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	Kommentare zu: Tarator	</title>
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	<description>Alte Rezepte online</description>
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		<title>
		Von: admin		</title>
		<link>https://historischkochen.de/tarator/comment-page-1/#comment-2078</link>

		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2015 15:09:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://historischkochen.de/tarator/comment-page-1/#comment-2077&quot;&gt;Siggi Herold&lt;/a&gt;.

Hallo Siggi,

und danke für die Frage.
Knoblauch ist in Europa sicher schon recht lange bekannt und wird sicher auch genutzt.
In Äqypten ist und war Knoblauch sehr beliebt. Schon 1550 v. Chr. lassen sich schriftliche Quellen nachweisen - auch bei den Juden ist schon im 4. Buch Mose vom Knoblauch die Rede, das war um das Jahr 1600 v.Chr. 
Im alten Griechenland galt er als der König der Gewürze, bei den Römern war er als Medizin und Nahrung bekannt.
Bei den östlichen slawischen Völkern war er ebenso in heftigem Gebrauch. 
Wahrscheinlich ist er auch in unserer Gegend seit viel längerer Zeit in Benutzung, aber spätestens mit der römischen Besiedlung im Süden um 100 v. Chr. und der slawischen Besiedlung im Osten und Norden ab dem Jahr 500 war er auch in unserer Region in Gebrauch. Von den Mönchen in den Klöstern wurde er in ihren Klostergärten kultiviert und für eigene Zwecke, als Medizin und Gewürz bzw. Nahrungsmittel verwendet.
Karl der Große (768-814) erlies in seiner &quot;&lt;em&gt;Capitulare de villis vel curtis imperii&lt;/em&gt;&quot;, einer Domänenverordnung für seine Krongüter wahrscheinlich aus dem Jahr 812, die Anweisung, Knoblauch anzubauen. Zugearbeitet wurde diese übrigens von einem Mönch. Hildegard v. Bingen (1098-1179) lobte auch schon die Heilkraft des Knoblauchs.
Also, seit dem Rezepte in Europa und Deutschland aufgeschrieben wurden, war der Knoblauch bekannt.

Interessehalber hier eine Liste der Plfanzen, die nach der &quot;&lt;em&gt;Capitulare de villis vel curtis imperii&lt;/em&gt;&quot; auf den Gütern anzubauen waren: Ähren-Minze
Ammei
Anis
Apfelbaum
Apfelsorten
Aufsteigender Fuchsschwanz
Bärlauch
Bärwurz
Bergkümmel
Birnbaum
Bohnenkraut
Breitlauch
Brunnenkresse
Dach-Hauswurz
Deutsche Schwertlilie
Dill
Diptam
Eberraute
Echter Eibisch
Echter Koriander
Echter Lorbeer
Echter Schwarzkümmel
Echter Walnussbaum
Echtes Tausendgüldenkraut
Engelwurz
Erbse
Esskastanie
Estragon
Europäische Sonnenwende
Feige
Fenchel
Flaschenkürbis
Frauenminze
Garten-Kerbel
Gartenmelde
Garten-Salbei
Gemeine Hasel
Gemeine Wegwarte
Geroldinger
Giftlattich
Gosmaringer
Griechisch Heu
Große Klette
Gurke
Haselwurz
Helmbohne
Hunds-Rose
Indische Kostuswurzel
Kardone
Katzenminze
Kichererbse
Knoblauch
Kohl
Kohlrabi
Koloquinte
Krapp
Kreuzblättrige Wolfsmilch
Kreuzkümmel
Krevedellen
Küchenzwiebel
Kuhbohne
Kümmel
Lattich
Liebstöckel
Madonnenlilie
Mandel
Maulbeerbaum 
Meerzwiebel
Mispel
Möhre
Muskatellersalbei
Mutterkraut
Mutterwurz
Pastinak
Petersilie
Pferde-Eppich
Pfirsich
Pflaumenbaum
Pinie
Polei-Minze
Pomeranze
Quitte
Rainfarn
Rauke
Rettich
Ringelblume
Rosmarin
Ross-Minze
Sadebaum
Sammelbegriff
Saubohne
Sauerkirsche
Schalotte
Schlafmohn
Schlangen-Knöterich
Schnittlauch
Schnittmangold
Sellerie
Siegwurz
Speieräpfel
Speierling
Stoppelrübe
Süßkirsche
Wasser-Minze
Weber-Karde
Wegwarte
Weinraute
Weiße Zaunrübe
Weißer Senf
Wilde Malve
Winterzwiebel
Zuckermelone]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://historischkochen.de/tarator/comment-page-1/#comment-2077">Siggi Herold</a>.</p>
<p>Hallo Siggi,</p>
<p>und danke für die Frage.<br />
Knoblauch ist in Europa sicher schon recht lange bekannt und wird sicher auch genutzt.<br />
In Äqypten ist und war Knoblauch sehr beliebt. Schon 1550 v. Chr. lassen sich schriftliche Quellen nachweisen &#8211; auch bei den Juden ist schon im 4. Buch Mose vom Knoblauch die Rede, das war um das Jahr 1600 v.Chr.<br />
Im alten Griechenland galt er als der König der Gewürze, bei den Römern war er als Medizin und Nahrung bekannt.<br />
Bei den östlichen slawischen Völkern war er ebenso in heftigem Gebrauch.<br />
Wahrscheinlich ist er auch in unserer Gegend seit viel längerer Zeit in Benutzung, aber spätestens mit der römischen Besiedlung im Süden um 100 v. Chr. und der slawischen Besiedlung im Osten und Norden ab dem Jahr 500 war er auch in unserer Region in Gebrauch. Von den Mönchen in den Klöstern wurde er in ihren Klostergärten kultiviert und für eigene Zwecke, als Medizin und Gewürz bzw. Nahrungsmittel verwendet.<br />
Karl der Große (768-814) erlies in seiner &#8220;<em>Capitulare de villis vel curtis imperii</em>&#8220;, einer Domänenverordnung für seine Krongüter wahrscheinlich aus dem Jahr 812, die Anweisung, Knoblauch anzubauen. Zugearbeitet wurde diese übrigens von einem Mönch. Hildegard v. Bingen (1098-1179) lobte auch schon die Heilkraft des Knoblauchs.<br />
Also, seit dem Rezepte in Europa und Deutschland aufgeschrieben wurden, war der Knoblauch bekannt.</p>
<p>Interessehalber hier eine Liste der Plfanzen, die nach der &#8220;<em>Capitulare de villis vel curtis imperii</em>&#8221; auf den Gütern anzubauen waren: Ähren-Minze<br />
Ammei<br />
Anis<br />
Apfelbaum<br />
Apfelsorten<br />
Aufsteigender Fuchsschwanz<br />
Bärlauch<br />
Bärwurz<br />
Bergkümmel<br />
Birnbaum<br />
Bohnenkraut<br />
Breitlauch<br />
Brunnenkresse<br />
Dach-Hauswurz<br />
Deutsche Schwertlilie<br />
Dill<br />
Diptam<br />
Eberraute<br />
Echter Eibisch<br />
Echter Koriander<br />
Echter Lorbeer<br />
Echter Schwarzkümmel<br />
Echter Walnussbaum<br />
Echtes Tausendgüldenkraut<br />
Engelwurz<br />
Erbse<br />
Esskastanie<br />
Estragon<br />
Europäische Sonnenwende<br />
Feige<br />
Fenchel<br />
Flaschenkürbis<br />
Frauenminze<br />
Garten-Kerbel<br />
Gartenmelde<br />
Garten-Salbei<br />
Gemeine Hasel<br />
Gemeine Wegwarte<br />
Geroldinger<br />
Giftlattich<br />
Gosmaringer<br />
Griechisch Heu<br />
Große Klette<br />
Gurke<br />
Haselwurz<br />
Helmbohne<br />
Hunds-Rose<br />
Indische Kostuswurzel<br />
Kardone<br />
Katzenminze<br />
Kichererbse<br />
Knoblauch<br />
Kohl<br />
Kohlrabi<br />
Koloquinte<br />
Krapp<br />
Kreuzblättrige Wolfsmilch<br />
Kreuzkümmel<br />
Krevedellen<br />
Küchenzwiebel<br />
Kuhbohne<br />
Kümmel<br />
Lattich<br />
Liebstöckel<br />
Madonnenlilie<br />
Mandel<br />
Maulbeerbaum <br />
Meerzwiebel<br />
Mispel<br />
Möhre<br />
Muskatellersalbei<br />
Mutterkraut<br />
Mutterwurz<br />
Pastinak<br />
Petersilie<br />
Pferde-Eppich<br />
Pfirsich<br />
Pflaumenbaum<br />
Pinie<br />
Polei-Minze<br />
Pomeranze<br />
Quitte<br />
Rainfarn<br />
Rauke<br />
Rettich<br />
Ringelblume<br />
Rosmarin<br />
Ross-Minze<br />
Sadebaum<br />
Sammelbegriff<br />
Saubohne<br />
Sauerkirsche<br />
Schalotte<br />
Schlafmohn<br />
Schlangen-Knöterich<br />
Schnittlauch<br />
Schnittmangold<br />
Sellerie<br />
Siegwurz<br />
Speieräpfel<br />
Speierling<br />
Stoppelrübe<br />
Süßkirsche<br />
Wasser-Minze<br />
Weber-Karde<br />
Wegwarte<br />
Weinraute<br />
Weiße Zaunrübe<br />
Weißer Senf<br />
Wilde Malve<br />
Winterzwiebel<br />
Zuckermelone</p>
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		<title>
		Von: Siggi Herold		</title>
		<link>https://historischkochen.de/tarator/comment-page-1/#comment-2077</link>

		<dc:creator><![CDATA[Siggi Herold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2015 12:43:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebes Team,

in den historischen Rezepten wird manchmal Knoblauch als Zutat angegeben. Gab es diesen denn zu der Zeit in Deutschland?

Mit freundlichem Gruß

Siggi Herold]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Team,</p>
<p>in den historischen Rezepten wird manchmal Knoblauch als Zutat angegeben. Gab es diesen denn zu der Zeit in Deutschland?</p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>Siggi Herold</p>
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