühe</li>
</ul>
<p>Für die Fricassee-Sauce</p>
<ul>
<li>50 g Butter</li>
<li>60 g Mehl</li>
</ul>
<p>Der Fisch wird von Haut und Gräten befreit und in Salzwasser (auf 1 Liter Wasser 40 g Salz) einmal aufgekocht und dann 10 Minuten zum Ziehen an die Seite gestellt. Aus der Fischgräte bereitet man sich Brühe zum Auffüllen der hellen Mehlschwitze und würzt diese mit den oben angegebenen Zutaten kräftig ab. In dieser fertigen Sauce muß der Fisch dunchziehen, ehe man ihn auf einer Fricasseeschüssel kugelförmig anrichtet und mit den dazu bestimmten Zutaten garniert.</p>
<p>Zur Garnitur kann man verwenden: Champignons, Morcheln, Fischklößchen.</p>
<p>45.) Jüdische Küche, Düsseldorf, 1926</p>
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		<title>Gänseklein</title>
		<link>https://historischkochen.de/gaenseklein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 08:11:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Geflügel]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Gänse]]></category>
		<category><![CDATA[Gänseklein]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Knoblauch]]></category>
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					<description><![CDATA[Kopf, Hals, Magen beliebig Herz, Fl&#252;gel, F&#252;&#223;e 2&#8212;3 Zehen Knoblauch Salz Suppengr&#252;n kochendes Wasser 1 Zwiebel 2 EL Fett 1 Lorbeerblatt 3 EL Mehl einige Pfefferk&#246;rner Salz Petersilie Das vorbereitete G&#228;nseklein wird mit kochendem Wasser, den Zwiebeln, Pfefferk&#246;rnern, Knoblauch, Suppengr&#252;n und etwas&#160;Salz aufgesetzt und langsam gar gekocht.&#160;Aus dem&#160;Fett und Mehl bereitet man eine helle Mehlschwitze, <a href="https://historischkochen.de/gaenseklein/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Kopf, Hals, Magen beliebig Herz, Flügel, Füße</li>
<li>2—3 Zehen Knoblauch</li>
<li>Salz</li>
<li>Suppengrün</li>
<li>kochendes Wasser</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>2 EL Fett</li>
<li>1 Lorbeerblatt</li>
<li>3 EL Mehl</li>
<li>einige Pfefferkörner</li>
<li>Salz</li>
<li>Petersilie</li>
</ul>
<p>Das vorbereitete Gänseklein wird mit kochendem Wasser, den Zwiebeln, Pfefferkörnern, Knoblauch, Suppengrün und etwas Salz aufgesetzt und langsam gar gekocht. Aus dem Fett und Mehl bereitet man eine helle Mehlschwitze, die man mit 750 ml Gänsekleinbrühe auffüllt, kochen lässt, mit Salz und gehackter Petersilie abschmeckt<br />
und über das Gänseklein gießt. Das Gericht kann sehr gut durch Fleischklößchen verlängert werden.<br />
Die übrig bleibende Gänsekleinbrühe verwendet man zu Suppen.</p>
<p>45,) Jüdische Küche, Düsseldorf, 1926</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Verschiedene Kartoffelgerichte</title>
		<link>https://historischkochen.de/verschiedene-kartoffelgerichte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 17:56:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beilagen]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffelgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Klöße]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffelbrei]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffeln]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffelpuffer]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffelpüree]]></category>
		<category><![CDATA[Pellkartoffeln]]></category>
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					<description><![CDATA[Winterkartoffeln setzt man mit kaltem Wasser und Salz auf, neue Kartoffeln werden mit heisem Wasser und Salz aufgesetzt, Pellkartoffeln in der Schale setzt man ebenfalls mit hei&#223;em Wasser auf. Zu Kartoffelsalat eignen sich harte, nicht mehlige Kartoffeln am besten. Bei den verschiedenen Kartoffelgem&#252;sen bereite man die Mehlschwitze nicht so dick wie sonst, da Kartoffeln selbst <a href="https://historischkochen.de/verschiedene-kartoffelgerichte/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Winterkartoffeln setzt man mit kaltem Wasser und Salz auf, neue Kartoffeln werden mit heisem Wasser und Salz aufgesetzt, Pellkartoffeln in der Schale setzt man ebenfalls mit heißem Wasser auf. Zu Kartoffelsalat eignen sich harte, nicht mehlige Kartoffeln am besten. Bei den verschiedenen Kartoffelgemüsen bereite man die Mehlschwitze nicht so dick wie sonst, da Kartoffeln selbst das Gericht sämiger machen</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Kartoffelbrei</h1>
<ul>
<li>1 kg Kartoffeln</li>
<li>Butter oder Margarine</li>
<li>1 EL Salz</li>
<li>1/2 l Milch oder Brühe</li>
</ul>
<p>Die Kartoffeln werden mit Salzkartoffeln gekocht und nach dem Abgießen entweder mit Wasser, Salz, und Margarine  oder<br />
mit Milch, Salz und Butter noch heiß auf dem Herd schaumig gerührt. Um einen gleichmäßigen Brei zu erhalten, kann man die Kartoffeln auch durch ein Sieb streichen oder durch eine Kartoffelpresse drücken.</p>
<p>Anmerkung:<br />
Wenn Sie ihren elektrischen Mixer verwenden, erhalten Sie in der Regel keinen schönen Kartoffelbrei, sondern einen ziehigen Kartoffelpamps. Der Beste Kartoffelbrei ist immer noch der per Hand gerührte!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Kartoffelbrei zu Körbchen gespritzt</h1>
<ul>
<li>500 g Kartoffeln</li>
<li>2 Eigelb</li>
<li>2 EL Butter</li>
<li>1 Eigelb zum Bestreichen</li>
<li>Salz</li>
</ul>
<p>Der Kartoffelbrei wird wie oben angegeben zu Kartoffelbrei gerührt. Der erkaltete Kartoffelbrei wird mit 2 Eigelb vermischt und<br />
auf ein Blech gespritzt, mit Eigelb bestrichen und im Backofen gebacken.</p>
<h1>Kartoffelbällchen</h1>
<ul>
<li>500 g Kartoffeln</li>
<li>etwas Mehl, wenn die Kartoffeln nicht sehr fest kochend sind</li>
<li>1—2 Eier</li>
<li>Salz</li>
<li>Muskat</li>
</ul>
<p>Die gekochten Kartoffeln werden gerieben und die Masse mit den Zutaten abgeschmeckt; dann formt man Bällchen, die man auch panieren kann, und brät sie in reichlich Fett goldbraun aus.</p>
<h1>Kartoffelrand</h1>
<ul>
<li>1 kg gekochte Kartoffeln</li>
<li>Salz</li>
<li>3 ganze Eier</li>
<li>Muskat</li>
<li>1 EL geriebenen Käse</li>
<li>25 g Fett</li>
</ul>
<p>Die zerstampften Kartoffeln werden mit den übrigen Zutaten gut verrührt, in eine mit Fett ausgestrichene Randform gefüllt und 30-45 Minuten überbacken.</p>
<h1>Gebackene Kartoffelplätzchen</h1>
<ul>
<li>1 kg gekochte Kartoffeln</li>
<li>Muskat</li>
<li>1—2 Eier</li>
<li>Mehl od. Semmelmehl</li>
<li>Salz</li>
<li>Fett</li>
<li>Pfeffer</li>
</ul>
<p>Man reibe die Kartoffeln oder treibe sie durch eine Maschine, vermenge den erhaltenen Brei mit 1 —2 Eiern, Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Mehl oder geriebener Semmel, formt dann breitgedrückte Kloße, wie Beefsteak, und brate sie auf einer Pfanne auf beiden Seiten braun. Vorzügliche Beigabe zu Rotkohl.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Kartoffelschnibbelkuchen</h1>
<ul>
<li>1 kg Kartoffelstifte</li>
<li>1/2 TL Salz</li>
<li>1 Ei</li>
<li>Fett zum Backen</li>
<li>2 EL Mehl</li>
</ul>
<p>Man schneidet die rohen, geschälten Kartoffeln in lange Stifte, gibt Ei, Mehl, Salz über die abgetrockneten Kartoffelstifte, vermischt<br />
die Zutaten gründlich. In einer flachen Pfanne lässt man Fett heiß werden, gibt eine Lage Kartoffelstifte hinein, lässt sie<br />
anbraten und deckt die Pfanne zu, nach einiger Zeit wendet man den Kuchen um und lässt ihn auf der zweiten Seite backen<br />
(Garzeit mindestens 20 Minuten).</p>
<h1>Kartoffelgemüse</h1>
<ul>
<li>1—1,5 kg Kartoffeln</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>Wasser oder Fleischbrühe oder Milch</li>
<li>1 EL Mehl</li>
<li>Salz</li>
<li>Muskat</li>
<li>2 EL Fett</li>
<li>1 —2 EL gewiegte Petersilie</li>
</ul>
<p>Die kleingeschnittene Zwiebel wird in Fett geröstet, die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln hinzugefügt, in Fleischbrühe<br />
oder Wasser mit Salz gar gekocht. Dann gibt man das angerührte Mehl hinzu, streut Petersilie darüber und schmeckt mit Salz<br />
und Muskat ab. Macht man das Kartoffelgemüse milchig, so gibt man an die Kartoffeln, wenn sie halb gar sind, Milch hinzu.</p>
<h1>Petersilienkartoffeln</h1>
<ul>
<li>1—1,5 kg Kartoffeln</li>
<li>500 ml Brühe oder Milch</li>
<li>40 g Butter oder Tomor</li>
<li>Salz</li>
<li>Muskat</li>
<li>40 g Mehl</li>
<li>1 EL gehackte Petersilie</li>
</ul>
<p>Die Kartoffeln werden in der Schale gekocht, abgezogen, in dicke Scheiben geschnitten; aus Fett und Mehl macht man eine<br />
helle Mehlschwitze, füllt Brühe oder Milch langsam auf, schmeckt sie mit Salz und Muskat ab und gibt sie über die Kartoffeln.<br />
Kurz vor dem Anrichten mischt man die Petersilie darunter.</p>
<h1>Rahmkartoffeln</h1>
<ul>
<li>1 kg Kartoffeln</li>
<li>125 &#8211; 250 ml saure Sahne</li>
<li>60 g Butter</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
</ul>
<p>Geschälte Pellkartoffeln werden in nicht zu dünne Scheiben geschnitten. Man zerlässt die Butter, gibt Kartoffeln und Salz<br />
hinein und lässt die Kartoffeln darin durchdämpfen. Wenn sie sich bräunen, gibt man die Sahne daran, lässt alles einmal aufkochen<br />
und 15 Minuten am Rande des Herdes ziehen. Will man die Kartoffeln sehr saftig haben, gießt man noch etwas Flüssigkeit<br />
daran. Man kann sie auch mit etwas Essig abschmecken.</p>
<h1>Senfkartoffeln</h1>
<ul>
<li>1— 1,5 kg gekochte Pellkartoffeln</li>
<li>40 g Butter oder Fett</li>
<li>15 g Zwiebeln</li>
<li>40 g Mehl</li>
<li>750 ml Brühe oder Wasser</li>
<li>2 EL Senf</li>
<li>2 EL Essig</li>
<li>8 Pfefferkörner</li>
</ul>
<p>Die Kartoffeln werden abgezogen, in Scheiben geschnitten und die fertige Sauce darüber gegeben. In Fett dünstet man<br />
die Zwiebel, gibt das Mehl dazu, füllt die Brühe auf, kocht die Sauce 10 Minuten mit den Pfefferkörnern, gibt dann Senf und<br />
Essig hinzu und gießt sie über die Kartoffeln.</p>
<h1>Heringskartoffeln</h1>
<p>Einfache Art:</p>
<ul>
<li>3 Heringe</li>
<li>30 g Fett</li>
<li>1 Gewürzkorn</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>1 Pfefferkorn</li>
<li>30 g Mehl</li>
<li>750 g Kartoffeln</li>
<li>500 ml Wasser oder Milch oder  Halb-und-Halb Milch und Sahne</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Feine Art:</p>
<ul>
<li>3 Heringe</li>
<li>125 ml Sahne</li>
<li>750 g Kartoffeln</li>
<li>1 Prise Pfeffer</li>
<li>Milch oder Wasser nach Bedarf</li>
<li>80 g Butter oder Tomor</li>
<li>Essig nach Belieben</li>
<li>1 große Zwiebel</li>
<li>Salz nach Geschmack</li>
</ul>
<p>Die Zwiebel wird geschält, gewürfelt und in dem Fett geschwitzt, dann die Heringe und die saure Sahne dazu gegeben. Die als Pellkartoffel gekochten und geschälten, in Scheiben geschnittenen Kartoffeln vermischt man damit, verdünnt das Gericht<br />
mit etwas Milch oder Wasser, schmeckt es mit Pfeffer und Essig ab. Man kann das Gericht auch mit Semmelbrösel und Butter<br />
einige Minuten überbacken.</p>
<h1>Gefüllte Kartoffeln</h1>
<ul>
<li>6 große, gleichmäßige Kartoffeln</li>
</ul>
<p>Füllung:</p>
<ul>
<li>125 g Fleischreste, gehackt</li>
<li>10 g Fett</li>
<li>Petersilie</li>
<li>Salz</li>
<li>Zwiebel</li>
<li>1 Eigelb</li>
</ul>
<p>Zum Dämpfen:</p>
<ul>
<li> 30 g Fett<br />
10 g Fett Wasser od. Tomatensauce</li>
</ul>
<p>Die Kartoffeln werden als Pellkartoffeln halb gargekocht, abgezogen, der Länge nach durchgeschnitten, ausgehöhlt und mit<br />
der aus den übrigen Zutaten bereiteten Füllung hoch angefüllt, entweder in Fett und Wasser oder in Tomatensauce ungefähr<br />
30 Minuten gar gedünstet.</p>
<h1>Kartoffelklöße ohne Eier</h1>
<ul>
<li>1 kg gekochte Kartoffeln</li>
<li>30 g Weißbrotwürfel in 30 g Butter angeröstet</li>
<li>125 g Kartoffelmehl</li>
<li>250 ml kochende Milch oder Wasser</li>
</ul>
<p>Die am Tage vorher gekochten und geschälten Kartoffeln werden gerieben, das gesiebte Kartoffelmehl und Salz darauf<br />
gestreut und mit der kochenden Flüssigkeit über brüht. Man verrührt die Masse gut, formt apfelgroße Kloße, die man mit 2—3<br />
gerösteten Semmelbröckchen füllt und 20 Minuten in Salzwasser gar gekocht.</p>
<h1>Kartoffelklöße von gekochten Kartoffeln mit Eiern</h1>
<p>Für 6—8 Personen</p>
<ul>
<li>2 kg gekochte Kartoffeln</li>
<li>1 EL Fett</li>
<li>1—2 Eier</li>
<li>Semmel</li>
<li>Salz</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>Mehl nach Bedarf</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>nach Belieben geröstete Semmelbröckchen</li>
</ul>
<p>Die am Tage vorher gekochten und abgezogenen Kartoffeln werden fein gerieben, dann gibt man die in Fett gebräunte<br />
Zwiebel, Salz, Pfeffer, 1 —2 Eier, geriebene Semmel und Mehl nach Bedarf zu und formt Klöße, die man in kochendem Wasser<br />
ohne Deckel kochen läßt. Kommen die Klöße an die Oberfläche des Wassers, so lasse man sie bei schwachem Feuer 1 0—15 Minuten<br />
ziehen und gebe sie zu Obst oder Fleischsauce. Man kann in jeden Kloß vor dem Kochen geröstete Semmelbröckchen hineinstecken.</p>
<h1>Kartoffelklöße von rohen Kartoffeln</h1>
<ul>
<li>1—1,5 kg Kartoffeln</li>
<li>Mehl, etwas Grieß od. gekochte Kartoffeln n. Bedarf</li>
<li>2—3 Eier</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>Fett</li>
<li>Muskat</li>
</ul>
<p>Große rohe Kartoffeln werden geschält, gerieben und durch ein Tuch gepreßt. Von dem ablaufenden Kartoffelwasser füge<br />
man das erhaltene Kartoffelmehl, das sich am Boden der Schüssel ansammelt dazu, sowie nach Belieben 2—3 Eier, Salz, Pfeffer,<br />
etwas Zucker und Muskat. Zu Klößen muß man nach Bedarf Mehl, etwas Grieß oder gekochte Kartoffeln dazu geben, sonst<br />
kann man von diesem Teig auch Kartoffelpuffer backen. Die Klöße werden wie oben angegeben gekocht, die Kartoffelpuffer<br />
in Öl oder Palmin gebacken.</p>
<h1>Reibekuchen</h1>
<ul>
<li>2 kg Kartoffeln</li>
<li>250 ml kochende Milch</li>
<li>2 Eier</li>
<li>30 g Kartoffelmehl</li>
<li>1 Messerspitze Salz</li>
</ul>
<p>Die Kartoffeln werden schnell in eine Schüssel mit Wasser gerieben, in einem Tuch leicht ausgepreßt, mit Salz, dem abgesetzten Kartoffelmehl, Eigelb und Milch vermischt, der Eischnee leicht durch gezogen; in der Stielpfanne in heißem Fett werden<br />
kleine Kuchen von beiden Seiten kroß und braun gebacken.</p>
<h1>Kartoffelwürste</h1>
<ul>
<li>1—1,25 kg rohe Kartoffeln</li>
<li>125 g rohes Nierenfett</li>
<li>1—2 Eier</li>
<li>1 TL Ingwer</li>
<li>3 geweichte Brötchen</li>
<li>1 EL Salz</li>
</ul>
<p>Die rohen Kartoffeln reibt man, ebenso das Fett, verrührt alles zu einem Teig und füllt ihn in kleine, gereinigte Därme,<br />
die man ab und zu mit einer Stopfnadel durchsticht, damit die Luft entweicht. Sie werden mit kaltem Wasser aufgesetzt und<br />
gargekocht. Erkaltet werden sie in der Pfanne auf beiden Seiten braun gebacken; dazu reicht man Apfelmus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>45,) Jüdische Küche, Düsseldorf, 1926</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Seezunge in Weißwein</title>
		<link>https://historischkochen.de/seezunge-in-weisswein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 08:48:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Champignons]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Seezunge]]></category>
		<category><![CDATA[Weisswein]]></category>
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					<description><![CDATA[1 -1,5 kg Seezunge 40 g Butter oder Fett 750 ml&#160;Wasser 40 g Mehl 750 ml&#160;Wei&#223;wein 1 kleine Dose Champignons Saft 1 Zitrone Die Seezungen werden entgr&#228;tet, dann gesalzen und 1/2 Stunde stehen gelassen. Nun in Streifen geschnitten&#160;&#8211; von einer Seezunge 4 Teile geschnitten &#8211;&#160;dann aufgewickelt, nebeneinander in den Topf gestellt. Man kocht den Fisch <a href="https://historischkochen.de/seezunge-in-weisswein/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>1 -1,5 kg Seezunge</li>
<li>40 g Butter oder Fett</li>
<li>750 ml Wasser</li>
<li>40 g Mehl</li>
<li>750 ml Weißwein</li>
<li>1 kleine Dose Champignons</li>
<li>Saft 1 Zitrone</li>
</ul>
<p>Die Seezungen werden entgrätet, dann gesalzen und 1/2 Stunde stehen gelassen. Nun in Streifen geschnitten &#8211; von einer Seezunge 4 Teile geschnitten<br />
&#8211; dann aufgewickelt, nebeneinander in den Topf gestellt. Man kocht den Fisch 10 Minuten in dem Wasser mit Weißwein, Zitrone<br />
und Salz, macht von Fett und Mehl eine helle Mehlschwitze, füllt sie mit Fischsauce auf, gießt sie über den Fisch und läßt ihn 1/2 Stunde darin ziehen. Man richtet den Fisch in der Form mit Champignons verziert an.</p>
<p>45,) Jüdisches Rezept, Düsseldorf, 1926</p>
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		<title>Badischer Hecht</title>
		<link>https://historischkochen.de/badischer-hecht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 08:44:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Hecht]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Käse]]></category>
		<category><![CDATA[Parmesan]]></category>
		<category><![CDATA[Sardellen]]></category>
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					<description><![CDATA[1,5-2 kg Hecht 250 ml&#160;Saurer Rahm 1-2 EL Salz 6 EL geriebener Parmesan 80 g Butter 1-2 Zwiebeln 2 EL geriebenes Brot 2 EL Petersilie 120 g Sardellen Man legt den vorbereiteten und mit Salz eingeriebenen Hecht in eine Fischpfanne, gibt darauf die feingewiegte Petersilie, Zwiebel, Sardellen, bestreut ihn mit dem K&#228;se, begie&#223;t ihn mit <a href="https://historischkochen.de/badischer-hecht/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>1,5-2 kg Hecht</li>
<li>250 ml Saurer Rahm</li>
<li>1-2 EL Salz</li>
<li>6 EL geriebener Parmesan</li>
<li>80 g Butter</li>
<li>1-2 Zwiebeln</li>
<li>2 EL geriebenes Brot</li>
<li>2 EL Petersilie</li>
<li>120 g Sardellen</li>
</ul>
<p>Man legt den vorbereiteten und mit Salz eingeriebenen Hecht in eine Fischpfanne, gibt darauf die feingewiegte Petersilie, Zwiebel, Sardellen,<br />
bestreut ihn mit dem Käse, begießt ihn mit saurem Rahm, gibt Butterstückchen darauf und läßt den Fisch 1 Stunde im<br />
Backofen dämpfen. Von Zeit zu Zeit muß er mit der Sauce begossen werden.</p>
<p>45,) Jüdisches Rezept, Düsseldorf, 1926</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Karpfen polnisch in Biersauce</title>
		<link>https://historischkochen.de/karpfen-polnisch-in-biersauce/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 08:27:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Malzbier]]></category>
		<category><![CDATA[Polnisches Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[In vielen Gegenden geh&#246;rt der Karpfen traditionell zu Weihnachten oder Silvester. Anbei ein altes polnisches Gericht f&#252;r die Zubereitung des Karpfens. Man sollte darauf achten dass der Karpfen gro&#223; genug ist. Bei Karpfen unter 2 kg Gewicht macht das Essen auf Grund der dann kleinen Gr&#228;ten keinen richtigen Spa&#223;. Am Besten vom Geschmack sind die <a href="https://historischkochen.de/karpfen-polnisch-in-biersauce/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Gegenden gehört der Karpfen traditionell zu Weihnachten oder Silvester. Anbei ein altes polnisches Gericht für die Zubereitung des Karpfens. Man sollte darauf achten dass der Karpfen groß genug ist. Bei Karpfen unter 2 kg Gewicht macht das Essen auf Grund der dann kleinen Gräten keinen richtigen Spaß. Am Besten vom Geschmack sind die frischen Karpfen in den Monaten, die ein ,,R&#8221; im Monatsnamen haben.</p>
<h1>Karpfen polnisch in Biersauce</h1>
<p>Für das Gericht eignet sich am Besten ein Spiegelkarpfen.</p>
<ul>
<li>2,5 kg Karpfen (pro Person rechnet man ca. 1,2 kg Karpfen)</li>
<li>3 l Malzbier</li>
<li> 250 ml helles Bier</li>
<li>2 EL Zucker</li>
<li> 3 Lorbeerblätter</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>Pigmentkörner,</li>
<li> Wacholderbeeren</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>1 Lebkuchen</li>
<li>1 EL Butter</li>
</ul>
<p>Den Karpfenausnehmen, wenn es ein Spiegelkarpfen ist, die Schuppen dran lassen. Nun den Karpfen gut abwaschen, so dass kein Blut mehr sichtbar ist, da dieses Einfluss auf den Geschmack hat. Den Karpfen über Nacht kühl gestellt ruhen lassen und nochmals ordentlich wässern und abtrocknen. Nun den Karpfen mit Hilfe von Messer und Schere in Stücke schneiden.</p>
<p>Die Zwiebel in Ringe schneiden. Das Bier in einen Bräter geben, mit den anderen Zutaten und der Zwiebel vermischen und erwärmen. Vom Karpfen den abgeschnittenen Kopf und die Schwanzflosse in den Bräter geben und dies nun 20 Minuten kochen lassen. Anschließend Kopf und Schwanz, fall man ihn nicht essen möchte, heraus nehmen. Die Karpfenstücke  mit Salz einreiben und in den heißen Biersud geben. ca. 20 Minuten köcheln lassen, nochmals abschmecken und die Sauce mit 1 EL kalter Butter abbinden und, fall der Karpfen noch nicht gar ist, gar ziehen lassen.</p>
<p>Anschließend richtet man die Karpfenstücke auf einer Platte und die Sauce in einer Sauciere an und serviert.</p>
<p>Dazu kann man z.B. Salzkartoffeln reichen.</p>
<h1>Karpfen in polnischer Sauce</h1>
<ul>
<li>2 kg Karpfen</li>
<li>1 —2 Stck. Pfefferkuchen</li>
<li>3 EL Fett</li>
<li>25 g Rosinen<br />
3 EL Mehl</li>
<li>3—4 Mandeln</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>1 Flasche Braunbier, Schwarzbier, Malzbier oder Rotwein</li>
<li> Zucker</li>
</ul>
<p>Man schwitze 3 EL Fett und 3 EL Mehl gelblich, gebe etwas fein geschnittene Zwiebel dazu und fülle 1 Flasche Braunbier oder<br />
Malzbier auf. Dann gibt man 1 —2 Stück zerkleinerten Pfefferkuchen, in grobe Scheiben geschnittene Zwiebel, einige Rosinen und fein geschnittene Mandeln, Salz und Pfeffer, Zucker, nach Belieben Rotwein hinzu. Diese Sauce lasse man möglichst langsam dämpfen und koche den Karpfen darin 10 Minuten und lasse ihn noch 15 Minuten ziehen. Nach Belieben kann der Karpfen auch vorher wie jeder andere Fisch gekocht werden</p>
<p>45,) Jüdisches Rezept, Düsseldorf, 1926</p>
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		<title>Fische kochen</title>
		<link>https://historischkochen.de/fische-kochen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 08:07:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Essig]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Kochfisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Anbei ein Standart-Kochgericht f&#252;r Fische wie z.B. Schellfisch, Dorsch, Hecht, Zander usw. Nat&#252;rlich l&#228;sst sich dieses Rezept je nach pers&#246;nlichem Geschmack abwandeln, als Grundrezept ist es jedoch gut und brauchbar. 1,5 &#8211; 2 kg Fisch 1 Gew&#252;rze nach Geschmack auf 1&#160;l Kochwasser 30-40 g Salz 1 Zwiebel 1&#160;Schuss Essig oder Zitronensaft Nachdem der Fisch geschuppt, <a href="https://historischkochen.de/fische-kochen/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anbei ein Standart-Kochgericht für Fische wie z.B. Schellfisch, Dorsch, Hecht, Zander usw. Natürlich lässt sich dieses Rezept je nach persönlichem Geschmack abwandeln, als Grundrezept ist es jedoch gut und brauchbar.</p>
<ul>
<li>1,5 &#8211; 2 kg Fisch</li>
<li>1 Gewürze nach Geschmack</li>
<li>auf 1 l Kochwasser 30-40 g Salz</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>1 Schuss Essig oder Zitronensaft</li>
</ul>
<p>Nachdem der Fisch geschuppt, ausgenommen und sauber gewaschen ist, bringt man ihn mit lauwarmem Wasser bedeckt<br />
zum Kochen und läßt ihn je nach der Größe 5— 10 Minuten kochen und anschließend 10—15 Minuten ziehen. Man rechnet auf 1 l Kochiwasser<br />
30—40 g Salz und gibt die oben angegebenen anderen Zutaten hinein.</p>
<p>Sollen Fische blau gekocht werden, bleiben sie ungeschuppt. Man reinigt sie ohne den Schleim zu entfernen, der über den Schuppen sitzt, und übergießt sie mit heißem, verdünnten Essig.</p>
<p>Zerschnittene Fische legt man in kochendes Wasser, läßt sie einmal aufkochen und dann gar ziehen.</p>
<p>Gefrorene Fische müssen vor dem Kochen erst vollständig auftauen.</p>
<p>Man serviert zu Fischen flüssige Butter, zu Sahne gerührte Butter, Senfsauce, holländische Sauce usw.</p>
<p>45,) Jüdisches Rezept, Düsseldorf, 1926</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hammelbraten mit Senf</title>
		<link>https://historischkochen.de/hammelbraten-mit-senf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 08:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lamm Hammel]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Hammel]]></category>
		<category><![CDATA[Hammelbraten]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Senf]]></category>
		<category><![CDATA[Zwiebel]]></category>
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					<description><![CDATA[1,5-2 kg Hammelbug 1 Prise Pfeffer 125 g Senf 1 EL Zitronensaft 30 g&#160;Zwiebel, gehackt 1 EL Estragonessig 2 EL &#214;l 1 EL Salz 1 E&#223;l. gehackte Petersilie Aus allen Zutaten, au&#223;er dem Fleisch, wird ein W&#252;rzbrei bereitet, mit dem das Hammelfleisch&#160;eingestrichen wird.&#160;Nun &#160;bleibt&#160;er 1 &#8211; 2 Tage liegen und wird dann in Fett unter <a href="https://historischkochen.de/hammelbraten-mit-senf/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>1,5-2 kg Hammelbug</li>
<li>1 Prise Pfeffer</li>
<li>125 g Senf</li>
<li>1 EL Zitronensaft</li>
<li>30 g Zwiebel, gehackt</li>
<li>1 EL Estragonessig</li>
<li>2 EL Öl</li>
<li>1 EL Salz</li>
<li>1 Eßl. gehackte Petersilie</li>
</ul>
<p>Aus allen Zutaten, außer dem Fleisch, wird ein Würzbrei bereitet, mit dem das Hammelfleisch eingestrichen wird. Nun  bleibt er 1 &#8211; 2 Tage liegen und wird dann in Fett unter Zugießen der Marinade gargeschmort. Wenn notig, gibt man noch etwas Wasser an die Sauce, macht sie mit etwas Mehl oder Stärke sämig und kann sie durch Rotwein noch verfeinern.</p>
<p>45,) Jüdisches Rezept, Düsseldorf, 1926</p>
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		<item>
		<title>Gänseleberpastete</title>
		<link>https://historischkochen.de/gaenseleberpastete/</link>
					<comments>https://historischkochen.de/gaenseleberpastete/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2015 18:29:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brotaufstrich]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Gänseleber]]></category>
		<category><![CDATA[Gänseschmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Pastete]]></category>
		<category><![CDATA[Trüffel]]></category>
		<category><![CDATA[Zwiebel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.historisch-kochen.de/?p=11599</guid>

					<description><![CDATA[einige Tr&#252;ffelw&#252;rfel (Tr&#252;ffel&#246;l) 1 Eigelb 1 Eischnee 10 g Salz und Pfeffer 200 g G&#228;nseleber 50 g G&#228;nseschmalz 1 kleine geriebene, in Fett ged&#252;nstete Zwiebel 20 g geweichtes, ausgedr&#252;cktes, mit etwas Fett abgebackenes Wei&#223;brot Die Leber wird gehackt, mit dem Brot durch ein feines Sieb gestrichen, mit den &#252;brigen Zutaten vermischt, in eine mit Fett <a href="https://historischkochen.de/gaenseleberpastete/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>einige Trüffelwürfel (Trüffelöl)</li>
<li>1 Eigelb</li>
<li>1 Eischnee</li>
<li>10 g Salz und Pfeffer</li>
<li>200 g Gänseleber</li>
<li>50 g Gänseschmalz</li>
<li>1 kleine geriebene, in Fett gedünstete Zwiebel</li>
<li>20 g geweichtes, ausgedrücktes, mit etwas Fett abgebackenes Weißbrot</li>
</ul>
<p>Die Leber wird gehackt, mit dem Brot durch ein feines Sieb gestrichen, mit den übrigen Zutaten vermischt, in eine mit Fett ausgestrichene Pastetenform gefüllt, mit etwas Gänseschmalz belegt,<br />
im Wasserbad 45 Minuten gekocht und kalt verwendet.</p>
<p>45,) Jüdisches Rezept, Düsseldorf, 1926</p>
]]></content:encoded>
					
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