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Sep. 272026
 

Melitzanosalata (Griechischer Auberginen-Dip) 🇬🇷

Zutaten

  • 2 große Auberginen (je ca. 400 g)
  • 2 EL Olivenöl (plus mehr zum Beträufeln)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 3 EL frische Petersilie, fein gehackt
  • ½ TL feines Salz (plus mehr zum Abschmecken)
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Auberginen rösten
    Den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Auberginen mehrfach mit einer Gabel einstechen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 40–45 Minuten rösten, bis die Haut dunkel und faltig ist und das Fruchtfleisch beim Einstechen völlig weich nachgibt.
  2. Fruchtfleisch entnehmen
    Die Auberginen aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen. Dann der Länge nach aufschneiden und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen.
    Das Fruchtfleisch in ein Sieb geben und 5 Minuten abtropfen lassen. Anschließend mit einem Messer grob hacken.
  3. Dip vermengen
    Die Knoblauchzehe schälen und sehr fein reiben oder zu einer Paste zerreiben.
    Knoblauchpaste, Olivenöl und Zitronensaft mit dem Auberginenfleisch vermengen.
  4. Abschmecken und anrichten
    Mit ½ TL Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
    In eine Schüssel füllen, mit gehackter Petersilie bestreuen und mit einem Schuss Olivenöl beträufeln.

Serviervorschläge:

  • Als Teil einer Meze-Platte
  • Mit frischem Brot oder Pita zum Dippen
  • Als Beilage zu gegrilltem Fleisch und Fisch

Hintergrundwissen und Geschichte

Was ist Melitzanosalata?

  • Melitzanosalata (griechisch μελιτζανοσαλάτα, von melitzana = Aubergine) ist ein rauchiger Auberginen-Dip und einer der beliebtesten Meze (Vorspeisen) der griechischen Küche.
  • Durch das Rösten im heißen Ofen erhält das Auberginenfleisch eine tiefe, gegrillt-aromatische Note – das Aroma, das den Dip von bloßem Auberginenpüree unterscheidet.
  • Auf keiner Meze-Platte griechischer Tavernen fehlt sie, gemeinsam mit Tzatziki, Taramosalata, Skordalia und Dolmadakia (gefüllte Weinblätter).

Die Aubergine: Eine orientalische Wanderin

  • Die Aubergine stammt ursprünglich aus Indien und Südostasien und gelangte über die arabische Welt ins byzantinische Reich und nach Griechenland.
  • Der griechische Name “Melitzana” leitet sich vom arabischen “badhinjan” ab – über das persische “badenjan” und die türkische Vermittlung zeigt der Name die Reise der Frucht durch die Kulturen.
  • In Griechenland wurde die Aubergine zum Gemüse der bäuerlichen Küche schlechthin: billig, ergiebig und in der heißen Sonne des Südens perfekt gedeihend.

Die mediterrane Familie der Auberginen-Cremes

Die Melitzanosalata hat berühmte Verwandte in der gesamten mediterranen und orientalischen Welt:

LandGerichtBesonderheit
GriechenlandMelitzanosalataRöstaromen, Zitrone, Petersilie
TürkeiPatlıcan ezmesiMit Joghurt, oft kalter Dip
Libanon/SyrienMutabbal / Baba GhanoushMit Tahini (Sesampaste)
IsraelSalat ḤatzilimMit Tahini und Mayo-Variationen
FrankreichCaviar d’aubergineMit Knoblauch und Olivenöl
  • Die griechische Variante zeichnet sich durch ihre Schlichtheit aus: kein Tahini, kein Joghurt – die Aromen von gerösteter Aubergine, Olivenöl, Knoblauch und Zitrone stehen pur im Vordergrund.

Meze-Kultur: Das griechische Vorspeisen-Ritual

  • Meze (Plural: Mezedes) sind die kleinen Vorspeisen, die in Griechenland zum Ouzo, Tsipouro oder Wein serviert werden.
  • Die Meze-Kultur ist ein soziales Ritual: Man sitzt stundenlang zusammen, isst viele kleine Gerichte und trinkt dazu – das gemeinsame Mahl ist Ausdruck der Gastfreundschaft (Filoxenia).
  • Klassische Meze-Platte: Melitzanosalata, Tzatziki, Oliven, Tiropita (Käseblätter), Dolmadakia, Tomaten, Gurken und Brot.

Warum rösten statt kochen?

  • Das Rösten der ganzen Aubergine ist der Schlüssel zum Aroma:
    • Die Haut wird dunkel und faltig, das Fruchtfleisch darunter erhält durch die Maillard-Reaktion Rauch- und Röstaromen
    • Das Einstechen mit der Gabel verhindert, dass die Aubergine im Ofen platzt und Saft verliert
    • In der traditionellen Küche wurde die Aubergine sogar über offenem Feuer oder Holzkohle geröstet – für das unverwechselbare Raucharoma (Ikanos)
  • Abtropfen ist Pflicht: Auberginenfleisch enthält viel Wasser – ohne Abtropfen wird der Dip wässrig und laufend.

Grob statt fein: Die Textur

  • Im Unterschied zu Taramosalata oder Skordalia wird Melitzanosalata traditionell grob gehackt – nicht püriert:
    • Die Textur des Fruchtfleisches bleibt erhalten
    • Der Dip wirkt rustikal und authentisch – wie in der Taverne
  • Wer es feiner mag, kann die Masse kurz mit dem Messer weiter zerkleinern – aber nie mit dem Pürierstab, sonst wird sie glatt und breiig.

Fastengericht der orthodoxen Küche

  • Wie Skordalia ist auch Melitzanosalata ein klassisches Nistisima-Gericht – sie enthält keine tierischen Produkte und ist damit an den vielen Fastentagen der orthodoxen Kirche erlaubt.
  • Vor allem in der langen Fastenzeit vor Ostern (48 Tage) sind Auberingengerichte allgegenwärtig auf den griechischen Tischen.

Tipps für die perfekte Melitzanosalata

  1. Auberginen wirklich weich rösten:
    Das Fruchtfleisch muss völlig weich nachgeben – untergeröstete Auberginen schmecken fading und leicht bitter.
  2. Für echtes Raucharoma:
    Wer einen Grill oder Gasherd hat, kann die Auberginen direkt über der Flamme rösten, bis die Haut verkohlt – der Dip bekommt dadurch das authentische Taverne-Aroma.
  3. Gut abtropfen lassen:
    Die 5 Minuten im Sieb sind wichtig. Bei sehr wässrigen Auberginen sogar leicht mit dem Löffel ausdrücken.
  4. Knoblauch fein, nicht dominant:
    Den Knoblauch zu Paste zerreiben (mit Salz als Schleifmittel), damit er sich gleichmäßig verteilt – frisch und in Maßen, sonst überdeckt er das feine Röstaroma.
  5. Zitrone frisch pressen: Frisch gepresster Zitronensaft macht den Unterschied – er gibt dem Dip die helle, frische Säure, die die Röstaromen ausbalanciert.
  6. Zimmerwarm servieren:
    Melitzanosalata schmeckt am besten bei Zimmertemperatur – direkt aus dem Kühlschrank entfalten sich die Aromen nicht.

Moderne Varianten

  • Mit Tahini:
    1–2 EL Tahini einrühren – die Übergang zur libanesischen Mutabbal-Variante.
  • Mit gerösteten Walnüssen: Gehackte geröstete Walnüsse unterheben – gibt Biss und Tiefe.
  • Mit geräuchertem Paprika:
    Eine Prise geräuchertes Paprikapulver unterrühren – verstärkt die Rauchnote (wenn kein Grill zur Verfügung steht).
  • Mit Feta: zerkrümelten Feta unterheben – die herzhaftere “Kouzina”-Variante.
  • Mit Tomaten: Gewürfelte, entkernte Tomaten und Minze unterheben – die sommerliche, erfrischende Variante.

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Sep. 242026
 

Husarensauce (Sauce hussard) 🇫🇷

Zutaten

  • 30 g Butter
  • 100 g Zwiebeln, gehackt
  • 50 g Schalotten, gehackt
  • 2 dl trockener Weißwein
  • 2 dl Demi-glace
  • 1 EL Tomatensauce
  • 6 dl Kalbsfond
  • 80 g gekochter Schinken, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gerieben
  • 1 kleines Kräutersträußchen (Thymian, Rosmarin, Oregano)
  • 1 EL Meerrettich, gerieben
  • 2 EL gekochter Schinken, gewürfelt
  • 1 EL Petersilie, gehackt
  • Salz (nach Bedarf)

Zubereitung

  1. Zwiebeln und Schalotten dünsten
    Die Zwiebeln und Schalotten in der Butter bei mittlerer Hitze glasig dünsten, ohne sie zu bräunen.
  2. Mit Weißwein einkochen
    Mit dem Weißwein auffüllen und auf die Hälfte einkochen lassen.
  3. Fond und Schinken hinzufügen Demi-glace, Kalbsfond, den fein gehackten Schinken, den geriebenen Knoblauch und das Kräutersträußchen hinzufügen.
    Die Sauce 20 Minuten kochen lassen, bis sie um zwei Drittel eingekocht ist.
  4. Seihen und verfeinern
    Das Kräutersträußchen herausnehmen und die Sauce durch ein Passiertuch seihen.
    Den geriebenen Meerrettich hinzufügen und die Sauce auf 3 dl einkochen lassen.
  5. Fertigstellen
    Erneut durch ein Passiertuch streichen und mit den Schinkenwürfeln und der gehackten Petersilie vervollständigen. Nach Bedarf mit Salz abschmecken.

Hintergrundwissen und Geschichte


Was ist die Husarensauce?

  • Die Husarensauce (Sauce hussard) ist eine kräftige, aromatische Sauce der klassischen europäischen Küche, die zu Rindfleisch, Kalbfleisch, Wild oder geschmorten Fleischgerichten serviert wird.
  • Sie vereint drei Grundelemente:
    1. Demi-glace – die konzentrierte Grundsaucenbasis der klassischen Küche
    2. Geräucherten/gekochten Schinken – für eine würzig-salzige Tiefe
    3. Meerrettich – für die charakteristische, leicht scharfe Note

Der Name: Husaren und die Küche

  • Husaren waren leichte Kavallerieregimenter, die ursprünglich aus Ungarn stammten (ungarisch huszár = “Reiter”) und im 18. und 19. Jahrhundert in vielen europäischen Armeen – auch in Preußen, Österreich und Sachsen – dienten.
  • In der klassischen Küche des 19. Jahrhunderts war es üblich, Gerichte nach militärischen Einheiten oder Truppenteilen zu benennen – als Ausdruck von Männlichkeit, Kraft und Eleganz. Bekannte Beispiele:
    • Bœuf à la hussarde (Rindfleisch nach Husarenart)
    • Sauce hussarde mit Schinken, Kapern und Essig
    • “Husaren-Braten” – ein kräftig marinierter Wildbraten
  • Die Vorstellung dahinter: Eine Sauce, die so kräftig, würzig und robust ist wie die Truppe, nach der sie benannt wurde.

Demi-glace: Das Herzstück der klassischen Küche

  • Demi-glace ist eine halbfertige Grundsauce der klassischen französischen Küche – eine Mischung aus Sauce espagnole (einer der fünf Muttersaucen) und Kalbsfond, die über Stunden eingekocht wird.
  • Auguste Escoffier verfeinerte die Demi-glace im späten 19. Jahrhundert zu dem, was heute als Standard gilt.
  • Wer keine fertige Demi-glace zur Hand hat, kann sie durch stark eingekochten, ungeklärten Kalbsfond ersetzen (der im Ofen bei 120 °C mehrere Stunden reduziert wird).

Die Rolle des Schinkens

  • Gekochter Schinken (wie in diesem Rezept) gab der Sauce ihre salzig-würzige Komponente – ähnlich wie in der “Sauce périgueux” (mit Trüffeln) oder der “Sauce chasseur” (mit Pilzen und Schalotten).
  • In der Tradition des 19. Jahrhunderts verwendete man fein gehackten Schinken nicht als sichtbare Einlage, sondern als Aromaspender, der beim langen Kochen seine Kraft vollständig an die Sauce abgibt. Erst am Ende kommen die Schinkenwürfel als sichtbare Einlage zurück.

Meerrettich: Die deutsche Dimension

  • Die Kombination aus Schinken, Kalbsfond und Meerrettich verweist auf die deutsch-österreichische Tradition der feinen Küche (z. B..filename Tafelspitz mit Meerrettichsauce, ein Wiener Klassiker).
  • Meerrettich war – ähnlich wie Kapern – ein Gewürz der “gehobenen Küche”, wenn er frisch gerieben und richtig dosiert wurde. Er sollte die Sauce schärfen und “heben”, ohne sie zu dominieren.
  • Wichtig: Meerrettich wird erst am Ende hinzugefügt (nach dem Passieren), weil sein flüchtiges, scharfes Aroma beim langen Kochen verloren geht.

Passiertuch und Tuch-Finish

  • Das zweimalige Passieren (Seihen und Streichen) macht aus einer kräftigen Sauce eine seidig-feine Konsistenz – ein klassisches Merkmal der Haute Cuisine des 19. Jahrhunderts.
  • Heute kann ein feines Sieb mit einem sauberen Geschirrtuch ausgelegt werden.

Zu welchen Gerichten passt die Husarensauce?

  • Rindsfilet, Rinderschmorfleisch, Rouladen
  • Kalbsmedaillons, Kalbsrücken
  • Wildbraten (Hirsch, Reh)
  • Gefüllte Eier – in der gehobenen Küche des 19. Jahrhunderts wurden Husarensauce und gefüllte Eier zu einem klassischen Vorspeisen-Gericht kombiniert (“Œufs à la hussarde”)
  • Kartoffelgratin oder Kroketten als Beilagebegleiter

Tipps für die perfekte Husarensauce

  1. Kalbsfond selbst reduzieren:
    Wer keine Demi-glace hat, kann selbst reduzierten Kalbsfond verwenden – er ist das Aroma-Herzstück. Fertigfond aus dem Glas muss dafür länger und stärker eingekocht werden.
  2. Zwiebeln nicht bräunen:
    Die Zwiebeln und Schalotten müssen glasig, aber nicht braun werden – sonst wird die Sauce bitter.
  3. Meerrettich frisch reiben:
    Frisch geriebener Meerrettich ist mehrfach intensiver als aus dem Glas. Nach dem Reiben sofort verarbeiten, sonst verliert er Schärfe.
  4. Kräutersträußchen entfernen:
    Das Sträußchen (Thymian, Rosmarin, Oregano) gibt während der Kochzeit Aroma ab, soll aber nicht mitgegessen werden – es wird nach dem Kochen entfernt.
  5. Nicht zu salzen:
    Schinken und Kalbsfond enthalten bereits viel Salz. Erst am Ende abschmecken.

Moderne Varianten

  • Mit Trüffelöl:
    Vor dem Servieren einige Tropfen trüffelöl unterziehen – für die luxuriöse “Duxelles-Plus”-Variante.
  • Mit Champignons:
    Die Schinkenwürfel durch gebratene Champignonwürfel ersetzen oder ergänzen.
  • Mit Kapern:
    1 EL Kapern zusammen mit den Schinkenwürfeln hinzufügen – klassisch für die schärfere “Sauce charcutière”-Richtung (die bekannteste Husaren-Verwandte, in Wirklichkeit aber identisch in der Methode).
  • Mit Portwein:
    Statt Weißwein Portwein zum Ablöschen verwenden – für eine süßere, weihnachtlichere Note.
  • Ohne Schinken (vegetarisch):
    Demi-glace und Schinken weglassen, stattdessen kräftig reduzierten Pilz-Gemüsefond und geräucherte Paprika verwenden.

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Sep. 132026
 

Thailändisches Gurken-Relish 🇹🇭

Herkunft: Südthailand


Zutaten

  • 120 ml Weißweinessig
  • 130 g Zucker
  • ½ TL Salz
  • 1 kleine Gurke (ca. 50 g), der Länge nach halbiert und in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 Schalotten, in dünne Ringe geschnitten
  • 1 rote Thai-Spur-Chili (Prik Chee Fah), in dünne Ringe geschnitten

Zubereitung

  1. Essigsud zubereiten Weißweinessig, Zucker und Salz in einen kleinen Topf geben. Bei schwacher Hitze unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  2. Einkochen lassen Die Hitze erhöhen und den Essigsud 4 Minuten lang weiterköcheln lassen, bis er eine sirupartige Konsistenz erreicht. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  3. Gemüse einarbeiten Die Gurkenscheiben, Schalottenringe und Chiliringe unter den abgekühlten Essigsud heben und gut vermengen.
  4. Servieren oder lagern Das Relish kann sofort serviert werden. Für eine längere Haltbarkeit: In ein sterilisiertes Glas füllen, bis 1 cm unter den Rand, und luftdicht verschließen. Im Kühlschrank hält es sich bis zu 3 Tage.

Hintergrundwissen und Geschichte


Was ist ein Relish?

  • Relish (von engl. “to relish” = genießen) ist eine würzige, süß-saure Sauce oder Beilage, die in vielen Küchen der Welt vorkommt.
  • In der thailändischen Küche werden Relishes oft als Dip, Beilage zu Grillgerichten oder als würzige Ergänzung zu Reis oder Nudeln serviert.
  • Im Gegensatz zu Chutneys (die oft gekocht und längere Zeit haltbar sind) sind Relishes meist frisch zubereitet und haben eine knackige Textur.

Südthailändische Küche: Scharf, süß und sauer

  • Die südthailändische Küche ist bekannt für ihre intensiven Aromen, die Scharfheit (Chili), Süße (Zucker) und Säure (Essig) kombinieren.
  • Typische Zutaten sind:
    • Chilischoten (z. B. Prik Chee Fah, eine milde, rote Thai-Chili)
    • Schalotten (milder als Zwiebeln, aber aromatischer)
    • Fischsauce (Nam Pla) oder Essig für die säuerliche Note
    • Zucker (oft Palmzucker) für den süßen Ausgleich

Die Rolle von Gurken in der thailändischen Küche

  • Gurken werden in Thailand oft roh oder leicht eingelegt verwendet, um Gerichten Frische und Knackigkeit zu verleihen.
  • In Salaten (z. B. Som Tam) oder Relishes sind sie eine beliebte Zutat, die den scharfen und salzigen Geschmack ausgleicht.

Prik Chee Fah: Die rote Thai-Chili

  • Prik Chee Fah (พริกชี้ฟ้า) ist eine milde bis mittelscharfe Chili, die in Südthailand weit verbreitet ist.
  • Sie hat eine leuchtend rote Farbe und ein fruchtiges Aroma, das sich gut mit süßen und sauren Zutaten kombinieren lässt.
  • Im Gegensatz zu schärferen Chilies (wie Prik Kee Noo) ist sie ideal für Relishes und Dips, die nicht zu scharf sein sollen.

Weißweinessig: Die Säurebasis

  • Weißweinessig wird in der thailändischen Küche oft für Eingemachtes und Relishes verwendet, da er eine milde Säure hat und den Geschmack der anderen Zutaten nicht überdeckt.
  • Alternativ könnte auch Reisessig oder Apfelessig verwendet werden, aber Weißweinessig ist die klassische Wahl für dieses Rezept.

Traditionelle Verwendung des Gurken-Relish

  • In Südthailand wird dieses Relish oft als Beilage zu gegrilltem Fleisch (z. B. Satay), Fisch oder Meeresfrüchten serviert.
  • Es passt auch gut zu:
    • Gebratenen Nudeln (Pad Thai)
    • Reisgerichten (z. B. Khao Man Gai – Hühnerreis)
    • Frittierten Snacks (z. B. Spring Rolls)

Tipps für die perfekte Zubereitung

  1. Zucker vollständig auflösen: Der Zucker sollte vollständig gelöst sein, bevor der Essigsud eingekocht wird, um Kristallbildung zu vermeiden.
  2. Sirupartige Konsistenz: Der Essigsud sollte dickflüssig, aber nicht zu zäh sein. Wenn er zu stark eingekocht wird, kann das Relish zu süß oder klebrig werden.
  3. Gemüse frisch halten: Die Gurken und Schalotten sollten dünn geschnitten werden, damit sie knackig bleiben und den Geschmack des Relishes gut aufnehmen.
  4. Chili nach Geschmack anpassen: Falls das Relish milder sein soll, kann die Chili entkernt werden. Für mehr Schärfe können 2 Chilischoten verwendet werden.
  5. Sterilisation des Glases: Das Glas sollte sterilisiert werden (z. B. durch Auskochen oder Backofensterilisation), um die Haltbarkeit zu verlängern.

Moderne Varianten

  • Mit Fischsauce: 1 TL Fischsauce (Nam Pla) unter den Essigsud mischen, um eine umami-reiche Note hinzuzufügen.
  • Mit Limette: Den Weißweinessig durch Limettensaft ersetzen, um eine frischere, zitronigere Säure zu erhalten.
  • Mit Knoblauch: 1 Knoblauchzehe, fein gehackt, unter das Relish mischen, um eine würzigere Note zu erzielen.
  • Mit Koriander: Frische Korianderblätter unterheben, um eine aromatische Frische hinzuzufügen.
  • Scharfere Variante: Statt Prik Chee Fah eine schärfere Chili (z. B. Prik Kee Noo) verwenden oder Chiliflocken hinzufügen.

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Nov. 302021
 

Sauce Béarnaise

5 Eigelb, der Saft einer Zitrone, ein kleines Stück Butter, 1 Tasse Brühe, etwas Salz und Paprika wird in einen kleinen Topf gegeben. Eine geriebene Zwiebel wird in Butter gar geschwitzt und anschließend durch ein Sieb gestrichen. Nun wird sie auch in den Topf gegeben, man gibt den Topf in einen größeren Topf mit kochendem Wasser und schlägt die Masse mit dem Schneebesen, bis sie dick wird. Zuletzt gibt man etwas fein gewiegte Petersilie dazu.

Sauce Hollandaise zu Fisch

Man lässt in einem Topf 5 Eigelb ab, gibt ein eigroßes  Stück Butter sowie etwas Kochwasser vom Fisch und Muskatnuss hinzu, schmeckt sie mit Zitrone ab und schlägt sie im Wasserbad, bis sie dick wird.

 

Remouladen- oder Mayonnaisen-Sauce

Man verrührt 6 Eigelb mit etwas Salz, bis sie ganz dick sind, gibt langsam Öl hinzu, während man die Masse fortwährend schlägt, bis sie recht dick wird. Dann schwitzt man Butter und Mehl an und rührt es mit Wasser zusammen, bis es dick ist. Das ganze gibt man zusammen, verrührt es ordentlich und schmeckt mit Salz, Pfeffer, Senf, einer Priese Zucker, Weißwein und Estragonessig ab.

 

Sauce á la Sobies

12 große in Scheiben  geschnittene Zwiebeln werden in Wasser weich gedämpft, im Sieb abgetropft und durch ein feines Haarsieb gestrichen. Die Masse wird mit Butter, einen Löffeln Mehl und Sahne verrührt, in einen Topf gegeben, mehrmals aufgekocht und anschließend mit Salz und Paprika abgeschmeckt.

 

Kapern-Sauce

Man schwitzt Butter und Mehl an, füllt mit Brühe auf, gibt etwas Essig und Kapernhinzu, zieht die Sauce mit Eigelb ab und schmeckt mit Salz, Paprika und einer Prise Zucker ab.

Sardellen-Sauce zu Rindfleisch

Butter und Mehl werden angeschwitzt, mit etwas Brühe aufgegossen. Sardellen werden fein gewiegt, durch ein Haarsieb gegeben und in die Sauce gegeben. Die Saue wird mit Zitronensaft, Salz und Paprika abgeschmeckt und mit einem Eigelb legiert.

Die Sauce passt auch gut zu Fisch.

 

Kaviar-Sauce zu Fisch

Butter und Mehl werden angeschwitzt und etwas mit Fischwasser aufgefüllt. Man gibt etwas Zitronensaft dazu und legiert mit Eigelb. Anschließend gibt man einige Löffel Kaviar dazu.

 

Senf-Sauce zum Fleisch

Butter und Mehl werden angeschwitzt, dann gibt man Senf dazu und verdünnt mit etwas Brühe, so dass eine seimige Sauce entsteht. Anschließend schmeckt man mit Essig und einer Prise Zucker ab.

 

Senf-Sauce zum Fisch

Diese Sauce darf nicht kochen, da sie sonst gerinnt. Gib Butter und Senf in einen Topf und lasse es heiß werden, verdünne mit süßer Sahne und gibt etwas Zucker und Salz hinzu.

Petersilien-Sauce

Butter und Mehl wird angeschwitzt, mit dem Kochwasser vom Fisch aufgefüllt und glatt verrührt. Nun schmeckt man mit Salz und Pfeffer ab und gibt zuletzt fein gewiegte Petersilie dazu.

 

Weiße Sauce zu Blumenkohl oder Spargel

Butter und Mehl werden angeschwitzt und mit Sahne  und etwas Gemüse-Kochwasser glatt verrührt. Man lässt die Sauce nach Geschmack dick einkochen und legiert mit einigen Eigelb ab.

 

Rosinen-Sauce

Man schwitzt Butter und Mehl braun an, füllt mit etwas Fleischbrühe auf und kocht die Sauce mit einem Glas Rotwein, etwas Essig und Zucker seimig, wäscht 125g Rosinen oder Sultaninen sauber, gibt diese zur Sauce und lässt sie darin aufquellen. Diese Sauce eignet sich sehr gut zu Rinderzunge.

 

Gurken-Sauce

Zwei Gurken werden geschält, längs aufgeschnitten und die Kerne entfernt. Nun werden sie in Würfel geschnitten und in klarer Butter weich geschmort. Man gibt Essig und Zucker dazu, bereitet eine braune Mehlschwitze, in die man die geschmorte Gurke gibt. Besonders gut ist diese Sauce zu Hammelkeule.

 

Bordelaise-Sauce

Man schwitzt Butter und Mehl braun, gibt Brühe dazu und kocht daraus eine Sauce, schwitzt Zwiebeln mit etwas Rotwein gut durch, gießt diese durch ein Haarsieb zur Sauce und lässt sie gut einkochen. Zuletzt rührt man ein Stückchen Butter unter und lässt die Sauce dann aber nicht mehr kochen.

 

Tataren-Sauce

Acht Eigelb werden mit 6 Esslöffeln Öl zu einer Mayonnaise verrührt, dann rührt man einen kleinen Löffel Senf, etwas fein gewiegte Petersilie, Schnittlauch geriebene Zwiebel, Kapern Zitronensaft und drei durch ein Sieb gestrichene Sardellen dazu.

 

Chandau-Sauce

350 ml Weißwein, drei ganze Eier und drei Eigelb, etwas Zitronensaft, Zucker und etwas Arrak werden in einem Topf über dem Feuer abgeschlagen, bis es aufstößt, dann ist es gut. Diese Sauce passt zu Schokoladenpudding und Plumpudding.

 

Trüffel-Sauce

Hierzu nimmt man eine kräftige Bratensauce und lässt sie mit Madeira gut einkochen, schneidet die Trüffel in längliche, feine Streifen, gibt sie zur Sauce und schmeckt mit Salz ab. Hat man keine Bratensauce, schwitzt man Butter und Mehl braun, gibt eine kräftige Brühe und ein Glas Madeira dazu und lässt die zu einer sähmigen Sauce einkochen, dann gibt man die Trüffel dazu.

 

Cumberland-Sauce

Einen Esslöffel englischen Senf verrührt man mit Rotwein klar, vermischt dies mit einem Glas Johannisbeer-Gelee und in feine Würgel geschnittene Pomeranzenschalen, verdünnt die Mischung mit Rotwein und dem Saft einer Zitrone. Diese Sauce gibt man zu Wildschweinkopf.

 

 

Oldenburger Land, 1902

 

 


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Nov. 292014
 

Bechamel-Kartoffeln sind immer da gut, wo man zum Gericht nicht automatisch eine Sauce zaubern kann. Es ist ein altes Rezept und lässt sich im deutschsprachigen Raum mindestens bis zum Ende des 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Natürlich hat das Rezept in dieser Zeit die verschiedensten Wandlungen erfahren und wurde auch aufgepeppt.

Einfaches Rezept Béchamel-Kartoffeln

  • 1 kg fest kochende Kartoffeln
  • 3 EL Weizenmehl
  • 3 EL Butter
  • 500 ml Brühe
  • 250 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • Muskatnuss, gerieben
  • Pfeffer, gemahlen
  • Salz

Die Kartoffeln zu Pellkartoffeln kochen, abgießen und etwas abkühlen lassen und schälen. Anschließend in Scheiben schneiden. v
Die Butter in einen Topf geben und erhitzen. Dann Mehl unterrühren und ca. 1 Minute aufschäumen, aber nicht braun brennen lassen. Nun abkühlen lassen. Langsam die Milch und die Brühe hinzu geben und ständig mit dem Schneebesen schlagen. Nochmals aufkochen lassen, bei geringer Hitze köcheln lassen und so lange mit dem Schneebesen schlagen, bis die Sauce dick wird.  Je länger die Sauce köchelt, desto mehr verliert sie den Mehlgeschmack. Sie sollte so ca. 10-15 Minuten köcheln. Die Sauce abschmecken. Die Kartoffelscheiben hinein geben und nochmals erhitzen und abschmecken. Noch heiß servieren.

Man kann dazu auch noch gewürfelte und angebratene Zwiebeln oder auch angebratene oder rohe Schinkenwürfel geben. Sie schmeckt hervorragend zu gekochten oder gebratenen Würsten.

Deutsches Rezept


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Sep. 162014
 

Cacık ist eine klassische  Zubereitung der türkischen Küche aus Joghurt, Gurken und Knoblauch. Es ist auf jeder Tafel fast ein Muss. Der verwendete Joghurt sollte möglichst stichfest sein.

  • 1 Gurke
  • 500 g Joghurt
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Dill
  • 40 ml Olivenöl

Die Gurke wird geschält und fein geraspelt. Anschließend die Raspeln mit 1 TL Salz bestreuen. Den Joghurt kurz schlagen und dabei ca. 150 ml Wasser einrühren. Nun die gesalzenen Gurkenraspeln unterrühren. Den Knoblauch möglichst im Mörser fein zerstoßen und mit dem Joghurt verrühren. Den Dill fein hacken und ebenfalls mit unterrühren. Nun die Masse in ein Schälchen geben und mit dem Olivenöl übergießen

Türkisches Rezept


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Aug. 302014
 

Der Begriff Sugo kommt aus der italienischen Küche und bedeutet eigentlich Sauce bzw. Saft.

Außerhalb von Italien wird der Begriff Sugo meist direkt mit einer Tomatensauce assoziiert. Hier möchten wir ein klassisches italienisches Rezept für eine einfache Tomaten-Sauce weitergeben:

  • 2 kg Fleischtomaten, vollreif
  • 4 Knoblauchzehen
  • Salz

Die Tomaten vierteln und vom Strunk befreien. Falls gewünscht, kann auch die Haut (nach einem kurzen Überbrühen mit heißem Wasser) entfernt werden. Die Knoblauchzehen schälen und grob hacken. Alles zusammen in einen Topf geben und mindestens eine Stunde einkochen, bis sich eine dicke Sauce ergeben hat.

Der Sugo bildet die Grundlage für viele italiensiche Gerichte.

Der Tomatensugo kann anschließend heiß in vorbereitete Gläser gefüllt werden, die man sofort fest verschließt.

 

Italienisches Rezept


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Aug. 062014
 
  • 250 g Quark
  • 1 Hand voll Waldmeister
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Weinbrand
  • abgeriebene Zitronenschale

Den Waldmeister ca. 1 Stunde antrocknen lassen und anschließend fein hacken. Die Eier mit dem Zucker und dem Weinbrand verquirlen. Den Quark mit dem Olivenöl und der Eiermasse gut verquirlen. Nun den Waldmeister gut unterrühren und servieren.

 

 


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Juli 192014
 

Geriebene Äpfel mit Meerrettich ist eine schöne Beigabe zu Rindfleisch oder auch gekochtem Fisch.
Der Rezepte gibt es viele. Klassisch ist es, nur saure geriebene Äpfel mit geriebenen Meerrettig zu vermischen.
Hier ein Rezept, das im Jahre 1845 veröffentlicht wurde:

Man nimmt 2 schöne Äpfel, schält und reibt sie fein, gibt dann eine Hand voll geriebenen Meerrettig dazu, macht ihn mit Essig und Öl an und zuckert ihn.

35.) Prag, 1845

 


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Juli 092014
 

Aioli oder Allioli ist eine aus dem Mittelmeerraum stammende kalte Creme mit den Hauptbestandteilen  Knoblauch, Olivenöl und Salz. Aioli wird auch in den Restaurants, besonders in Spanien, als Vorspeise mit Brot oder Oliven sowie als Beigabe zu Fleisch, Fisch und Gemüse gereicht. In der Küche der südlichen Länder nimmt sie einen festen Bestandteil ein, viele Haushalte haben auch ein Aioli-Familienrezept.

Anbei ein Rezept für eine leckere Aioli – in unseren Breiten auch als Sauce bzw. Beilage zum Grillen zu empfehlen!

  • 8 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL Grobes Meersalz
  • 2 Scheiben Weißbrot ohne Rinde
  • 125 ml Milch
  • 1 Eigelb
  • 250 ml Olivenöl
  • Zitronensaft

Die Knoblauchzehen von der Schale befreien und halbieren. Nun den Knoblauch und das Meersalz in einem Mörser sehr fein zerreiben. Das Weißbrot in der Milch einweichen, gut ausdrücken und
zusammen mit dem Eigelb ebenfalls in den Mörser geben. Ordentlich Untermischen und so lange mit der Knoblauch-Salz-Mischung rühren, bis eine glatte Paste entstanden ist. Falls die Paste zu dick wird, mit etwas warmem Wasser sämig rühren. Die Mischung etwas ruhen lassen, dann nochmals kräftig durchrühren und in eine Schüssel umfüllen. Das Olivenöl wie für eine
Mayonnaise zunächst tropfenweise, dann in einem dünnen Strahl zugeben und mit dem Schneebesen gut unterrühren, bis eine dicke Sauce entstanden ist. Abschließend mit etwas Zitronensaft abschmecken.

 


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Mai 032014
 
  • 3 reife Avocados
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Jalapeño Chili in Essig eingelegt
  • 1 Tomate
  • Salz
  • Limettensaft

Die Avocados schälen und mit einer Gabel in einer Schüssel klein drücken, so dass eine cremige Masse entsteht. Die Tomate mit der Schale in kleine Würfel schneiden. Die halbe Zwiebel hacken und die Chili fein schneiden. Tomate, Zwiebeln und die Chili unter die Avocadomasse rühren. Mit Limettensaft und Salz abschmecken.

Guacamole ist eine mexikanische Sauce. Sie wird dort zu Chips, sowie kleinen gebackenen oder frittierten Häppchen gereicht.

Mexikanisches Gericht

 


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Apr. 242014
 
  • 4 EL Preiselbeeren in Zuckersirup
  • 2 EL Meerrettich, gerieben

Preiselbeeren und Meerrettich gut verrühren und zu Wildfleisch, Rindfleisch oder Kalbfleisch reichen.

34.) Russisches Rezept


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Apr. 242014
 
  • 2 EL Kümmelkörner
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Weinessig
  • 2 EL Wasser

Den Kümmel im Mörser stoßen und mit dem Zucker bestreuen. Mit Weinessig und Wasser übergießen und 10-12 Stunden ziehen lassen.

34.) Russische Küche


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Feb. 262014
 
  • 60 g Sauerampfer
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss, gemahlen

Den Sauerampfer verlesen, waschen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, das Mehl hinzu geben  und etwas anschwitzen. Sobald das Mehl glasig wirkt,  Milch und Gewürze hinzugegeben. Aufkochen lassen und dabei ständig umrühren. Nun den Sauerampfer hinzu geben und die Sauce nicht mehr kochen lassen. Bis zum Gebrauch warm stellen.

Die Sauce passt fast zu allem, wo auch eine Sauce Hollandaise passt, z.B. zum Spargel.

 


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Jan. 152014
 
  • 1 kg Quitten
  • 250 g Zucker
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Stück Ingwer, ca. 10 g
  • 2 Chilischoten
  • 2 TL Salz
  • 200 ml  Weißweinessig
  • 1 Stange  Zimt
  • 1/2 TL Australischer Bergpfeffer

Quitten waschen, abreiben, schälen, stückeln und entkernen. Anschließend in sehr kleine Würfel schneiden und mit Zucker und Salz vermischen. Nun  1 Stunden ziehen lassen.  Zwiebeln und Ingwer schälen und fein würfeln. Die Chilischote entkernen und in feine Streifen schneiden.  Schalotten, Ingwer, Chili, Essig und Zimt zu den Quitten geben. Einmal  gut aufkochen lassen und bei kleiner Hitze langsam auf ca. 2/3 (ca. 1,5-2 Stunden) einkochen lassen.
Öfter umrühren, dass es nicht anbrennt.

Den tasmanischen Pfeffer mit einem Messer sehr fein hacken und am Schluss
unterrühren. Nach Bedarf mit Salz, Zucker, Australischem Bergpfeffer abschmecken.

Anstelle des Australischen Bergpfeffers kann man auch Rosa Pfefferbeeren oder auch einfach schwarzen oder grünen Pfeffer (dann jedoch ca. 1 TL davon)  verwenden.

DDR-Rezept


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Jan. 152014
 
  • 500 g Tomaten
  • 250 g Zwiebeln
  • 130 ml Weinessig
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Paprikapulver, mild
  • 1 Messerspitze Nelken, gemahlen

Die Tomaten kurz abbrühen und häuten. Zwiebeln fein würfeln. Alles in einen Topf geben und so lange kochen, bis es eine dickflüssige Konsistenz annimmt. Nun sofort heiß in vorbereitete Gläser geben und verschließen.

Kann als Würze an verschiedenen Gerichten verwendet werden, aber auch als Sauce zu Reis- und Nudelgerichten.

DDR-Rezept


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Jan. 152014
 
  • 500 ml Blätter vom Spitzwegerich
  • Butter
  • Zwiebeln
  • Weisswein
  • 1 EL Mehl
  • Milch
  • Sahne
  • Salz

Blätter in ca. 5 mm breite Streifen schneiden und zusammen mit den Zwiebeln in Butter andämpfen. Nun 1 EL Mehl darüber stäuben und umrühren.  Mit ca. 100 ml Weisswein ablöschen, Milch und Salz dazugeben, nochmals aufkochen und mit der Sahne verfeinern.

Diese Sauce schmeckt zu Teigwaren, Reis oder Polenta.

 


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Jan. 132014
 

Bei Guacamole handelt es sich um einen mexikanischen Avocado-Dip, als Beilage zu Taquitos, Tortillas, aber auch einfach als Beigabe zum Fleisch.

  • 2 Avocados
  • 6 EL Zitronensaft
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 frische Chilischote
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 Tomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Koriander

Die Avocados rund bis zum Stein einschneiden. Die Hälften gegeneinander drehen und dadurch die Avocados trennen. Das Avocadofleisch  mit einer Gabel zerquetschen oder pürieren. Den Zitronensaft sofort untermischen, um ein Anlaufen des Pürees zu vermeiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und sehr fein hacken.  Die Chilischote längs aufschlitzen, Kerne, Innereien und Stiel entfernen. Die Schoten auswaschen und anschließend fein hacken.
Die Tomaten 1 Minute in kochendes Wasser legen und sofort  kalt abschrecken, Nun lässt sich die Haut besser ablösen. Die Tomaten in kleine Würfel schneiden und alles unter das Avocadopüree mischen. Das  Öl hinzu geben und unterrühren. Die Petersilie waschen, fein hacken und mit untermischen.

Nun noch mit Salz, Pfeffer und Korianderpulver abschmecken.

Mexikanisches Rezept


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Nov. 062013
 

In 60 g Butter wird 1 EL Mehl langsam braun geröstet, mit 250 ml Wasser glatt verrührt, dann 1/2 l Wein, 60 g Weinbeeren und Rosinen, 1 Stück Zimt und abgeriebene Zitronenschale hinzugegeben und nach mehrmaligem Aufkochen angerichtet.

Diese Sauce eignet sich zu Mehlspeisen aus der Backröhre und aus dem Schmalz gebackenem.

32.) Würzburg, 1862


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Nov. 062013
 

2 ganze Eier, 6 Eigelb, 140 g Zucker, etwas abgeriebene Zitronenschale, 500 ml Weißwein und der Saft von 1/2 Zitrone werden auf dem Feuer mit einem Schneebesen so lange geschlagen, bis sich ein zarter, dicker Schaum bildet und die Sauce aufsteigen will. Daraufhin nimmt man sie vom Feuer und schlägt sie noch einige Zeit weiter. Zeigen sich auf der Schaumoberfläche schmale, wie Öl aussehende Streifen, so ist man sicher, dass sie fertig ist. Der Geschmack kann durch Hinzugabe von 1 EL Rum oder feinem Likör sehr erhöht werden.

32.) Würzburg, 1862


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