Eine Flasche mit schönen, trocknen Walderdbeeren auffüllen und mit Cognac aufgiessen. Dann einige Tage in die Sonne stellen. Anschliessend durch ein Filter giessen und mit geläutertem Zucker nach Geschmack süssen. In Flaschen abfüllen, diese gut verkorken und kühl lagern.
Die Lindenblüten in den Alkohol geben und 14 Tage in der Sonne ziehen lassen. Dann den Zucker in kaltem Wasser auflösen und zu dem Alkohol geben. Gut durchschütteln, filtern und auf Flaschen abziehen. Diese gut verkorken und kühl lagern.
Die reifen Schlehen in Wasser legen, bis sich das Fleisch leicht von den Kernen ablösen lässt. Das Fleisch entfernen, die Kerne gut auswaschen und trocknen. Anschliessend im Mörser zu Pulver zerstossen.
0,5 l gemörserte Schlehenkerne mit 1,5 l Alkohol ansetzen und 4 Wochen ziehen lassen. Dann 1,5 l Zucker mit Wasser so aufkochen, dass sich der Zucker gerade gelöst hat. Den Sud abkühlen lassen und den Zuckersirup zum Alkohol geben. Dann durch ein Haarsieb giessen und auf Flaschen ziehen. Die Flaschen gut verkorken und kühl lagern.
Den Saft mit 500 g Zucker und den Gewürzen einige Minuten kochen und dann kalt stellen. Anschliessend mit 250 ml Cognac vermischen, durch ein Haarsieb giessen, in Flaschen füllen, diese gut verkorken und an einem kühlen Ort lagern.
Die Nüsse zerschneiden und in 2 l Alkohol mit den Gewürzen ansetzen. Nun 4 Wochen verschlossen stehen lassen. In 1 l Wasser 1 kg Zucker aufkochen und abkühlen lassen. Dann zum Alkoholsud giessen und gut durchmischen. Nun durch ein Filter oder Haarsieb giessen und in Flaschen abziehen. Die Flaschen gut verkorken und an einem kühlen Ort aufbewahren.
Die grünen Walnüsse in vier Teile schneiden und in eine Flasche mit 1 l Alkohol geben. Nun den Zimt und die Gewürznelken hinzu geben und gut schütteln. 4 Wochen in die Sonne oder auf das Fensterbrett stellen und ziehen lassen. Anschliessend in 500 g Zucker so viel Wasser geben, bis der Zucker sich gerade aufgelöst hat. Den Zucker aufkochen und auskühlen lassen. Nun den Alkohol durch ein Haarsieb geben und zur Zuckerlösung hinzu geben. Gut durchrühren, auf Flaschen ziehen und diese verkorken.
Den Kaffee in 500 ml Wasser, dem eine Messerspitze Natron beigesetzt wurde, aufkochen, auskühlen lassen und filtrieren. nun 500 g Zucker und 2 l Alkohol zusetzen. In Flaschen füllen und einige Zeit stehen lassen.
Alle Gewürze in 500 ml Alkohol geben, gut umrühren und 8 Tage stehen lassen. Anschliessend den Sud gut auspressen und filtrieren. Das Filtrat mit so viel Zucker versetzen, dass es eine gewisse Süsse bekommt.
2 kg Zucker in 500 ml Wasser aufkochen, abkühlen und 70 g feines Paprikapulver sowie 500 ml Alkohol hinzu geben. Gut vermischen. Anschliessend 20 g gebrannten Zucker, der in heißem Wasser aufgelöst wurde, dazu geben. Den Likör gut durchschütteln und 14 Tage stehen lassen. Dann wird der Likör filtriert und in kleine Flaschen abgezogen und aufbewahrt.
Der Likör ist sehr appetitanregend und fordert die Verdauung.
Man kann anstelle von süssem Paprikapulver auch scharfes Paprikapulver nehmen.
In ein kg Zucker gibt man so viel Wasser, dass sich dieser löst. Das Zuckerwasser aufkochen und abschäumen. Nun 150 g Wacholderbeeren grob zerstossen und in das Zuckerwasser geben. Dann auskühlen lassen und 2 l Alkohol dazu geben. Die Flache unter öfterem Schütteln 8 Tage stehen lassen. Den Likör nun filtrieren und in kleine Flaschen abziehen, die gut verkorkt werden.
Die Flaschen einige Zeit stehen lassen – je älter der Likör ist, desto besser wird er.
Wermut, Angelika, Kalmuswurzel, Sternanis und Ingwer in 2 l Alkohol geben. Die Flasche abdecken und 14 Tage in der Sonne oder auf dem Fensterbrett ziehen lassen. Anschliessend 160 g Zucker in 1 l Wasser auflösen und etwas einkochen. Dann den Alkohol dazu schütten und einige Zeit stehen lassen. Anschliessend in kleine Fläschchen ziehen und diese verkorken.
In einen Liter Alkohol alle Gewürze und die Orangenschale geben und abdecken. In der Sonne oder auf dem Fensterbrett drei Wochen unter öfterem Schütteln stehen lassen. Dann 500 g Zucker in einem Liter Wasser auflösen und einkochen, bis man fast Fäden damit ziehen kann. Dann 120 g gebrannten Zucker darin auflösen und den Alkohol durch ein Haarsieb hinzugiessen. Nun kräftig schütteln.
Der Likör wird in Fläschchen abgefüllt und gut verkorkt. Je älter er wird, desto besser wird er. Er wirkt bei verdorbenem Magen, regt den Appetit an und fördert auch sonst Gesundheit und Verdauung.
Falls man Honig hat, kann man an Stelle der 500 g Zucker auch 500 g Bienenhonig hinzu geben.
500 g Butter zu Schaum rühren. 12 Eigelb und 185 g Zucker abwechselnd einrühren. Dann 12 Eiweiss zu Schaum rühren und mit 1 kg Mehl und 250 ml süssem Rahm dazu geben. In einer Tasse lauwarmer Milch 60 g Hefe auflösen und dazu geben. 100 g feingeschnittene kanierte Orangenschale, 160 g Zitronat dazu geben und alles gut durchkneten. Zum Augehen für eine Stunde an einen warmen Ort stellen.
Anschliessend eine Form mit Butter ausstreichen und mit fein geschnittenen Mandeln und Zucker und geriebenem Zwieback ausstreuen. Die Masse in die Form geben und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen. Dann bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde backen.
Auf eine Platte stürzen und warm mit Staubzucker bestreuen.
Die Himbeeren reinigen und mit 3 l Wasser und etwas Zimt aufsetzen. Nachdem sie kochen, abschäumen und dann 15 Minuten kochen lassen. Durch ein Sieb reiben und das Durchgeriebene in einer Kasserole wieder auf den Herd setzen. 375 g Zucker darangeben. Mit 2 EL Kartoffelmehl sähmig machen und 200 ml Rotwein dazu geben.
Serviert wird mit Zuckerplätzchen oder Bisquit.
Wenn die Suppe kalt gegessen werden soll, sollte man den Wein weg lassen.
Gutes Hammelfleisch erkennt man an seiner dunklen Farbe. Schlechteres Hammelfleisch sieht blass rosa aus.
Zum Kochen sollte man ein Rippenstück oder ein Stück aus der Keule verwenden. Das Fleisch wird mürbe geklopft und mit heissem Wasser abgebrüht. Dann kommt es in einen Topf mit heissen Wasser. Wenn es anfängt zu kochen, wird es abgeschäumt und man gibt einige Zwiebeln, Möhren, ein Lorbeerblatt und einige Körner Piment sowie etwas Salz hinzu. Man lässt das Fleisch ca. 3 Stunden kochen.
Gekochtes Hammelfleisch kann man mit Bohnen, Weisskraut, Herzkohl, Rüben, Teltower Rüben, Möhren oder Zwiebeln servieren.
1,5 kg Gehacktes von Rindfleisch, Kalbfleisch und Schweinefleisch
125 g Butter
2 Semmeln
2 Eier
Salz
Pfeffer
Kümmel
Muskat
Das Gehackte, das aus gleichen Teilen von Rindfleisch, Kalbfleisch und Schweinefleisch besteht, wird mit 125 g flüssig aber nicht heiss gemachter Butter vermengt. Dann 2 Eier, 80 g Semmelmehl oder 2 in Wasser eingeweichte Semmeln, Salz, etwas gemahlener Muskat und etwas Wasser hinzu geben. Alles ordentlich durchmengen.
Aus der Masse formt man nun mit der nassen Hand runde oder längliche Kösse, die man mit geriebener Semmel bestreut. Dann die Frikadellen in eine Pfanne mit heissem Fett geben und beim Braten mit dem heissen Fett begiessen, bis sie schön gelbbraun sind.
Man kann an das Hack auch etwas Knoblauch und Zwiebel mengen, wodurch die Frikadellen herzhafter werden. Das Semmelmehl bzw. die Semmeln sind wichtig, damit die Kloppse nicht zerfallen.
Das Kuheuter in reichlich Salzwasser mit einer Zwiebel und einem Lorbeerblatt aufsetzen. Es kocht sehr lange, sollte also ca. zwei bis drei Stunden kochen.
Wenn das Kuheuter weich ist, aus der Brühe nehmen, abputzen und in Scheiben schneiden. Es wird in Scheiben mit Zitronen- oder Sardellensauce gereicht. Man sollte zur Bereitung der Saucen jedoch nicht die Kochbrühe vom Kuheuter nehmen, sondern mit einer guten Fleischbrühe anrühren.
Die Graupen in lauwarmen Wasser einige mal Quirlen. Anschliessend in die Fleischbrühe tun und ca. 1,5 Stunden kochen. Vor dem Anrichten noch mit dem Eigelb, 150 ml Weisswein und dem Saft einer halben Zitrone verrühren. Man kann auch etwas kleingewiegte Petersilie hinzu geben.
Das Mehl, 2 ganze Eier und 2 Eigelb, 3 EL Rum, 35 g zerlassen Butter und etwas Hefe sowie so viel Milch, dass sich ein recht dickflüssiger Teig ergibt, gut verrühren. Dann 1 Stunde an einem warmen Ort ziehen lassen.
Der Teig wird verwendet, um Fleisch, Hühner oder Hähnchen, Gemüse oder Fisch darin zu tunken und dann in Butter auszubacken.
Eine Pfanne mit Öl, Margerine oder Butter auf den Herd stellen. Wenn diese heiss ist, die Eier hinein schlagen und aufpassen, dass das Eigelb nicht ausläuft. Während des Bratens mit einer Gabel in das Eiweiss stechen, damit die Gase entweichen können und die Eier braten, bis das Eiweiss fest geworden ist.
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