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	<title>Rosinen &#8211; Historisch Kochen</title>
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	<description>Alte Rezepte online</description>
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		<title>Hanseatischer Klaben 🇩🇪</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 19:24:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäck]]></category>
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					<description><![CDATA[Hanseatischer Klaben &#127465;&#127466; Bremer Klaben F&#252;r 1 gro&#223;en, schwer gef&#252;llten Stollen Zutaten 1 kg Mehl 100 g Hefe 250 ml Milch (lauwarm) 150 g Zucker 400 g Butter (zimmertemperiert) 1 TL Salz Abrieb von 1 Zitrone 250 g Rosinen 250 g Korinthen 125 g Mandeln (gesch&#228;lt &#38; gehackt) 100 g Orangeat 100 g Zitronat 2 <a href="https://historischkochen.de/hanseatischer-klaben-%f0%9f%87%a9%f0%9f%87%aa/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Hanseatischer Klaben <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1e9-1f1ea.png" alt="🇩🇪" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Bremer Klaben</h1>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Für 1 großen, schwer gefüllten Stollen</strong></p>
<hr />
<h4><strong>Zutaten</strong></h4>
<ul>
<li>1 kg Mehl</li>
<li>100 g Hefe</li>
<li>250 ml Milch (lauwarm)</li>
<li>150 g Zucker</li>
<li>400 g Butter (zimmertemperiert)</li>
<li>1 TL Salz</li>
<li>Abrieb von 1 Zitrone</li>
<li>250 g Rosinen</li>
<li>250 g Korinthen</li>
<li>125 g Mandeln (geschält &amp; gehackt)</li>
<li>100 g Orangeat</li>
<li>100 g Zitronat</li>
<li>2 EL Butter zum Bestreichen nach dem Backen</li>
</ul>
<hr />
<h4><strong>Zubereitung</strong></h4>
<ol>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Vorteig ansetzen:</strong> Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde formen. Hefe zerbröseln, mit etwas lauwarmer Milch und 1 TL Zucker verrühren. Diese Mischung in die Mehlmulde geben, mit etwas Mehl bedecken und <strong>an einem warmen Ort 15–20 Minuten gehen lassen</strong>, bis sich Blasen bilden.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Teig herstellen:</strong> Zu dem Vorteig nach und nach restliche Milch, Zucker, Butter und Salz geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig muss <strong>Zimmertemperatur</strong> haben – sonst gelingt er nicht! Teig abgedeckt <strong>1 Stunde gehen lassen</strong>, bis er sich verdoppelt hat.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Früchte und Mandeln einarbeiten:</strong> Rosinen, Korinthen, Mandeln, Orangeat und Zitronat waschen, trocknen bzw. hacken. Alles unter den gegangenen Teig kneten. Teig nochmals <strong>30 Minuten gehen lassen</strong>.</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Formen und backen:</strong> Teig auf einem gefetteten Backblech zu einem <strong>klotzigen, länglichen Stollen</strong> (dem Namen „Klaben“ alle Ehre machend!) formen. Nochmals <strong>20 Minuten gehen lassen</strong>. Im vorgeheizten Ofen bei <strong>200°C Ober-/Unterhitze</strong> ca. <strong>1 Stunde</strong> backen, bis der Stollen goldbraun ist (Stäbchenprobe!).</p>
</li>
<li>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Fertigstellen:</strong> Den heißen Stollen sofort mit <strong>2 EL geschmolzener Butter</strong> bestreichen – das gibt die typische, saftige Kruste.</p>
</li>
</ol>
<hr />
<h4><strong>Hintergrund &amp; Geschichte</strong></h4>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto">Der <strong>Klaben</strong> ist der <strong>hanseatische Cousin</strong> des Dresdner Stollens – aber <strong>noch schwerer beladen</strong> mit Rosinen, Korinthen und Mandeln! Während der Dresdner Stollen eher fein und zart ist, ist der Klaben ein <strong>robuster, üppiger „Klotz“</strong> – ganz wie sein Name (verwandt mit „Kloben“ = Klotz) verrät.</p>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto">Früher war der Klaben ein <strong>Festtagsgebäck der Hanseaten</strong>, das in den norddeutschen Haushalten zu Weihnachten <strong>selbst gemacht</strong> wurde. Die <strong>lange Gehzeit</strong> und das <strong>ausgiebige Kneten</strong> sorgten für einen besonders <strong>lockeren, aber dennoch kompakten Teig</strong>. Traditionell wurde der Klaben <strong>nicht zu süß</strong> gebacken, damit er sich gut zu <strong>Kaffee oder Glühwein</strong> servieren ließ.</p>
<p class="whitespace-break-spaces" dir="auto"><strong>Tipp:</strong> Für eine <strong>besonders saftige Variante</strong> kannst du die Trockenfrüchte vor dem Einarbeiten in <strong>Rum oder Orangensaft</strong> einlegen. Und keine Sorge – obwohl der Klaben wie ein „Klotz“ aussieht, liegt er <strong>nicht schwer im Magen</strong>, wenn er richtig gelungen ist!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gugelhupf 🇦🇹</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 12:45:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Gugelhupf]]></category>
		<category><![CDATA[Mehl]]></category>
		<category><![CDATA[Österreichische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Rosinen]]></category>
		<category><![CDATA[Rum]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
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					<description><![CDATA[<a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Gugelhupf&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;Napfkuchen, &#214;sterreich&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/gugelhupf/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Gugelhupf</a> Der Gugelhupf ist ein klassischer, ringf&#246;rmiger Kuchen, der in der &#246;sterreichischen, s&#252;ddeutschen, schweizerischen und els&#228;ssischen K&#252;che tief verwurzelt ist und oft zu Kaffee und Tee serviert wird. Zutatenliste 150 g Butter 150 g Puderzucker 5 Eigelb 1 P&#228;ckchen Vanillezucker Abrieb einer Zitrone 5 EL Milch (oder Rum) 300 g Mehl 1/2 P&#228;ckchen Backpulver 5 <a href="https://historischkochen.de/gugelhupf-%f0%9f%87%a6%f0%9f%87%b9/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Gugelhupf</h1>
<p>Der Gugelhupf ist ein klassischer, ringförmiger Kuchen, der in der österreichischen, süddeutschen, schweizerischen und elsässischen Küche tief verwurzelt ist und oft zu Kaffee und Tee serviert wird.</p>
<h3>Zutatenliste</h3>
<ul>
<li>150 g Butter</li>
<li>150 g Puderzucker</li>
<li>5 Eigelb</li>
<li>1 Päckchen Vanillezucker</li>
<li>Abrieb einer Zitrone</li>
<li>5 EL Milch (oder Rum)</li>
<li>300 g Mehl</li>
<li><span class="math-inline" data-math="\frac{1}{2}">1/2</span> Päckchen Backpulver</li>
<li>5 Eiweiß</li>
<li>80 g Sultaninen</li>
<li>30 g Nüsse (gehackt)</li>
<li>30 g Aranzini (kandierte Orangenschale, gehackt)</li>
<li>Puderzucker oder Zutaten für eine Zitronenglasur (Puderzucker, Zitronensaft)</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<ol start="1">
<li><b>Masse rühren:</b> Die Butter mit dem Zucker und nach und nach den Eigelben sehr schaumig rühren.</li>
<li><b>Aromen:</b> Vanillezucker und Zitronenschalen einrühren.</li>
<li><b>Mehl und Flüssigkeit:</b> Das Mehl mit dem Backpulver und der Milch (oder dem Rum) abwechselnd einmengen.</li>
<li><b>Früchte hinzufügen:</b> Die gehackten Sultaninen, Nüsse und Aranzini (kandierte Früchte) zugeben.</li>
<li><b>Eiweiß unterheben:</b> Das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unter die Masse ziehen.</li>
<li><b>Backen:</b> Die Masse in eine gut gefettete und bemehlte Gugelhupfform füllen. Bei mittlerer Hitze <b>eine Stunde</b> backen.</li>
<li><b>Vollenden:</b> Den fertig gebackenen und abgekühlten Gugelhupf mit Puderzucker bestreuen oder mit einer Zitronenglasur überziehen.</li>
</ol>
<hr />
<h3>Hintergrundwissen und Geschichte</h3>
<ul>
<li><b>Ursprung und Name:</b> Die Geschichte des Gugelhupfs reicht bis in die Antike zurück, da Archäologen in römischen Ausgrabungsstätten ähnliche Backformen gefunden haben. Seine heutige Form und Beliebtheit erlangte er jedoch in den ländlichen Regionen Österreichs und Süddeutschlands. Der Name <b>Gugelhupf</b> leitet sich wahrscheinlich vom althochdeutschen <i>Gugel</i> (Kapuze) oder <i>Kugel</i> (Kugelform) und <i>Hupf</i> (Hefegebäck) ab, obwohl dieses Rezept mit Backpulver zubereitet wird.</li>
<li><b>Symbolik:</b> Die typische <b>Ringform</b> symbolisiert in vielen Kulturen Ewigkeit oder das Rad des Lebens. In manchen Traditionen symbolisiert die Erhebung in der Mitte die Kaiserkrone.</li>
<li><b>Soziale Bedeutung:</b> Im 19. und frühen 20. Jahrhundert war der Gugelhupf ein Zeichen bürgerlicher Gastlichkeit. Er stand oft im Zentrum von Kaffeetafeln und wurde an Festtagen gebacken. Die Zutaten (Butter, Eier, kandierte Früchte) zeigen, dass es sich um ein Festgebäck handelte, das man sich leisten konnte.</li>
<li><b>Variationen:</b> Es gibt zahlreiche Varianten, von der einfachen Marmorgugelhupf bis hin zu Hefegebäcken. Die hier beschriebene Version mit Rum, Vanille und Aranzini ist typisch für die österreichische und Wiener Backkunst.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Картофельный суп с грибами и черносливом (Kartoffelsuppe mit Pilzen und Dörrpflaumen) 🇷🇺</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2025 11:26:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemüsesuppen]]></category>
		<category><![CDATA[Suppen]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffeln]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffelsuppe]]></category>
		<category><![CDATA[Pflaumen]]></category>
		<category><![CDATA[Rosinen]]></category>
		<category><![CDATA[Vegan]]></category>
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					<description><![CDATA[&#1050;&#1072;&#1088;&#1090;&#1086;&#1092;&#1077;&#1083;&#1100;&#1085;&#1099;&#1081; &#1089;&#1091;&#1087; &#1089; &#1075;&#1088;&#1080;&#1073;&#1072;&#1084;&#1080; &#1080; &#1095;&#1077;&#1088;&#1085;&#1086;&#1089;&#1083;&#1080;&#1074;&#1086;&#1084; (Kartoffelsuppe mit Pilzen und D&#246;rrpflaumen) Diese rustikale Suppe aus der osteurop&#228;ischen K&#252;che kombiniert herzhafte Pilze und Kartoffeln mit einer unerwarteten S&#252;&#223;e und S&#228;ure von D&#246;rrpflaumen (Schwarzpflaumen) und Rosinen. Zutaten f&#252;r ca. 4&#8211;6 Portionen 2,5 Liter Wasser 50 g getrocknete Pilze 100 g D&#246;rrpflaumen (entsteint) 100 g Rosinen 600 g <a href="https://historischkochen.de/%d0%ba%d0%b0%d1%80%d1%82%d0%be%d1%84%d0%b5%d0%bb%d1%8c%d0%bd%d1%8b%d0%b9-%d1%81%d1%83%d0%bf-%d1%81-%d0%b3%d1%80%d0%b8%d0%b1%d0%b0%d0%bc%d0%b8-%d0%b8-%d1%87%d0%b5%d1%80%d0%bd%d0%be%d1%81%d0%bb%d0%b8/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Картофельный суп с грибами и черносливом (Kartoffelsuppe mit Pilzen und Dörrpflaumen)</h2>
<p>Diese rustikale Suppe aus der osteuropäischen Küche kombiniert herzhafte Pilze und Kartoffeln mit einer unerwarteten Süße und Säure von Dörrpflaumen (Schwarzpflaumen) und Rosinen.</p>
<h3>Zutaten für ca. 4–6 Portionen</h3>
<ul>
<li><b>2,5 Liter</b> Wasser</li>
<li><b>50 g</b> getrocknete Pilze</li>
<li><b>100 g</b> Dörrpflaumen (entsteint)</li>
<li><b>100 g</b> Rosinen</li>
<li><b>600 g</b> Kartoffeln</li>
<li><b>100 g</b> Zwiebeln</li>
<li><b>4–5</b> dünne Scheiben Zitrone</li>
<li><b>1 EL</b> Mehl</li>
<li><b>2 EL</b> Pflanzenöl</li>
<li>Frische Kräuter (z.B. Petersilie oder Dill)</li>
<li>Salz</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zubereitung</h3>
<ol start="1">
<li><b>Pilze vorbereiten:</b> Die getrockneten Pilze gründlich waschen, mit <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">2</span><span class="mpunct">,</span><span class="mord">5</span><span class="mord text"><span class="mord"> Liter</span></span></span></span></span></span> Wasser übergießen und <b>3 Stunden</b> lang einweichen lassen.</li>
<li><b>Pilze kochen:</b> Die Pilze im Einweichwasser kochen, bis sie weich sind. Die Pilze mit einem Schaumlöffel herausnehmen und in Stücke schneiden. Den Pilzfond durch ein feines Sieb abseihen.</li>
<li><b>Zwiebeln anschwitzen:</b> Die Zwiebeln fein würfeln und in dem Pflanzenöl weich dünsten.</li>
<li><b>Andicken (Roux):</b> Die Zwiebeln mit dem <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord text"><span class="mord">1 EL</span></span></span></span></span></span> Mehl bestreuen und unter ständigem Rühren <b>5–8 Minuten</b> mitdünsten.</li>
<li><b>Brühe ansetzen:</b> Die angeschwitzten, leicht bemehlten Zwiebeln in den kochenden Pilzfond geben. Die geschnittenen Pilze hinzufügen und alles aufkochen lassen.</li>
<li><b>Kartoffeln kochen:</b> Die Kartoffeln schälen und in große Würfel schneiden. Die Kartoffelwürfel in die Suppe geben und salzen. <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord"><span class="mord mathbf">10</span><span class="mord text"> Minuten</span></span></span></span></span></span> kochen lassen.</li>
<li><b>Früchte hinzufügen:</b> Die Dörrpflaumen und Rosinen gründlich waschen und in die Suppe geben. Weitere <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord"><span class="mord mathbf">10</span><span class="mord text"> Minuten</span></span></span></span></span></span> kochen lassen, bis die Kartoffeln gar sind.</li>
<li><b>Servieren:</b> Die Suppe mit gehackten frischen Kräutern (Petersilie oder Dill) bestreuen. Vor dem Servieren in jede Portion eine dünne Scheibe Zitrone legen.</li>
</ol>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<h3>Kulinarische und Historische Notizen</h3>
<p><b>Fastenküche und Tradition:</b> Diese Suppe ist tief in der Tradition der <b>osteuropäischen Fastenküche</b> verwurzelt. Während der strengen Fastenzeiten war es nicht erlaubt, Butter, Schmalz oder saure Sahne zu verwenden. Pflanzenöl und Mehl dienten zum Andicken. Die Suppe ist daher von Natur aus <b>vegan</b>.</p>
<p><b>Der süß-saure Kontrast:</b> Das Besondere an dieser Suppe ist die Zugabe von <b>Dörrpflaumen und Rosinen</b>. In der traditionellen slawischen Küche sind süße und saure Komponenten oft in herzhaften Gerichten zu finden. Die Früchte sorgen nicht nur für eine angenehme Süße, die gegen die Erdigkeit der Pilze und Kartoffeln arbeitet, sondern ihre Säure (zusammen mit der abschließenden Zitronenscheibe) verleiht der Suppe auch eine erfrischende Helligkeit. Dieses süß-saure Profil ist charakteristisch für viele Gerichte dieser Region.</p>
<p><b>Ein vollwertiges Gericht:</b> Die Kombination aus stärkehaltigen Kartoffeln, proteinreichen Pilzen und energiereichen Trockenfrüchten machte diese Suppe zu einem sättigenden und nahrhaften Hauptgericht in einfachen bäuerlichen Haushalten.</p>
<p><b>Die Brühe als Basis:</b> Die Methode, die Pilze im Einweichwasser zu kochen und diesen Fond zu verwenden, ist essentiell. Es sorgt dafür, dass das gesamte intensive <b>Umami-Aroma</b> der getrockneten Pilze in der Brühe erhalten bleibt – ein zentrales Element für den tiefen Geschmack der Suppe.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Quabeli Palau (Würziges Reisgericht mit Rosinen) 🇦🇫</title>
		<link>https://historischkochen.de/quabeli-palau-wuerziges-reisgericht-mit-rosinen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2025 13:46:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lamm Hammel]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Kurkuma]]></category>
		<category><![CDATA[Lamm]]></category>
		<category><![CDATA[Mandeln]]></category>
		<category><![CDATA[Möhren]]></category>
		<category><![CDATA[Reis]]></category>
		<category><![CDATA[Reisgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Rosinen]]></category>
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					<description><![CDATA[Quabeli Palau (W&#252;rziges Reisgericht mit Rosinen) Quabeli Palau (auch Kabuli Palaw genannt) ist das Nationalgericht Afghanistans, ein reichhaltiges und w&#252;rziges Reisgericht. Es ist ein Muss bei allen Feierlichkeiten, insbesondere Hochzeiten, und gilt als Zeichen von Gastfreundschaft und Wohlstand. Zutaten f&#252;r 6 Personen F&#252;r das Reisgericht: F&#252;r das Reisgericht: 500 g Basmati-Reis 1,5 kg Lammfleisch mit <a href="https://historischkochen.de/quabeli-palau-wuerziges-reisgericht-mit-rosinen/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Quabeli Palau (Würziges Reisgericht mit Rosinen)</h1>
<p>Quabeli Palau (auch Kabuli Palaw genannt) ist das Nationalgericht Afghanistans, ein reichhaltiges und würziges Reisgericht. Es ist ein Muss bei allen Feierlichkeiten, insbesondere Hochzeiten, und gilt als Zeichen von Gastfreundschaft und Wohlstand.</p>
<p><strong>Zutaten für 6 Personen</strong><br />
Für das Reisgericht:</p>
<p>Für das Reisgericht:</p>
<ul>
<li>500 g Basmati-Reis</li>
<li>1,5 kg Lammfleisch mit Knochen (in Stücke gehackt)</li>
<li>1 TL gemahlene Kurkuma</li>
<li>1 TL Currypulver</li>
<li>1 TL Knoblauchpulver</li>
<li>2 TL Garam Masala</li>
<li>Salz (ca. 2 TL für die Gewürzmischung, plus nach Bedarf)</li>
<li>2 Zwiebeln</li>
<li>8 EL Öl (davon 6 EL zum Anbraten)</li>
<li>2 EL Zucker</li>
</ul>
<p>Für das Topping:</p>
<ul>
<li>500 g Möhren</li>
<li>150 g Rosinen</li>
<li>2 EL Öl</li>
<li>150 g Mandelblättchen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
Reis vorbereiten (ca. 1 Stunde): Den Basmati-Reis in einem Sieb kalt abbrausen, bis das ablaufende Wasser klar ist. Anschließend in einer Schüssel mit kaltem Wasser bedecken und etwa 1 Stunde einweichen lassen.<br />
Fleisch und Gewürze vorbereiten: Das Lammfleisch kalt abbrausen und trocken tupfen. Die Zwiebeln schälen und klein würfeln. In einer kleinen Schüssel Kurkuma, Currypulver, Knoblauchpulver, Garam Masala und 2 TL Salz mischen.<br />
Fleisch schmoren: In einem großen Schmortopf 6 EL Öl erhitzen. Die Zwiebeln darin anbraten. Die Fleischstücke dazugeben und kräftig mitbraten. Die vorbereitete Gewürzmischung über das Fleisch streuen und kurz mitrösten.<br />
Kochen: 800 ml Wasser angießen, aufkochen lassen und das Fleisch zugedeckt in etwa 1 Stunde und 15 Minuten weich köcheln lassen.<br />
Topping vorbereiten: Die Möhren schälen und in lange, feine Streifen hobeln oder schneiden. Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und beiseitestellen.<br />
Rosinen und Möhren braten: In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen. Die Rosinen darin 2 Minuten braten. Die Möhrenstreifen dazugeben und in etwa 5 Minuten weich braten. Beiseitestellen.<br />
Zuckermischung herstellen: Den eingeweichten Reis in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. In einem kleinen Topf den Zucker mit dem restlichen Öl (2 EL) unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst und dunkelbraun karamellisiert ist. Achtung: 200 ml Wasser vorsichtig unter diese Mischung rühren. Die Mischung spritzt dabei sehr stark.<br />
Reis kochen: Die Fleischstücke aus der Brühe heben und in einer tiefen Platte warm halten. Die karamellisierte Zuckermischung und den Reis in die heiße Fleischbrühe geben und alles zugedeckt 5 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und den Reis zugedeckt weitere 10 Minuten ziehen lassen.<br />
Anrichten: Den fertigen Reis über die warm gehaltenen Fleischstücke geben und die Möhren-Rosinen-Mischung gleichmäßig darauf verteilen. Das Quabeli Palau mit den gerösteten Mandelblättchen bestreut servieren.</p>
<p><strong>Geschichte und kultureller Hintergrund zu Quabeli Palau</strong><br />
Das Nationalgericht Afghanistans: Quabeli Palau (oder Kabuli Palaw/Pilaw) ist weit mehr als nur ein Reisgericht; es ist ein kulturelles Statement. Sein Name deutet auf seine Herkunft aus der Hauptstadt Kabul hin, obwohl das Gericht in den Küchen aller ethnischen Gruppen Afghanistans (Usbeken, Paschtunen, Tadschiken, Hazara, Nuristani) tief verwurzelt ist.</p>
<p>Ein Gericht der Feste und Ehre: Traditionell wird Quabeli Palau zu den wichtigsten Feierlichkeiten gereicht: Hochzeiten, Verlobungen, Id al-Fitr (Zuckerfest) oder große Familienzusammenkünfte. Es ist das Gericht, das einem geschätzten Gast serviert wird, um größte Ehre und Gastfreundschaft zu erweisen.</p>
<p>Symbolik des Reichtums: Das Gericht ist reich an teuren und geschätzten Zutaten wie hochwertigem Basmati-Reis, Lammfleisch, Mandeln und Gewürzen. Dies machte es historisch zu einem Gericht der Wohlhabenden und symbolisiert daher Großzügigkeit und Status.</p>
<p>Die Farbgebung: Charakteristisch ist die tiefbraune Farbe des Reises, die durch das Karamellisieren des Zuckers im Fett entsteht. Dieses Verfahren verleiht dem Reis einen subtilen, rauchig-süßlichen Geschmack, der die Deftigkeit des Lammfleisches und die Süße der Karotten und Rosinen perfekt ausgleicht.</p>
<p>Die Struktur: Quabeli Palau wird in Schichten serviert: Das zarte, gewürzte Fleisch liegt auf dem Boden der Servierplatte, bedeckt von dem aromatischen Reis. Das Topping aus Rosinen, Karotten und Mandeln wird zuletzt kunstvoll auf den Reis gesetzt – die leuchtenden Farben der Karotten und Rosinen bilden einen schönen Kontrast zum dunklen Reis.</p>
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		<title>Salzburger Früchtebrot (Kletzenbrot) 🇦🇹</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2025 12:44:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Salzburger Fr&#252;chtebrot (Kletzenbrot) Das Salzburger Fr&#252;chtebrot, regional als Kletzenbrot bekannt, ist eine tief verwurzelte Weihnachtstradition in Salzburg und den gesamten Alpenl&#228;ndern. Es handelt sich um ein w&#252;rziges, reichhaltiges Brot, das mit zahlreichen Trockenfr&#252;chten und N&#252;ssen gef&#252;llt ist. Zutaten Trockenfr&#252;chte: 300&#160;g Feigen 300&#160;g entkernte, getrocknete <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Zwetschken&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;Pflaumen&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/zwetschken/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Zwetschken</a> (Pflaumen) 150&#160;g entkernte Datteln 50&#160;g Aranzini (verzuckerte Orangenschalen) 50&#160;g Zitronat <a href="https://historischkochen.de/salzburger-fruechtebrot-kletzenbrot/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Salzburger Früchtebrot (Kletzenbrot)</h1>
<p>Das Salzburger Früchtebrot, regional als Kletzenbrot bekannt, ist eine tief verwurzelte Weihnachtstradition in Salzburg und den gesamten Alpenländern. Es handelt sich um ein würziges, reichhaltiges Brot, das mit zahlreichen Trockenfrüchten und Nüssen gefüllt ist.</p>
<h3>Zutaten</h3>
<h3><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12489 alignright" src="https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/Gemini_Generated_Image_lw5jrvlw5jrvlw5j.png" alt="" width="447" height="447" srcset="https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/Gemini_Generated_Image_lw5jrvlw5jrvlw5j.png 1024w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/Gemini_Generated_Image_lw5jrvlw5jrvlw5j-300x300.png 300w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/Gemini_Generated_Image_lw5jrvlw5jrvlw5j-150x150.png 150w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/Gemini_Generated_Image_lw5jrvlw5jrvlw5j-768x768.png 768w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/Gemini_Generated_Image_lw5jrvlw5jrvlw5j-96x96.png 96w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/Gemini_Generated_Image_lw5jrvlw5jrvlw5j-24x24.png 24w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/Gemini_Generated_Image_lw5jrvlw5jrvlw5j-36x36.png 36w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/Gemini_Generated_Image_lw5jrvlw5jrvlw5j-48x48.png 48w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/Gemini_Generated_Image_lw5jrvlw5jrvlw5j-64x64.png 64w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/Gemini_Generated_Image_lw5jrvlw5jrvlw5j-120x120.png 120w" sizes="(max-width: 447px) 100vw, 447px" /></h3>
<ul>
<li><b>Trockenfrüchte:</b>
<ul>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">300</span><span class="mord text"><span class="mord"> g</span></span></span></span></span></span> Feigen</li>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">300</span><span class="mord text"><span class="mord"> g</span></span></span></span></span></span> entkernte, getrocknete Zwetschken (Pflaumen)</li>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">150</span><span class="mord text"><span class="mord"> g</span></span></span></span></span></span> entkernte Datteln</li>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">50</span><span class="mord text"><span class="mord"> g</span></span></span></span></span></span> Aranzini (verzuckerte Orangenschalen)</li>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">50</span><span class="mord text"><span class="mord"> g</span></span></span></span></span></span> Zitronat</li>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">50</span><span class="mord text"><span class="mord"> g</span></span></span></span></span></span> Rosinen</li>
</ul>
</li>
<li><b>Nüsse:</b>
<ul>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">50</span><span class="mord text"><span class="mord"> g</span></span></span></span></span></span> Mandeln oder Nüsse (gehackt)</li>
</ul>
</li>
<li><b>Aromen und Gewürze:</b>
<ul>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">2</span><span class="mord text"><span class="mord"> Esslö</span><span class="mord">ffel</span></span></span></span></span></span> Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade)</li>
<li>Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone</li>
<li>Abgeriebene Schale einer Orange</li>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">1</span><span class="mord text"><span class="mord"> Esslö</span><span class="mord">ffel</span></span></span></span></span></span> Zimt</li>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">1</span><span class="mord text"><span class="mord"> Messerspitze</span></span></span></span></span></span> gemahlene Nelken</li>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">2</span><span class="mord text"><span class="mord"> Essl</span><span class="mord accent"><span class="vlist-t"><span class="vlist-r"><span class="vlist"><span class=""><span class="mord">ö</span></span></span></span></span></span><span class="mord">ffel</span></span></span></span></span></span> Honig</li>
<li>Etwas mehr als 125 ml Rum</li>
</ul>
</li>
<li><b>Teig:</b>
<ul>
<li><span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord text"><span class="mord">500 g</span></span></span></span></span></span> Vollkornmehl</li>
</ul>
</li>
<li><b>Zum Bestreichen:</b>
<ul>
<li>1 Ei</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<ol start="1">
<li><b>Früchte vorbereiten und einweichen:</b> Die getrockneten Früchte (Feigen, Zwetschken, Datteln, Aranzini, Zitronat, Rosinen) sehr fein schneiden.</li>
<li><b>Mischen und marinieren:</b> Die fein geschnittenen Früchte und die gehackten Nüsse in einer großen Schüssel mit dem Honig, den Gewürzen (Zimt, Nelken), der Marillenmarmelade, dem Zitronen- und Orangensaft sowie den abgeriebenen Schalen und dem Rum gut durchmischen.</li>
<li><b>Ruhen lassen:</b> Die Fruchtmasse <b>2–3 Tage</b> zugedeckt stehen lassen, damit die Früchte den Rum und die Aromen vollständig aufnehmen können.</li>
<li><b>Teig kneten:</b> Das Vollkornmehl zur marinierten Fruchtmasse geben und gut einarbeiten, bis ein fester Teig entsteht.</li>
<li><b>Formen:</b> Den Teig auf einem bemehlten Brett in zwei gleich große Teile teilen und zu zwei länglichen <b>Wecken</b> (Brotlaiben) formen.</li>
<li><b>Backen:</b> Ein Backblech mit Backpapier belegen, die Wecken daraufsetzen. Mit dem verquirlten Ei bestreichen.</li>
<li><b>Backtemperatur und -dauer:</b> Im vorgeheizten Ofen bei nicht zu hoher Hitze (etwa <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">17</span><span class="mord">0<span class="msupsub"><span class="vlist-t"><span class="vlist-r"><span class="vlist"><span class=""><span class="sizing reset-size6 size3 mtight"><span class="mbin mtight">∘</span></span></span></span></span></span></span></span><span class="mord text"><span class="mord">C</span></span></span></span></span></span> bis <span class="math-inline"><span class="katex"><span class="katex-html" aria-hidden="true"><span class="base"><span class="mord">18</span><span class="mord">0<span class="msupsub"><span class="vlist-t"><span class="vlist-r"><span class="vlist"><span class=""><span class="sizing reset-size6 size3 mtight"><span class="mbin mtight">∘</span></span></span></span></span></span></span></span><span class="mord text"><span class="mord">C</span></span></span></span></span></span>) etwa <b>1 Stunde</b> backen.</li>
<li><b>Lagern und Anschneiden:</b> Das Früchtebrot gut auskühlen lassen. Es schmeckt am besten, wenn es mindestens <b>2 Tage</b> durchgezogen ist. Es kann dann dünn aufgeschnitten werden.</li>
</ol>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<h3>Geschichte und Tradition des Salzburger Kletzenbrots</h3>
<p><b>Kletzenbrot zur Weihnachtszeit:</b> Das Früchtebrot, oder Kletzenbrot (der Name leitet sich von den <i>Kletzen</i>, den gedörrten Birnen, ab, die traditionell oft die Hauptfrucht waren), ist das zentrale Weihnachtsgebäck im Salzburger Land und darüber hinaus.</p>
<p><b>Die Rolle des Bäckers:</b> Historisch war es üblich, dass die Bäuerinnen und Hausfrauen die vorbereitete Frucht- und Nussmischung selbst zusammenstellten. Sie brachten diese Mischung dann zum <b>Bäcker</b>, der den Brotteig beisteuerte und die Laibe für die Familien ausbackte. Man kennzeichnete das eigene Brot, oft nur mit einem <b>Namenszettel</b>, um es nach dem Backen wiederzuerkennen.</p>
<p><b>Der Brauch am Heiligen Abend:</b> Früher hatte das Kletzenbrot eine rituelle Bedeutung:</p>
<ul>
<li><b>Segnung und Verteilung:</b> Ein großer, schön verzierter Laib wurde vom Hausvater am <b>Heiligen Abend</b> gesegnet und als Zeichen der Gemeinschaft und des Zusammenhalts an alle Hausleute, Knechte und Mägde verteilt.</li>
<li><b>Eigene Einlage:</b> Manchmal mussten sich die Bediensteten ihre Früchte-Einlage für ihr eigenes Kletzenbrot selbst besorgen.</li>
</ul>
<p><b>Moderne Verkostungskultur:</b> Auch heute noch ist das Kletzenbrot ein beliebtes <b>Besuchsgeschenk</b> in der Advents- und Weihnachtszeit. Die Tradition hat sich dahingehend gewandelt, dass jeder sein eigenes &#8220;Hausrezept&#8221; hütet. Die Folge ist oft eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Kletzenbrotsorten, die bei Zusammenkünften <b>&#8220;fachmännisch verkostet&#8221;</b> und miteinander verglichen werden – ein lebendiger Brauch der kulinarischen Vielfalt und des regionalen Stolzes.</p>
<p><b>Haltbarkeit:</b> Dank des hohen Zucker- und Fettgehalts der Früchte, des Alkohols (Rum) und des hohen Anteils an Gewürzen ist das Früchtebrot <b>lange haltbar</b> und diente somit auch als wichtiger Vorrat für die kalte Jahreszeit.</p>
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		<item>
		<title>Sauerampfer als Gemüse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2021 18:25:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Korinthen]]></category>
		<category><![CDATA[Oldenburger Land]]></category>
		<category><![CDATA[Rosinen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerampfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Sauerampfer&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;Sauerampfer ist eine anspruchslose Pflanze, w&#228;chst auf Wiesen und Weiden, an Bachl&#228;ufen usw.Man kann ihn zum W&#252;rzen verwenden, wie Spinat zubereiten, aber auch an Salaten und Suppen verwenden.Der Sauerampfer enth&#228;lt sehr viel Vitamin C. Er kann als Wildgem&#252;se gekocht oder roh gegessen werden. Auf grund seines Oxals&#228;uregehaltes sollte man nicht zu viel Sauerampfer zu sich nehmen.Sauerampfer hilft gegen Verstopfungen, enth&#228;lt viel Vitamin C und Eisen.&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/sauerampfer/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Sauerampfer</a> als Gem&#252;se Man entfernt die Bl&#252;ten und dicken Stiele vom Sauerampfer und w&#228;scht ihn gut durch. Anschlie&#223;end kocht man ihn 15 Minuten in Salzwasser weicht, gie&#223;t ihn in ein Sieb und gibt ihn mehrfach durch den Fleischwolf. Dann macht man aus Butter und Mehl eine Mehlschwitze, gibt den Sauerampfer, einige Korinthen oder Rosienen sowie <a href="https://historischkochen.de/sauerampfer-als-gemuese/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Sauerampfer als Gemüse</h2>
<p>Man entfernt die Blüten und dicken Stiele vom Sauerampfer und wäscht ihn gut durch. Anschließend kocht man ihn 15 Minuten in Salzwasser weicht, gießt ihn in ein Sieb und gibt ihn mehrfach durch den Fleischwolf. Dann macht man aus Butter und Mehl eine Mehlschwitze, gibt den Sauerampfer, einige Korinthen oder Rosienen sowie etwas Rotwein dazu, kocht nachmals durch und schmeckt mit Salz und etwas Zucker ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oldenburger Land, 1902</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kleines Saucen-Sammelsurium</title>
		<link>https://historischkochen.de/kleines-saucen-sammelsurium/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 19:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[Saucen]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Gurken]]></category>
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		<category><![CDATA[Oldenburger Land]]></category>
		<category><![CDATA[Rosinen]]></category>
		<category><![CDATA[Senf]]></category>
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					<description><![CDATA[Sauce B&#233;arnaise 5 Eigelb, der Saft einer Zitrone, ein kleines St&#252;ck Butter, 1 Tasse Br&#252;he, etwas Salz und Paprika wird in einen kleinen Topf gegeben. Eine geriebene Zwiebel wird in Butter gar geschwitzt und anschlie&#223;end durch ein Sieb gestrichen. Nun wird sie auch in den Topf gegeben, man gibt den Topf in einen gr&#246;&#223;eren Topf <a href="https://historischkochen.de/kleines-saucen-sammelsurium/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Sauce Béarnaise</h2>
<p>5 Eigelb, der Saft einer Zitrone, ein kleines Stück Butter, 1 Tasse Brühe, etwas Salz und Paprika wird in einen kleinen Topf gegeben. Eine geriebene Zwiebel wird in Butter gar geschwitzt und anschließend durch ein Sieb gestrichen. Nun wird sie auch in den Topf gegeben, man gibt den Topf in einen größeren Topf mit kochendem Wasser und schlägt die Masse mit dem Schneebesen, bis sie dick wird. Zuletzt gibt man etwas fein gewiegte Petersilie dazu.</p>
<h2>Sauce Hollandaise zu Fisch</h2>
<p>Man lässt in einem Topf 5 Eigelb ab, gibt ein eigroßes  Stück Butter sowie etwas Kochwasser vom Fisch und Muskatnuss hinzu, schmeckt sie mit Zitrone ab und schlägt sie im Wasserbad, bis sie dick wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Remouladen- oder Mayonnaisen-Sauce</h2>
<p>Man verrührt 6 Eigelb mit etwas Salz, bis sie ganz dick sind, gibt langsam Öl hinzu, während man die Masse fortwährend schlägt, bis sie recht dick wird. Dann schwitzt man Butter und Mehl an und rührt es mit Wasser zusammen, bis es dick ist. Das ganze gibt man zusammen, verrührt es ordentlich und schmeckt mit Salz, Pfeffer, Senf, einer Priese Zucker, Weißwein und Estragonessig ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Sauce á la Sobies</h2>
<p>12 große in Scheiben  geschnittene Zwiebeln werden in Wasser weich gedämpft, im Sieb abgetropft und durch ein feines Haarsieb gestrichen. Die Masse wird mit Butter, einen Löffeln Mehl und Sahne verrührt, in einen Topf gegeben, mehrmals aufgekocht und anschließend mit Salz und Paprika abgeschmeckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Kapern-Sauce</h2>
<p>Man schwitzt Butter und Mehl an, füllt mit Brühe auf, gibt etwas Essig und Kapernhinzu, zieht die Sauce mit Eigelb ab und schmeckt mit Salz, Paprika und einer Prise Zucker ab.</p>
<h2>Sardellen-Sauce zu Rindfleisch</h2>
<p>Butter und Mehl werden angeschwitzt, mit etwas Brühe aufgegossen. Sardellen werden fein gewiegt, durch ein Haarsieb gegeben und in die Sauce gegeben. Die Saue wird mit Zitronensaft, Salz und Paprika abgeschmeckt und mit einem Eigelb legiert.</p>
<p>Die Sauce passt auch gut zu Fisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Kaviar-Sauce zu Fisch</h2>
<p>Butter und Mehl werden angeschwitzt und etwas mit Fischwasser aufgefüllt. Man gibt etwas Zitronensaft dazu und legiert mit Eigelb. Anschließend gibt man einige Löffel Kaviar dazu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Senf-Sauce zum Fleisch</h2>
<p>Butter und Mehl werden angeschwitzt, dann gibt man Senf dazu und verdünnt mit etwas Brühe, so dass eine seimige Sauce entsteht. Anschließend schmeckt man mit Essig und einer Prise Zucker ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Senf-Sauce zum Fisch</h2>
<p>Diese Sauce darf nicht kochen, da sie sonst gerinnt. Gib Butter und Senf in einen Topf und lasse es heiß werden, verdünne mit süßer Sahne und gibt etwas Zucker und Salz hinzu.</p>
<h2>Petersilien-Sauce</h2>
<p>Butter und Mehl wird angeschwitzt, mit dem Kochwasser vom Fisch aufgefüllt und glatt verrührt. Nun schmeckt man mit Salz und Pfeffer ab und gibt zuletzt fein gewiegte Petersilie dazu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Weiße Sauce zu Blumenkohl oder Spargel</h2>
<p>Butter und Mehl werden angeschwitzt und mit Sahne  und etwas Gemüse-Kochwasser glatt verrührt. Man lässt die Sauce nach Geschmack dick einkochen und legiert mit einigen Eigelb ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Rosinen-Sauce</h2>
<p>Man schwitzt Butter und Mehl braun an, füllt mit etwas Fleischbrühe auf und kocht die Sauce mit einem Glas Rotwein, etwas Essig und Zucker seimig, wäscht 125g Rosinen oder Sultaninen sauber, gibt diese zur Sauce und lässt sie darin aufquellen. Diese Sauce eignet sich sehr gut zu Rinderzunge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Gurken-Sauce</h2>
<p>Zwei Gurken werden geschält, längs aufgeschnitten und die Kerne entfernt. Nun werden sie in Würfel geschnitten und in klarer Butter weich geschmort. Man gibt Essig und Zucker dazu, bereitet eine braune Mehlschwitze, in die man die geschmorte Gurke gibt. Besonders gut ist diese Sauce zu Hammelkeule.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Bordelaise-Sauce</h2>
<p>Man schwitzt Butter und Mehl braun, gibt Brühe dazu und kocht daraus eine Sauce, schwitzt Zwiebeln mit etwas Rotwein gut durch, gießt diese durch ein Haarsieb zur Sauce und lässt sie gut einkochen. Zuletzt rührt man ein Stückchen Butter unter und lässt die Sauce dann aber nicht mehr kochen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Tataren-Sauce</h2>
<p>Acht Eigelb werden mit 6 Esslöffeln Öl zu einer Mayonnaise verrührt, dann rührt man einen kleinen Löffel Senf, etwas fein gewiegte Petersilie, Schnittlauch geriebene Zwiebel, Kapern Zitronensaft und drei durch ein Sieb gestrichene Sardellen dazu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Chandau-Sauce</h2>
<p>350 ml Weißwein, drei ganze Eier und drei Eigelb, etwas Zitronensaft, Zucker und etwas Arrak werden in einem Topf über dem Feuer abgeschlagen, bis es aufstößt, dann ist es gut. Diese Sauce passt zu Schokoladenpudding und Plumpudding.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Trüffel-Sauce</h2>
<p>Hierzu nimmt man eine kräftige Bratensauce und lässt sie mit Madeira gut einkochen, schneidet die Trüffel in längliche, feine Streifen, gibt sie zur Sauce und schmeckt mit Salz ab. Hat man keine Bratensauce, schwitzt man Butter und Mehl braun, gibt eine kräftige Brühe und ein Glas Madeira dazu und lässt die zu einer sähmigen Sauce einkochen, dann gibt man die Trüffel dazu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Cumberland-Sauce</h2>
<p>Einen Esslöffel englischen Senf verrührt man mit Rotwein klar, vermischt dies mit einem Glas Johannisbeer-Gelee und in feine Würgel geschnittene Pomeranzenschalen, verdünnt die Mischung mit Rotwein und dem Saft einer Zitrone. Diese Sauce gibt man zu Wildschweinkopf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oldenburger Land, 1902</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Bergischer Rosinenblatz</title>
		<link>https://historischkochen.de/bergischer-rosinenblatz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2015 11:33:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Blatz]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalener Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Oberbergisches Land]]></category>
		<category><![CDATA[Rosinen]]></category>
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					<description><![CDATA[1 kg Mehl 60 g Hefe 2 TL Zucker 0,5 l lauwarme Milch 200 g Zucker 2 Eier 1 Prise Salz 150 g Butter 200 g&#160;Rosinen 2 EL Mehl Butter &#160; Das Mehl in eine Sch&#252;ssel geben und in der Mitte eine Vertiefung machen. In diese gibt man Hefe und etwas Zucker mit etwas Milch,&#160;mit <a href="https://historischkochen.de/bergischer-rosinenblatz/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>1 kg Mehl</li>
<li>60 g Hefe</li>
<li>2 TL Zucker</li>
<li>0,5 l lauwarme Milch</li>
<li>200 g Zucker</li>
<li>2 Eier</li>
<li>1 Prise Salz</li>
<li>150 g Butter</li>
<li>200 g Rosinen</li>
<li>2 EL Mehl</li>
<li>Butter</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Vertiefung machen. In diese gibt man Hefe und etwas Zucker mit etwas Milch, mit dem Mehl vom Rand zum Vorteig verrühren. Den Vorteig abgedeckt  ca. 30 Minuten gehen lassen.<br />
Nun die Reste von Milch und Zucker sowie die Eier, Salz und Butter hinzu geben und<br />
alles zu einem Teig verkneten, bis dieser sich vom Schüsselboden löst und Blasen wirft.<br />
Die Rosinen waschen  und unter den Teig kneten, anschließend nochmals ca. 30 Minuten<br />
gehen lassen. Den Backofen auf 175 °C vorheizen, eine große Kastenform gut einfetten und den Teig einfüllen. Die Oberfläche mit einem Messer längs einkerben und anschließend nochmals 30 Minuten gehen lassen.<br />
Nun den Blatz für 60 Minuten auf der untersten Schiene im Backofen backen, abkühlen lassen, den Blatz anschließend aufschneiden und mit Butter, Marmelade oder Rübenkraut bestreichen und noch ofenfrisch zum Kaffee servieren.</p>
<p>Oberbergisches Rezept</p>
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		<title>Englischer Teekuchen</title>
		<link>https://historischkochen.de/englischer-teekuchen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2014 14:41:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäck]]></category>
		<category><![CDATA[Englisches Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Mehl]]></category>
		<category><![CDATA[Orangeat]]></category>
		<category><![CDATA[Rosinen]]></category>
		<category><![CDATA[Rum]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Englische Teekuchen ist eine in England gerne zum Tee genossene Spezialit&#228;t. Er hat ein leichtes Rum-Aroma und ist nat&#252;rlich nur etwas f&#252;r die Personen, die Zitronat und Orangeat m&#246;gen. F&#252;r die, die es m&#246;gen, ist er sehr lecker. Die Zubereitung f&#252;r diese englische Spezialit&#228;t betr&#228;gt ca. 1 Stunde. 250g Butter 200g Zucker 1 Prise <a href="https://historischkochen.de/englischer-teekuchen/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Englische Teekuchen ist eine in England gerne zum Tee genossene Spezialität. Er hat ein leichtes Rum-Aroma und ist natürlich nur etwas für die Personen, die Zitronat und Orangeat mögen. Für die, die es mögen, ist er sehr lecker. Die Zubereitung für diese englische Spezialität beträgt ca. 1 Stunde.</p>
<ul>
<li>
<div align="LEFT">250g Butter</div>
</li>
<li>
<div align="LEFT">200g Zucker</div>
</li>
<li>
<div align="LEFT">1 Prise Salz</div>
</li>
<li>
<div align="LEFT">abgeriebene Schale einer Zitrone</div>
</li>
<li>
<div align="LEFT">4 Eier</div>
</li>
<li>
<div align="LEFT">250g Mehl</div>
</li>
<li>
<div align="LEFT">1EL Rum</div>
</li>
<li>
<div align="LEFT">65g Zitronat</div>
</li>
<li>
<div align="LEFT">65g Orangeat</div>
</li>
<li>
<div align="LEFT">100g kandierte Kirschen</div>
</li>
<li>
<div align="LEFT">250g Rosinen</div>
</li>
<li>
<div align="LEFT">50g Mehl</div>
</li>
</ul>
<p align="LEFT">Die Butter verflüssigen, jedoch nicht heiß machen und mit den Schneebesen schaumig schlagen. Nun Zucker, Salz, die abgeriebene Zitronenschale und die Eier hinzugeben und alles gut zu einer dicken Creme rühren. Anschließend 250g Mehl und 1 EL Rum einarbeiten. Das Zitronat, das Orangeat und die Kirschen grob hacken und mit den Rosinen und 50g Mehl vermischen und unter den Teig rühren. Den Teig nun in eine Kastenform füllen und glattstreichen. Die Mitte mit Zucker bestreuen und bei 180° ca. 80 Minuten backen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Stollentaler 🇦🇹</title>
		<link>https://historischkochen.de/stollentaler/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2014 15:47:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäck]]></category>
		<category><![CDATA[Butter]]></category>
		<category><![CDATA[Hefe]]></category>
		<category><![CDATA[Mandeln]]></category>
		<category><![CDATA[Mehl]]></category>
		<category><![CDATA[Milch]]></category>
		<category><![CDATA[Österreichisches Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Rosinen]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>
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					<description><![CDATA[500 g Mehl 200 ml Milch 30 g Hefe 80 g Zucker 200 g Rosinen 4 EL Rum 350 g Butter 1P&#228;ckchen Vanillezucker 1 Prise Salz abgeriebene Zitronenschale 100 g gemahlene Mandeln 150 g gehakte Mandeln 125 g Puderzucker &#160; Das Mehl in eine Sch&#252;ssel geben und &#160;in die Mitte eine Mulde dr&#252;cken. 100 ml&#160;lauwarme <a href="https://historischkochen.de/stollentaler/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>500 g Mehl</li>
<li>200 ml Milch</li>
<li>30 g Hefe</li>
<li>80 g Zucker</li>
<li>200 g Rosinen</li>
<li>4 EL Rum</li>
<li>350 g Butter</li>
<li>1Päckchen Vanillezucker</li>
<li>1 Prise Salz</li>
<li>abgeriebene Zitronenschale</li>
<li>100 g gemahlene Mandeln</li>
<li>150 g gehakte Mandeln</li>
<li>125 g Puderzucker</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Mehl in eine Schüssel geben und  in die Mitte eine Mulde drücken. 100 ml lauwarme Milch nehmen und die die Hefe darin auflösen. Die Hefemilch und 2 EL Zucker in die Mulde geben und mit etwas Mehl vom Rand verrühren. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen. Die Rosinen in den Rum geben und durchziehen lassen, 200 g  Butter schmelzen lassen und 100 ml von der kalten Milch dazugeben. 50 g Zucker, den Vanillezucker, die abgeriebene Zitronenschale und die gemahlenen Mandeln zusammen mit der Milch-Butter-Mischung mit dem Vorteig glatt verkneten. Rosinen und 100g gehackte Mandeln per Hand gut darunter kneten. und nochmals ca. 45 Minuten ruhen lassen.  Aus dem Teig nun ca. 65 Stück etwa walnussgroße ovale Klößchen formen und diese  mit dem Löffelstiel etwas eindrücken. Jeweils 20-22 auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. 150 g Butter schmelzen und die Taler auf dem Blech damit bestreichen und ca. 50g gehackte Mandeln aufdrücken. Das Blech einzeln im heißen Backofen bei 200°C, Oberhitze und Unterhitze 12 Minuten backen. Die Taler noch heiß mit der restlicher Butter bestreichen und mit Puderzucker bestreuen und dann auskühlen lassen.</p>
<p>Österreichisches Rezept.</p>
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