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	<title>Hirn &#8211; Historisch Kochen</title>
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	<description>Alte Rezepte online</description>
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		<title>Cervelle au Beurre Noir &#8211; Hirn in schwarzer Butter 🇫🇷</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 17:05:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Französisches Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Hirn]]></category>
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					<description><![CDATA[Cervelle au Beurre Noir (Hirn in schwarzer Butter) Dieses klassische franz&#246;sische Rezept pr&#228;sentiert Hirn, vorzugsweise Kalbshirn, auf eine elegante und schlichte Weise, bei der die &#8220;schwarze Butter&#8221; (eigentlich braune Butter) das Gericht veredelt. Zutaten 2 Hirne (vorzugsweise Kalbshirn; alternativ Schweine-, Rind- oder Schafshirn) Mehl Salz Pfeffer Butter (f&#252;r das Anbraten und die schwarze Butter) Ein <a href="https://historischkochen.de/cervelle-au-beurre-noir-hirn-in-schwarzer-butter-%f0%9f%87%ab%f0%9f%87%b7/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Cervelle au Beurre Noir (Hirn in schwarzer Butter)</h2>
<p>Dieses klassische französische Rezept präsentiert Hirn, vorzugsweise Kalbshirn, auf eine elegante und schlichte Weise, bei der die &#8220;schwarze Butter&#8221; (eigentlich <b>braune Butter</b>) das Gericht veredelt.</p>
<h3>Zutaten</h3>
<ul>
<li><b>2</b> Hirne (vorzugsweise Kalbshirn; alternativ Schweine-, Rind- oder Schafshirn)</li>
<li>Mehl</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>Butter (für das Anbraten und die schwarze Butter)</li>
<li>Ein Schuss Zitronensaft oder Essig</li>
<li>Optional: Ein Schuss <i>Court-Bouillon</i> (für Rinderhirn)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zubereitung</h3>
<ol start="1">
<li><b>Vorbereitung (Dégorger):</b> Das Hirn gründlich wässern (<i>dégorger</i>), um es zu reinigen. Etwas warmes Wasser darüber gießen, um die feine Haut, die es bedeckt, leichter entfernen zu können.
<ul>
<li><b>Tipp für Rinderhirn:</b> Bei Rinderhirn (<i>cervelle de boeuf</i>) ist es besser, es zunächst in einem <i>Court-Bouillon</i> (gewürzter Sud) zu <b>pochieren</b>.</li>
</ul>
</li>
<li><b>Schneiden und Würzen:</b> Das vorbereitete Hirn in 3 oder 4 Scheiben schneiden. Die Scheiben leicht in Mehl wenden, salzen und pfeffern.</li>
<li><b>Braten (Sauter):</b> Butter in einer Pfanne erhitzen. Die bemehlten Scheiben darin <b>braten (<i>sauter</i>)</b>, bis sie gar sind.</li>
<li><b>Affinieren und Servieren (Beurre Noir):</b> Die Scheiben herausnehmen und abtropfen lassen.
<ul>
<li>Die Pfanne zurück auf den Herd stellen. Die verbliebene Butter bräunen lassen, bis sie leicht dunkel wird (Vorsicht, nicht verbrennen lassen!).</li>
<li>Das gebratene Hirn mit der braunen Butter (<i>Beurre Noir</i>) beträufeln.</li>
<li>Sofort mit einem Schuss Zitronensaft oder einem Schuss Essig (<i>filet de vinaigre</i>) beträufeln und servieren.</li>
</ul>
</li>
</ol>
<hr />
<h3>Geschichte und Anekdoten</h3>
<p><b>Die französische Leidenschaft für Innereien:</b> <i>Cervelle</i> (Hirn) war, wie <i>Rognons</i> (Nieren) und <i>Ris</i> (Bries), ein integraler Bestandteil der klassischen französischen Küche und galt als <b>Delikatesse</b>. Es wurde für seine zarte, fast cremige Textur geschätzt. Die Zubereitungsart <i>au Beurre Noir</i> ist die bekannteste und vielleicht eleganteste Art, Hirn zu servieren.</p>
<p><b>Beurre Noir – Die braune Butter:</b> Der Begriff <b>Beurre Noir</b> (schwarze Butter) ist in der französischen Küche etwas irreführend. Er beschreibt eigentlich <b>Nussbutter</b> (<i>Beurre Noisette</i>), eine Technik, bei der die Butter erhitzt wird, bis die Milchproteine karamellisieren und der Geschmack nussig und braun wird. Die Zugabe von Säure (Zitrone oder Essig) am Ende dient dazu, die intensiven, nussigen Aromen zu kontrastieren und zu beleben – eine typische Verfeinerung.</p>
<p><b>Die Qualität der Hirne:</b> Der Autor des Rezepts legt Wert auf die <b>Qualität</b> und listet die Rangfolge auf: Kalbshirn ist das beste, gefolgt von Schweine-, Rinder- und Schafshirn. Diese Unterscheidung hängt von der Textur und dem Geschmack ab, wobei das junge, zarte Kalbshirn als das feinste galt.</p>
<p><b>Die hygienische Sorgfalt:</b> Die Anweisung, das Hirn zunächst zu <b>wässern (<i>dégorger</i>)</b>, war ein entscheidender Schritt bei der Zubereitung von Innereien. Dies diente dazu, Blutreste und Verunreinigungen zu entfernen und somit ein sauberes, weißes und geschmacklich reines Endprodukt zu gewährleisten.</p>
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		<title>Hirnplätzchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Nov 2012 12:53:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beilagen]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Hirn]]></category>
		<category><![CDATA[Kalbshirn]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Kalbshirn wird ausgenommen, von aller Haut geschabt, 3 gaze Eier und 2 Eigelb, sowie die Rinde von einem Wei&#223;brot, in Schmand ausgeweicht und wieder etwas ausgedr&#252;ckt,&#160; mit Pfeffer und Salz zugelegt. Hiervon macht man mit feinem Semmelmehl runde Pl&#228;tzchen und b&#228;ckt sie in hei&#223;er Butter. Man verwendet sie als Garnitur. 1823, Lievland]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kalbshirn wird ausgenommen, von aller Haut geschabt, 3 gaze Eier und 2 Eigelb, sowie die Rinde von einem Weißbrot, in Schmand ausgeweicht und wieder etwas ausgedrückt,  mit Pfeffer und Salz zugelegt.</p>
<p>Hiervon macht man mit feinem Semmelmehl runde Plätzchen und bäckt sie in heißer Butter. Man verwendet sie als Garnitur.</p>
<p>1823, Lievland</p>
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		<title>Senf, Weißer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2012 08:35:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kräuter Pflanzen Volksmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Appetit anregend]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchgrimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Fieber]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwulste]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwüre]]></category>
		<category><![CDATA[Harn treibend]]></category>
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		<category><![CDATA[Taubheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauungsfördernd]]></category>
		<category><![CDATA[Wassersucht]]></category>
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					<description><![CDATA[Synonyme: Englischer Senf, Franz&#246;sischer Senf, Schwarzer Senf, Semp, Senff, Garten-Senf Verwendung: erw&#228;rmt, trocknet, zerteilt, verd&#252;nnt, zieht an sich Appetit anregend, f&#246;rdert Verdauung, vertreibt das Grimmen im Leib, treibt Harn, Stein, Menstruation &#246;ffnet die <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Verstopfte Milz&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische Krankheitsbezeichnungf&#252;r Schwermut, Leberverh&#228;rtung&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/verstopfte-milz/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">verstopfte Milz</a>, gegen Fieber 2 g Samen in warmen Wein: gegen <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Wassersucht&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische KrankheitsbezeichnungWassersansammlungen, Hydrops, &#214;deme, Anasarka&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/wassersucht/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Wassersucht</a> gegen kalten Husten, Heiserkeit, Keuchen, widersteht dem <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Scharbock&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische Krankheitsbezeichnungf&#252;r Skorbut und dessen Auswirkungen&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/scharbock/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Scharbock</a>, gegen Scorbut <a href="https://historischkochen.de/senf-weiser/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Synonyme:</strong> Englischer Senf, Französischer Senf, Schwarzer Senf, Semp, Senff, Garten-Senf</p>
<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>erwärmt, trocknet, zerteilt, verdünnt, zieht an sich</li>
<li>Appetit anregend, fördert Verdauung, vertreibt das Grimmen im Leib, treibt Harn, Stein, Menstruation</li>
<li>öffnet die verstopfte Milz, gegen Fieber</li>
<li>2 g Samen in warmen Wein: gegen Wassersucht</li>
<li>gegen kalten Husten, Heiserkeit, Keuchen, widersteht dem Scharbock, gegen Scorbut</li>
<li>gegen Schlangen- und Scorpionbisse</li>
<li>morgens etliche Körner gekaut und geschluckt: reinigt das Haupt und Hirn, macht gutes Gedächtnis, hilft gegen Schlaganfall</li>
<li>in Salben oder als Pflaster: gegen Geschwülste, Geschwüre, geschwollene Milz,</li>
<li>gepresstes Öl: gegen Hüftwehe, bei Nervenleiden; Tröpfchen in Ohr:  gegen Ohrensausen, Taubheit,</li>
</ul>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
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		<title>Meerzwiebel</title>
		<link>https://historischkochen.de/meerzwiebel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 06:21:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kräuter Pflanzen Volksmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Brust]]></category>
		<category><![CDATA[Grind]]></category>
		<category><![CDATA[Harn treibend]]></category>
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					<description><![CDATA[!! ACHTUNG SEHR GIFTIG !! Synonyme:&#160; M&#228;usezweibel Verwendung: macht d&#252;nn, s&#228;ubert, zerteilt Widersteht der F&#228;ulnis, treibt Harn, Stein, Menstruation, gegen Verstopfung und Verh&#228;rtung der Leber und Milz zerteilt und l&#246;st dicken z&#228;hen Schleim und Feuchtigkeit auf Brust und Lunge, f&#252;hrt diese aus, vertreibt Keuchen, Husten, Schnupfen gegen Gebrechen des Hirn, Nerven Saft mit etwas &#214;l <a href="https://historischkochen.de/meerzwiebel/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>!! ACHTUNG SEHR GIFTIG !!</strong></p>
<p><strong>Synonyme:</strong>  Mäusezweibel</p>
<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>macht dünn, säubert, zerteilt</li>
<li>Widersteht der Fäulnis, treibt Harn, Stein, Menstruation, gegen Verstopfung und Verhärtung der Leber und Milz</li>
<li>zerteilt und löst dicken zähen Schleim und Feuchtigkeit auf Brust und Lunge, führt diese aus, vertreibt Keuchen, Husten, Schnupfen</li>
<li>gegen Gebrechen des Hirn, Nerven</li>
<li>Saft mit etwas Öl vermischt: gegen Warzen, bösen Grind</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Schlüsselblume, Echte</title>
		<link>https://historischkochen.de/schlusselblume-echte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 07:35:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kräuter Pflanzen Volksmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Fallsucht]]></category>
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					<description><![CDATA[Synonyme: Fr&#252;hlingsschl&#252;sselblume, Gemeine Primel, Gemeine Schl&#252;sselblume, Wiesen-Schl&#252;sselblume, Fastenblume, St.- Peter-Schl&#252;ssel, Himmelsschl&#252;ssel, Gichtkraut, Wohlriechendes Wollkraut, Lerchenblume Verwendung: temperiert, w&#228;rmt, trocknet hat besondere Kraft, Nerven und Hirn zu st&#228;rken, die Lebensgeister wieder zu erwecken, Fl&#252;sse und Schmerzen zu stillen gegen Schlaganfall, <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Fallsucht&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische KrankheitsbezeichnungEpilepsie&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/fallsucht/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Fallsucht</a>, reissende <a class="glossaryLink"  aria-describedby="tt"  data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Gicht&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische Krankheitsbezeichnungf&#252;r L&#228;hmung, Rheuma&#60;/div&#62;"  href="https://historischkochen.de/glossary/gicht/"  data-gt-translate-attributes='[{"attribute":"data-cmtooltip", "format":"html"}]'  tabindex='0' role='link'>Gicht</a>, Zittern, L&#228;hmungen <a class="glossaryLink"  aria-describedby="tt"  data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Kraut&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;Kohl, &#214;sterreich&#60;/div&#62;"  href="https://historischkochen.de/glossary/kraut/"  data-gt-translate-attributes='[{"attribute":"data-cmtooltip", "format":"html"}]'  tabindex='0' role='link'>Kraut</a> und Bl&#252;te aufgelegt: lindert podagrische Schmerzen, Gicht Wurzel in Wein <a href="https://historischkochen.de/schlusselblume-echte/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Synonyme:</strong> Frühlingsschlüsselblume, Gemeine Primel, Gemeine Schlüsselblume, Wiesen-Schlüsselblume, Fastenblume, St.- Peter-Schlüssel, Himmelsschlüssel, Gichtkraut, Wohlriechendes Wollkraut, Lerchenblume</p>
<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>temperiert, wärmt, trocknet</li>
<li>hat besondere Kraft, Nerven und Hirn zu stärken, die Lebensgeister wieder zu erwecken, Flüsse und Schmerzen zu stillen</li>
<li>gegen Schlaganfall, Fallsucht, reissende Gicht, Zittern, Lähmungen</li>
<li>Kraut und Blüte aufgelegt: lindert podagrische Schmerzen, Gicht</li>
<li>Wurzel in Wein gekocht und getrunken: gegen Fieber, reißende Gicht, Steine</li>
<li>heilt Brüche bei Kindern, innerlich und äußerlich verwendet</li>
<li>Saft: tilgt Runzeln, Falten und Flecken im Gesicht</li>
<li>Wasser: gegen Schlaganfall, Gicht, verlorene Sprache, Kopfschmerzen, Steine, macht die Augen klar</li>
<li>Sirup: gegen Nervengebrechen, Zittern, Krampf, Lähmung</li>
<li></li>
</ul>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
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		<item>
		<title>Lorbeer, Echter</title>
		<link>https://historischkochen.de/lorbeer-echter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 12:23:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kräuter Pflanzen Volksmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Appetit anregend]]></category>
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					<description><![CDATA[Synonyme: Gemeiner Lorbeer, Edler Lorbeerbaum, Lorbaum Verwendung: Beeren: durchdringen, treiben stark, erweichen, reinigen, zerteilen, machen d&#252;nn, mildern Beeren helfen gegen alle Krankheiten, die durch K&#228;lte entstehen, dienen dem Gehirn, st&#228;rken Nerven und Sehnen, trocknen die Fl&#252;sse, vertreiben Husten und <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Engbr&#252;stigkeit&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische Krankheitsbezeichnungf&#252;r Asthma&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/engbruestigkeit/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Engbr&#252;stigkeit</a>, helfem dem kalten und schwachen Magen, Leber, Milz, Mutter, er&#246;ffnen derselben Verstopfung, machen Appetit, f&#246;rdern <a href="https://historischkochen.de/lorbeer-echter/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Synonyme:</strong> Gemeiner Lorbeer, Edler Lorbeerbaum, Lorbaum</p>
<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>Beeren: durchdringen, treiben stark, erweichen, reinigen, zerteilen, machen dünn, mildern</li>
<li>Beeren helfen gegen alle Krankheiten, die durch Kälte entstehen, dienen dem Gehirn, stärken Nerven und Sehnen, trocknen die Flüsse, vertreiben Husten und Engbrüstigkeit, helfem dem kalten und schwachen Magen, Leber, Milz, Mutter, eröffnen derselben Verstopfung, machen Appetit, fördern die Verdauung, zerteilen Blähungen, lindern Kolik und Wehen nach der Geburt, töten Bauchwürmer, reinigen Nieren, treiben Harn, Schweiß und Stein, die Menstruation, widerstehen Gift und Pestilenz</li>
<li>Blätter: erwärmen, eröffnen, in Wein gekocht und getrunken: öffnen Leber, öffnen verstopfte Milz, vertreiben Wassersucht, kalte Fieber.</li>
<li>Blätter gepulvert in Wein eingenommen: fördern Harn und Stein, reinigen die Mutter, erleichtern die Geburt, wärmen kalten Leib</li>
<li>Schweineschmalz heiß sieden und Lorbeerblätter übergossen: Öl  gegen Verbrennungen</li>
<li>Bad mit Lorbeerblättern: lindert Blasenschmerzen, fördert Harn und Menstraution</li>
<li>Dampf von kochendem Lorbeer in Ohren: vertreibt die Taubheit</li>
<li>Saft der Blätter in Ohren: vertreibt Taubheit, Ohrensausen, Brausen</li>
<li>Öl: gegen Kolik, Grimmen, Schmerzende Eingeweide</li>
<li>Pflaster: gegen Magenschmerzen, Darmschmerzen, Nierenschmerzen, Blasenschmerzen, Gebärmutterschmerzen, Blähungen, Wassersucht, Trommelsucht</li>
<li>Beerenöl: vertreibt Blähungen, kalte Gebrechen des Hirn, der Nerven, Därme, Magen, Milz, Leber, Mutter, Nieren. Rückgrad geschmiert: vertreibt Frost, Schüttelfrost, heilt Krätze, Flechten, hilft gegen Haarausfall, Würmer</li>
</ul>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
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		<title>Hanoveraner &#8211; Hirnwürste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 07:21:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch und Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
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					<description><![CDATA[Hierzu wird fettes und mageres Schweinefleisch genommen, das Hirn lege in Wasser, reinige es vom Blut, dann hacke es mit dem Fleisch recht klein, verr&#252;hre es durcheinander, gebe K&#252;mme,, Salz, fein gehackte Schalotten oder Zwiebeln, gestossene Muskatbl&#252;te, Pfeffer und englisches Gew&#252;rz dazu, vermische alles gut miteinander. Auf jedes Schweinehirn nimmt man 1 Ei, schl&#228;gt dieses <a href="https://historischkochen.de/hanoveraner-hirnwurste/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hierzu wird fettes und mageres Schweinefleisch genommen, das Hirn lege in Wasser, reinige es vom Blut, dann hacke es mit dem Fleisch recht klein, verrühre es durcheinander, gebe Kümme,, Salz, fein gehackte Schalotten oder Zwiebeln, gestossene Muskatblüte, Pfeffer und englisches Gewürz dazu, vermische alles gut miteinander. Auf jedes Schweinehirn nimmt man 1 Ei, schlägt dieses dazu, verrührt es gut mit, gibt es in eine große Schüssel, gibt etwas von der Brühe dazu, worin das Fleisch gekocht wurde, stopft die fetten Därme damit, kocht sie, wie gewöhnlich, und brät sie auf dem Rost. Man kann sie auch ein paar Tage in den Rauch händen, und dann auf dem Rost braten.</p>
<p>1802</p>
<p>Bayrisches Rezept</p>
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		<title>Besonderes Mus von Hirn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 06:47:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Man nehme Rinder-, K&#228;lber-, oder Schafshirn, lege es eine Weile in warmes Wasser, da&#223; die Haut abgeht, wasche es in frischem warmen Wasser gut aus, reinige es von allen Adern und siede es in Fleischbr&#252;he. Sodann zerr&#252;hre man es in einer Sch&#252;ssel, schlage 4-5 Eier daran, gie&#223;e Fleischbr&#252;he dazu, w&#252;rze es mit Pfeffer, Ingwwer und <a href="https://historischkochen.de/besonderes-mus-von-hirn/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man nehme Rinder-, Kälber-, oder Schafshirn, lege es eine Weile in warmes Wasser, daß die Haut abgeht, wasche es in frischem warmen Wasser gut aus, reinige es von allen Adern und siede es in Fleischbrühe.</p>
<p>Sodann zerrühre man es in einer Schüssel, schlage 4-5 Eier daran, gieße Fleischbrühe dazu, würze es mit Pfeffer, Ingwwer und Muskatnuss mit etwas Safran, mische alles gut durcheinander, mache Schmalz in einer Pfanne heiß, gebe das abgerührte Hirn hinein, rühre es immer um, wie man es bei Rühreiern machen würde.</p>
<p>1802</p>
<p>Bayerisches Rezept</p>
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		<title>Ochsenhirn mit Austern</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 04:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptgerichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Austern]]></category>
		<category><![CDATA[Bayerische Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[Binde ein sch&#246;nes gereinigtes Ochsenhirn in ein Tuch und lasse es 15 Minuten sieden, dann l&#246;se die Haut davon, und schneide mit einem Faden fingerdicke Scheiben. Nehme ein paar rein gewaschene Sardellen, gr&#228;te sie aus, und treibe sie mit einem St&#252;ck Butter ab, knete auch ein anderes St&#252;ckchen Butter mit Mehl ab, mit diesem schmiere <a href="https://historischkochen.de/ochsenhirn-mit-austern/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Binde ein schönes gereinigtes Ochsenhirn in ein Tuch und lasse es 15 Minuten sieden, dann löse die Haut davon, und schneide mit einem Faden fingerdicke Scheiben. Nehme ein paar rein gewaschene Sardellen, gräte sie aus, und treibe sie mit einem Stück Butter ab, knete auch ein anderes Stückchen Butter mit Mehl ab, mit diesem schmiere die Schüssel, drücke Zitronensaft darauf, dann gebe die Hirnscheiben, etwas von der Sardellenbutter, und eine Lage Austern, wieder Zitronensaft, wieder Hirnscheiben und etwas von der im Mehl gekneteten Butter, und so weiter, bis es voll ist.</p>
<p>Sodann decke es ab, setze es in die nicht zu heiße Röhre und laß es nur so lange kochen, bis die Austern nicht mehr roh sind.</p>
<p>1802</p>
<p>Bayrisches Rezept</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Gehirnwurst, Bregenwurst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 07:37:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fleisch und Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Wurst]]></category>
		<category><![CDATA[Hirn]]></category>
		<category><![CDATA[Wurstrezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[1-2 Schweinshirne 1,5 kg Fleisch 3 Zwiebeln Pfeffer, schwarz Salz Das gew&#228;sserte, von allen H&#228;uten befreite, gehackte Geirn, das mehr fette als magere, fein gehackte Schweinefleisch, die sehr fein geschnittene Zwiebeln, Gew&#252;rz und Salz, werden zusammen gemengt und in daumendicke saubere D&#228;rme gef&#252;llt. Man bindet runde W&#252;rste davon und h&#228;ngt sie einige Tage in Rauch. <a href="https://historischkochen.de/gehirnwurst-bregenwurst/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>1-2 Schweinshirne</li>
<li>1,5 kg Fleisch</li>
<li>3 Zwiebeln</li>
<li>Pfeffer, schwarz</li>
<li>Salz</li>
</ul>
<p>Das gewässerte, von allen Häuten befreite, gehackte Geirn, das mehr fette als magere, fein gehackte Schweinefleisch, die sehr fein geschnittene Zwiebeln, Gewürz und Salz, werden zusammen gemengt und in daumendicke saubere Därme gefüllt. Man bindet runde Würste davon und hängt sie einige Tage in Rauch. Auch kann man zu dieser Wurst 250 ml trockene Hafergrütze geben.</p>
<p>Wangerooge, Norddeutschland, 1850</p>
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