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	<title>Kleben &#8211; Historisch Kochen</title>
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	<description>Alte Rezepte online</description>
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		<title>Hanseatischer Klaben 🇩🇪</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 19:24:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hanseatischer Klaben &#127465;&#127466; Bremer Klaben F&#252;r 1 gro&#223;en, schwer gef&#252;llten Stollen Zutaten 1 kg Mehl 100 g Hefe 250 ml Milch (lauwarm) 150 g Zucker 400 g Butter (zimmertemperiert) 1 TL Salz Abrieb von 1 Zitrone 250 g Rosinen 250 g Korinthen 125 g Mandeln (gesch&#228;lt &#38; gehackt) 100 g Orangeat 100 g Zitronat 2 <a href="https://historischkochen.de/hanseatischer-klaben-%f0%9f%87%a9%f0%9f%87%aa/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Hanseatischer Klaben <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1e9-1f1ea.png" alt="🇩🇪" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Bremer Klaben</h1>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Für 1 großen, schwer gefüllten Stollen</strong></p>
<hr />
<h4><strong>Zutaten</strong></h4>
<ul>
<li>1 kg Mehl</li>
<li>100 g Hefe</li>
<li>250 ml Milch (lauwarm)</li>
<li>150 g Zucker</li>
<li>400 g Butter (zimmertemperiert)</li>
<li>1 TL Salz</li>
<li>Abrieb von 1 Zitrone</li>
<li>250 g Rosinen</li>
<li>250 g Korinthen</li>
<li>125 g Mandeln (geschält &amp; gehackt)</li>
<li>100 g Orangeat</li>
<li>100 g Zitronat</li>
<li>2 EL Butter zum Bestreichen nach dem Backen</li>
</ul>
<hr />
<h4><strong>Zubereitung</strong></h4>
<ol>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Vorteig ansetzen:</strong> Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde formen. Hefe zerbröseln, mit etwas lauwarmer Milch und 1 TL Zucker verrühren. Diese Mischung in die Mehlmulde geben, mit etwas Mehl bedecken und <strong>an einem warmen Ort 15–20 Minuten gehen lassen</strong>, bis sich Blasen bilden.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Teig herstellen:</strong> Zu dem Vorteig nach und nach restliche Milch, Zucker, Butter und Salz geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig muss <strong>Zimmertemperatur</strong> haben – sonst gelingt er nicht! Teig abgedeckt <strong>1 Stunde gehen lassen</strong>, bis er sich verdoppelt hat.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Früchte und Mandeln einarbeiten:</strong> Rosinen, Korinthen, Mandeln, Orangeat und Zitronat waschen, trocknen bzw. hacken. Alles unter den gegangenen Teig kneten. Teig nochmals <strong>30 Minuten gehen lassen</strong>.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Formen und backen:</strong> Teig auf einem gefetteten Backblech zu einem <strong>klotzigen, länglichen Stollen</strong> (dem Namen „Klaben“ alle Ehre machend!) formen. Nochmals <strong>20 Minuten gehen lassen</strong>. Im vorgeheizten Ofen bei <strong>200°C Ober-/Unterhitze</strong> ca. <strong>1 Stunde</strong> backen, bis der Stollen goldbraun ist (Stäbchenprobe!).</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Fertigstellen:</strong> Den heißen Stollen sofort mit <strong>2 EL geschmolzener Butter</strong> bestreichen – das gibt die typische, saftige Kruste.</p>
</li>
</ol>
<hr />
<h4><strong>Hintergrund &amp; Geschichte</strong></h4>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto">Der <strong>Klaben</strong> ist der <strong>hanseatische Cousin</strong> des Dresdner Stollens – aber <strong>noch schwerer beladen</strong> mit Rosinen, Korinthen und Mandeln! Während der Dresdner Stollen eher fein und zart ist, ist der Klaben ein <strong>robuster, üppiger „Klotz“</strong> – ganz wie sein Name (verwandt mit „Kloben“ = Klotz) verrät.</p>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto">Früher war der Klaben ein <strong>Festtagsgebäck der Hanseaten</strong>, das in den norddeutschen Haushalten zu Weihnachten <strong>selbst gemacht</strong> wurde. Die <strong>lange Gehzeit</strong> und das <strong>ausgiebige Kneten</strong> sorgten für einen besonders <strong>lockeren, aber dennoch kompakten Teig</strong>. Traditionell wurde der Klaben <strong>nicht zu süß</strong> gebacken, damit er sich gut zu <strong>Kaffee oder Glühwein</strong> servieren ließ.</p>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Tipp:</strong> Für eine <strong>besonders saftige Variante</strong> kannst du die Trockenfrüchte vor dem Einarbeiten in <strong>Rum oder Orangensaft</strong> einlegen. Und keine Sorge – obwohl der Klaben wie ein „Klotz“ aussieht, liegt er <strong>nicht schwer im Magen</strong>, wenn er richtig gelungen ist!</p>
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