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	<title>Gänsebraten &#8211; Historisch Kochen</title>
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	<description>Alte Rezepte online</description>
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		<title>Gänsebraten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2015 18:24:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gänsebraten]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[G&#228;nsebraten Die junge Gans ist von Mai bis Anfang September am zartesten, w&#228;hrend sie im Herbst einen saftigen, fetten Braten liefert. Im Winter eignet sie sich wegen ihres gro&#223;en Fettgehaltes weniger zum Braten. In dieser Zeit wird sie meistens zerlegt, geh&#228;utet, Brust und Keulen gebraten, das G&#228;nseklein wie gew&#246;hnlich zubereitet und das Fett ausgebraten. Die <a href="https://historischkochen.de/gaensebraten/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Gänsebraten</h1>
<p>Die junge Gans ist von Mai bis Anfang September am zartesten, während sie im Herbst einen saftigen, fetten Braten liefert. Im Winter eignet sie sich wegen ihres großen Fettgehaltes weniger zum Braten. In dieser Zeit wird sie meistens zerlegt, gehäutet, Brust und Keulen gebraten, das Gänseklein wie gewöhnlich zubereitet und das Fett ausgebraten.</p>
<p>Die Bratgans wird folgendermaßen vorgerichtet:<br />
Sie wird gerupft, gesengt und sorgsam von allen Federstoppeln befreit. Dann schneidet man die Füße weg, hackt an diesen die Nägel ab, schneidet die Fettdrüsen heraus, haut den Kopf herunter, macht einen Rundschnitt in die Haut, wo der Gänsehals aufhört, zieht den Hals ab, lockert Luft- und Speiseröhre und entfernt aus dem Gänsehals die Hauptader, die vom Schlachtschnitt bis in die Brust hinunter reicht, dann wird der Hals am Brustansatz abgedreht, Die Flügel werden kurz abgehackt; dann macht man am Bauch einen Längs- oder Querschnitt, lockert das Fett und zieht jetzt vorsichtig das Fett los, schneidet den Darmring heraus und entfernt die Lungen. Jetzt wird das Fett von den Därmen gelöst und letztere weggeworfen.</p>
<p>Die Galle wird vorsichtig von der Leber getrennt und erstere nicht verwendet. Am Herz wird die Spitze abgeschnitten, dasselbe der Länge nach aufgeschnitten und das Blut herausgenommen. Der Magen wird aufgeschnitten, ausgekratzt und die innere harte Haut sauber losgeschält.<br />
Der Kopf wird der Länge nach auf gehackt, das Gehirn nebst den zwei Gehimhäutchen und den Augen herausgenommen, der obere Schnabel abgehackt, die Zunge herausgerissen und mit Gurgel und den zwei spitzen Knöchelchen weggeworfen.</p>
<p>Jetzt wird alles koscher gemacht, mit Ausnahme der Leber, die man nach dem Wässern leicht salzt, auf einen Rost legt und auf nicht zu starkem Feuer unter häufigem Wenden so lange abbrät, bis kein Blut mehr herausfließt. Dann wird sie dreimal begossen, Füße, Köpfe und Flügel werden sodann mit kochendem Wasser überbrüht und geputzt.</p>
<p>Die so vorbereitete Gans wird innen und außen mit Salz und Ingwer oder Pfeffer und nach Belieben mit etwas Knoblauch eingerieben und dressiert. Man legt sie so in den Bräter, daß die Brust nach unten kommt, übergießt sie mit 1 l kochendem Wasser, stellt sie in die nicht zu heiße Bratröhre und läßt sie unter fleißigem Begießen langsam braten.<br />
In der ersten Stunde soll die Gans nicht bräunen, dann wird sie gewendet und muß jetzt schön braun braten. (Das ausgebratene Fett kann von Zeit zu Zeit abgefüllt werden.) Auch muß man häufig mit einer Gabel in die Haut einstechen, damit alles Fett ausbraten kann.</p>
<p>Die Gans muß 3—3,5 Stunden braten, junge Gänse ungefähr 2 Stunden.</p>
<p>Wenn der Braten gar ist, nimmt man ihn heraus, schöpft von der Sauce das Fett ab, füllt den Saucenfond mit Wasser auf und bindet ihn mit angerührtem Kartoffelmehl oder Stärke.</p>
<p>Die junge Gans wird nicht mit Wasser, sondern mit dem zerschnittenen Gänsefett aufgesetzt.</p>
<p>Nach Belieben kann man die Gans auch füllen. Hierzu eignet sie sich am besten in den späten Sommer- und den frühen Herbstmonaten.</p>
<h1>Weckfülle</h1>
<ul>
<li>2 eingeweichte, ausgedrückte Wasserwecken (Semmeln)</li>
<li>die gehackte Gänseleber</li>
<li>etwas gehacktes Darmfett  oder anderes Fett</li>
<li>Zwiebel, fein gehackt</li>
</ul>
<p>Die Zutaten werden gut untereinander gemengt, die Gans damit gefüllt, zugenäht und gebraten.</p>
<h1>Fleischfülle</h1>
<ul>
<li>Leber der Gans</li>
<li>2 eingeweichte Wasserwecken (Semmeln)</li>
<li>250 g Kalbsleber, mit Zwiebeln in Fett gesünstet</li>
<li> 250 g rohes Kalbfleisch</li>
<li>gehackte Petersilie</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>2 Eier</li>
</ul>
<p>Das Fleisch wird durch den Fleischwolf gedreht, mit den anderen Zutaten vermischt und in die Gans gefüllt und diese zu genäht.</p>
<h1>Kastanienfülle</h1>
<ul>
<li>500 g Kastanien</li>
<li>gehackte Leber</li>
<li>1 l fette Fleischbrühe</li>
<li>Zwiebel, fein gehackt</li>
<li>Salz</li>
<li>1 TL Zucker</li>
<li>gehackte Petersilie</li>
</ul>
<p>Die geschälten Kastanien werden in etwas fetter Fleischbrühe und einem Teelöffel Zucker weich gekocht, die anderen Zutaten darunter gemischt und in die eingefüllt, diese zu genäht und gebraten.</p>
<h1>Kastanienfüllung mit Äpfeln</h1>
<ul>
<li>500 g Kastanien</li>
<li>500 g kleine Äpfel</li>
<li>0,5 l Fleischbrühe</li>
</ul>
<p>Die Kastanien werden in etwas Fleischbrühe an gekocht, mit geschälten Äpfeln, aus denen man das Kerngehäuse ausgebohrt hat, oder mit geschälten geschnittenen Äpfeln vermengt und eingefüllt.</p>
<p>45,) Jüdisches Rezept, Düsseldorf, 1926</p>
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		<title>Gefüllte Gans nach Pressburger Art</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2013 12:50:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Geflügel]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[Apfel]]></category>
		<category><![CDATA[Esskastanie]]></category>
		<category><![CDATA[Gans]]></category>
		<category><![CDATA[Gänsebraten]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweinegehacktes]]></category>
		<category><![CDATA[Slowakei]]></category>
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					<description><![CDATA[1 gro&#223;e Gans 500 g Gehacktes 1 gro&#223;e Zwiebel 2 &#196;pfel 1 Glas Wei&#223;wein G&#228;nseleber P&#252;ree aus Esskastanien Fett Zitrone Salz Gew&#252;rze Die Zwiebel sch&#228;len und fein hacken, anschlie&#223;end im&#160; and&#252;nsten, dann das Hackfleisch zugeben, umr&#252;hren mischen und ca. 5 Minuten d&#252;nsten lassen. Danach das Kastanienp&#252;ree, den Wein, die Rosinen und die klein gehackte G&#228;nseleber <a href="https://historischkochen.de/gefullte-gans-nach-pressburger-art/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>1 große Gans</li>
<li>500 g Gehacktes</li>
<li>1 große Zwiebel</li>
<li>2 Äpfel</li>
<li>1 Glas Weißwein</li>
<li>Gänseleber</li>
<li>Püree aus Esskastanien</li>
<li>Fett</li>
<li>Zitrone</li>
<li>Salz</li>
<li>Gewürze</li>
</ul>
<p>Die Zwiebel schälen und fein hacken, anschließend im  andünsten,<br />
dann das Hackfleisch zugeben, umrühren mischen und ca. 5 Minuten dünsten lassen. Danach<br />
das Kastanienpüree, den Wein, die Rosinen und die klein gehackte Gänseleber hinzufügen. Die Äpfel<br />
reiben und zur Masse hinzu geben. Umrühren und vom<br />
Herd stellen, die Masse salzen und würzen. Nun mit der Masse die Gans füllen und die Öffnungen mit Nadel und Faden verschließen. Die Ganz mit einer Zitrone beträufeln und in den auf ca. 220 Grad vorgeheizten Ofen geben.</p>
<p>Beim Braten die Gans öfter mit dem ausgebratenem Fett begießen. Nach 30 Minuten die Gans umdrehen und nach ca. einer<br />
Stunde die Ofentemperatur auf 190°C verringern. Die Ganz gut goldbraun braten.<br />
Slowakei</p>
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