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	<title>Brot &#8211; Historisch Kochen</title>
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	<description>Alte Rezepte online</description>
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		<title>Nürnberger Bratwurstsuppe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 11:36:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brot- Körnersuppe]]></category>
		<category><![CDATA[Suppen]]></category>
		<category><![CDATA[Bratwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Fränkisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Bratwurstuppe (historische Bratwurst&#173;suppe) Die Bratwurstjuppe ist ein altes Gericht aus der fr&#252;hneuzeitlichen K&#252;che. Das Rezept stammt aus einem Kochbuch des Jahres 1721, wurde aber modernisiert. Sie verbindet einfache Alltagszutaten mit damals kostbaren Gew&#252;rzen und zeigt, wie Suppen fr&#252;her s&#228;ttigend, w&#252;rzig und zugleich repr&#228;sentativ zubereitet wurden. Zutaten Altbackenes Brot Fleischbr&#252;he Ingwer Pfeffer Muskatbl&#252;te (Macis) Butter Bratw&#252;rste <a href="https://historischkochen.de/nuernberger-bratwurstsuppe/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 data-start="0" data-end="48">Bratwurstuppe (historische Bratwurst­suppe)</h3>
<p data-start="50" data-end="284">Die Bratwurstjuppe ist ein altes Gericht aus der frühneuzeitlichen Küche. Das Rezept stammt aus einem Kochbuch des Jahres 1721, wurde aber modernisiert.<br />
Sie verbindet einfache Alltagszutaten mit damals kostbaren Gewürzen und zeigt, wie Suppen früher sättigend, würzig und zugleich repräsentativ zubereitet wurden.</p>
<hr data-start="286" data-end="289" />
<h2 data-start="291" data-end="301">Zutaten</h2>
<ul data-start="303" data-end="428">
<li data-start="303" data-end="323">
<p data-start="305" data-end="323">Altbackenes Brot</p>
</li>
<li data-start="324" data-end="340">
<p data-start="326" data-end="340">Fleischbrühe</p>
</li>
<li data-start="341" data-end="351">
<p data-start="343" data-end="351">Ingwer</p>
</li>
<li data-start="352" data-end="363">
<p data-start="354" data-end="363">Pfeffer</p>
</li>
<li data-start="364" data-end="387">
<p data-start="366" data-end="387">Muskatblüte (Macis)</p>
</li>
<li data-start="388" data-end="398">
<p data-start="390" data-end="398">Butter</p>
</li>
<li data-start="399" data-end="413">
<p data-start="401" data-end="413">Bratwürste</p>
</li>
<li data-start="414" data-end="428">
<p data-start="416" data-end="428">Muskatnuss</p>
</li>
</ul>
<hr data-start="430" data-end="433" />
<h2 data-start="435" data-end="449">Zubereitung</h2>
<p data-start="451" data-end="635">Altbackenes Brot in Fleischbrühe einlegen und weich kochen. Sobald das Brot vollständig durchgezogen ist, die Masse durch ein Sieb streichen, sodass eine glatte, sämige Brühe entsteht.</p>
<p data-start="637" data-end="845">Ingwer, Pfeffer und Muskatblüte in die Brühe geben, ein Stück Butter hinzufügen und alles nochmals aufkochen lassen. Währenddessen die Bratwürste in der Pfanne braten, anschließend in kleine Stücke schneiden.</p>
<p data-start="847" data-end="1060">Brotscheiben separat anrösten und auf Teller legen. Die Bratwurststücke darauf verteilen und die heiße, gewürzte Brühe darüber gießen. Zum Abschluss frisch Muskatnuss darüber reiben und die Suppe sofort servieren.</p>
<hr data-start="1062" data-end="1065" />
<h2 data-start="1067" data-end="1102">Hintergrundwissen und Geschichte</h2>
<p data-start="1104" data-end="1445">Die Bratwurstsuppe stammt aus einer Zeit, in der Suppen eine zentrale Rolle in der Ernährung spielten. Brot war Grundnahrungsmittel und wurde häufig in Brühen verwendet, um es haltbar zu machen und vollständig zu verwerten. Das Durchtreiben durch ein Sieb war eine gängige Technik, um feine Suppen zu erzeugen, die als besonders edel galten.</p>
<p data-start="1447" data-end="1758">Auffällig ist die Verwendung von Gewürzen wie Ingwer, Pfeffer und Muskatblüte. Diese waren teuer und zeigten, dass das Gericht nicht nur einfache Alltagskost, sondern auch für festlichere Anlässe gedacht war. Bratwürste lieferten zusätzlich Fett und Eiweiß und machten die Suppe zu einer vollständigen Mahlzeit.</p>
<p data-start="1760" data-end="2037" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die Bratwurstjuppe steht exemplarisch für die Übergangsküche zwischen Mittelalter und Neuzeit: bodenständig in den Zutaten, aber reich gewürzt und sorgfältig zubereitet. Heute wirkt sie ungewohnt, gibt jedoch einen spannenden Einblick in die Esskultur vergangener Jahrhunderte.</p>
<p>Nürnbert, 1721</p>
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		<title>Brottorte 🇦🇹</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 12:36:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Torten]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Brottorte]]></category>
		<category><![CDATA[Österreicher Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzbrot]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
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					<description><![CDATA[Brottorte Eine traditionelle, einfache Kuchenvariante, die statt Mehl geriebene Schwarzbrotreste verwendet. Zutatenliste 6 Eigelb 140 g Zucker 70 g Schwarzbrotbr&#246;sel 30 g Mandeln 50 g Schokolade Zimt 1 Stamperl (kleines Glas) Rum 6 Eiwei&#223; Gl&#252;hwein oder Weinpunsch (zum Anrichten) Puderzucker (Staubzucker) &#160; Zubereitung Vorbereitung: Die Schwarzbrotbr&#246;sel mit dem Rum befeuchten. Masse r&#252;hren: Eigelb und Zucker <a href="https://historischkochen.de/brottorte-%f0%9f%87%a6%f0%9f%87%b9/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Brottorte</h1>
<p>Eine traditionelle, einfache Kuchenvariante, die statt Mehl geriebene Schwarzbrotreste verwendet.</p>
<h3>Zutatenliste</h3>
<ul>
<li>6 Eigelb</li>
<li>140 g Zucker</li>
<li>70 g Schwarzbrotbrösel</li>
<li>30 g Mandeln</li>
<li>50 g Schokolade</li>
<li>Zimt</li>
<li>1 Stamperl (kleines Glas) Rum</li>
<li>6 Eiweiß</li>
<li>Glühwein oder Weinpunsch (zum Anrichten)</li>
<li>Puderzucker (Staubzucker)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zubereitung</h3>
<ol start="1">
<li><b>Vorbereitung:</b> Die Schwarzbrotbrösel mit dem Rum befeuchten.</li>
<li><b>Masse rühren:</b> Eigelb und Zucker schaumig rühren.</li>
<li><b>Zutaten mischen:</b> Die geschälten, geriebenen Mandeln, die geriebene Schokolade, Zimt und die befeuchteten Brösel in die Eigelbmasse einmengen.</li>
<li><b>Eiweiß unterheben:</b> Den steif geschlagenen Eischnee vorsichtig unter die Masse ziehen.</li>
<li><b>Backen:</b> Die Torte bei mäßiger Hitze backen.</li>
<li><b>Servieren:</b> Die fertige Brottorte mit Puderzucker bestreuen und mit <b>Glühwein</b> oder <b>Weinpunsch</b> anrichten.</li>
</ol>
<hr />
<h3>Hintergrundwissen und Geschichte</h3>
<p>Die Brottorte ist ein klassisches Beispiel für die sogenannte <b>„Arme-Leute-Küche“</b> oder <b>„Resteverwertungsküche“</b> in Mitteleuropa, die historisch in Regionen wie Österreich, Bayern und Teilen Böhmens verbreitet war.</p>
<ul>
<li><b>Verwendung von Brotresten:</b> In Zeiten, in denen Mehl teuer war und Brot das Grundnahrungsmittel darstellte, war es üblich, altes, hart gewordenes Brot nicht wegzuwerfen, sondern es als Brösel in sättigenden Süßspeisen wie Knödeln, Aufläufen oder eben dieser Torte zu verwenden. Das Schwarzbrot verleiht der Torte eine rustikale Textur und eine tiefere, leicht würzige Geschmacksnote.</li>
<li><b>Aromatisierung:</b> Die Kombination aus <b>Rum, Zimt, Mandeln und Schokolade</b> ist typisch für die Winter- und Festtagsküche des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in dieser Region.</li>
<li><b>Glühwein/Weinpunsch:</b> Das Anrichten mit Glühwein oder Weinpunsch deutet darauf hin, dass die Torte traditionell in der kalten Jahreszeit, insbesondere zur Weihnachts- oder Faschingszeit, serviert wurde. Der warme, würzige Trank bildet einen passenden Kontrast zur reichhaltigen Torte.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Frankfurter Bettelmann &#8211; Brotauflauf</title>
		<link>https://historischkochen.de/frankfurter-bettelmann-brotauflauf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 11:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dessert]]></category>
		<category><![CDATA[Apfel]]></category>
		<category><![CDATA[Bettelmann]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Brotauflauf]]></category>
		<category><![CDATA[Butter]]></category>
		<category><![CDATA[Graubrot]]></category>
		<category><![CDATA[Hessisches Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Weisswein]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>
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					<description><![CDATA[Frankfurter Bettelmann Der Frankfurter Bettelmann ist ein traditioneller Brotauflauf aus der hessischen K&#252;che, der Altbackenes verwertet und in einen k&#246;stlichen Apfelauflauf verwandelt. Zutaten 125 g Butter 250 g geriebenes und ger&#246;stetes Graubrot 1 Messerspitze gemahlene Nelken 1 EL abgeriebene Zitronenschale &#189; TL Zimt 2 EL Zucker (zum Anr&#246;sten) 1 kg &#196;pfel 65 g Zucker (zum <a href="https://historischkochen.de/frankfurter-bettelmann-brotauflauf/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Frankfurter Bettelmann</h1>
<p>Der Frankfurter Bettelmann ist ein traditioneller Brotauflauf aus der hessischen Küche, der Altbackenes verwertet und in einen köstlichen Apfelauflauf verwandelt.</p>
<h3>Zutaten</h3>
<ul>
<li><b>125 g</b> Butter</li>
<li><b>250 g</b> geriebenes und geröstetes Graubrot</li>
<li><b>1 Messerspitze</b> gemahlene Nelken</li>
<li><b>1 EL</b> abgeriebene Zitronenschale</li>
<li><b>½ TL</b> Zimt</li>
<li><b>2 EL</b> Zucker (zum Anrösten)</li>
<li><b>1 kg</b> Äpfel</li>
<li><b>65 g</b> Zucker (zum Dünsten)</li>
<li><b>65 g</b> Rosinen</li>
<li><b>½ Glas</b> Weißwein (etwa)</li>
<li><b>1 EL</b> Rum</li>
<li><b>40 g</b> Zucker (zum Bestreuen)</li>
<li><b>1 Prise</b> Zimt (zum Bestreuen)</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<ol start="1">
<li><b>Brotmasse vorbereiten:</b> <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">125</span><span class="mord text"><span class="mord"> g</span></span></span></span></span></span> Butter in einer Pfanne schmelzen. Das geriebene, geröstete Graubrot zusammen mit den Gewürzen (Nelken, abgeriebene Zitronenschale, <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord"><span class="mfrac"><span class="vlist-t vlist-t2"><span class="vlist-r"><span class="vlist"><span class=""><span class="sizing reset-size6 size3 mtight"><span class="mord mtight">2</span></span></span><span class=""><span class="sizing reset-size6 size3 mtight"><span class="mord mtight">1</span></span></span></span><span class="vlist-s">​</span></span></span></span></span><span class="mord text"><span class="mord"> TL</span></span></span></span></span></span> Zimt) und <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">2</span><span class="mord text"><span class="mord"> EL</span></span></span></span></span></span> Zucker leicht anrösten. Beiseitestellen.</li>
<li><b>Äpfel dünsten:</b> Die Äpfel schälen und in Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben mit <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">65</span><span class="mord text"><span class="mord"> g</span></span></span></span></span></span> Zucker, Rum, Rosinen und etwa <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord"><span class="mfrac"><span class="vlist-t vlist-t2"><span class="vlist-r"><span class="vlist"><span class=""><span class="sizing reset-size6 size3 mtight"><span class="mord mtight">2</span></span></span><span class=""><span class="sizing reset-size6 size3 mtight"><span class="mord mtight">1</span></span></span></span><span class="vlist-s">​</span></span></span></span></span></span></span></span></span> Glas Weißwein in einem Topf dünsten, bis die Flüssigkeit fast vollständig verdampft ist.</li>
<li><b>Auflauf schichten:</b> Eine Auflaufform fetten.
<ul>
<li>Eine Lage der vorbereiteten Brotmasse auf den Boden geben.</li>
<li>Eine Schicht gedünstete Äpfel darüber verteilen.</li>
<li>Die Schichtung fortsetzen, wobei die unterste und die <b>oberste</b> Schicht immer aus der Brotmischung bestehen müssen.</li>
</ul>
</li>
<li><b>Backen und Servieren:</b> Den Auflauf <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord"><span class="mord mathbf">30</span><span class="mord text"> Minuten</span></span></span></span></span></span> bei <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord"><span class="mord mathbf">18</span><span class="mord mathbf">0</span><span class="msupsub"><span class="vlist-t"><span class="vlist-r"><span class="vlist"><span class=""><span class="sizing reset-size6 size3 mtight"><span class="mbin mtight">∘</span></span></span></span></span></span></span><span class="mord text">C</span></span></span></span></span></span> im Backofen backen. Sofort nach dem Backen servieren und mit <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">40</span><span class="mord text"><span class="mord"> g</span></span></span></span></span></span> Zucker und einer Prise Zimt bestreuen.</li>
</ol>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<h3>Geschichte und Anekdoten</h3>
<p><b>Ein Name mit Geschichte:</b> Der Name „Frankfurter Bettelmann“ (<i>Bettler</i>, <i>armer Mann</i>) ist ein sprechendes Beispiel für die sogenannte <b>Arme-Leute-Küche</b>. Wie viele Aufläufe auf Brotresten (<i>Puddinge</i>), diente dieses Gericht der sparsamen und schmackhaften Verwertung von altbackenem Brot, das sonst weggeworfen worden wäre.</p>
<p><b>Regionale Herkunft:</b> Der Zusatz „Frankfurter“ verortet das Gericht klar in der Region Hessen und der Rhein-Main-Ebene, wo Apfelwein (und damit auch Weißwein und Äpfel) traditionell eine große Rolle spielen.</p>
<p><b>Die Veredelung des Einfachen:</b> Das Besondere am „Bettelmann“ ist, dass er einfache Zutaten (altes Brot, Äpfel) durch die Zugabe von <b>feinen Aromen</b> wie gerösteter Butter, Rum, Nelken und Zimt veredelt. Das Anrösten des Graubrots in Butter ist entscheidend, da es dem Brot eine nussige Tiefe verleiht, die es von einer einfachen Einlage zu einem Geschmacksträger macht.</p>
<p><b>Ein Dessert mit Wehmut:</b> Der Name kann auch humorvoll oder ironisch gemeint sein. Das Ergebnis ist ein so köstlicher, reichhaltiger Auflauf, dass er alles andere als „arm“ schmeckt. Er symbolisiert, wie kreative Köche aus Notwendigkeit heraus Speisen schufen, die heute als kulinarische Klassiker gelten.</p>
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		<title>Bifflamott (Bœuf à la mode) </title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2025 13:02:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[Rind]]></category>
		<category><![CDATA[Bayerische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Rindfleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Bifflamott (B&#339;uf &#224; la mode) Bifflamott ist ein klassischer Schmorbraten aus der bayerischen K&#252;che, dessen Name eine charmante Verballhornung des franz&#246;sischen &#8220;B&#339;uf &#224; la mode&#8221; ist. Es ist ein festliches Gericht, das viel Zeit in Anspruch nimmt, aber mit einem unvergleichlich reichen Geschmack belohnt. Zutaten Fleisch: 2&#160;kg Rindfleisch (Schwanzst&#252;ck oder Oberschale) F&#252;r die <a class="glossaryLink"  aria-describedby="tt"  data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Beize&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;ls Beize bzw. Marinade bezeichnet man eine Br&#252;he aus Essig, Gew&#252;rzen usw., in die man Fleisch oder Wild f&#252;r einige Tage legt, um sie f&#252;r Sauerbraten oder sonstige pikante Zubereitung zart zu machen.&#60;/div&#62;"  href="https://historischkochen.de/glossary/beize/"  data-gt-translate-attributes='[{"attribute":"data-cmtooltip", "format":"html"}]'  tabindex='0' role='link'>Beize</a>: 0,5&#8203;&#160;l <a href="https://historischkochen.de/bifflamott-boeuf-a-la-mode/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Bifflamott (Bœuf à la mode)</h1>
<p>Bifflamott ist ein klassischer Schmorbraten aus der bayerischen Küche, dessen Name eine charmante Verballhornung des französischen &#8220;Bœuf à la mode&#8221; ist. Es ist ein festliches Gericht, das viel Zeit in Anspruch nimmt, aber mit einem unvergleichlich reichen Geschmack belohnt.</p>
<h3>Zutaten</h3>
<ul>
<li><b>Fleisch:</b>
<ul>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">2</span><span class="mord text"><span class="mord"> kg</span></span></span></span></span></span> Rindfleisch (Schwanzstück oder Oberschale)</li>
</ul>
</li>
<li><b>Für die Beize:</b>
<ul>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord"><span class="mfrac"><span class="vlist-t vlist-t2"><span class="vlist-r"><span class="vlist-s">0,5​</span></span></span></span></span><span class="mord text"><span class="mord"> l</span></span></span></span></span></span> Wasser</li>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord"><span class="mfrac"><span class="vlist-t vlist-t2"><span class="vlist-r"><span class="vlist"><span class=""><span class="sizing reset-size6 size3 mtight"><span class="mord mtight">0,5</span></span></span></span></span></span></span></span><span class="mord text"><span class="mord"> l</span></span></span></span></span></span> roter Wein</li>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord"><span class="mfrac"><span class="vlist-t vlist-t2"><span class="vlist-r"><span class="vlist-s">0,25​</span></span></span></span></span><span class="mord text"><span class="mord"> l</span></span></span></span></span></span> Essig</li>
<li>2 gelbe Rüben (Karotten)</li>
<li>1 dicke Zwiebel</li>
<li>8 Nelken</li>
<li>6 Wacholderbeeren</li>
<li>8 Pfefferkörner</li>
<li>2 Porreestangen (Lauch)</li>
<li>1 Petersilwurzel (Wurzelpetersilie)</li>
</ul>
</li>
<li><b>Zum Braten:</b>
<ul>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">50</span><span class="mord text"><span class="mord"> g</span></span></span></span></span></span> Schmalz</li>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">100</span><span class="mord text"><span class="mord"> g</span></span></span></span></span></span> in Streifen geschnittener Speck (zum Spicken)</li>
<li>4 Markknochen vom Rind oder Kalb</li>
<li>Beizflüssigkeit (aus der Marinade)</li>
<li>1 Stück angebräunte Brotrinde (z.B. von Graubrot, zum Andicken)</li>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">40</span><span class="mord text"><span class="mord"> g</span></span></span></span></span></span> Mehl</li>
<li>1 gehäufter Esslöffel Zucker</li>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord"><span class="mfrac"><span class="vlist-t vlist-t2"><span class="vlist-r"><span class="vlist-s">0,5​</span></span></span></span></span><span class="mord text"><span class="mord"> Tasse</span></span></span></span></span></span> Rotwein</li>
</ul>
</li>
<li><b>Zum Würzen (je 1 Esslöffel gehackte Kräuter):</b>
<ul>
<li>Dill, Estragon, Petersilkraut, Schnittlauch, Selleriekraut, Liebstöckel (Maggikraut)</li>
<li>Wacholderbeeren</li>
<li>Salbei, Thymian</li>
<li>Etwas Salz und Pfeffer</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h3> Zubereitung</h3>
<ol start="1">
<li><b>Fleisch beizen:</b> Das Rindfleisch für <b>zwei bis drei Tage</b> in die vorbereitete Beize (Wasser, Rotwein, Essig, grob geschnittenes Gemüse, Nelken, Wacholderbeeren, Pfefferkörner) legen und täglich wenden.</li>
<li><b>Vorbereiten zum Braten:</b> Das Fleisch nach dem Beizen gut abtrocknen. Mit den Speckstreifen <b>spicken</b> (d.h. Speckstreifen mit einer Spicknadel durch das Fleisch ziehen, um es saftiger zu machen und Geschmack zu geben).</li>
<li><b>Anbraten:</b> In einem großen Bräter oder Topf das Schmalz erhitzen. Das gespickte Fleisch zusammen mit den Markknochen rundherum kräftig anbraten, bis es Farbe annimmt.</li>
<li><b>Würzen und Schmoren:</b> Das Fleisch mit den gehackten Kräutern, Wacholderbeeren, Salbei, Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Etwas Beizflüssigkeit und das Gemüse aus der Beize (ohne die ganzen Gewürze) zugeben.</li>
<li><b>Schmorzeit:</b> Das Gericht zugedeckt bei mittlerer Hitze gut <b>2 Stunden</b> lang schmoren lassen. Dabei immer wieder etwas Flüssigkeit (Beizflüssigkeit oder Brühe) nachgießen, damit das Fleisch nicht trocken wird.</li>
<li><b>Brotrinde hinzufügen:</b> Gegen Ende der Schmorzeit die in Schmalz angeröstete Brotrinde zugeben, diese hilft später beim Andicken der Sauce und gibt Farbe.</li>
<li><b>Sauce zubereiten:</b> Das fertige Fleisch aus dem Fond nehmen und warm stellen. Den Bratenfond durch ein Sieb passieren, um Gemüse und Gewürze zu entfernen.</li>
<li><b>Andicken und Abschmecken:</b> Das Mehl in etwas kaltem Wasser anrühren und damit den passierten Fond unter ständigem Rühren andicken. Mit dem halben Tasse Rotwein und dem gehäuften Esslöffel Zucker abschmecken. Die Sauce sollte eine sämige Konsistenz haben und würzig-süß-säuerlich schmecken.</li>
<li><b>Servieren:</b> Das Fleisch in Scheiben schneiden und nochmals für etwa <b>15 Minuten</b> in die fertige Sauce legen, um es darin warm zu halten und die Aromen aufnehmen zu lassen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Beilage</h3>
<p>Traditionell werden <b>Semmelknödel</b> zum Bifflamott gereicht, um die reichhaltige Sauce aufzunehmen.</p>
<hr />
<h3>Geschichte und Anekdoten zu Bifflamott</h3>
<p><b><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-12493 alignright" src="https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/biff.png" alt="" width="453" height="453" srcset="https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/biff.png 1024w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/biff-300x300.png 300w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/biff-150x150.png 150w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/biff-768x768.png 768w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/biff-96x96.png 96w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/biff-24x24.png 24w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/biff-36x36.png 36w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/biff-48x48.png 48w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/biff-64x64.png 64w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/biff-120x120.png 120w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" />Vom &#8220;Bœuf à la mode&#8221; zum &#8220;Bifflamott&#8221;:</b> Der Name dieses Gerichts ist ein wunderschönes Beispiel für die <b>Sprachveränderung</b> im Laufe der Zeit. Das französische &#8220;Bœuf à la mode&#8221; bedeutet wörtlich &#8220;Rindfleisch nach Art&#8221; oder &#8220;Rindfleisch nach der Mode&#8221;. Im 17. und 18. Jahrhundert war die französische Küche stilprägend in den europäischen Adels- und wohlhabenden Bürgerhäusern. Mit der Zeit wurde der Begriff im bayerischen Dialekt liebevoll zu <b>&#8220;Bifflamott&#8221;</b> &#8220;verstümmelt&#8221; oder eingedeutscht.</p>
<p><b>Ein Gericht für besondere Anlässe:</b> Bifflamott war und ist ein Gericht, das Zeit und Mühe erfordert, weshalb es als <b>Sonntagsbraten</b> oder, noch traditioneller, als <b>obligatorisches Festessen bei Hochzeiten</b> galt. Seine aufwendige Zubereitung spiegelte den besonderen Anlass wider. Die lange Beizzeit und das langsame Schmoren sorgten dafür, dass auch weniger zarte Fleischstücke mürbe und aromatisch wurden.</p>
<p><b>Die Rolle des Beizens und Spickens:</b> Das <b>Beizen</b> des Fleisches diente nicht nur der Geschmacksgebung, sondern auch der Zartmachung und, in früheren Zeiten, der Haltbarmachung. Der Essig in der Beize zersetzt die Kollagenfasern und macht das Fleisch mürber. Das <b>Spicken mit Speck</b> war entscheidend, um magerem Rindfleisch während des langen Schmorprozesses Saftigkeit und zusätzlichen Geschmack zu verleihen.</p>
<p><b>Der Geschmack:</b> Das Bifflamott zeichnet sich durch seine komplexe Geschmacksnote aus, die süßlich, säuerlich, würzig und herzhaft zugleich ist. Die Kombination aus Rotwein, Essig, Zucker, Gewürzen und Wurzelgemüse ergibt eine tiefgründige Sauce, die das zarte Schmorrind perfekt ergänzt.</p>
<p><b>Verdrängung durch Sauerbraten:</b> Obwohl das Bifflamott geschichtlich älter ist, wurde es im Laufe der Zeit oft vom <b>Sauerbraten</b> verdrängt. Der Sauerbraten ist in der Zubereitung etwas weniger zeitaufwendig und hat sich als Sonntagsklassiker etabliert. Dennoch bleibt Bifflamott ein Juwel der bayerischen Küche, das Liebhaber traditioneller Braten immer wieder neu entdecken.</p>
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		<item>
		<title>Schmalzsuppe / Jägerhundsuppe 🇦🇹</title>
		<link>https://historischkochen.de/schmalzsuppe-jaegerhundsuppe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2025 11:54:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brot- Körnersuppe]]></category>
		<category><![CDATA[Suppen]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Österreichisches Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Schmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Suppe]]></category>
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					<description><![CDATA[Schmalzsuppe / J&#228;gerhundsuppe &#8211; Ein rustikales J&#228;gergericht Zutaten Roggen-Schwarzbrot (in feine Scheiben oder W&#252;rfel geschnitten) Kochendes Wasser Salz Pfeffer Braune Butter (oder Schmalz) Zubereitung Brot vorbereiten: Das Roggen-Schwarzbrot in d&#252;nne Scheiben oder kleine W&#252;rfel schneiden. Brot &#252;bergie&#223;en: Die Brotscheiben oder -w&#252;rfel in eine vorgeheizte Suppensch&#252;ssel geben und mit kochendem Wasser &#252;bergie&#223;en. <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;w&#252;rzen&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;Einer Speise mit Salz, Pfeffer und anderen Gew&#252;rzen einen angenehmen und erw&#252;nschten Geschmack geben.&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/wuerzen/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">W&#252;rzen</a>: Mit Salz und <a href="https://historischkochen.de/schmalzsuppe-jaegerhundsuppe/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Schmalzsuppe / Jägerhundsuppe – Ein rustikales Jägergericht</h3>
<hr />
<h4><strong>Zutaten</strong></h4>
<ul>
<li>Roggen-Schwarzbrot (in feine Scheiben oder Würfel geschnitten)</li>
<li>Kochendes Wasser</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>Braune Butter (oder Schmalz)</li>
</ul>
<hr />
<h4><strong>Zubereitung</strong></h4>
<ol>
<li><strong>Brot vorbereiten:</strong> Das Roggen-Schwarzbrot in dünne Scheiben oder kleine Würfel schneiden.</li>
<li><strong>Brot übergießen:</strong> Die Brotscheiben oder -würfel in eine vorgeheizte Suppenschüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen.</li>
<li><strong>Würzen:</strong> Mit Salz und Pfeffer abschmecken.</li>
<li><strong>Abschmalzen:</strong> Heiße, braune Butter (oder Schmalz) über die Suppe gießen – das gibt ihr den typischen, nussigen Geschmack.</li>
</ol>
<hr />
<h4><strong>Geschichte &amp; Anekdoten</strong></h4>
<p class="whitespace-break-spaces">Die <strong>Schmalzsuppe</strong> (auch <strong>Jägerhundsuppe</strong> genannt) ist ein klassisches, einfaches Gericht aus der Jäger- und Waldarbeiterküche. Ihr Name rührt daher, dass sie oft von Jägern in ihren Hütten zubereitet wurde – schnell, sättigend und mit einfachen Zutaten, die immer zur Hand waren.</p>
<ul>
<li><strong>Einfach, aber effektiv:</strong> Die Suppe war ideal für lange Tage im Wald, da sie mit nur wenigen Zutaten zubereitet werden konnte und trotzdem Kraft gab.</li>
<li><strong>Braune Butter:</strong> Das typische „Abschmalzen“ mit brauner Butter oder Schmalz verleiht der Suppe ihren charakteristischen Geschmack und macht sie besonders herzhaft.</li>
<li><strong>Regionale Verbreitung:</strong> Besonders in Mittel- und Osteuropa war diese Suppe verbreitet, da Roggenbrot und Schmalz Grundnahrungsmittel waren.</li>
</ul>
<hr />
<p class="whitespace-break-spaces"><strong>Tipp:</strong> Wer mag, kann die Suppe mit etwas geröstetem Speck oder frischen Kräutern verfeinern.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Antwerpener Wurstbrot 🇧🇪</title>
		<link>https://historischkochen.de/antwerpener-wurstbrot/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 17:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Antwerpen]]></category>
		<category><![CDATA[Belgische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Blätterteig]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Hackfleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Wurstbrot]]></category>
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					<description><![CDATA[Antwerpener Wurstbrot Knusprige, w&#252;rzige Bl&#228;tterteig-H&#228;ppchen aus Antwerpen &#8211; perfekt als Snack oder Fingerfood Zutaten 1 Scheibe Brot (ohne Kruste) 150 ml Milch 500 g Hackfleisch (gemischt) Pfeffer, Salz, Muskatnuss 1 Eigelb (f&#252;r die F&#252;llung) 1 Rolle fertiger Bl&#228;tterteig 1 Eigelb (zum Bestreichen) Etwas Wasser Zubereitung Brot einweichen Die Kruste von der Brotscheibe abschneiden und das <a href="https://historischkochen.de/antwerpener-wurstbrot/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Antwerpener Wurstbrot</strong></h3>
<p class="whitespace-break-spaces"><em>Knusprige, würzige Blätterteig-Häppchen aus Antwerpen – perfekt als Snack oder Fingerfood</em></p>
<hr />
<h4><strong>Zutaten</strong></h4>
<ul>
<li>1 Scheibe Brot (ohne Kruste)</li>
<li>150 ml Milch</li>
<li>500 g Hackfleisch (gemischt)</li>
<li>Pfeffer, Salz, Muskatnuss</li>
<li>1 Eigelb (für die Füllung)</li>
<li>1 Rolle fertiger Blätterteig</li>
<li>1 Eigelb (zum Bestreichen)</li>
<li>Etwas Wasser</li>
</ul>
<hr />
<h4><strong>Zubereitung</strong></h4>
<ol>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces"><strong>Brot einweichen</strong> Die Kruste von der Brotscheibe abschneiden und das Brot in der Milch einweichen.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces"><strong>Hackfleischmischung zubereiten</strong> Das eingeweichte Brot, Pfeffer, Salz, Muskatnuss und 1 Eigelb gut unter das Hackfleisch mischen. Aus der Masse kleine Würstchen formen.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces"><strong>Blätterteig vorbereiten</strong> Den Blätterteig auf einer bemehlten Fläche zu einem <strong>½ cm dicken Quadrat</strong> ausrollen und in <strong>12 cm große Quadrate</strong> schneiden.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces"><strong>Füllen und formen</strong> Auf jedes Teigquadrat eine Hackwurst legen, das Teigstück aufrollen und die Enden mit etwas Wasser verschließen.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces"><strong>Bestreichen und backen</strong> Das zweite Eigelb mit etwas Wasser verquirlen und die Oberseite der Brötchen damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei <strong>200 °C</strong> etwa <strong>20 Minuten</strong> goldbraun backen.</p>
</li>
</ol>
<hr />
<p class="whitespace-break-spaces"><strong>Tipp:</strong> Warm oder kalt ein Genuss – ideal für Buffets oder Picknicks!</p>
<hr />
<h4><strong>Anekdote &amp; Hintergrund</strong></h4>
<p class="whitespace-break-spaces">Das <strong>Antwerpener Wurstbrot</strong> ist ein klassisches <strong>Fingerfood</strong> aus der belgischen Stadt <strong>Antwerpen</strong>. Ursprünglich wurde es als <strong>praktische Mahlzeit für Arbeiter und Händler</strong> zubereitet, die unterwegs eine schnelle, sättigende Stärkung brauchten. Die Kombination aus <strong>Blätterteig und würzigem Hackfleisch</strong> macht es bis heute zu einem beliebten Snack auf Märkten und Festen.</p>
<p class="whitespace-break-spaces">In Belgien gibt es viele regionale Varianten – manche mit <strong>Käse</strong>, andere mit <strong>Speck</strong> oder <strong>Kräutern</strong>. Traditionell wird es mit einem <strong>dunklen Bier</strong> oder einem Glas <strong>Federweißer</strong> serviert.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Panzanella &#8211; Toskanischer Brot-Tomatensalat 🇮🇹</title>
		<link>https://historischkochen.de/panzanella-toskanischer-brot-tomatensalat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 08:53:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Salate]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Italienische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Salat]]></category>
		<category><![CDATA[Tomaten]]></category>
		<category><![CDATA[Toskana]]></category>
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					<description><![CDATA[Panzanella Toskanischer Brot-Tomatensalat &#8211; einfach, erfrischend und voller mediterraner Aromen Zutaten 8&#8211;10 Scheiben hartes, trockenes Brot (z. B. Ciabatta oder Bauernbrot vom Vortag) 6 sehr reife, saftige Tomaten (am besten von Juni bis August) 2 gro&#223;e rote Zwiebeln, in d&#252;nne Scheiben geschnitten 2 Stangen Sellerie (mit Bl&#228;ttern), gew&#252;rfelt 1 Gurke, in gro&#223;e St&#252;cke zerteilt 8 <a href="https://historischkochen.de/panzanella-toskanischer-brot-tomatensalat/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Panzanella</strong></p>
<p class="whitespace-break-spaces"><em>Toskanischer Brot-Tomatensalat – einfach, erfrischend und voller mediterraner Aromen</em></p>
<hr />
<h4><strong>Zutaten</strong></h4>
<ul>
<li>8–10 Scheiben hartes, trockenes Brot (z. B. Ciabatta oder Bauernbrot vom Vortag)</li>
<li>6 sehr reife, saftige Tomaten (am besten von Juni bis August)</li>
<li>2 große rote Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten</li>
<li>2 Stangen Sellerie (mit Blättern), gewürfelt</li>
<li>1 Gurke, in große Stücke zerteilt</li>
<li>8 oder mehr frische Basilikumblätter</li>
<li>Gutes Olivenöl (nativ extra)</li>
<li>Salz und frisch gemahlener Pfeffer</li>
<li>Rotweinessig</li>
</ul>
<hr />
<h4><strong>Zubereitung</strong></h4>
<ol>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces"><strong>Brot vorbereiten</strong> Das Brot 15–20 Minuten in kaltem Wasser einweichen, dann gründlich ausdrücken und in eine große Salatschüssel zerbröseln.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces"><strong>Gemüse zubereiten</strong> Tomaten grob zerkleinern, Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden, Sellerie und Gurke würfeln bzw. in Stücke schneiden. Die Hälfte der Basilikumblätter im Mörser leicht zerstoßen.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces"><strong>Salat anrichten</strong> Brot, Tomaten, Zwiebeln, Sellerie, Gurke und das zerstoßene Basilikum in die Schüssel geben. Mit reichlich Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern. Alles gut vermengen.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces"><strong>Ziehen lassen</strong> Den Salat 2–3 Stunden im Kühlschrank kühl stellen, damit sich die Aromen verbinden.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces"><strong>Servieren</strong> Kurz vor dem Servieren mit etwas Rotweinessig und den restlichen, frisch gerissenen Basilikumblättern vermengen.</p>
</li>
</ol>
<hr />
<h4><strong>Anekdote &amp; Hintergrund</strong></h4>
<p class="whitespace-break-spaces"><strong>Panzanella</strong> ist ein klassisches <strong>toskanisches Bauerngericht</strong> und ein perfektes Beispiel für die „Cucina Povera“ – die Küche der einfachen Leute. Ursprünglich entstand es aus der Notwendigkeit, altbackenes Brot zu verwerten. Die Bauern in der Toskana weichten das harte Brot in Wasser ein, mischten es mit frischem Gemüse aus dem Garten und kreierten so ein nährstoffreiches, erfrischendes Gericht für heiße Sommertage.</p>
<p class="whitespace-break-spaces">Der Name <strong>Panzanella</strong> leitet sich von „pane“ (Brot) und „zanella“ (Schüssel) ab. Besonders wichtig sind <strong>frische, reife Tomaten</strong> – in der Toskana verwendet man oft die süßen, saftigen Sorten, die nur im Sommer geerntet werden. Traditionell wird Panzanella mit den Händen gegessen, direkt aus der Schüssel, und mit einem Glas <strong>Chianti</strong> oder kühlem Hauswein genossen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ungewöhnliche Butterbrote</title>
		<link>https://historischkochen.de/ungewoehnliche-butterbrote/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2021 11:18:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brotaufstrich]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Butterbrot]]></category>
		<category><![CDATA[Schnittlauch]]></category>
		<category><![CDATA[Sirup]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Schrank gibt nicht viel her, der Hunter ist m&#228;chtig, fast nur noch Brot ist da. Was kann man nun daraus nun machen? Hier nun einige Tipps f&#252;r ungew&#246;hnliche Butterbrote. Butterbrot mit Zucker In den 70er Jahren recht beliebt war ein einfache scheibe Brot, mit Butter beschmiert und mit Zucker bestreut, der leicht angedr&#252;ckt wurde. <a href="https://historischkochen.de/ungewoehnliche-butterbrote/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schrank gibt nicht viel her, der Hunter ist mächtig, fast nur noch Brot ist da. Was kann man nun daraus nun machen?</p>
<p>Hier nun einige Tipps für ungewöhnliche Butterbrote.</p>
<h2>Butterbrot mit Zucker</h2>
<p>In den 70er Jahren recht beliebt war ein einfache scheibe Brot, mit Butter beschmiert und mit Zucker bestreut, der leicht angedrückt wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Apfelbrot</h2>
<p>Wieder beschmiert man eine scheibe Brot mit Butter. Man nehme nun einen Apfel, dieser wird entkernt und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten. Diese dienen nun als Belag für das Brot. Das war zeitweise im Norden Deutschlands recht beliebt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zwiebel-Brot</h2>
<p>Man beschmiere wieder eine scheibe Brot mit Butter und belege dieses mit in Scheiben geschnittenen Zwiebeln. Auch dieses Brot war in Norddeutschland recht beliebt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Butterbrot mit Schnittlauch</h2>
<p>Man schmiere ein Butterbrot und schneide den Schnittlauch in ca. 0,5 cm lange Stückchen. Diese dienen nun als Belag für das Butterbrot. Man kann noch etwas Salz über das fertige Brot streuen. Sehr lecker!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Butterbrot mit Sirup und Quark</h2>
<p>Kaum zu glauben, aber das schmeckt sehr lecker. Man bestreiche eine nicht zu dünne Scheibe Brot mit Butter, gibt darauf Rüben-Sirup oder einen anderen Sirup (der Rheinländer würde dafür natürlich Rübenkraut, Apfelkraut oder Birnenkraut nehmen) und überstreiche das mit einer Schicht Quark &#8211; es geht auch mit Kräuterquark. Diese Variante des Butterbrots wurde in Norddeutschland sehr gerne gegessen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und nun noch die einfachste Variante:</p>
<h2>Butterbrot mit Salz</h2>
<p>Am Besten schmeckt es natürlich mit einem herrlich frischen Brot &#8211; einfach Butter drauf und etwas Salz über krümeln. Fertig und lecker!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Jagdsuppe</title>
		<link>https://historischkochen.de/jagdsuppe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2021 17:45:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brot- Körnersuppe]]></category>
		<category><![CDATA[Suppen]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Brötchen]]></category>
		<category><![CDATA[Eier]]></category>
		<category><![CDATA[Hessische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Weissbrot]]></category>
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					<description><![CDATA[Jagd-Suppe. (Soupe &#225; la chasse) Man setzt halb schwarzes, halb Milchbrod oder Semmel mit kaltem Wasser auf, l&#228;sst es unter flei&#223;igem Umr&#252;hren t&#252;chtig kochen und gibt, wenn es ganz zerkocht ist, gebratene Zwiebeln, die zuvor in kleine St&#252;ckchen zerschnitten und in nicht zu wenig B&#252;tter braun gebraten worden, daran; doch d&#252;rfen diese nur einen Augenblick <a href="https://historischkochen.de/jagdsuppe/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Jagd-Suppe. (Soupe á la chasse)</h2>
<p>Man setzt halb schwarzes, halb Milchbrod oder Semmel mit kaltem Wasser auf, lässt es unter fleißigem Umrühren tüchtig kochen und gibt, wenn es ganz zerkocht ist, gebratene Zwiebeln, die zuvor in kleine Stückchen zerschnitten und in nicht zu wenig Bütter braun gebraten worden, daran; doch dürfen diese nur einen Augenblick mit kochen, damit sie nicht zu weich werden. Beim Anrichten legt man sogenannte verlorene oder blinde Eier in die Suppe. Diese werden bereitet, indem man sie möglichst schnell in kochendes Wasser mit etwas Essig und Salz aufschlägt, damit sie nicht auseinander fließen, sondern das Eiweiß nur die Dotter überzieht, und beides noch ziemlich weich  bleibt. Beim Herausnehmen aus dem Wasser mittels eines Schaumlöffels, gibt man ihnen schnell durch Wegnehmen des äußern ungleichen Randes, eine hübsche runde Form</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hessen, 1857</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Badischer Hecht</title>
		<link>https://historischkochen.de/badischer-hecht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 08:44:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Hecht]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Käse]]></category>
		<category><![CDATA[Parmesan]]></category>
		<category><![CDATA[Sardellen]]></category>
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					<description><![CDATA[1,5-2 kg Hecht 250 ml&#160;Saurer Rahm 1-2 EL Salz 6 EL geriebener Parmesan 80 g Butter 1-2 Zwiebeln 2 EL geriebenes Brot 2 EL Petersilie 120 g Sardellen Man legt den vorbereiteten und mit Salz eingeriebenen Hecht in eine Fischpfanne, gibt darauf die feingewiegte Petersilie, Zwiebel, Sardellen, bestreut ihn mit dem K&#228;se, begie&#223;t ihn mit <a href="https://historischkochen.de/badischer-hecht/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>1,5-2 kg Hecht</li>
<li>250 ml Saurer Rahm</li>
<li>1-2 EL Salz</li>
<li>6 EL geriebener Parmesan</li>
<li>80 g Butter</li>
<li>1-2 Zwiebeln</li>
<li>2 EL geriebenes Brot</li>
<li>2 EL Petersilie</li>
<li>120 g Sardellen</li>
</ul>
<p>Man legt den vorbereiteten und mit Salz eingeriebenen Hecht in eine Fischpfanne, gibt darauf die feingewiegte Petersilie, Zwiebel, Sardellen,<br />
bestreut ihn mit dem Käse, begießt ihn mit saurem Rahm, gibt Butterstückchen darauf und läßt den Fisch 1 Stunde im<br />
Backofen dämpfen. Von Zeit zu Zeit muß er mit der Sauce begossen werden.</p>
<p>45,) Jüdisches Rezept, Düsseldorf, 1926</p>
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