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	<title>Nerven &#8211; Historisch Kochen</title>
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		<title>Echte Weinrebe</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2012 13:42:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Synonyme:&#160; Rebe, Weinstock, Wein Verwendung: Bl&#228;tter: k&#252;hlen, ziehen zusammen Saft der Bl&#228;tter: gegen Durchfall, Rote <a class="glossaryLink"  aria-describedby="tt"  data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Ruhr&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische Krankheitsbezeichnungf&#252;r Dysenterie&#60;/div&#62;"  href="https://historischkochen.de/glossary/ruhr/"  data-gt-translate-attributes='[{"attribute":"data-cmtooltip", "format":"html"}]'  tabindex='0' role='link'>Ruhr</a>, Erbrechen, Blutspucken Bl&#228;tter &#228;u&#223;erlich: k&#252;hlen, lindern Kopfschmerz, Hitze der Fieber; in Fu&#223;b&#228;dern:&#160;f&#246;rdern Schlaf Saft aus Reben&#228;sten im Fr&#252;hjahr: treibt kr&#228;ftig den Urin, gegen Steine, st&#228;rkt die Augen, vertreibt die R&#246;te daraus, heitl und vertreibt Zitterm&#228;hler, Flechten, Kr&#228;tze, Grind, wenn <a href="https://historischkochen.de/echte-weinrebe-vitis-vinifera/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Synonyme: </strong> Rebe, Weinstock, Wein</p>
<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>Blätter: kühlen, ziehen zusammen</li>
<li>Saft der Blätter: gegen Durchfall, Rote Ruhr, Erbrechen, Blutspucken</li>
<li>Blätter äußerlich: kühlen, lindern Kopfschmerz, Hitze der Fieber; in Fußbädern: fördern Schlaf</li>
<li>Saft aus Rebenästen im Frühjahr: treibt kräftig den Urin, gegen Steine, stärkt die Augen, vertreibt die Röte daraus, heitl und vertreibt Zittermähler, Flechten, Krätze, Grind, wenn man etwas Salpeter untermischt und sich damit wäscht</li>
<li>Saft aus unreifen Trauben: kühlt, trocknet, zieht zusammen, stopft Durchfall, widersteht der Fäulnis, stärkt den Magen, verhindert den Ekel, erweckt den Appetit, stillt das Erbrechen, hintertreibt die seltsamen und unnatürlichen Lüste der schwangeren Frauen, löscht den Durst</li>
<li>Öl aus den Kernen: gegen Podagra, bei Geschwüren, Verletzungen und Wunden</li>
<li>Kerne gepulvert und gemahlen: gegen Würgen und Erbrechen des Magens, stillt Durchfall, Rote Ruhr, Mutterfluss</li>
<li>Rohe Weintrauben: können rohe Feuchtigkeit im Magen, Blähungen, Durchfall usw. verursachen, Hülsen bzw. Schalen sind scher verdaulich, besonders die roten, sollten daher nicht zu viel genossen werden</li>
<li>Most: bläht den Leib und die Därme sehr auf, macht viel Grimmen, wird schwerlich verdaut, verursacht dickes Geblüt, verstopft die Leber, Milz, Krößadern, verursacht Durchfall, Husten, Seitenstechen, Gries und Nierensteine, treibt aber den Urin und wirkt abführend, je süsser er ist</li>
<li>Wein mäßig getrunken: wärmt und stärkt die Lebensgeister, vermehrt und erhält gutes Blut, stärkt den ganzen Leib, stärkt Herz, gibt natürliche Wärme, erquickt die Lebensgeister und ersetzt diese, wenn man oft mit Mattigkeit und Ohnmacht kämpft, erfreut das Herz, gibt Stärke, bringt Ruhe und Schlaf, erwärmt den kalten und schwachen Magen, fördert die Verdauung und erweckt Appetit, läbt Gebährende und erleichtert Geburt, widersteht der Fäulnis, bewahrt vor Gift und Pest</li>
<li>Wein: schärft die Sinne, Vernunft und Verstand gegen Melancholie, Schermütigkeit, Angst</li>
<li>Wein: macht die furchtsamen und verzagten gar freudig und beherzt, die Kargen freigiebig, die Stillschweigenden beredsam.</li>
<li>Der Wein geht zum Ersten glatt und süß ein, besonders, wenn der Trunkenbold trotzig ist, so läss sich der Wein getrost saufen. Aber zuletzt wir der gesoffene Wein Herr im Kopf und wirft den Sauf-Ritter unter die Bank.</li>
<li>Der tägliche Gebrauch und Überfluss (besonders in großem Gesundheits-Trinken) ist ein Hauptübel, ja ein schädliches Gift. Denn es bringt der Überfluss des Weins unterschiedliche gefährliche Zufälle und Krankheiten. Er verursacht heftige Aufwallungen des Geblüts, Seitenstechen und hitzige Fieber, große Kopfschmerzen, Schwindel und Schlaganfall, fördert die Schlafsucht und die Fallsucht, erweckt Zucken und Zittern der Glieder, Lähmungen, Gicht, Krämpfe, Koliken und heftige Steinschmerzen und Podagra. Dies ist auch die Ursache, weshalb Gicht oder Podagra der Reichen Krankheit genannt wird; als auch eine  Feindin der Armen. Darum, weil die armen Leute gewöhnlich kärglich leben, so sind sie auch der Gicht nicht unterworfen.  &#8220;Bachchus der Vater, Venus die Mutter und Ira die Hebamme, zeugen ein Kind dam man nennt Podagra.</li>
<li>Es eröffnet der Wein die Adern oder entzündet die Leber, macht abzehrende Fieber, generiert den Stein, gibt Ursache zu Wassersucht und Windsucht, wie auch zum Husten und Schwindsucht, Blutspucken und Blutharnen, die Rote Ruhr, verhinert des öfteren die Schwängerung, schadet den Schwangeren und Säugenden, desgleichen führt zur Hysterie und Mißgeburt, und verursacht rote, triefende Augen, Blindheit des Gesichts, und bringt den frühen Tod.</li>
<li>Auch wenn der übermäßige Gebrauch des Weins allen und jeden Menschen insgesamt schädlich ist, so ist er doch besonders den alten Leuten, wie auch den Kindern und gar jungen Personen am schädlichsten und am allerungesundesten.</li>
</ul>
<p>Aus dem Wein wird der Weinessig bereitet, der durch Fermentation seinen guten Namen, Geruch, Wein-Geschmack und Kraft verloren hat.</p>
<ul>
<li>Essig: durchtring, macht dünne, verdünnt dicke Feuchtigkeiten, verzehrt, trocknet</li>
<li>treibt den Schweiß, vertreibt Milchknollen und geronnenes Blut im Leib, stillt das Erbrechen, nimmt den Ekel, macht Appetit, stärkt den Magen</li>
<li>vertreibt Gallenkoliken, mäßigt das Fieber, kühlt und mindert in großer Hitze den Durst, widersteht der Fäulnis, Gift, giftigen Tierbissen, giftigen Krankheiten und Pest, gegen Scorbut</li>
<li>löscht und dämpft bei Verbrennungen, legt das heftige NIesen, hemmt und stillt Nasenbluten (daran gerochen)</li>
<li>kann aber den Nerven schädlich sein, schwächt Gehirn und Augen, schadet Brust nd Lungen, erregt Husten, ist schädlich bei Schwindsucht, Lungensucht oder entzündete Nieren haben oder von Podagra geplagt werden</li>
<li>oft und viel genossen: macht den Leib dürr und mager, mindert den natürlichen Samen</li>
</ul>
<p>Aus dem Wein wird auch Branntwein erzeugt. Dieser Spiritus, wenn alle Wässrigkeit entzogen ist, hat einen sehr angenehmen und erquickenden Geruch, ist gewaltig subtil, flüchtig und durchdringend.  Er hat daneben eine solche Balsamische Natur, daß er nicht verschimmelt, verwest oder eine Mutter setzt, wie es andere Flüssigkeiten  machen. Die Kräfte und Tugenden sind unzählbar, wenn er recht und mässig gebrauchtr wird. Dann unterhält er und stärkt unsere natürliche Wärme und Balsam des Lebens (dahero ihm von vielen nicht vergeblich der Name &#8220;Aqua vitae&#8221; oder Wasser des Lebens gegeben worden) .</p>
<ul>
<li>Spiritus: erhält, zerteilt, verdünnt, verzehrt</li>
<li>konserviert vor Fäulnis und Verderben, widersteht allen Gebrechen und Krankheiten, die durch die Kälte kommen, insbesondere wärmt er das kalte feuchte Gehirn und Haupt, reinigt es von vielen phlegmatischen Feuchtigkeiten, stärkt des Menschen Gedächtnis, schärft die Augen, Gehör, Sinne und Vernunft, erfreut und erfrischt das Herz, nimmt das Herzklopfen und Zittern, erquickt den Ohnmächtigen und fast Sterbenden, widersteht mit Macht der sauren Melancholie, stärkt und erwärmt den Magen, verzehrt alle böse Feuchtigkeit, befördert eine richtige Verdauung der Speisen, stillt den Unwillen und das Erbrechen, erweckt den verlorenen Appetit, vertreibt das Bauchgrimmen und die Kolik, zerteilt und verzehrt die verschlossenen Winde und Blähungen, stillt den Durst.</li>
<li>räumt und löst die Brust von zähem Schleim, Husten, tut wohl bei Keuchen, Engrüstigkeit, treibt Urin und Schweiß, reinigt das Blut, erwärmt und stärkt die Gebärmutter wie auch die Genitalien von Männern und Weibern, treibt die Menstraution kräftig, verjagt langwierige Fieber</li>
<li>bei unsachgemäßem und übermäßigem Gebrauch, schwächt er das Haupt, erweckt Nasenbluten und Blutspeien, verfinstert die Augen, macht Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, rote und rinnende Augen, generiert den Schlaganfall, Schlafscuht, Schwindsucht, Gelbsucht und Wassersucht, verursacht higzige und abzehrende Fieber, macht Darmgicht, Kolik, Durchfall, Krämpfe der Sehnen, Zittern der Hände, Gicht und Podagra, verdirbt den Magen und dessen Verdauung, macht Lungenentzündung, einen faulen und stinkenden Atem, Husten, Röcheln, Keuchen.</li>
<li>Erhitzt und verstopft die Leber und andere innere Glieder, trocknet und verzehrt die guten Feuchtigkeiten des Leibes, verbrennt das Blut, erstickt und schächt endlich die natürliche Wärme und ersetzt statt eines freudigen Gemüths, Herzzittern, Schrecken, Melancholie und oft einen plötzlichen Tod.</li>
<li>Den Schwangeren und Säugenden ist er auch sehr schädlich, so dass auch die Früchte des Leibes nach der Geburt schnell und oft sterben.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>auf den Hauptwirbel und Nacken gestrichten: gegen Kopfschmerzen, stärkt Gehrin, schärft Gedächtnis</li>
<li>an Schläfe gestrichen oder unter Nase gehalten: erweckt die Schlafsüchtigen, erquickt die Ohmächtigen und die fast in Todesnöten liegenden, hemmt das Nasenbluten</li>
<li>mit Branntwein benetzte Baumwolle in Ohr: vertreibt das Sausen und Klingen der Ohren, stillt den Schmerz</li>
<li>nimmt den Krampf, das Zittern und Begen der Glieder, vertreibt Lähmungen der vom Schlag getroffenen, vertreibt das Zahnweh, Gürtelrose</li>
<li>Haut eingerieben: tilgt Flecken, Masen, Finnen im Gesicht und macht Haut sauber und glatt</li>
<li>bringt rote triefende Augen wieder zurecht,  tilgt angehende Augenfelle, wenn man sich Morgens und Abends damit wäscht, lindert die Schmerzen, vertreibt die Dunkelheit der Augen</li>
<li>Kopf damit gewaschen oder gebürstet: vertreibt Läuse, Nissen, Haarfresser und Milben im Haar, trocknet den bösen fließenden Erbgrind</li>
<li>mit angefeuchtetem Tuch aufgelegt: zerteilt das Blut, das durch Fallen, Stoßen oder Quetschung sich zwischen Fell und Fleisch gesetzt hat, reinigt und heilt frische Wunden, Geschwüre, Fisteln, resolviert und verzehrt kalte Geschwulste, gegen Wundbrand, hilft bei Erfrierungen; um verbrannte Glieder geschlagen: zieht Hitze und Brand aus, lindert die Schmerzen</li>
</ul>
<p>An den Fässern setzt sich der Weinstein ab.</p>
<ul>
<li>Weinstein löscht den Durst, erregt Appetit, säubert Harngänge und treibt den Urin</li>
<li>4 g eingenommen: säubert das Blut, eröffnet Leber, Milz, verstopfte Adern und Gänge, kühlt die Leber, treibt Urin und Menstruation, ist gut bei Gelbsucht, Wassersucht, schwachem Magen, hilft der Verdauung, macht gute Luft, stillt Sodbrennen, dämpft die Galle, führt Gries ab,</li>
</ul>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
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		<title>Stiefmütterchen, Vogesen-</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2012 13:14:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Synonyme: Gelbes Vogesenveilche, Gelbe Viole, Seelveilchen, Erquickkraut Verwendung: meist werden die Bl&#252;ten gebraucht: w&#228;rmen, trocknen, zerteilen, er&#246;ffnen, s&#228;ubern st&#228;rken und erquicken das Herz, Nerven, gegen Schlaganfall, Schmerzen, Gelbsucht in Wein gelegt, davon getrunken: erweckt die Menstruation, bef&#246;rdert die Geburt, treibt die Aftergeburt und Totgeburt aus, wirkt auch abtreibend und Frucht t&#246;tend Wasser: st&#228;rkt Gehirn, sch&#228;rft <a href="https://historischkochen.de/stiefmutterchen-vogesen/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Synonyme:</strong> Gelbes Vogesenveilche, Gelbe Viole, Seelveilchen, Erquickkraut</p>
<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>meist werden die Blüten gebraucht: wärmen, trocknen, zerteilen, eröffnen, säubern</li>
<li>stärken und erquicken das Herz, Nerven, gegen Schlaganfall, Schmerzen, Gelbsucht</li>
<li>in Wein gelegt, davon getrunken: erweckt die Menstruation, befördert die Geburt, treibt die Aftergeburt und Totgeburt aus, wirkt auch abtreibend und Frucht tötend</li>
<li>Wasser: stärkt Gehirn, schärft Gedächtnis, als Waschwasser gegen Gesichtsflecken</li>
<li>Öl: erwärmt, erweicht, zerteilt, lindert, zeitigt</li>
<li>Lindert Schmerzen des Leibes, der Nerven, Brust, Nieren, Blasen, erleichtert die Geburt, stillt Nachwehen, hilft bei Darmgicht, Grimmen, tötet Bauchwürmer, vertreibt Krämpfe, hilft den Lamen und den mit Gicht befallenen</li>
</ul>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
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		<title>Amberbaum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2012 12:05:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Synonyme: Styrax-Baum Verwendung: w&#228;rmt, trocknet, erweicht, zerteilt, zeitigt, reinigt st&#228;rkt Gehirn und Nerven, verdickt das Blut, gut gegen Katarrhe, Schnupfen, Husten, Heiserkeit, <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Engbr&#252;stigkeit&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische Krankheitsbezeichnungf&#252;r Asthma&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/engbruestigkeit/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Engbr&#252;stigkeit</a>, Schwindel, <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Schwindsucht&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische Krankheitsbezeichnungf&#252;r Tuberkulose, Krebs&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/schwindsucht/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Schwindsucht</a> &#228;u&#223;erlich: als R&#228;ucherwerk &#214;l: gegen Schnupfen, Lungenprobleme, f&#246;rdert <a class="glossaryLink"  aria-describedby="tt"  data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Schlag&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische Krankheitsbezeichnungf&#252;r Schlaganfall&#60;/div&#62;"  href="https://historischkochen.de/glossary/schlag/"  data-gt-translate-attributes='[{"attribute":"data-cmtooltip", "format":"html"}]'  tabindex='0' role='link'>Schlag</a>, erweicht verh&#228;rtete Knollen, Glieder, Gelenke, vertreibt Ohrensausen Botanologia medica, 1714]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Synonyme:</strong> Styrax-Baum</p>
<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>wärmt, trocknet, erweicht, zerteilt, zeitigt, reinigt</li>
<li>stärkt Gehirn und Nerven, verdickt das Blut, gut gegen Katarrhe, Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Engbrüstigkeit, Schwindel, Schwindsucht</li>
<li>äußerlich: als Räucherwerk</li>
<li>Öl: gegen Schnupfen, Lungenprobleme, fördert Schlag, erweicht verhärtete Knollen, Glieder, Gelenke, vertreibt Ohrensausen</li>
</ul>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
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		<title>Senf, Weißer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2012 08:35:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Synonyme: Englischer Senf, Franz&#246;sischer Senf, Schwarzer Senf, Semp, Senff, Garten-Senf Verwendung: erw&#228;rmt, trocknet, zerteilt, verd&#252;nnt, zieht an sich Appetit anregend, f&#246;rdert Verdauung, vertreibt das Grimmen im Leib, treibt Harn, Stein, Menstruation &#246;ffnet die <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Verstopfte Milz&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische Krankheitsbezeichnungf&#252;r Schwermut, Leberverh&#228;rtung&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/verstopfte-milz/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">verstopfte Milz</a>, gegen Fieber 2 g Samen in warmen Wein: gegen <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Wassersucht&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische KrankheitsbezeichnungWassersansammlungen, Hydrops, &#214;deme, Anasarka&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/wassersucht/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Wassersucht</a> gegen kalten Husten, Heiserkeit, Keuchen, widersteht dem <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Scharbock&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische Krankheitsbezeichnungf&#252;r Skorbut und dessen Auswirkungen&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/scharbock/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Scharbock</a>, gegen Scorbut <a href="https://historischkochen.de/senf-weiser/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Synonyme:</strong> Englischer Senf, Französischer Senf, Schwarzer Senf, Semp, Senff, Garten-Senf</p>
<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>erwärmt, trocknet, zerteilt, verdünnt, zieht an sich</li>
<li>Appetit anregend, fördert Verdauung, vertreibt das Grimmen im Leib, treibt Harn, Stein, Menstruation</li>
<li>öffnet die verstopfte Milz, gegen Fieber</li>
<li>2 g Samen in warmen Wein: gegen Wassersucht</li>
<li>gegen kalten Husten, Heiserkeit, Keuchen, widersteht dem Scharbock, gegen Scorbut</li>
<li>gegen Schlangen- und Scorpionbisse</li>
<li>morgens etliche Körner gekaut und geschluckt: reinigt das Haupt und Hirn, macht gutes Gedächtnis, hilft gegen Schlaganfall</li>
<li>in Salben oder als Pflaster: gegen Geschwülste, Geschwüre, geschwollene Milz,</li>
<li>gepresstes Öl: gegen Hüftwehe, bei Nervenleiden; Tröpfchen in Ohr:  gegen Ohrensausen, Taubheit,</li>
</ul>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
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		<title>Sesam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2012 05:02:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kräuter Pflanzen Volksmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Verwendung: w&#228;rmt m&#228;&#223;ig, befeuchtet, erweicht, zeitigt hilft Brust und Lunge, gegen Husten und Seitenstechen, lindert rauhe und scharfe Kehle, macht eine helle, klare Stimme macht dick und fett, vermehrt den Samen &#228;u&#223;erlich: zerteilt die Geschwulste, hilft den Nerven, st&#228;rkt die Glieder, heilt Ohrenschmerzen, lindert Kolit, vertreibt Warzen, Hautflecken und hilft bei fressenden Sch&#228;den, <a class="glossaryLink"  aria-describedby="tt"  data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Krebs&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische KrankheitsbezeichnungFressende Krankheiten, Geschw&#252;re, Tumore, auch Wundbrand, Nekrosen&#60;/div&#62;"  href="https://historischkochen.de/glossary/krebs/"  data-gt-translate-attributes='[{"attribute":"data-cmtooltip", "format":"html"}]'  tabindex='0' role='link'>Krebs</a> Botanologia <a href="https://historischkochen.de/sesam/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>wärmt mäßig, befeuchtet, erweicht, zeitigt</li>
<li>hilft Brust und Lunge, gegen Husten und Seitenstechen, lindert rauhe und scharfe Kehle, macht eine helle, klare Stimme</li>
<li>macht dick und fett, vermehrt den Samen</li>
<li>äußerlich: zerteilt die Geschwulste, hilft den Nerven, stärkt die Glieder, heilt Ohrenschmerzen, lindert Kolit, vertreibt Warzen, Hautflecken und hilft bei fressenden Schäden, Krebs</li>
</ul>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
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		<title>Kreuzkraut, Gemeines</title>
		<link>https://historischkochen.de/kreuzkraut-gemeines/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2012 04:18:47 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Zehrsucht]]></category>
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					<description><![CDATA[Synonyme:&#160; Gemeines Kreuzkraut, Gew&#246;hnliches Greiskraut, Kreuzwurz, Sauwurz, Grindkraut, Grindwurz, Baldgreis, Grimmkraut, Speikraut, St. Jacobs-<a class="glossaryLink"  aria-describedby="tt"  data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Kraut&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;Kohl, &#214;sterreich&#60;/div&#62;"  href="https://historischkochen.de/glossary/kraut/"  data-gt-translate-attributes='[{"attribute":"data-cmtooltip", "format":"html"}]'  tabindex='0' role='link'>Kraut</a>, Verwendung: k&#252;hlt m&#228;&#223;ig, zerteilt, lindert, laxiert und er&#246;ffnet bei Verstopfung der D&#228;rme und der Leber, Zehrsucht, Schwindsucht, Gelbsucht, Lendenwehe, H&#252;ftwehe, Bauchw&#252;rmer, bei Kindern gegen das Schwere Gebrechen bei Kindern, heilt den Bruch, bei entz&#252;ndeten und harten Br&#252;sten Kraut gekocht als Waschwasser: <a href="https://historischkochen.de/kreuzkraut-gemeines/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Synonyme: </strong> Gemeines Kreuzkraut, Gewöhnliches Greiskraut, Kreuzwurz, Sauwurz, Grindkraut, Grindwurz, Baldgreis, Grimmkraut, Speikraut, St. Jacobs-Kraut,</p>
<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>kühlt mäßig, zerteilt, lindert, laxiert und eröffnet</li>
<li>bei Verstopfung der Därme und der Leber, Zehrsucht, Schwindsucht, Gelbsucht, Lendenwehe, Hüftwehe, Bauchwürmer, bei Kindern gegen das Schwere Gebrechen bei Kindern, heilt den Bruch, bei entzündeten und harten Brüsten</li>
<li>Kraut gekocht als Waschwasser: gegen Kopfgeschwüre, Grind, Krätze, Kropf, Magenwehe, Bauchgrimmen, Schmerzen der Hämooriden, Steine, verhaltenen Urin, Gürtelrose, Gicht, Podagra, beschädigungen der Nerven, Wunden und alte Geschwüre, welche es zusammenzieht und heilt</li>
<li>Blüten mit Saffran und Rosenwasser vermischt über Augen gelegt: gegen triefende Augen</li>
</ul>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
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		<title>Meerzwiebel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 06:21:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[!! ACHTUNG SEHR GIFTIG !! Synonyme:&#160; M&#228;usezweibel Verwendung: macht d&#252;nn, s&#228;ubert, zerteilt Widersteht der F&#228;ulnis, treibt Harn, Stein, Menstruation, gegen Verstopfung und Verh&#228;rtung der Leber und Milz zerteilt und l&#246;st dicken z&#228;hen Schleim und Feuchtigkeit auf Brust und Lunge, f&#252;hrt diese aus, vertreibt Keuchen, Husten, Schnupfen gegen Gebrechen des Hirn, Nerven Saft mit etwas &#214;l <a href="https://historischkochen.de/meerzwiebel/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>!! ACHTUNG SEHR GIFTIG !!</strong></p>
<p><strong>Synonyme:</strong>  Mäusezweibel</p>
<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>macht dünn, säubert, zerteilt</li>
<li>Widersteht der Fäulnis, treibt Harn, Stein, Menstruation, gegen Verstopfung und Verhärtung der Leber und Milz</li>
<li>zerteilt und löst dicken zähen Schleim und Feuchtigkeit auf Brust und Lunge, führt diese aus, vertreibt Keuchen, Husten, Schnupfen</li>
<li>gegen Gebrechen des Hirn, Nerven</li>
<li>Saft mit etwas Öl vermischt: gegen Warzen, bösen Grind</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Salbei, Echter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 06:29:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Synonyme: Gemeiner Salbei, Offizineller Salbei, Echter Salbei, Edelsalbei, K&#246;nigssalbei, Gebr&#228;uchliche Salbei Verwendung: w&#228;rmt, trocknet, zieht etwas zusammen reinigt das Blut, hift gegen Husten, Schnupfen, ist ein m&#228;chtiges Hals- und Wundkraut, gegen Mundf&#228;ule, verwundete Zunge, Halsgeschw&#252;r, st&#228;rkt Nerven, Ged&#228;chtnis und Verstand, ist ein vortreffliches Mittel gegen Schwindel, Schlaganfall, Schwere Gebrechen, Krampf, <a class="glossaryLink"  aria-describedby="tt"  data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Gicht&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische Krankheitsbezeichnungf&#252;r L&#228;hmung, Rheuma&#60;/div&#62;"  href="https://historischkochen.de/glossary/gicht/"  data-gt-translate-attributes='[{"attribute":"data-cmtooltip", "format":"html"}]'  tabindex='0' role='link'>Gicht</a>, <a class="glossaryLink"  aria-describedby="tt"  data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Podagra&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische Krankheitsbezeichnungf&#252;r Fu&#223;gicht&#60;/div&#62;"  href="https://historischkochen.de/glossary/podagra/"  data-gt-translate-attributes='[{"attribute":"data-cmtooltip", "format":"html"}]'  tabindex='0' role='link'>Podagra</a> gut bei Lungensucht, <a href="https://historischkochen.de/salbei-echter/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Synonyme:</strong> Gemeiner Salbei, Offizineller Salbei, Echter Salbei, Edelsalbei, Königssalbei, Gebräuchliche Salbei</p>
<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>wärmt, trocknet, zieht etwas zusammen</li>
<li>reinigt das Blut, hift gegen Husten, Schnupfen, ist ein mächtiges Hals- und Wundkraut, gegen Mundfäule, verwundete Zunge, Halsgeschwür, stärkt Nerven, Gedächtnis und Verstand, ist ein vortreffliches Mittel gegen Schwindel, Schlaganfall, Schwere Gebrechen, Krampf, Gicht, Podagra</li>
<li>gut bei Lungensucht, Schwindsucht, Husten, Blutspeien, Asthma</li>
<li>macht Appetit, erwärmt den Magen, macht wohlriechenden Athem, treibt mächtig Harn, Menstruation</li>
<li>stärkt die Gebärmutter, macht die Frucht im Leib stark und kräftig, in Maßen genossen, macht Frauen fruchtbar</li>
<li>gegen Fieber, Gift</li>
<li>Salbei-Saft mit Honig: gegen Würmer</li>
<li>Samen zerstossen und in Lauge: als Haarwäsche gegen Milben und Haaresser, schwärzt das Haar etwas</li>
<li>Salbei-Kraut gekaut: hilft bei Schnupfen, bringt die Sprache nach Schlaganfall wieder, gegen Frosch im Hals</li>
<li>gestossen auf frische Wunden gelegt: stillt die Blutung</li>
<li>in Wasser gesotten und mit Wasser gewaschen: säubert Wunden, faule Geschüre, lässt sie heilen; Kopf damit gewaschen: vertreibt die Läuse, heilt den Kopfgrind</li>
<li>Blätter: gegen Wespenstiche, Bienenstiche, Spinnenstiche</li>
</ul>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
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		<title>Rosmarin</title>
		<link>https://historischkochen.de/rosmarin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2012 03:42:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Synonyme:&#160; Gemeiner Rosmarin, Weihrauchwurz Verwendung: w&#228;rmt, trocknet, verd&#252;nnt, zieht etwas zusammen st&#228;rkt Herz und Gehirn, gegen Nervenkrankheiten, Kartarr, Schlaganfall, Fallscucht, Schwindel, Schlafsucht, Zittern, Krampf, Gicht, L&#228;hmungen tilgt Herzklopfen, vertreibt <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Melancholie&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische KrankheitsbezeichnungDepressionen&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/melancholie/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Melancholie</a>, sch&#228;rft das Auge und das Ged&#228;chtnis, gegen schwachen Magen, hilft der Verdauung, vertreibt Bl&#228;hungen und Bauchgrimmen, t&#246;tet W&#252;rmer, widersteht der F&#228;ulung, &#246;ffnet verstopfte Milz, Leber, <a href="https://historischkochen.de/rosmarin/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Synonyme:</strong>  Gemeiner Rosmarin, Weihrauchwurz</p>
<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>wärmt, trocknet, verdünnt, zieht etwas zusammen</li>
<li>stärkt Herz und Gehirn, gegen Nervenkrankheiten, Kartarr, Schlaganfall, Fallscucht, Schwindel, Schlafsucht, Zittern, Krampf, Gicht, Lähmungen</li>
<li>tilgt Herzklopfen, vertreibt Melancholie, schärft das Auge und das Gedächtnis, gegen schwachen Magen, hilft der Verdauung, vertreibt Blähungen und Bauchgrimmen, tötet Würmer, widersteht der Fäulung, öffnet verstopfte Milz, Leber, Mutter, gegen Gelbsucht und Wassersucht</li>
<li>Blüten mit etwas Salz täglich eingenommen: stärkt die Augen</li>
<li>fördert Harn und Menstruation, reinigt Gebärmutter, gegen Unfruchtbarkeit der Frauen</li>
<li>gegen Husten und Heiserkeit</li>
<li>Rosmarin in Lauge gelegt als Haarwäsche: macht den Kopf stark, kräftigt das Gehirn, gegen Haarausfall, vermehrt das Haar</li>
<li>Pulver: reinigt und heilt Wunden, gegen Nasenpolypen</li>
<li>grüne Kraut gestoßen und aufgelegt: gegen Blaue Fleicken, Hämatome</li>
<li>Rosmarinwein: reinigt das Blut, öffnet Verstopfung, hilft der Verdauung, regt Appetit an, vertreibt schwere Melancholie, stillt Leibgrimmen, Rote Ruhr, hilft bei Schwindsucht, Wassersucht</li>
<li>Wasser: erwärmt, stärkt Haupt und Geist, gegen Schnupfen, erleichtert die Geburt, treibt Harn, bringt verlorene Sprache wieder, hilft erlahmten Gliedern, gegen Podagra. Abends und Morgends in die Augen getröpfelt: gegen Augenfell, schärft die Augen</li>
<li>Öl: wärmt Haupt, gegen Schwindel, Zittern der Glieder, Lähmungen, Augenprobleme</li>
</ul>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
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		<title>Schlüsselblume, Echte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 07:35:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kräuter Pflanzen Volksmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Synonyme: Fr&#252;hlingsschl&#252;sselblume, Gemeine Primel, Gemeine Schl&#252;sselblume, Wiesen-Schl&#252;sselblume, Fastenblume, St.- Peter-Schl&#252;ssel, Himmelsschl&#252;ssel, Gichtkraut, Wohlriechendes Wollkraut, Lerchenblume Verwendung: temperiert, w&#228;rmt, trocknet hat besondere Kraft, Nerven und Hirn zu st&#228;rken, die Lebensgeister wieder zu erwecken, Fl&#252;sse und Schmerzen zu stillen gegen Schlaganfall, <a class="glossaryLink" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&#60;div class=glossaryItemTitle&#62;Fallsucht&#60;/div&#62;&#60;div class=glossaryItemBody&#62;historische KrankheitsbezeichnungEpilepsie&#60;/div&#62;" href="https://historischkochen.de/glossary/fallsucht/" data-gt-translate-attributes="[{&#34;attribute&#34;:&#34;data-cmtooltip&#34;, &#34;format&#34;:&#34;html&#34;}]" tabindex="0" role="link">Fallsucht</a>, reissende Gicht, Zittern, L&#228;hmungen Kraut und Bl&#252;te aufgelegt: lindert podagrische Schmerzen, Gicht Wurzel in Wein <a href="https://historischkochen.de/schlusselblume-echte/" class="excerpt-more">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Synonyme:</strong> Frühlingsschlüsselblume, Gemeine Primel, Gemeine Schlüsselblume, Wiesen-Schlüsselblume, Fastenblume, St.- Peter-Schlüssel, Himmelsschlüssel, Gichtkraut, Wohlriechendes Wollkraut, Lerchenblume</p>
<p><strong>Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>temperiert, wärmt, trocknet</li>
<li>hat besondere Kraft, Nerven und Hirn zu stärken, die Lebensgeister wieder zu erwecken, Flüsse und Schmerzen zu stillen</li>
<li>gegen Schlaganfall, Fallsucht, reissende Gicht, Zittern, Lähmungen</li>
<li>Kraut und Blüte aufgelegt: lindert podagrische Schmerzen, Gicht</li>
<li>Wurzel in Wein gekocht und getrunken: gegen Fieber, reißende Gicht, Steine</li>
<li>heilt Brüche bei Kindern, innerlich und äußerlich verwendet</li>
<li>Saft: tilgt Runzeln, Falten und Flecken im Gesicht</li>
<li>Wasser: gegen Schlaganfall, Gicht, verlorene Sprache, Kopfschmerzen, Steine, macht die Augen klar</li>
<li>Sirup: gegen Nervengebrechen, Zittern, Krampf, Lähmung</li>
<li></li>
</ul>
<p>Botanologia medica, 1714</p>
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