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	<title>Tauben &#8211; Historisch Kochen</title>
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	<description>Alte Rezepte online</description>
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		<title>Tauben, Geschmorte  mit Kirschen &#8211; Braised Pigeons with Cherries 🇿🇲</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 09:55:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Geflügel]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[Afrikanische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Kaptauben]]></category>
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					<description><![CDATA[Geschmorte Tauben mit Kirschen (Braised Pigeons with Cherries) Dieses Gericht stammt aus Sambia und profitiert von der Kombination des mageren Taubenfleischs mit der feuchten Garmethode des Schmorens und der S&#252;&#223;e von Kirschen. Es ist ein gro&#223;artiger Weg, um das intensive Aroma der V&#246;gel zu genie&#223;en. Zutatenliste 2 Tauben (gereinigt und gebunden/trussiert) 1 Zwiebel 1 Zitrone <a href="https://historischkochen.de/tauben-geschmorte-mit-kirschen-braised-pigeons-with-cherries-%f0%9f%87%bf%f0%9f%87%b2/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Geschmorte Tauben mit Kirschen (Braised Pigeons with Cherries)</h2>
<p>Dieses Gericht stammt aus Sambia und profitiert von der Kombination des mageren Taubenfleischs mit der feuchten Garmethode des Schmorens und der Süße von Kirschen. Es ist ein großartiger Weg, um das intensive Aroma der Vögel zu genießen.</p>
<h3>Zutatenliste</h3>
<ul>
<li>2 Tauben (gereinigt und gebunden/trussiert)</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>1 Zitrone</li>
<li>1 EL Butter</li>
<li>2 Gläser Rotwein</li>
<li><span class="math-inline" data-math="\frac{1}{2}">1/2</span> TL getrockneter Rosmarin oder 1 TL frischer gehackter Rosmarin</li>
<li>1 Lorbeerblatt</li>
<li>Eine Handvoll entsteinter schwarzer Kirschen</li>
<li>Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<ol start="1">
<li><b>Zwiebel vorbereiten:</b> Die gehackte <b>Zwiebel</b> in der <b>Butter</b> in einer großen Pfanne anbräunen und die gebratenen Zwiebeln in den Boden eines Schmortopfs oder eines großen Topfes geben.</li>
<li><b>Tauben vorbereiten:</b> Die Tauben unter kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Die <b>Zitrone</b> vierteln, die Kerne entfernen und je ein Viertel in jede Taube stecken.</li>
<li><b>Tauben anbraten:</b> Die Tauben in der Pfanne mit etwas Butter leicht anbräunen und aufrecht auf die Zwiebeln in den Schmortopf setzen.</li>
<li><b>Ablöschen und Sud vorbereiten:</b> Den <b>Rotwein</b> in die Bratpfanne gießen und aufkochen lassen. Dabei den Boden der Pfanne mit einem Holzlöffel sanft abreiben, um die am Boden klebenden Fleisch- und Zwiebelsäfte zu lösen (Deglasieren).</li>
<li><b>Schmoren (Phase 1):</b> Den heißen Wein über die Tauben in den Schmortopf gießen. Das <b>Lorbeerblatt</b> und den gehackten <b>Rosmarin</b> hinzufügen. Mit kaltem Wasser bis zur Hälfte der Vögel auffüllen. Den Topf abdecken, aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Tauben <b>eine Stunde</b> lang köcheln lassen.</li>
<li><b>Schmoren (Phase 2):</b> Nach einer Stunde den Deckel abnehmen und die Vögel mit dem Sud übergießen (basieren). Die <b>Kirschen</b> hinzufügen und weitere <b>zehn Minuten</b> ohne Deckel köcheln lassen.</li>
<li><b>Sauce andicken:</b> Am Ende sollte die Sauce eingedickt und leicht sirupartig sein. Falls sie noch wässrig ist, die Tauben herausnehmen und warm halten. Die Hitze erhöhen und die Sauce kochen, bis sie auf die Konsistenz einer Bratensauce eingedickt ist.</li>
<li><b>Servieren:</b> Die Tauben mit der Sauce übergossen, zusammen mit grünem Salat und Kartoffelpüree servieren.</li>
</ol>
<hr />
<h2>Hintergrundwissen und Geschichte</h2>
<h3>Herkunft und Charakteristik</h3>
<ul>
<li><b>Regionale Verbindung:</b> Das Gericht ist in <b>Sambia</b> verortet, wobei  im Original  <b>Kaptäubchen</b> verwendet werden. Diese Taubenart ist kleiner als die europäische Ringeltaube, aber kräftig und geschmackvoll.</li>
<li>Das Fleisch der Taube neigt zur Trockenheit. Schmoren ist die ideale Methode, um es zart und saftig zu halten.</li>
</ul>
<h3>Kulinarische Bedeutung</h3>
<ul>
<li><b>Frucht und Wild:</b> Die Kombination von Wildgeflügel mit <b>Kirschen</b> und <b>Rotwein</b> ist ein klassisches europäisches und afrikanisches Kochprinzip. Die Süße und leichte Säure der Kirschen (idealerweise Sauerkirschen wie <i>Morello Cherries</i>) harmoniert perfekt mit dem leicht erdigen, intensiven Geschmack des Wildfleischs.</li>
<li><b>Aromenprofil:</b> <b>Rosmarin</b> und <b>Lorbeer</b> sorgen für die würzige Basis, während der <b>Rotwein</b> und die Deglasur die geschmackliche Tiefe der Sauce aufbauen. Die abschließende Reduktion (Einkochen) der Sauce ist essenziell für die Konsistenz des Gerichts.</li>
<li>Alternativ lässt sich auch die europäische <b>Ringeltaube</b> oder in konservierte und in  Gläser abgefüllte <b>Sauerkirschen</b> als Ersatz zu verwenden.</li>
</ul>
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		<title>Suppe von wilden Tauben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 06:35:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geflügel]]></category>
		<category><![CDATA[Geflügelsuppen]]></category>
		<category><![CDATA[Suppen]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalener Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Suppe]]></category>
		<category><![CDATA[Tauben]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Tauben werden geviertelt, in eine Casserole gelegt, mit kochendem Wasser &#252;bergossen und wenn sie kochen, gut abgesch&#228;umt, dann mit klein geschnittenen Wurzeln und Salz weich gekocht, worauf man gehackte feine Kr&#228;uter in Butter aufgehen l&#228;sst und 1 EL Mehl hinein gibt, und wenn dies gut ged&#228;mpft ist, so gie&#223;t man die Taubenbr&#252;he durch ein <a href="https://historischkochen.de/suppe-von-wilden-tauben/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tauben werden geviertelt, in eine Casserole gelegt, mit kochendem Wasser übergossen und wenn sie kochen, gut abgeschäumt, dann mit klein geschnittenen Wurzeln und Salz weich gekocht, worauf man gehackte feine Kräuter in Butter aufgehen lässt und 1 EL Mehl hinein gibt, und wenn dies gut gedämpft ist, so gießt man die Taubenbrühe durch ein Sieb und rührt sie daran. Die Magen, Leber und Herzen hackt man fein und bereitet davon mit etwas geriebenen Weißbrot, Butter und ein paar Eiern, kleine Klöschen, die man in der Suppe kocht und diese dann über die Tauben anrichtet.</p>
<p>8.) Düsseldorf, 1891</p>
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		<title>Tauben in Sardellensauce</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 06:32:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bayerische Küche]]></category>
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		<category><![CDATA[Tauben]]></category>
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					<description><![CDATA[Di Tauben m&#252;ssen geputzt, ausgewaschen und eingesalzen sin. Danach lasse man sie in einer Rasserole in gelbbraun gemachter Butter ganz d&#252;nsten, wenn sie fertig sind, nehme man sie heraus, lasse fein gehackte Sardellen, eine Zwiebel mit wenig Mehl in der Kasserole mit kochendem Wasser und etwas Weinessig ein wenig aufkochen, lege die TGauben nochmals hinein, <a href="https://historischkochen.de/tauben-in-sardellensauce/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Di Tauben müssen geputzt, ausgewaschen und eingesalzen sin. Danach lasse man sie in einer Rasserole in gelbbraun gemachter Butter ganz dünsten, wenn sie fertig sind, nehme man sie heraus, lasse fein gehackte Sardellen, eine Zwiebel mit wenig Mehl in der Kasserole mit kochendem Wasser und etwas Weinessig ein wenig aufkochen, lege die TGauben nochmals hinein, und lasse sie gut aufsieden und richte sie an.</p>
<p>1802</p>
<p>Bayrisches Rezept</p>
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		<title>Junge Tauben</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 06:29:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bayerische Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[Man lege die geputzen und gewaschenen Tauben in guten weissen Wein und Wasser, je zur H&#228;lft, in eine Kasserole, tue ganze Muskatbl&#252;te, ganzen Pfeffer und Salz, sowie ged&#246;rrte <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Maurachen&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;Hierbei handelt es sich um Morcheln.&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/maurachen/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Maurachen</a> (wenn es keine frischen gibt) dazu, und lasse sie auf dem Feuer langsam so lange kochen, bis sie weich genug sind. Danach lege man Kapern in <a href="https://historischkochen.de/junge-tauben/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man lege die geputzen und gewaschenen Tauben in guten weissen Wein und Wasser, je zur Hälft, in eine Kasserole, tue ganze Muskatblüte, ganzen Pfeffer und Salz, sowie gedörrte Maurachen (wenn es keine frischen gibt) dazu, und lasse sie auf dem Feuer langsam so lange kochen, bis sie weich genug sind. Danach lege man Kapern in die Sauce, etwas Butter, und schon zubereitete Artischocken, und lasse es nochmals langsam aufkochen. Nun kann es serviert werden.</p>
<p>1802</p>
<p>Bayrisches Rezept</p>
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		<title>Junge gedämpfte Tauben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 05:22:14 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bayerische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Speck]]></category>
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		<category><![CDATA[Wacholder]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn die Tauben gerupft, ausgenommen und gewascchen sind, so werden sie halb oder in viertel geschnitten. Dann wiege man zu 2 oder 3 Tauben eine gro&#223;e Zwiebel, 80 g ger&#228;ucherten Speck, 20 &#8211; 30 Wacholderbeeren, alles ganz klein geschnitten, und tue dieses mit den Tauben und Salz in eine Kasserole, gie&#223;e paar L&#246;ffel Fleischbr&#252;he daran, <a href="https://historischkochen.de/junge-gedampfte-tauben/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Tauben gerupft, ausgenommen und gewascchen sind, so werden sie halb oder in viertel geschnitten. Dann wiege man zu 2 oder 3 Tauben eine große Zwiebel, 80 g geräucherten Speck, 20 &#8211; 30 Wacholderbeeren, alles ganz klein geschnitten, und tue dieses mit den Tauben und Salz in eine Kasserole, gieße paar Löffel Fleischbrühe daran, stelle es auf den Herd, und lasse sie 30 Minuten dämpfen. Uter dem Dümpfen muß man sie öfter wohl umschütteln, sodann gieße man nur so viel Essig und Fleischbrühe daran, daß sehr wenig Sauce an den Tauben ist, sind sie weich genut, so richte sie an.</p>
<p>1802</p>
<p>Bayrisches Rezept</p>
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