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	<title>Christstollen &#8211; Historisch Kochen</title>
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	<description>Alte Rezepte online</description>
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		<title>Sächsischer Christstollen 🇩🇪</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 19:03:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
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					<description><![CDATA[S&#228;chsischer Christstollen, ein traditionelles Rezept. F&#252;r 8&#8211;9 Stollen Zutaten 16 Pfund Mehl 4 Pfund Butter 2 Pfund Zucker 4 Pfund Sultaninen (Rosinen) 1 Pfund Citronat Schale und Saft von 2 Zitronen 208 g Vanillepulver 2 Gl&#228;schen Rum 400 g Hefe Lauwarme Milch (nach Bedarf, zum Ansetzen der Hefe) Zubereitung Hefe ansetzen: Die Hefe zerbr&#246;seln und <a href="https://historischkochen.de/saechsischer-christstollen-%f0%9f%87%a9%f0%9f%87%aa/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Sächsischer Christstollen, ein traditionelles Rezept.</strong></h3>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Für 8–9 Stollen</strong></p>
<hr />
<h4><strong>Zutaten</strong></h4>
<ul>
<li>16 Pfund Mehl</li>
<li>4 Pfund Butter</li>
<li>2 Pfund Zucker</li>
<li>4 Pfund Sultaninen (Rosinen)</li>
<li>1 Pfund Citronat</li>
<li>Schale und Saft von 2 Zitronen</li>
<li>208 g Vanillepulver</li>
<li>2 Gläschen Rum</li>
<li>400 g Hefe</li>
<li>Lauwarme Milch (nach Bedarf, zum Ansetzen der Hefe)</li>
</ul>
<hr />
<h4><strong>Zubereitung</strong></h4>
<ol>
<li><strong>Hefe ansetzen:</strong> Die Hefe zerbröseln und mit etwas lauwarmer Milch zu einem <strong>Vorteig</strong> (Hefestück) verrühren.</li>
<li><strong>Teig vorbereiten:</strong> Zum Hefestück abwechselnd Butter, Mehl, Zucker und Milch geben und alles gut verkneten.</li>
<li><strong>Rosinenmischung einarbeiten:</strong> Sultaninen, Citronat, Zitronenschale, Zitronensaft, Vanillepulver und Rum unter den Teig mischen.</li>
<li><strong>Kneten und gehen lassen:</strong> Den Teig <strong>ausdauernd kneten</strong>, bis er glatt und elastisch ist. Traditionell wurde ein weißer Wollfaden in den Teig gegeben – erst wenn man ihn zwei- bis dreimal beim Kneten wiederfand, war der Teig fertig! Den Teig dann an einem warmen Ort <strong>gehen lassen</strong>, bis er sich verdoppelt hat.</li>
<li><strong>Stollen formen:</strong> Den Teig zu 8–9 länglichen Stollen formen.</li>
<li><strong>Backen:</strong> Die Stollen beim Bäcker oder im vorgeheizten Ofen bei <strong>180°C Ober-/Unterhitze</strong> ca. 45–60 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.</li>
<li><strong>Fertigstellen:</strong> Die <strong>heißen Stollen sofort mehrmals mit geschmolzener Butter bestreichen</strong> und anschließend dick mit Puderzucker bestäuben.</li>
</ol>
<hr />
<h4><strong>Hintergrund &amp; Geschichte</strong></h4>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto">Dieses Rezept stammt aus einer Zeit, in der Stollenbacken in Mitteldeutschland ein <strong>großes, gemeinschaftliches Ereignis</strong> war.<br />
Omas  backten <strong>ohne Maschinenhilfe</strong> und mit viel Kraftaufwand – der Teig wurde so lange geknetet, bis er perfekt war.</p>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto">In den 1920er Jahren brachten Hausfrauen ihre Stollen mittags zum Bäcker, um sie abends wieder abzuholen. Die <strong>Backstube</strong> war dann ein Ort der Vorfreude: Der Duft von frischem Stollen erfüllte die Luft, und die Frauen warteten gespannt, ob ihre Stollen gelungen waren. Ein missratener Stollen – etwa wenn er flach wie ein Pfannkuchen aussah – löste <strong>Entsetzen</strong> aus.</p>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto">Traditionell hielt ein gut gelungener Stollen <strong>bis Ostern</strong> und wurde dann feierlich angeschnitten.<br />
Der Clou: <strong>Butter und Puderzucker</strong> direkt nach dem Backen sorgen für die typische, saftige Kruste.</p>
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