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Sep. 142026
 

Apfelsuppe mit Preiselbeeren 🇵🇱

Die Apfelsuppe verbindet die fruchtige Säure von Äpfeln und Preiselbeeren mit einer leicht süßen, aromatischen Brühe. Weißwein und Nelken geben der Suppe eine besondere Würze. Serviert wird sie mit dünnen Pfannkuchenstreifen, hausgemachten Nudeln oder knusprigen Toasts.

Zutaten

  • 4 große Antonowka-Äpfel, alternativ Klaräpfel
  • 2 Gläser geputzte Preiselbeeren
  • 1 Glas Zucker
  • 1 Glas trockener Weißwein
  • Zitronensaft nach Geschmack
  • 1 gehäufter Esslöffel Kartoffelstärke
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Liter Wasser
  • etwas kaltes Wasser zum Anrühren der Kartoffelstärke

Zubereitung

  1. Die Preiselbeeren verlesen, waschen und mit 1 Glas warmem Wasser übergießen. Etwa 10 Minuten quellen lassen.
  2. Die Äpfel schälen, die Stiele und Kerngehäuse entfernen und die Äpfel in gleichmäßige Spalten schneiden.
  3. 1 Liter Wasser erhitzen. Zucker, Gewürznelken und etwa 1 Teelöffel Zitronensaft hinzufügen.
  4. Die vorbereiteten Apfelspalten in den heißen Sirup geben und vorsichtig kochen, bis sie glasig und weich geworden sind, aber noch ihre Form behalten.
  5. Die Apfelspalten mit einer Schaumkelle herausheben und direkt auf Suppenteller verteilen.
  6. Die Preiselbeeren zusammen mit dem Einweichwasser im Mixer oder in einem Zerkleinerer fein pürieren.
  7. Das Preiselbeerpüree durch ein feines Sieb direkt in den Apfelsirup streichen. Gut verrühren.
  8. Die Kartoffelstärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und unter ständigem Rühren in die heiße Suppe geben.
  9. Die Suppe aufkochen lassen und etwa 3 Minuten unter ständigem Rühren weiterkochen. Dadurch verliert die Kartoffelstärke ihren rohen Geschmack und die Suppe erhält ihre Bindung.
  10. Den Topf vom Herd nehmen und den Weißwein einrühren.
  11. Die Apfelsuppe mit Zitronensaft abschmecken. Sie sollte angenehm fruchtig, leicht säuerlich und nicht zu süß sein.
  12. Die heiße Suppe über die bereits auf den Tellern verteilten Apfelspalten gießen.

Serviervorschläge

Die Suppe kann mit verschiedenen Einlagen serviert werden:

  • Pfannkuchen, in feine Streifen geschnitten
  • hausgemachte Nudeln
  • geröstete Scheiben aus Milchbrötchen oder hellem Weizenbrot

Besonders reizvoll ist der Kontrast zwischen den weichen Apfelstücken und einer knusprigen Einlage.

Hintergrundwissen

Die Kombination aus Äpfeln und Preiselbeeren lebt vor allem vom Gegensatz zwischen Süße und Säure. Äpfel bilden die milde, süßliche Grundlage, während Preiselbeeren eine deutlich kräftigere Säure und einen herberen Geschmack beitragen. Zitronensaft verstärkt diese fruchtige Frische.

Die in der Vorlage genannte Antonowka ist eine traditionelle russische Apfelsorte, die für ihre ausgeprägte Säure bekannt ist. Gerade für ein gekochtes Apfelgericht ist eine säuerliche Apfelsorte interessant, weil sie auch nach dem Garen noch ein deutliches Aroma besitzt. Als Alternative werden in der Vorlage Klaräpfel beziehungsweise Papieräpfel genannt.

Die Kartoffelstärke erfüllt eine klassische kulinarische Funktion: Sie bindet die Flüssigkeit und verwandelt den dünnen Apfelsud in eine leicht sämige Suppe. Wichtig ist, die angerührte Stärke in die heiße Flüssigkeit einzurühren und anschließend ausreichend zu erhitzen.

Der Weißwein wird erst nach dem Kochen hinzugegeben. Dadurch bleibt sein Aroma stärker erhalten, als wenn er von Anfang an mitgekocht würde. Gleichzeitig bildet seine Säure einen passenden Gegenpol zur Süße des Zuckers und der Äpfel.

Geschichte und Herkunft

Die Verwendung von Äpfeln in Suppen und warmen Fruchtspeisen hat eine lange Tradition in polnischen  Küche. Äpfel wurden nicht nur für Kuchen und Kompotte verwendet, sondern auch in süß-säuerlichen Suppen, Saucen und Beilagen.

Bemerkenswert an diesem Rezept ist die Verbindung mehrerer Einflüsse: Die säuerliche Antonowka und die Preiselbeeren verleihen der Suppe einen deutlich osteuropäisch geprägten Charakter, während Weißwein, Kartoffelstärke und die unterschiedlichen Einlagen Elemente einer mitteleuropäischen Küche erkennen lassen.

Auch die Art des Servierens ist typisch für ältere Haus- und Alltagsküchen: Eine einfache Grundsuppe wird durch eine sättigende Einlage wie Pfannkuchenstreifen, Nudeln oder geröstetes Brot zu einer vollständigen Mahlzeit erweitert.


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Okt. 132025
 

Морс ягодный (Russischer Beeren-Safttrunk)

Mors ist ein traditionelles russisches und osteuropäisches Erfrischungsgetränk aus Beeren. Im Gegensatz zu Fruchtsaft oder Kompott wird bei Mors der rohe Saft erst nach dem Kochen der Reste (Maische) und dem Abkühlen wieder hinzugefügt, wodurch die wertvollen Vitamine und frischen Aromen erhalten bleiben.

Zutaten

  • 1 Tasse Beeren (z.B. Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, Preiselbeeren oder Moosbeeren)
  • Zucker (nach Geschmack)
  • Wasser (ca. )

Zubereitung

  1. Beeren vorbereiten und entsaften: Die Beeren gründlich waschen. Durch ein Sieb passieren oder anderweitig entsaften und den reinen Saft auffangen und beiseitestellen.
  2. Maische kochen (Sud): Die übrig gebliebenen Beerenreste (Мезгу – Maische) mit etwa heißem Wasser aufgießen.
  3. Köcheln: Den Sud auf kleiner Flamme 5–8 Minuten köcheln lassen.
  4. Ziehen lassen: Den gekochten Sud vom Herd nehmen und 2–3 Stunden ziehen lassen.
  5. Fertigstellen: Den Aufguss durch ein Sieb abseihen. Den Zucker im warmen Sud auflösen (süßen Sie nach Geschmack).
  6. Mischen und Kühlen: Den beiseite gestellten, natürlichen und ungekochten Saft hinzufügen und alles gut vermischen. Den Mors anschließend gut durchkühlen lassen.

Kulturelle und Historische Notizen

Was ist Mors? Mors ist ein Nationalgetränk in Russland, der Ukraine, Belarus und anderen slawischen Ländern. Es ist kein einfacher Saft oder eine Schorle, sondern eine spezielle Zubereitungsart. Die Methode, den Saft roh beiseitezustellen und erst den Beerenrest auszukochen, hat einen doppelten Zweck:

  1. Erhalt der Vitamine: Die teuren und hitzeempfindlichen Vitamine im reinen Saft werden nicht durch Kochen zerstört.
  2. Volles Aroma und Farbe: Durch das Auskochen der Schalen und Kerne (Maische) werden Farbe, Pektine und die tieferen Aromen freigesetzt, die die Basis des Getränks bilden.

Ein Getränk des Winters: Historisch gesehen war Mors, insbesondere aus Preiselbeeren (клюква) und Moosbeeren (брусника), ein unentbehrliches Getränk während der langen, kalten Winter. Diese Beeren sind reich an Vitamin C und konnten tiefgefroren oder haltbar gemacht werden, wodurch sie in der kalten Jahreszeit eine wichtige Quelle für Vitamine und Stärkung des Immunsystems darstellten.

Heilende Wirkung: Mors wird oft auch als Hausmittel bei Erkältungen oder Fieber getrunken. Preiselbeermors ist besonders bekannt für seine angeblich fiebersenkende und entzündungshemmende Wirkung.


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Apr. 242014
 
  • 4 EL Preiselbeeren in Zuckersirup
  • 2 EL Meerrettich, gerieben

Preiselbeeren und Meerrettich gut verrühren und zu Wildfleisch, Rindfleisch oder Kalbfleisch reichen.

34.) Russisches Rezept


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Nov. 282013
 
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 1/2 l Milch
  • Granten (Preiselbeerkompott)

In einer Pfanne Butter erhitzen und das Mehl ganz wenig bräunen. Mit dem Schneebesen tüchtig rühren, damit keine Klumpen entstehen und das Mehl nicht anbrennt. Mit Milch aufgießen und unter viel Rühren dick werden lassen. Nach wenigen Minuten vom Herd nehmen und in der Pfanne mit den Granten auftragen. Das Kompott wird entweder dazu gegessen oder auf dem Mehlkoch verteilt.

Das ungesüßte und nicht gesalzene Mehlkoch ist so neutral, dass es als Süßspeise genau so wie mit Käse gegessen werden kann.

Ich habe das Gericht als “Armeleutessen” in Tirol kennengelernt.


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Feb. 202012
 
  • Preiselbeeren
  • Fleischbrühe
  • Butter
  • Mehl
  • Salz

Man macht ein helles Einbrenn aus einem Löffel Butter und einem Löffel Mehl, gibt etwas Salz und genügend Fleischbrühe dazu, und wenn glatt verkocht, kommen zwei Esslöffel saftige Preiselbeeren in die Sauce, die man dann noch einige Minuten aufkocht.


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Mai 292009
 
  • Preiselbeeren
  • Zucker
  • Cognac

Die Preiselbeeren mit wenig Wasser aufkochen und durch ein Sieb pressen. Den Saft abkühlen lassen. Dann mit Zucker und Cognac mischen.

Auf 1 l Saft kommt 1 l Cognac und 400 g Zucker. Den Likör an einen sonnigen Platz stellen und einige Wochen stehen lassen. Anschliessend filtern und auf Flaschen ziehen, diese gut verkorken und versiegeln.


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Mai 292009
 
  • Preiselbeeren
  • Alkohol
  • 500 g Zucker

Schöne, reife und geputzte Preiselbeeren in eine Flasche geben und mit Alkohol aufgiessen. Die Flasche verkorken und in die Sonne stellen, bis die Beeren ihre rote Farbe verlieren. Dann den Alkohol abgiessen, die Beeren mit so viel Wasser aufgiessen, dass sie gerade bedeckt sind, und unter öfterem Schütteln ziehen lassen.

500 g Zucker läutern und zu dem Alkohol giessen. Dann den Zweitansatz Saft auch dazu geben, alles zusammen mischen, in Flaschen füllen und verwenden.


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Mai 042009
 

Zutaten

  • 1 kg ausgelöste Rehkeule
  • 150 g Räucherspeck
  • 150 Suppengrün
  • 2-3 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 0,5 l Rotwein
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1-2 Gläschen Weinbrand
  • 2 EL Preiselbeeren
  • Wildgewürz
  • 1 EL Creme fraiche
  • etwas Thymian

Zubereitung

Das Fleisch salzen, mit Pfeffer einreiben, in wenig Fett von allen Seiten gut  anbraten und herausnehmen.

In das Bratenfett die Zwiebeln und das Suppengrün geben und schön anrösten. Den zerdrückten Knoblauch, etwas grob gestossenen Pfeffer, das Wildgewürz und die Speckschwarte dazu geben.

Das Ganze kurz weiterrösten, das Tomatenmark dazugeben, mit Mehl bestäuben, unter ständigem Rühren einige Minuten weiterbräunen und mit dem Rotwein ablöschen.

Danach die Sosse mit Salz und Preiselbeeren würzen, dann über das Fleisch giessen und zugedeckt bei mässiger Hitze gar schmoren.

Nach dem Garen die Sosse durch ein Sieb passieren und mit Weinbrand, Creme fraiche abschmecken und noch etwas andicken.


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