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	<title>Fisch &#8211; Historisch Kochen</title>
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	<description>Alte Rezepte online</description>
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		<title>Zander oder Schille mit Bechamelsauce 🇦🇹</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 17:14:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fischreste]]></category>
		<category><![CDATA[Österreicher Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Scholle]]></category>
		<category><![CDATA[Zander]]></category>
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					<description><![CDATA[Zander oder Schille mit Bechamelsauce &#127462;&#127481; Zutaten 300 g gekochte Zander- oder Schollenreste (kleine St&#252;cke) 12 g Butter 1 kleine Zwiebel (halbiert) 1 kleine gelbe R&#252;be (M&#246;hre, zerschnitten) 1 B&#252;ndel Petersilie 1 Handvoll frische Champignons (oder 10 g getrocknete, eingeweichte Champignons) 2 EL Mehl 250 ml kochende Milch 100 ml Fischsud (Fischfond) Salz und Pfeffer <a href="https://historischkochen.de/zander-oder-schille-mit-bechamelsauce-%f0%9f%87%a6%f0%9f%87%b9/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="markdown-container-style max-w-none gap-1 overflow-x-visible py-0 pb-0 font-normal text-wrap break-words select-text" dir="auto">
<h3><strong>Zander oder Schille mit Bechamelsauce <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1e6-1f1f9.png" alt="🇦🇹" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></strong></h3>
<hr />
<h3><strong>Zutaten</strong></h3>
<ul>
<li>300 g gekochte Zander- oder Schollenreste (kleine Stücke)</li>
<li>12 g Butter</li>
<li>1 kleine Zwiebel (halbiert)</li>
<li>1 kleine gelbe Rübe (Möhre, zerschnitten)</li>
<li>1 Bündel Petersilie</li>
<li>1 Handvoll frische Champignons (oder 10 g getrocknete, eingeweichte Champignons)</li>
<li>2 EL Mehl</li>
<li>250 ml kochende Milch</li>
<li>100 ml Fischsud (Fischfond)</li>
<li>Salz und Pfeffer nach Geschmack</li>
<li>3 Eigelb</li>
<li>6 EL geriebener Parmesankäse</li>
<li>Semmelbrösel (zum Bestreuen)</li>
<li>20 g zerlassene Butter oder Krebsbutter (zum Beträufeln)</li>
<li>Semmelcroutons (zum Garnieren)</li>
</ul>
<hr />
<h3><strong>Zubereitung</strong></h3>
<ol start="1">
<li><strong>Gemüse dünsten</strong> Die Butter in einem Topf zerschmelzen. Darin die halbierte Zwiebel, die zerschnittene gelbe Rübe, das Bündel Petersilie und die Champignons <strong>1 Stunde lang bei milder Hitze dünsten</strong>.</li>
<li><strong>Bechamelsauce zubereiten</strong> Das Mehl in die Gemüse-Butter-Mischung einrühren und kurz anschwitzen. Nach und nach die <strong>kochende Milch</strong> und den <strong>Fischsud</strong> zugießen, dabei ständig rühren, um Klumpen zu vermeiden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Sauce <strong>gut einkochen lassen</strong>.</li>
<li><strong>Sauce passieren und verfeinern</strong> Die Sauce durch ein <strong>Haarsieb</strong> in einen anderen Topf passieren. Unter ständigem Rühren weiter <strong>dick einkochen lassen</strong>. Die Sauce mit den <strong>3 Eigelb</strong> legieren (verrühren). Den <strong>geriebenen Parmesankäse</strong> und die <strong>Fischstücke</strong> unterheben.</li>
<li><strong>Auflauf vorbereiten</strong> Die Mischung in eine <strong>tiefe Porzellanschüssel</strong> füllen. Mit <strong>Semmelbröseln</strong> und <strong>geriebenem Parmesankäse</strong> bestreuen. Die Oberfläche mit <strong>zerlassener Butter oder Krebsbutter</strong> beträufeln.</li>
<li><strong>Backen</strong> Die Schüssel auf einem <strong>Dreifuß</strong> (oder einem Backblech) in den <strong>vorgeheizten Ofen</strong> bei <strong>200 °C Ober-/Unterhitze</strong> setzen und <strong>15–20 Minuten backen</strong>, bis die Oberfläche goldbraun und knusprig ist.</li>
<li><strong>Servieren</strong> Heiß servieren, garniert mit <strong>Semmelcroutons</strong>, direkt in der Schüssel.</li>
</ol>
<hr />
<h3><strong>Hintergrundwissen und Geschichte</strong></h3>
<hr />
<h4><strong>Was ist Zander oder Schille?</strong></h4>
<ul>
<li><strong>Zander</strong> (<em>Sander lucioperca</em>) ist ein <strong>Süßwasserfisch</strong> aus der Familie der Barsche, der in <strong>Europa</strong> weit verbreitet ist. Er hat ein <strong>festes, weißes Fleisch</strong> mit wenigen Gräten und ist besonders in der <strong>deutschen, polnischen und russischen Küche</strong> beliebt.</li>
<li><strong>Schille</strong> (auch <strong>Scholle</strong> oder <strong>Goldbutt</strong>) ist ein <strong>Meeresfisch</strong> aus der Familie der Plattfische. Sein Fleisch ist <strong>zart und mild</strong> im Geschmack und eignet sich hervorragend für <strong>Aufläufe, Suppen und Saucen</strong>.</li>
</ul>
<p>Beide Fische werden oft <strong>gekocht, gedünstet oder gebacken</strong> und sind ideal für <strong>Resteverwertung</strong>, wie in diesem Rezept.</p>
<hr />
<h4><strong>Bechamelsauce: Die Grundlage der französischen Küche</strong></h4>
<p>Die <strong>Bechamelsauce</strong> (auch <strong>Béchamel</strong> genannt) ist eine der <strong>fünf Grundsaucen der französischen Küche</strong> (neben <strong>Espagnole, Velouté, Hollandaise und Tomatensauce</strong>). Sie besteht aus:</p>
<ul>
<li><strong>Mehlschwitze</strong> (Roux) aus Butter und Mehl</li>
<li><strong>Milch</strong> (oder einer anderen Flüssigkeit wie Fischsud)</li>
<li><strong>Gewürze</strong> (Salz, Pfeffer, Muskatnuss)</li>
</ul>
<p>Die Sauce ist <strong>vielseitig einsetzbar</strong> und dient als Basis für:</p>
<ul>
<li><strong>Käse-Saucen</strong> (z. B. für Lasagne oder Croque Monsieur)</li>
<li><strong>Fischgerichte</strong> (wie in diesem Rezept)</li>
<li><strong>Gratins</strong> (z. B. Blumenkohl- oder Kartoffelgratin)</li>
<li><strong>Soufflés</strong></li>
</ul>
<hr />
<h4><strong>Die Geschichte der Bechamelsauce</strong></h4>
<ul>
<li><strong>Ursprung im 17. Jahrhundert:</strong> Die Sauce wurde <strong>nicht von Béchamel erfunden</strong>, wie oft angenommen wird. Der Name geht auf den <strong>französischen Finanzminister Louis de Béchameil</strong> (1630–1703) zurück, der angeblich einen Koch beschäftigte, der die Sauce verfeinerte. Tatsächlich war die Sauce bereits im <strong>16. Jahrhundert</strong> in der italienischen Küche bekannt (als <strong>&#8220;Salsa Colla&#8221;</strong>).</li>
<li><strong>Verbreitung in Europa:</strong> Durch die <strong>französische Hofküche</strong> wurde die Bechamelsauce im <strong>18. Jahrhundert</strong> in ganz Europa populär. Sie wurde besonders in der <strong>Haubenküche</strong> (Haute Cuisine) veredelt und ist heute ein <strong>Klassiker der internationalen Küche</strong>.</li>
</ul>
<hr />
<h4><strong>Warum eignen sich Fischreste für dieses Gericht?</strong></h4>
<ol start="1">
<li><strong>Nachhaltigkeit:</strong> Das Rezept ist eine <strong>klassische Resteverwertung</strong>, die in der <strong>traditionellen Küche</strong> weit verbreitet war. Kleine Fischstücke, die beim Filetieren übrig bleiben, werden so <strong>geschmackvoll verwertet</strong>.</li>
<li><strong>Geschmackliche Harmonie:</strong> Die <strong>milde Bechamelsauce</strong> passt perfekt zu <strong>zartem Fischfleisch</strong>, da sie den Eigengeschmack des Fisches <strong>unterstützt, ohne ihn zu überdecken</strong>.</li>
<li><strong>Einfache Zubereitung:</strong> Da der Fisch bereits <strong>gekocht</strong> ist, muss er nur noch <strong>erwärmt und mit der Sauce vermischt</strong> werden. Das spart Zeit und Energie.</li>
</ol>
<hr />
<h4><strong>Krebsbutter: Eine besondere Zutat</strong></h4>
<ul>
<li><strong>Krebsbutter</strong> ist eine <strong>verfeinerte Butter</strong>, die mit <strong>Krebs- oder Hummerfleisch</strong> aromatisiert wird. Sie wird oft in der <strong>feinen Küche</strong> verwendet, um Gerichten eine <strong>luxuriöse Note</strong> zu verleihen.</li>
<li><strong>Zubereitung:</strong> Krebsfleisch wird fein gehackt, mit Butter vermischt und durch ein Sieb gestrichen. Die so entstandene <strong>Krebsbutter</strong> kann zum <strong>Verfeinern von Saucen, Suppen oder Fischgerichten</strong> verwendet werden.</li>
</ul>
<hr />
<h4><strong>Die Bedeutung von Semmelcroutons</strong></h4>
<ul>
<li><strong>Semmelcroutons</strong> sind <strong>geröstete Weißbrotwürfel</strong>, die als <strong>Dekoration oder Garnitur</strong> für Suppen, Salate oder Aufläufe dienen.</li>
<li>In diesem Rezept verleihen sie dem Gericht eine <strong>knusprige Textur</strong> und ein <strong>mildes, buttriges Aroma</strong>.</li>
</ul>
<hr />
<h4><strong>Traditionelle Zubereitung im &#8220;heißen Rohr&#8221;</strong></h4>
<ul>
<li>Der Begriff <strong>&#8220;heißes Rohr&#8221;</strong> bezieht sich auf den <strong>vorgeheizten Ofen</strong>. In historischen Rezepten wurde oft ein <strong>Dreifuß</strong> verwendet, um die Schüssel über der Hitzequelle zu platzieren.</li>
<li>Heute kann man stattdessen ein <strong>Backblech</strong> verwenden, um die Schüssel im Ofen zu backen.</li>
</ul>
<hr />
<h4><strong>Tipps für die perfekte Zubereitung</strong></h4>
<ol start="1">
<li><strong>Fischsud verwenden:</strong> Falls kein Fischsud vorhanden ist, kann man <strong>Gemüsebrühe</strong> oder <strong>Wasser mit etwas Zitronensaft</strong> verwenden. Der Fischsud verleiht der Sauce jedoch eine <strong>intensivere Note</strong>.</li>
<li><strong>Sauce glatt rühren:</strong> Beim Passieren durch das <strong>Haarsieb</strong> wird die Sauce besonders <strong>glatt und cremig</strong>. Falls kein Haarsieb vorhanden ist, kann ein <strong>feines Sieb</strong> oder ein <strong>Pürierstab</strong> verwendet werden.</li>
<li><strong>Eigelb legieren:</strong> Die Eigelb sollten <strong>langsam und unter ständigem Rühren</strong> in die warme Sauce eingearbeitet werden, um ein <strong>Stocken</strong> zu vermeiden. Die Sauce dabei nicht zu stark erhitzen, da die Eigelb sonst gerinnen.</li>
<li><strong>Parmesankäse:</strong> Frisch geriebener Parmesan schmilzt besser und verleiht der Sauce eine <strong>intensivere Käsenote</strong>.</li>
<li><strong>Backen bis zur goldbraunen Kruste:</strong> Die <strong>Semmelbrösel und der Parmesan</strong> bilden beim Backen eine <strong>knusprige Kruste</strong>. Diese sollte <strong>goldbraun</strong>, aber nicht verbrannt sein.</li>
</ol>
<hr />
<h4><strong>Moderne Varianten</strong></h4>
<ul>
<li><strong>Mit anderen Fischsorten:</strong> Statt Zander oder Scholle können auch <strong>Lachs, Forelle oder Seelachs</strong> verwendet werden.</li>
<li><strong>Vegetarische Variante:</strong> Die Fischstücke durch <strong>gekochte Pilze, Blumenkohl oder Spinat</strong> ersetzen und die Sauce mit <strong>Gemüsebrühe</strong> zubereiten.</li>
<li><strong>Mit Käse überbacken:</strong> Zusätzlich zum Parmesan kann <strong>Gouda oder Emmentaler</strong> verwendet werden, um eine <strong>kräftigere Käseschicht</strong> zu erhalten.</li>
<li><strong>Mit Kräutern verfeinern:</strong> Die Sauce kann mit <strong>frischem Dill, Estragon oder Schnittlauch</strong> verfeinert werden, um ihr eine <strong>frische Note</strong> zu verleihen.</li>
</ul>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Turbot grillé mit Sauce Béarnaise &#8211; Gegrillter Steinbutt 🇫🇷</title>
		<link>https://historischkochen.de/turbot-grille-mit-sauce-bearnaise-gegrillter-steinbutt-%f0%9f%87%ab%f0%9f%87%b7/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 10:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[Französisches Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Gegrillt]]></category>
		<category><![CDATA[Steinbutt]]></category>
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					<description><![CDATA[Turbot grill&#233; mit Sauce B&#233;arnaise &#8211; Ein Fest f&#252;r Fischliebhaber Dieses klassische franz&#246;sische Rezept pr&#228;sentiert einen perfekt gegrillten Steinbutt, begleitet von einer cremigen und aromatischen Sauce B&#233;arnaise. Es ist ein Gericht, das Eleganz und Geschmack vereint und sowohl anspruchsvolle Gaumen als auch Liebhaber der feinen franz&#246;sischen K&#252;che begeistert. Zutaten f&#252;r 2 Personen: 1 Steinbutt (Turbot) <a href="https://historischkochen.de/turbot-grille-mit-sauce-bearnaise-gegrillter-steinbutt-%f0%9f%87%ab%f0%9f%87%b7/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Turbot grillé mit Sauce Béarnaise – Ein Fest für Fischliebhaber</b></p>
<p>Dieses klassische französische Rezept präsentiert einen perfekt gegrillten Steinbutt, begleitet von einer cremigen und aromatischen Sauce Béarnaise. Es ist ein Gericht, das Eleganz und Geschmack vereint und sowohl anspruchsvolle Gaumen als auch Liebhaber der feinen französischen Küche begeistert.</p>
<p><b>Zutaten für 2 Personen:</b></p>
<ul>
<li>1 Steinbutt (Turbot) von ca. 1,2 kg</li>
<li>500 g Spinat</li>
<li>2 Tomaten</li>
<li>1 cl Öl (Pflanzenöl oder Olivenöl)</li>
<li>50 g Butter</li>
<li>2 Esslöffel Mehl</li>
<li>1 Zitrone</li>
</ul>
<p><b>Für die Sauce Béarnaise:</b></p>
<ul>
<li>150 g Butter</li>
<li>1 Bund Estragon</li>
<li>3 Eigelb</li>
<li>2 gehackte Schalotten</li>
<li>1 Bund Petersilie</li>
<li>1/2 Glas Essig (idealerweise Weißweinessig)</li>
<li>1 Teelöffel zerstoßener Pfeffer</li>
<li>Salz</li>
</ul>
<p><b>Zubereitung:</b></p>
<p><b>Vorbereitung des Steinbutts und des Gemüses:</b></p>
<ol start="1">
<li>Den Steinbutt ausnehmen und gründlich waschen. In einem Tuch abtropfen lassen. Anschließend den Fisch leicht mit Mehl bestäuben und dann mit einem Pinsel mit Öl bestreichen.</li>
<li>Den Fisch diagonal auf den sehr heißen Grill legen. Nach 4 Minuten mit einem Spatel die Position ändern, um ein schönes Grillmuster zu erhalten. Gleichzeitig die Tomaten auf den Grill legen, um sie ebenfalls zu grillen und ein Gittermuster zu erzeugen.</li>
<li>Eine ovale Pfanne mit Alufolie auslegen, sodass die Folie über den Rand der Pfanne hinausragt. Den gegrillten Steinbutt hineinlegen und im vorgeheizten Ofen bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten fertig garen.</li>
<li>In einer Pfanne 50 g Butter und eine halbe Schöpfkelle Wasser erhitzen. Sobald es kocht, den gewaschenen Spinat ohne Stiele hinzufügen, mit einem Deckel abdecken und 3 Minuten unter Rühren garen.</li>
</ol>
<p><b>Servieren:</b></p>
<ol start="5">
<li>Zum Servieren den Steinbutt auf einer Platte anrichten. Den gut ausgedrückten Spinat und die gegrillten Tomaten hinzufügen. Die Zitrone halbieren und ebenfalls auf der Platte anrichten. Die Béarnaise-Sauce separat servieren.</li>
</ol>
<p><b>Zubereitung der Sauce Béarnaise:</b></p>
<ol start="1">
<li>Die 150 g Butter bei niedriger Hitze vorsichtig schmelzen, ohne sie zu rühren, damit die Molke am Boden bleibt (geklärte Butter).</li>
<li>In einem Topf oder einer Sauteuse den gehackten Estragon und die Schalotten, den zerstoßenen Pfeffer und den Essig geben. Auf drei Viertel der Menge reduzieren lassen. Etwas abkühlen lassen.</li>
<li>Die Eigelbe hinzufügen und mit einem kleinen Schneebesen über dem Wasserbad oder am Rand des Herds mit einem Esslöffel kaltem Wasser aufschlagen, bis sie eine schaumige, bandförmige Konsistenz (zum &#8220;Band schlagen&#8221;) bilden. Nach und nach die geschmolzene, geklärte Butter unter ständigem Schlagen einarbeiten.</li>
<li>Die Sauce durch ein feines Sieb passieren, die gehackte Petersilie hinzufügen und nach Geschmack salzen.</li>
</ol>
<hr />
<p><b>Hintergrund und Geschichte</b></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12525 alignright" src="https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/steinbutt.png" alt="" width="529" height="529" srcset="https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/steinbutt.png 1024w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/steinbutt-300x300.png 300w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/steinbutt-150x150.png 150w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/steinbutt-768x768.png 768w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/steinbutt-96x96.png 96w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/steinbutt-24x24.png 24w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/steinbutt-36x36.png 36w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/steinbutt-48x48.png 48w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/steinbutt-64x64.png 64w, https://historischkochen.de/wp-content/uploads/2025/10/steinbutt-120x120.png 120w" sizes="(max-width: 529px) 100vw, 529px" /></p>
<p><b>Der Steinbutt (Turbot)</b> ist einer der edelsten Speisefische und in der gehobenen französischen Küche sehr geschätzt. Sein festes, weißes Fleisch und sein delikater Geschmack machen ihn zu einer bevorzugten Wahl für besondere Anlässe. Er wird oft ganz gebraten oder gegrillt serviert, um seine Qualität und seinen Geschmack voll zur Geltung zu bringen.</p>
<p><b>Die Sauce Béarnaise</b> ist eine klassische französische Buttersauce und eine Abwandlung der berühmten Sauce Hollandaise. Sie wurde angeblich erstmals im 19. Jahrhundert in Paris im Restaurant &#8220;Le Pavillon Henri IV&#8221; in Saint-Germain-en-Laye serviert und nach Béarn, der Geburtsregion des Königs Heinrich IV. benannt. Ihre charakteristischen Aromen erhält sie durch eine Reduktion von Essig, Schalotten, Estragon und zerstoßenem Pfeffer, die dann mit Eigelb und geklärter Butter zu einer cremigen Emulsion aufgeschlagen wird. Frische Petersilie wird oft am Ende hinzugefügt, um die Sauce zu verfeinern und eine zusätzliche aromatische Note zu verleihen. Die Béarnaise ist bekannt für ihre Fähigkeit, den reichen Geschmack von Fleisch und Fisch auf wunderbare Weise zu ergänzen und ist ein Markenzeichen der klassischen französischen Kochkunst.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>INSALATA D&#8217;ARINGHE (Heringshappen) 🇮🇹</title>
		<link>https://historischkochen.de/insalata-daringhe-heringshappen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 09:48:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Vorspeisen]]></category>
		<category><![CDATA[Hering]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Italienische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Vorspeise]]></category>
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					<description><![CDATA[INSALATA D&#8217;ARINGHE (Heringshappen) Zutaten: 3 Salzheringe oder 6 Filets 1 Knoblauchzehe 1 1/2 TL Salz 1 gro&#223;e Zwiebel 1 gro&#223;e M&#246;hre 1 getrocknete Pfefferschote 1 1/2 Tassen gehackte Petersilie 1/2 Tasse Weinessig 1 Tasse Oliven&#246;l Butter Wei&#223;brotscheiben Cocktailst&#228;bchen mit Petersilie oder Olivenscheiben Zubereitung der Marinade: Knoblauchzehe mit Salz sehr fein reiben Mit geriebener Zwiebel und <a href="https://historischkochen.de/insalata-daringhe-heringshappen/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1 class="text-xl font-bold text-text-100 mt-1 -mb-0.5">INSALATA D&#8217;ARINGHE (Heringshappen)</h1>
<h3 class="text-lg font-bold text-text-100 mt-1 -mb-1.5">Zutaten:</h3>
<ul class="[&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc space-y-1.5 pl-7">
<li class="whitespace-normal break-words">3 Salzheringe oder 6 Filets</li>
<li class="whitespace-normal break-words">1 Knoblauchzehe</li>
<li class="whitespace-normal break-words">1 1/2 TL Salz</li>
<li class="whitespace-normal break-words">1 große Zwiebel</li>
<li class="whitespace-normal break-words">1 große Möhre</li>
<li class="whitespace-normal break-words">1 getrocknete Pfefferschote</li>
<li class="whitespace-normal break-words">1 1/2 Tassen gehackte Petersilie</li>
<li class="whitespace-normal break-words">1/2 Tasse Weinessig</li>
<li class="whitespace-normal break-words">1 Tasse Olivenöl</li>
<li class="whitespace-normal break-words">Butter</li>
<li class="whitespace-normal break-words">Weißbrotscheiben</li>
<li class="whitespace-normal break-words">Cocktailstäbchen mit Petersilie oder Olivenscheiben</li>
</ul>
<h3 class="text-lg font-bold text-text-100 mt-1 -mb-1.5">Zubereitung der Marinade:</h3>
<ol class="[&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-decimal space-y-1.5 pl-7">
<li class="whitespace-normal break-words">Knoblauchzehe mit Salz sehr fein reiben</li>
<li class="whitespace-normal break-words">Mit geriebener Zwiebel und Möhre verrühren</li>
<li class="whitespace-normal break-words">Pfefferschote, Petersilie, Weinessig und Öl hinzufügen</li>
<li class="whitespace-normal break-words">Salatmarinade gründlich durchschütteln</li>
<li class="whitespace-normal break-words">Mehrere Tage durchziehen lassen</li>
</ol>
<p class="whitespace-normal break-words"><strong>Tipp:</strong> Marinade auf Vorrat herstellen &#8211; verwendbar für alle grünen Salate, Spargel und Artischocken!</p>
<h3 class="text-lg font-bold text-text-100 mt-1 -mb-1.5">Heringshappen fertigstellen:</h3>
<ol class="[&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-decimal space-y-1.5 pl-7">
<li class="whitespace-normal break-words">Gewässerte Heringsfilets in dünne Streifen oder mundgerechte Würfel schneiden</li>
<li class="whitespace-normal break-words">Heringe mit Sauce vermischen</li>
<li class="whitespace-normal break-words">Am besten bedeckt einige Tage im Kühlschrank durchziehen lassen</li>
<li class="whitespace-normal break-words">Winzige, gebutterte Weißbrotscheiben damit belegen</li>
<li class="whitespace-normal break-words">Cocktailstäbchen mit Petersilienblättchen oder Olivenscheibe hineinstecken</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Karpfen polnisch in Biersauce</title>
		<link>https://historischkochen.de/karpfen-polnisch-in-biersauce/</link>
					<comments>https://historischkochen.de/karpfen-polnisch-in-biersauce/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 08:27:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Malzbier]]></category>
		<category><![CDATA[Polnisches Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[In vielen Gegenden geh&#246;rt der Karpfen traditionell zu Weihnachten oder Silvester. Anbei ein altes polnisches Gericht f&#252;r die Zubereitung des Karpfens. Man sollte darauf achten dass der Karpfen gro&#223; genug ist. Bei Karpfen unter 2 kg Gewicht macht das Essen auf Grund der dann kleinen Gr&#228;ten keinen richtigen Spa&#223;. Am Besten vom Geschmack sind die <a href="https://historischkochen.de/karpfen-polnisch-in-biersauce/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Gegenden gehört der Karpfen traditionell zu Weihnachten oder Silvester. Anbei ein altes polnisches Gericht für die Zubereitung des Karpfens. Man sollte darauf achten dass der Karpfen groß genug ist. Bei Karpfen unter 2 kg Gewicht macht das Essen auf Grund der dann kleinen Gräten keinen richtigen Spaß. Am Besten vom Geschmack sind die frischen Karpfen in den Monaten, die ein ,,R&#8221; im Monatsnamen haben.</p>
<h1>Karpfen polnisch in Biersauce</h1>
<p>Für das Gericht eignet sich am Besten ein Spiegelkarpfen.</p>
<ul>
<li>2,5 kg Karpfen (pro Person rechnet man ca. 1,2 kg Karpfen)</li>
<li>3 l Malzbier</li>
<li> 250 ml helles Bier</li>
<li>2 EL Zucker</li>
<li> 3 Lorbeerblätter</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>Pigmentkörner,</li>
<li> Wacholderbeeren</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>1 Lebkuchen</li>
<li>1 EL Butter</li>
</ul>
<p>Den Karpfenausnehmen, wenn es ein Spiegelkarpfen ist, die Schuppen dran lassen. Nun den Karpfen gut abwaschen, so dass kein Blut mehr sichtbar ist, da dieses Einfluss auf den Geschmack hat. Den Karpfen über Nacht kühl gestellt ruhen lassen und nochmals ordentlich wässern und abtrocknen. Nun den Karpfen mit Hilfe von Messer und Schere in Stücke schneiden.</p>
<p>Die Zwiebel in Ringe schneiden. Das Bier in einen Bräter geben, mit den anderen Zutaten und der Zwiebel vermischen und erwärmen. Vom Karpfen den abgeschnittenen Kopf und die Schwanzflosse in den Bräter geben und dies nun 20 Minuten kochen lassen. Anschließend Kopf und Schwanz, fall man ihn nicht essen möchte, heraus nehmen. Die Karpfenstücke  mit Salz einreiben und in den heißen Biersud geben. ca. 20 Minuten köcheln lassen, nochmals abschmecken und die Sauce mit 1 EL kalter Butter abbinden und, fall der Karpfen noch nicht gar ist, gar ziehen lassen.</p>
<p>Anschließend richtet man die Karpfenstücke auf einer Platte und die Sauce in einer Sauciere an und serviert.</p>
<p>Dazu kann man z.B. Salzkartoffeln reichen.</p>
<h1>Karpfen in polnischer Sauce</h1>
<ul>
<li>2 kg Karpfen</li>
<li>1 —2 Stck. Pfefferkuchen</li>
<li>3 EL Fett</li>
<li>25 g Rosinen<br />
3 EL Mehl</li>
<li>3—4 Mandeln</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>1 Flasche Braunbier, Schwarzbier, Malzbier oder Rotwein</li>
<li> Zucker</li>
</ul>
<p>Man schwitze 3 EL Fett und 3 EL Mehl gelblich, gebe etwas fein geschnittene Zwiebel dazu und fülle 1 Flasche Braunbier oder<br />
Malzbier auf. Dann gibt man 1 —2 Stück zerkleinerten Pfefferkuchen, in grobe Scheiben geschnittene Zwiebel, einige Rosinen und fein geschnittene Mandeln, Salz und Pfeffer, Zucker, nach Belieben Rotwein hinzu. Diese Sauce lasse man möglichst langsam dämpfen und koche den Karpfen darin 10 Minuten und lasse ihn noch 15 Minuten ziehen. Nach Belieben kann der Karpfen auch vorher wie jeder andere Fisch gekocht werden</p>
<p>45,) Jüdisches Rezept, Düsseldorf, 1926</p>
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		<title>Fische kochen</title>
		<link>https://historischkochen.de/fische-kochen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 08:07:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Essig]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Kochfisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Anbei ein Standart-Kochgericht f&#252;r Fische wie z.B. Schellfisch, Dorsch, Hecht, Zander usw. Nat&#252;rlich l&#228;sst sich dieses Rezept je nach pers&#246;nlichem Geschmack abwandeln, als Grundrezept ist es jedoch gut und brauchbar. 1,5 &#8211; 2 kg Fisch 1 Gew&#252;rze nach Geschmack auf 1&#160;l Kochwasser 30-40 g Salz 1 Zwiebel 1&#160;Schuss Essig oder Zitronensaft Nachdem der Fisch geschuppt, <a href="https://historischkochen.de/fische-kochen/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anbei ein Standart-Kochgericht für Fische wie z.B. Schellfisch, Dorsch, Hecht, Zander usw. Natürlich lässt sich dieses Rezept je nach persönlichem Geschmack abwandeln, als Grundrezept ist es jedoch gut und brauchbar.</p>
<ul>
<li>1,5 &#8211; 2 kg Fisch</li>
<li>1 Gewürze nach Geschmack</li>
<li>auf 1 l Kochwasser 30-40 g Salz</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>1 Schuss Essig oder Zitronensaft</li>
</ul>
<p>Nachdem der Fisch geschuppt, ausgenommen und sauber gewaschen ist, bringt man ihn mit lauwarmem Wasser bedeckt<br />
zum Kochen und läßt ihn je nach der Größe 5— 10 Minuten kochen und anschließend 10—15 Minuten ziehen. Man rechnet auf 1 l Kochiwasser<br />
30—40 g Salz und gibt die oben angegebenen anderen Zutaten hinein.</p>
<p>Sollen Fische blau gekocht werden, bleiben sie ungeschuppt. Man reinigt sie ohne den Schleim zu entfernen, der über den Schuppen sitzt, und übergießt sie mit heißem, verdünnten Essig.</p>
<p>Zerschnittene Fische legt man in kochendes Wasser, läßt sie einmal aufkochen und dann gar ziehen.</p>
<p>Gefrorene Fische müssen vor dem Kochen erst vollständig auftauen.</p>
<p>Man serviert zu Fischen flüssige Butter, zu Sahne gerührte Butter, Senfsauce, holländische Sauce usw.</p>
<p>45,) Jüdisches Rezept, Düsseldorf, 1926</p>
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		<title>Waterzooi 🇧🇪</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2014 17:35:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fischsuppen]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[Suppen]]></category>
		<category><![CDATA[Belgische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Dorsch]]></category>
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		<category><![CDATA[Möhren]]></category>
		<category><![CDATA[Rotbarsch]]></category>
		<category><![CDATA[Sellerie]]></category>
		<category><![CDATA[Waterzooi]]></category>
		<category><![CDATA[Weisswein]]></category>
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					<description><![CDATA[Waterzooi Waterzooi, oder &#252;bersetzt &#8220;Wassergekochtes&#8221; ist ein historischer Eintopf aus der fl&#228;misch/belgischen K&#252;che. In weiten Bereichen l&#228;sst er sich abwandeln, man kann zur Herstellung an Stelle von Fisch auch Huhn oder Kalbfleisch verwenden, obligatorisch ist aber immer auch die Verwendung von Gem&#252;se und ordentlich Kr&#228;utern. Er l&#228;sst sich direkt in Wasser kochen, aber auch mit <a href="https://historischkochen.de/waterzooi/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Waterzooi</h1>
<p>Waterzooi, oder übersetzt &#8220;Wassergekochtes&#8221; ist ein historischer Eintopf aus der flämisch/belgischen Küche.<br />
In weiten Bereichen lässt er sich abwandeln, man kann zur Herstellung an Stelle von Fisch auch Huhn oder Kalbfleisch verwenden, obligatorisch ist aber immer auch die Verwendung von Gemüse und ordentlich Kräutern. Er lässt sich direkt in Wasser kochen, aber auch mit Brühe und einem guten Schuss Butter ansetzen. Gebunden wird die Suppe  auch  mit Paniermehl. Traditionell serviert wird mit gerösteten Weißbrotscheiben.</p>
<p>Nachfolgend eine Variante mit Fisch und gebunden mit süßer Sahne.</p>
<ul>
<li>2 Möhren</li>
<li>2 Stangen Lauch 2</li>
<li>Stangen Sellerie</li>
<li>Salz</li>
<li>1 EL Butter</li>
<li>4 Schalotten</li>
<li>200 ml Weißwein</li>
<li>Petersilie</li>
<li>Thymian</li>
<li>Lorbeerblatt</li>
<li>1 EL Petersilie</li>
<li>100 g Krabben</li>
<li>500 g Miesmuscheln</li>
<li>200 g Wittling- oder Dorschfilet</li>
<li>200 g Lachsfilet</li>
<li>200 g Rotbarschfilet</li>
<li>0,5 l Fischfond</li>
<li>250 g süße Sahne</li>
<li>Pfeffer</li>
</ul>
<p>Die Petersilie fein hacken, die Kräuter zu einem Sträußchen binden. Die Schalotten schälen und fein würfeln. Die Miesmuscheln gut putzen. Als Krabben lassen sich auch gepulte Nordseekrabben verwenden. Das  Gemüse putzen bzw. schälen und in fingerlange Stücke und anschließend in Streifen schneiden. Die Gemüsestreifen in kochendem Salzwasser blanchieren und  möglichst in Eiswasser abschrecken und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Butter in einem großen Topf zerlassen und die fein gewürfelten Schalotten anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen, das Kräutersträußchen einlegen. Nun die Muscheln in den Topf geben und abgedeckt bei großer Hitze 5 Minuten anrösten. Dabei den Topf mehrmals rütteln. Die Muscheln aus dem Sud heben, den Sud durch Tuch gießen und die Flüssigkeit auffangen. Das Muschelfleisch aus den Schalen lösen. Geschlossene Muscheln, die sich beim Kochen nicht geöffnet haben,  wegwerfen. Den Fisch in fingerlange Stücke schneiden. Den aufgefangenen Muschelsud zusammen mit dem Fischfond und der süßen Sahne zum Kochen bringen und auf etwa die Hälfte einreduzieren. Die vorbereiteten Fischstücke dazu geben und  ca. 5 Minuten nur darin ziehen lassen &#8211; nicht mehr kochen. Nun mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Die vorbereiteten Gemüsestreifen, das Muschelfleisch und die gepulten Krabben unterheben und im Sud erhitzen. Vor dem Servieren mit der Petersilie bestreuen. Dazu werden geröstete Weißbrotscheiben serviert.</p>
<p>Belgisches Nationalgericht</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Grundeln, Gebacken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2013 09:26:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
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		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Bayerische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Grundeln]]></category>
		<category><![CDATA[Mehl]]></category>
		<category><![CDATA[Milch]]></category>
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					<description><![CDATA[Die&#160; Grundeln bringt man lebend in eine Sch&#252;ssel mit Milch, damit sie sich voll und rund saugen, was sie t&#246;tet. Nun werden sie in ein Tuch genommen und abgetrocknet, in einem anderen Tuch 2 Hand voll Mehl, 2 Hand voll Semmelmehl nebst Salz und Pfeffer vermengt, die Grundeln hinein gelegt und das Tuch mit den <a href="https://historischkochen.de/grundeln-gebacken/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die  Grundeln bringt man lebend in eine Schüssel mit Milch, damit sie sich voll und rund saugen, was sie tötet. Nun werden sie in ein Tuch genommen und abgetrocknet, in einem anderen Tuch 2 Hand voll Mehl, 2 Hand voll Semmelmehl nebst Salz und Pfeffer vermengt, die Grundeln hinein gelegt und das Tuch mit den Grundeln hin und her gezogen, bis sie ganz eingewickelt sind. Nun werden sie in heißem Öl rösch gebacken.</p>
<p>32.) Würzburg, 1862</p>
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		<title>Neunaugen, Mariniert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2013 09:22:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Essig]]></category>
		<category><![CDATA[Mariniert]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese werden eine Stunde eingesalzen, dann abgewaschen und abgetrocknet und auf einem Rost bei starkem Feuer unter st&#228;ndigem Wenden gebraten. Hat man keinen Rost, bestreicht man sie mit &#214;l und l&#228;sst sie in einer Pfanne r&#246;sten und gar werden. Dann legt man sie in eine Sch&#252;ssel, kocht Essig, Zwiebeln, Pfeffer, Nelken und Lorbeerbl&#228;tter miteinander und <a href="https://historischkochen.de/neunaugen-mariniert/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese werden eine Stunde eingesalzen, dann abgewaschen und abgetrocknet und auf einem Rost bei starkem Feuer unter ständigem Wenden gebraten. Hat man keinen Rost, bestreicht man sie mit Öl und lässt sie in einer Pfanne rösten und gar werden. Dann legt man sie in eine Schüssel, kocht Essig, Zwiebeln, Pfeffer, Nelken und Lorbeerblätter miteinander und gießt diesen Sud kalt darüber.</p>
<p>Sie werden zum Frühstück gereicht.</p>
<p>32.) Würzburg, 1862</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Lachs, gekocht</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Nov 2013 09:09:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Lachs wird geschuppt, in 5 cm dicke Scheiben geschnitten und gewaschen, Nun wird Wasser mit etwas Essig, Zwiebeln, ganzem Pfeffer, Nelken, Lorbeerbl&#228;ttern, Zitronenschale und Salz zum Kochen gebracht und der Fisch hinein gelegt. Jetzt 5 Minuten kochen lassen und anschlie&#223;end 15 Minuten nachziehen lassen. Man gibt ihn mit geschmolzener Butter, &#252;berstreut ihn mit fein <a href="https://historischkochen.de/lachs-gekocht/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Lachs wird geschuppt, in 5 cm dicke Scheiben geschnitten und gewaschen, Nun wird Wasser mit etwas Essig, Zwiebeln, ganzem Pfeffer, Nelken, Lorbeerblättern, Zitronenschale und Salz zum Kochen gebracht und der Fisch hinein gelegt. Jetzt 5 Minuten kochen lassen und anschließend 15 Minuten nachziehen lassen. Man gibt ihn mit geschmolzener Butter, überstreut ihn mit fein gehackter Petersilie und stellt Essig und Öl dazu auf den Tisch. Dieser Fisch wird mit weniger Salz gekocht, als andere Fische.</p>
<p>32.) Würzburg, 1862</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Barsch in Sauce</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Nov 2013 09:05:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Barsch]]></category>
		<category><![CDATA[Bayerische Küche]]></category>
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		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Barsch wird geschuppt und ausgenommen. Anschlie&#223;end legt man ihn in eine Sch&#252;ssel, gie&#223;t ein Glas Wein und etwas Essig dar&#252;ber, gibt in einen Tiegel ein St&#252;ck Butter, fein gehackte Zwiebeln und Petersilie, d&#228;mpft es ein wenig und legt den Fisch mit hinein, streut etwas Mehl dar&#252;ber, gibt Muskatnuss, Salz, einige L&#246;ffel Fleischbr&#252;he nebst dem <a href="https://historischkochen.de/barsch-in-sauce/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Barsch wird geschuppt und ausgenommen. Anschließend legt man ihn in eine Schüssel, gießt ein Glas Wein und etwas Essig darüber, gibt in einen Tiegel ein Stück Butter, fein gehackte Zwiebeln und Petersilie, dämpft es ein wenig und legt den Fisch mit hinein, streut etwas Mehl darüber, gibt Muskatnuss, Salz, einige Löffel Fleischbrühe nebst dem Wein, in dem der Fisch gelegen hat, und einige Zitronenscheiben hinzu, setzt ihn vor dem Anrichten aufs Feuer und lässt ihn langsam gar kochen. Beim Anrichten legiert man die Sauce mit 2 Eigelb und gibt etwas Zitronensaft hinzu.</p>
<p>32.) Würzburg, 1862</p>
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