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Sep. 292026
 

Brynza-Brennnessel-Suppe (Суп из брынзы и крапивы)  🇷🇺

Zutaten

  • 200 g Brynza (Schafskäse)
  • 200 g junge Brennnesselblätter
  • 2 l Wasser
  • 400 g Kartoffeln
  • 8 Möhren (2 Stück pro Portion)
  • 120 g Zwiebeln
  • 60 ml Sonnenblumenöl
  • 20 g Petersilie
  • 2 g Salz (ca. ½ TL)

Zubereitung

  1. Brennnessel vorbereiten
    Das Wasser aufkochen. Die Brennnessel putzen und gründlich waschen und 5–10 Minuten in das kochende Wasser geben.
    Das Wasser abgießen und die Brennnessel fein hacken.
  2. Gemüse vorbereiten und kochen
    Das Gemüse schälen und schneiden.
    Separat einen Gemüsesud aus Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren und Petersilie kochen, bis das Gemüse weich ist (ca. 15–20 Minuten).
  3. Brennnessel hinzufügen
    Die gehackte Brennnessel in den Sud geben, salzen und 1–2 Minuten mitkochen lassen.
  4. Vollenden
    Vom Herd nehmen, den zerkrümelten Brynza und das Sonnenblumenöl einrühren und heiß servieren.

Hintergrundwissen

Brynza und Brennnessel: Die Küche des Südens und des Frühlings

  • Brynza ist ein gesalzener Schafskäse aus dem Kaukasus, der Karpaten (Rumänien/Moldau) und dem Balkan – in der russischen Küche seit jeher verbreitet. Er würzt die Suppe salzig-säuerlich, ohne dass viel Salz nötig ist.
  • Brennnesselsuppe (крапивный суп) ist ein uraltes russisches Frühlingsgericht:
    • Die junge Brennnessel ist eines der ersten frischen Grün nach dem Winter – reich an Vitamin C, Eisen und Eiweiß
    • Historisch war sie “Essen der Not”, heute gilt sie als Wildgemüse-Delikatesse
    • Das kurze Blanchieren (5–10 Minuten) neutralisiert die Brennhaare
  • Die Kombination Brynza + Brennnessel verweist auf die küchenkundliche Brücke zwischen slawischer und kaukasisch-balkanischer Küche.

Hinweis zu den Möhren:
Das Original gibt 2 Möhren pro Portion an – für 4 Personen also 8 Stück (ca. 500–600 g). Wer das für zu viel hält, kann auf 4 Möhren (1 pro Person) reduzieren, ohne dass die Suppe leidet.


Tipps

  1. Brennnessel nur junge Blätter verwenden (oberste Triebe, Handschuhe zum Pflücken) – ältere Blätter sind faserig.
  2. Brynza erst am Ende zugeben – nicht mitkochen, sonst wird er gummiartig und verliert das Aroma.
  3. Kefirsuppe nicht mehr erhitzen – sie wird kalt oder maximal lau serviert, sonst gerinnt der Kefir.
  4. Eier am Vortag kochen – hart gekochte Eier lassen sich kalt besser schneiden und die Suppe ist im Nu fertig.

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