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Okt. 042026
 

Rehrücken “Baden-Baden” 🇩🇪

Zutaten

  • 1 Rehrücken (für 4–6 Personen)
  • Salz
  • Paprikapulver
  • Weißer gemahlener Pfeffer
  • Einige Spritzer Worcestersauce
  • 2 EL Butter oder Margarine (zum Einreiben)
  • 100 g Butter oder Margarine (zum Braten)
  • 10 frische Wacholderbeeren
  • 1 TL getrocknete Thymianblättchen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL rotes Johannisbeergelee
  • ¼ l Rotwein
  • Birnenhälften (ohne Kerngehäuse, ungesüßt mit Zimt und Zitronenschale gekocht)
  • Rotes Johannisbeergelee (zum Anrichten)
  • Kartoffelschaum und Rotwein aus dem Médoc (Bordeaux) als Begleitung

Zubereitung

  1. Rehrücken vorbereiten
    Den Rücken von allen hellschimmernden Sehnen befreien, die den Fleischkern umschließen (Parieren).
    Mit einem spitzen Messer das Fleisch dem Mittelknochen entlang beidseitig bis zur Hälfte einschneiden – so können Würze und Hitze besser eindringen.
    Das Fleisch mit Salz, Paprikapulver und Pfeffer einreiben und mit Worcestersauce und flüssiger Butter beträufeln.
  2. Braten
    Den Backofen vorheizen und den Rehrücken bei 220 °C braten – ein kleiner Rücken braucht ca. 45 Minuten.
    In Abständen flüssige Butter nachgießen (Beträufeln).
  3. Ruhephase im Ofen (Der entscheidende Schritt!)
    Den Rücken aus der Pfanne nehmen und auf dem Gitterrost im Ofen lassen – den Strom abschalten und evtl. die Ofentür etwas offen lassen.
    Der Rücken darf nicht durchbraten – er muss innen rosa bleiben.
  4. Sauce Badener Art
    Den Bratensatz mit Wacholderbeeren und Thymian verkochen, durch ein Sieb streichen und mit Tomatenmark, Johannisbeergelee und Rotwein versetzen.
    Die Sauce erhält damit eine ganz leichte, samtige Bindung.
  5. Anrichten
    Auf die Platte zum angerichteten Braten Birnenhälften ohne Kerngehäuse legen (ohne Zucker, aber mit Zimt und Zitronenschale gekocht) und rotes Johannisbeergelee dazu.
    Dazu Kartoffelschaum und einen roten Bordeaux aus dem Médoc reichen.

Hintergrundwissen und Geschichte

Wildküche: Die feine Schule der badischen Küche

  • Baden gilt als eine der besten Wildregionen Deutschlands – der Schwarzwald und die Rheinebene mit ihren ausgedehnten Wäldern lieferten seit Jahrhunderten Reh, Hirsch und Wildgeflügel.
  • Baden-Baden als Namensgeber steht für die feine Kur- und Spedition… nein: die feine Kur- und Bäderstadt: Hier traf im 19. Jahrhundert die internationale Aristokratie auf die heimische Wildküche – die Küche der Grand Hotels veredelte die regionalen Produkte.
  • Die klassische Kombination Wild + Rotwein + Birne + Johannisbeere ist der Inbegriff der grande cuisine der Wildküche: französische Technik (Roux, Rotweinsoße, Passieren) auf deutschem Grundprodukt.

Rehrücken: Der edelste Stück Wild

  • Der Rehrücken ist das Filetstück des Wildes – zart, mager und edel:
    • Er sitzt entlang der Wirbelsäule, ist von Natur aus bindegewebsarm
    • Die Vorlage erklärt die Kunst: Nicht durchbraten! – Wild bekommt beim heutigen hygienischen Standard keine Langgarzeit mehr: rosa-vibrant (“english bis medium”) ist der Qualitätsstandard
  • Das Einschneiden entlang des Mittelknochens ist ein Profi-Trick:
    • Mehr Würze-Eindringen
    • Gleichmäßige Wärmeverteilung – der Knochen ist der Wärmedurchlasshemmer
    • Rationale Schnittführung: nach dem Ruhen kann der Rücken entlang der Schnitte tranchiert werden

Die Ruhephase im abgeschalteten Ofen: Low-Tech-Niedriggarung

  • Der eleganteste Trick des Rezepts: Der Rücken ruht im abgeschalteten Ofen auf dem Gitter:
    • Die Resthitze gart das Fleisch sanft nach – ohne weitere Hitze-Stöße
    • Die Fasern entspannen sich, der Fleischsaft verteilt sich – beim Anschneiden läuft nichts aus
    • Diese Methode ist die alte Küchen-Weisheit vor der modernen “Niedrigtemperatur”-Mode – dasselbe Prinzip, nur intelligenter
  • Faustregel: Die Kerntemperatur soll ca. 56–58 °C betragen – innen leuchtend rosa.

Wacholder und Thymian: Die klassische Wild-Würzung

  • Wacholder ist DAS Gewürz der Wildküche schlechthin:
    • Sein harzig-herbes Aroma überdeckt die “Wildnot” (den strengen Haarwild-Geschmack)
    • Traditionell wurde Wild mit Wacholder eingerieben oder die Beeren mitgeschmort – hier verkocht er im Bratensatz
  • Thymian ist der südliche Partner – in Baden fast schon mediterran gewürzt (die badische Küche ist die südlichste deutsche Küche!)

Die Sauce: Rotwein + Johannisbeere + Tomatenmark

  • Die “Baden-Baden”-Sauce folgt der klassischen französischen Wildsaucen-Struktur:
    • Bratensatz (fond) – die Aromabasis (Maillard-Produkte in der Pfanne)
    • Rotwein – Säure und Frucht (Säure schneidet die Fettigkeit)
    • Johannisbeergelee – die fruchtige Süße (klassisch: “Gelage” statt Zucker – altmodisch aber fein, weil die Pektine leicht binden)
    • Tomatenmark – Umami und Farbe (der Profi-Trick für Tiefe – keine Tomatensauce-Note, nur ein EL!)
  • Die “ganz leichte, samtige Bindung” ist bewusst: Wildsaucen werden klassisch dünnflüssiger als andere Saucen serviert – Reduktion statt Mehlschwitze.

Birnen mit Zimt und Zitronenschale: Die klassische Wildbegleitung

  • Wild + Birne ist eines der ältesten Aromenpaare der europäischen Küche:
    • Die süße, fein-adstringierende Birne spielt gegen den kräftig-würzigen Braten
    • Die ungesüßte Zubereitung mit Zimt und Zitronenschale zeigt die feine Küche: kein Zucker-Dessert-Charakter, sondern ein edles Kompott
  • Die Birne als Kontrast hat auch hier denselben Sinn wie beim Sauerbraten mit Apfelmus: Fruchtsüße mildert die Wildstrenze.

Kartoffelschaum und Médoc: Die feine Begleitung

  • Kartoffelschaum (Kartoffel

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Okt. 042026
 

Saure Nierle (Saure Nieren – Badisch-Schwäbisch) 🇩🇪

Zutaten

  • 750 g Nieren (Kalbs- oder Schweinsnieren)
  • Salz
  • 2 EL Mehl
  • 2 Zwiebeln
  • 75 g Butter
  • ¼ l Rindsbouillon (Rinderbrühe)
  • Pfeffer
  • Saft einer Zitrone
  • ½ Tasse gehackte Petersilie
  • ½ Tasse Sahne
  • Weißwein (ein Schuss)
  • Paprikapulver
  • 1 Bund Schnittlauch

Dazu:

  • Körniger Reis

Zubereitung

  1. Nieren wässern
    Die Nieren in schwachem Salzwasser 1 Stunde wässern – das entfernt den strengen Geruch und das Blutwasser.
    Anschließend der Breite nach aufschneiden, die weißen Stränge (Nierengänge) entfernen und die Nieren in dünne Scheiben schneiden.
  2. Nieren anbraten
    Die Scheiben abtrocknen (wichtig!) und in Mehl wenden.
    Zusammen mit den Zwiebelscheiben in heißer Butter goldbraun anbraten – dabei mit einem Holzlöffel öfter wenden (nicht zu lange braten, sonst werden sie zäh!).
  3. Sauce aufgießen und vollenden
    Mit der Bouillon auffüllen und mit Pfeffer, Zitronensaft und gehackter Petersilie würzen.
    Das Gericht mit Sahne und einem Schuss Weißwein verfeinern und mit Paprikapulver und gehacktem Schnittlauch bestreuen.
  4. Servieren
    Dazu körnigen Reis servieren.

Hintergrundwissen und Geschichte

Saure Nieren: Der Klassiker der südwestdeutschen Wirtshausküche

  • Saure Nieren (mundartlich “Saure Nierle” – schwäbisch-badisch) sind ein klassisches Gericht der gutsbürgerlichen Küche – berühmt aus Baden, Schwaben und der Pfalz, aber in ganz Deutschland bekannt:
    • Ein typisches “Fünf-Uhr-Gericht” des Gastronomen – der Herzhafter Klassiker des späten Mittags
    • Als “G’schwellte Rübchen… nein: als Klassiker der Bierdunst-Küche und des Weinstuben-Angebots Baden-Württembergs
  • Das Gericht wird sehr unterschiedlich zubereitet – und oft wird der Sauce nicht die nötige Aufmerksamkeit gewidmet. Hier die “richtige” Zubereitung.

Kalbs- oder Schweinsnieren: Der große Unterschied

  • Der Unterschied ist erheblich:
    • Kalbsnieren: zart, mild, hellrosa – die feine Variante, teurer, mit kürzerer Garzeit (ca. 2–3 Minuten braten)
    • Schweinsnieren: kräftiger im Eigenaroma, günstiger – klassisch die Hausmannskost-Version, brauchen sorgfältigeres Wässern und kurzes scharfes Braten
  • In beiden Fällen gilt: Nieren werden kurz und heiß gegart – zu lange gebraten werden sie gummiartig und verlieren ihre Zartheit.

Das Wässern: Der wichtigste Schritt

  • Das 1-stündige Wässern in schwachem Salzwasser ist bei Nieren Pflicht:
    • Es zieht das Blutwasser und die Harnstoffe aus dem Fleisch – sonst schmeckt das Gericht streng (“nach Niere”)
    • Das Salzwasser unterstützt die Osmose und macht die Scheiben zusätzlich zart
  • Die weißen Stränge (Ureter und Nierengänge) müssen unbedingt entfernt werden – sie sind zäh und geschmacklich unangenehm und verkürzen die Haltbarkeit.

Mehl + Butter + Bouillon: Die klassische Saucenbasis

  • Das Wenden in Mehl vor dem Braten ist ein klassischer Trick der Innereien-Küche:
    • Das Mehl bildet zusammen mit der Butter die Grundlage der Sauce (Roux, ohne es extra zu machen!)
    • Es schützt die empfindliche Nierenoberfläche vor dem Austrocknen
    • Es gibt der Sauce nach dem Aufgießen mit Bouillon automatisch sämige Konsistenz
  • Der Zitronensaft in der Sauce ist das “Säure-Gegenstück” des Namens – “sauer” bezog sich historisch auf die Säure von Essig, Wein und Zitrone, die die strengen Innereienaromen adelt.

Zwiebeln, Petersilie, Schnittlauch: Die Kräuter-Adlung

  • Die Kombination Petersilie + Schnittlauch ist die klassische Innereien-Begleitung (siehe: Leber-Semmelknödel-Küche):
    • Petersilie – kocht mit und gibt die Würztiefe
    • Schnittlauch – roh obenauf, die frische, zwiebelige Note
  • Der Schuss Weißwein ist der badische Schliff: Baden ist Weißweinland (Markgräflerland!) – der trockene Gutedel/Chasselas ist der klassische Koch- und Trinkwein des Gerichts.

Tipps für die perfekten Sauren Nierle

  1. Wässern nicht abkürzen:
    Die volle Stunde Wässern macht den Unterschied zwischen streng und mild. Wer es ganz sicher liebt, wässert sogar in Milch – das mildert zusätzlich.
  2. Trocken tupfen vor dem Braten:
    Nasse Nierenscheiben spritzen im Butterschmalz und braten nicht an, sondern kochen – abtrocknen ist Pflicht.
  3. Heiß und kurz braten:
    In heißer Butter goldbraun, aber nur 2–3 Minuten – die Nieren sollen innen noch rosa-zart bleiben. Überbraten wird zäh!
  4. Mehl macht die Sauce:
    Das zuvor gewendete Mehl bindet die Sauce nach dem Auffüllen mit Bouillon – wenn die Sauce zu dünn ist, hilft eine Beurre manié (Butter-Mehl-Knüte), wenn zu dick: etwas Bouillon nachgießen.
  5. Sahne erst am Ende:
    Die Sahne und der Weißwein kommen erst zum Ende – nicht kochen lassen, nur ziehen lassen, damit die Sahne nicht ausflockt.
  6. Salz sparsam:
    Bouillon ist salzig, das Wässern hat Salz hinterlassen – erst kosten, dann salzen.
  7. Reis wirklich körnig: Körniger Langkorn-Reis oder Parboiled – der klassische Begleiter, weil er die Sauce aufsaugt, ohne zu verkleben.

Varianten

  • Badisch mit Gutedel:
    Beim Verfeinern klassisch einen Markgräfler Gutedel verwenden – der regionale Klassiker.
  • Schwäbisch mit Spätzle:
    Statt Reis: frische Spätzle – die schwäbische Interpretation, die die Sauce aufsaugen.
  • Mit Mostarda oder Meerrettich:
    Ein Löffel frisch geriebener Meerrettich in die Sauce – die scharf-frische badische Note (verwandt mit “Karpfen mit Meerrettich”).
  • Mit Champignons: Blätterteigchampignons in Scheiben mitanbraten – die edle Wirtshausvariante.
  • Mit Bratkartoffeln:
    Statt Reis: kräftige Bratkartoffeln – die rustikale Kneipen-Version.
  • Paris Style:
    Das Gericht als Rognons à la française – mit Senf und Weißwein verfeinert, mit frischen Kräutern obenauf (die feine Bistro-Variante).

Dazu passt:

  • Körniger Reis (klassisch)
  • Ein trockener Weißwein (Gutedel, Riesling oder Silvaner) – derselbe wie in der Sauce
  • Ein grüner Salat mit feiner Vinaigrette zum Abschluss

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Feb. 222026
 

Zwiwelwähe (Zwiebelkuchen) 🇩🇪

Zutaten

Für den Teig

  • 300 g Mehl

  • 30 g Hefe

  • 180 g lauwarmes Wasser

  • 1 Prise Zucker

  • 50 g Öl

  • Salz

Für den Belag

  • 1 kg Zwiebeln

  • 125 g Butter

  • 100 g gewürfelter magerer Speck

  • Salz

  • Pfeffer

  • 3 Eier

  • 250 g Crème fraîche

  • 3 Teelöffel Kartoffelstärke

  • Kümmel nach Belieben


Zubereitung

Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Hefe im lauwarmen Wasser mit einer Prise Zucker auflösen, zum Mehl geben und unterrühren. Öl und Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Anschließend nochmals kurz durchkneten.

Eine runde Backform mit etwa 32 cm Durchmesser einfetten und leicht bemehlen. Den Teig gleichmäßig in die Form drücken und einen kleinen Rand hochziehen.

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Zusammen mit der Butter und dem Speck in einer Pfanne bei mittlerer Hitze weich dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Mischung etwas abkühlen lassen.

Eier, Crème fraîche und Kartoffelstärke glatt verrühren, leicht salzen und unter die Zwiebelmasse mischen. Den Belag gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Nach Wunsch mit Kümmel bestreuen.

Den Zwiebelkuchen im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad etwa 50 Minuten backen, bis der Belag gestockt und die Oberfläche leicht gebräunt ist.


Hintergrundwissen und Geschichte

Die Zwiwelwähe, auch Zwiebelkuchen genannt, ist eine traditionelle Spezialität aus dem Südwesten Deutschlands. Besonders in den Weingegenden wird sie im Herbst serviert, klassisch begleitet von neuem Wein. Üblicherweise wird sie auf einem großen Blech dünn gebacken; in dieser Variante wird sie in einer runden Backform zubereitet.

Die Zwiwelwähe hat ihren Ursprung in den Weinregionen Baden, Pfalz, Elsass und Teilen der Schweiz. Sie gehört untrennbar zur herbstlichen Weinlesezeit und wird traditionell zusammen mit Federweißer oder neuem Wein gegessen. Der herzhafte Kuchen gilt als ideale Begleitung, da Fett und Zwiebeln die Säure des jungen Weins ausgleichen.

Historisch entstand die Zwiebelwähe als bäuerliches Gericht: Zwiebeln waren lange lagerfähig, günstig und im Herbst in großer Menge verfügbar. In Verbindung mit Hefeteig entstand ein nahrhaftes Essen, das sich gut teilen ließ und viele Menschen satt machte. Bis heute ist sie ein fester Bestandteil regionaler Feste, Weinstuben und Familienrezepte – ein Stück kulinarischer Herbsttradition aus dem Südwesten Deutschlands.


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Okt. 092025
 

ZWIEBELSUPPE NACH BADISCHER ART

Zutaten:

  • 500 g Zwiebeln
  • 80 g Butter
  • 2 EL Mehl
  • 1/2 l Bouillon
  • 2 Eigelbe
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Glas Weißwein
  • 1/2 Tasse Sahne
  • 4 Scheiben Weißbrot
  • 1 EL Schnittlauch, Sauerampfer, Dillblätter

Zubereitung:

  1. Zwiebeln schälen und in feine Scheiben schneiden
  2. In Kochtopf in Butter glasig dünsten
  3. Mehl darüberstauben
  4. Eine Minute lang mit Zwiebeln verrühren
  5. Ganze Bouillon dazufüllen
  6. Suppe etwa 20 Minuten kochen
  7. Eigelbe mit Wasser, Pfeffer und Salz verrühren
  8. In vom Feuer genommene Suppe quirlen
  9. Weißwein und Sahne hinzufügen
  10. In Terrine servieren
  11. Geröstete Weißbrotwürfel und gehackte Küchenkräuter darüberstreuen

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Juli 232023
 

Bei Fotzel Schnitten handelt es sich um eine beliebte regionale Spezialität aus Süddeutschland, insbesondere aus dem Schwäbischen. ist ein einfaches und köstliches Gericht, das aus altbackenem Brot zubereitet wird.

Hier ist das Rezept für Fotzel Schnitten:

Zutaten:

  • 4 Scheiben altbackenes Brot (z. B. Bauernbrot oder Mischbrot)
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • Prise Salz
  • Prise gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Butter oder Öl zum Braten
  • Frischer Schnittlauch oder Petersilie zum Garnieren (optional)

In einer flachen Schüssel die Eier mit Milch, Salz und Pfeffer verquirlen, um eine Eiermilch herzustellen. Die altbackenen Brotscheiben in die Eiermilch legen und sie darin etwa 1 Minute auf jeder Seite einweichen lassen, bis das Brot die Flüssigkeit gut aufgenommen hat.

In einer Pfanne bei mittlerer Hitze etwas Butter oder Öl erhitzen. Die eingeweichten Brotscheiben in die Pfanne geben und von beiden Seiten goldbraun braten, bis sie knusprig und leicht gebräunt sind.

Die Fotzel Schnitten auf einem Teller anrichten und nach Belieben mit frischem Schnittlauch oder Petersilie garnieren.

Die Fotzel Schnitten können als herzhaftes Frühstück, Mittagessen oder Snack serviert werden. Sie sind besonders lecker, wenn sie warm und knusprig sind. Traditionell werden sie oft mit Apfelmus, Preiselbeermarmelade oder grünem Salat serviert.

Süddeutschland, Badisches Land


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März 112013
 
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 ml Brühe
  • 600 ml Wasser
  • 200 ml Weißwein, trocken
  • 4 Scheiben Toast
  • 100 g Bergkäse, würzig
  • etwas Nussöl
  • 1 EL Sauerrahm
  • 1 EL Pfeffer
  • 1 EL Salz
  • Petersilie
  • Muskatnuss
  • 1 klein. Kartoffel oder 2-3 El Mehl

Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden, den Knoblauch fein würfeln, die Zwiebeln in Öl glasig anschwitzen, dann Knoblauch und Petersilie zugeben. Kurz dünsten und mit dem Wein ablöschen. Salz und Pfeffer zugeben. Brühe mit der Kartoffel (oder alternativ dem Mehl), Rosmarin und Muskat pürrieren und danach in die Suppenbasis geben. Mit Wasser auffüllen und aufkochen lassen. Danach die Suppe bei kleinem Feuer ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit das Toastbrot mit dem geriebenen Bergkäse bestreuen und  im vorgeheizten Backofen backen,  bis eine leicht bräunliche Kruste entsteht.

Die Suppe in einem Teller anrichten, mit einem Teelöffel Saure Sahne oben auf geben, danach das Toastbrot auf die Suppe legen.

Baden


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Feb. 192012
 
  • 250 g Fleischwurst
  • 250 g Spargelstücke, gekocht
  • 1 Zwiebel
  • 1 Apfel
  • 2 Gewürzgurken
  • 2 Tomaten
  • 100 g Joghurt
  • 150 ml Mayonnaise
  • 1 EL Senf
  • 1 TL Meerrettich
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Schnittlauch

Die Fleischwurst häuten und genau so wie die Gewürzgurken in Stiftchen schneiden. Zwiebel schälen, Apfel schälen, entkernen und ebenfalls in Stiftchen schneiden. Continue reading »


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Mai 262009
 
  • Rippen vom Hammel
  • Zwiebeln
  • Petersilie
  • Semmelmehl
  • Ei
  • Butter
  • Champignons
  • Salz
  • Pfeffer

Die Hammelrippen schneiden und etwas klopfen. Anschliessend in gehackter Petersilie, etwas Butter und gewürfelten Zwiebeln heiss anbraten. Nun in Ei und Semmelmehl wälzen und wieder in die Pfanne geben und von beiden Seiten gelb anbraten, bis sie gar sind.

Die Champignons putzen und mit einem Stück Butter und eteas fein gehackter Petersilie sowie 3 EL Mehl in der Pfanne dämpfen. Mit Fleischbrühe ablöschen, Salz und Pfeffer sowie den Saft einer Zitrone hinzu geben und die Champignons weiter köcheln lassen, bis die Sauce fast weg ist.

Die Rippen um auf einer Platte kreisförmig anrichten und die Champignons in die Mitte geben.

 

Badisches Rezept.


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