Man schlägt von 6 Eiern das Weiße zu einem sehr festen Schnee, gibt 15 g Kartoffelmehl 60 g feinen Zucker und abgeriebene Zitronenschale hinzu und legt mit einem Esslöffel abgestochene Klößchen in kochende Milch. Die Klöße dürfen nicht lange kochen.
Zum Servieren bestreut man sie mit Zucker und Zimt.
Gut geeignet sind Mischpilze. Die vorbereiteten Pilze in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Speck- und Zwiebelwürfel anbraten, die Pilze zugeben, erhitzen und das Mehl darüberstäuben. Ist eine Bratkruste entstanden, siedendes Wasser auffüllen, durchkochen, mit Salz und Paprika abschmecken.
Man kann auch noch Tomaten dazu geben, die das Gericht pikanter machen.
Den Paprikafrüchten die Kerne und den Stiel entfernen, in grobe Streifen schneiden und im heißen Wasser fast gar dünsten. Die gehäuteten, zerschnittenen Tomaten dazugeben und kurze Zeit mitdünsten. Salz, Zucker und nach Wunsch edelsüßen oder scharfen Gewürzpaprika zufügen.
> Die vorbereiteten Kohlrabi, und die Möhren in Würfel schneiden.
Ihre von den Stengeln gelösten Blätter gleichmäßig zerkleinern. Alles in leicht gesalzenen, siedenden Wasser zugedeckt gar dünsten. Vom Feuer nehmen und sofort mit Dill und Butter verrühren.
Die geschälten Kohlrüben in Stifte oder Würfel schneiden. Im erhitzten Fett den Zucker leicht bräunen, die Kohlrüben zugeben, 1/8 l heiße Brühe auffüllen und die Kohlrüben zugedeckt dünsten. Den Topf öfter schütteln.
Erst nach 10 Minuten die übrige Brühe auffüllen und das Gemüse garen. Das kalt angerührte Stärkemehl unterrühren und nochmals aufwallen lassen.
Dieses Gemüse läßt sich auch süßsauer, also mit leichtem Wein oder Zitronensaft und Sirup abschmecken.
Die geschälten, kleinwürfelig geschnittenen Rüben zusammen mit Kümmel und Salz in dem siedenden Wasser gar kochen. In der erhitzten Butter die Zwiebelwürfel glasig werden lassen. Das Mehl dazugeben, mit dem Kochwasser ablöschen, nach Belieben Joghurt, saure Sahne oder Milch zugießen und die heißen Rüben darin anrichten.
Anstelle von Kümmel und Zwiebel lassen sich Zimtrinde, Nelken und ein Schuß Rotwein verwenden.
In der erhitzten Butter die geputzten und kleingeschnittenen Pilze sowie die Zwiebel unter Wenden anbraten. Sobald sich Saft gebildet hat, die Gewürze zugeben und zugedeckt dünsten lassen. Vor dem Anrichten mit gehackter Petersilie bestreuen.
Man kann, auch 1 EL Mehl nach ca. 5 Minuten überstreuen.
Aus einem Kürbis entfernt man die Kerne, schält ihn und schneidet ihn in handliche Stücke. Diese gibt man in kochendes Wasser und lässt ihn darin ganz weich kochen, damit man sie zerdrücken kann. Dann zieht man sie mit dem Schaumlöffel heraus, legt sie in eine Serviette, bindet diese zusammen und hängt sie die Nacht hindurch auf, damit das Wasser abtropfen kann.
Den nächsten Tag gibt man sie in eine Schüssel, zerdrückt sie mit deinem Kochlöffel so fein als möglich, nimmt siedende Milch und rührt sie in den Brei, bis dieser ganz dünn ist. Nun gibt man in einen Topf ein Stück Butter, lässt dieses heiß werden, gibt den Kürbisbrei hinein und lässt das eine Stunde lang kochen. Wenn der Brei zu dick wird, gibt man noch etwas Milch hinzu.
Das Weisskraut wird gereinigt, gewaschen, gehobelt und gebrüht. Man lässt Schweinefett oder Butter recht heiß werden, gibt 2 fein geschnittenen Zwiebeln dazu und lässt sie glasig werden. Nun rührt man eine Kelle Wasser oder Fleischbrühe dazu, wirft das Kraut dazu, würzt mit Pfeffer, Salz und stäubt etwas mehl darüber und lässt es trocken einkochen.
Von frischen Hagebutten Köpfchen und Stiele entfernen, die Früchte längs halbieren und, nachdem die Kerne ausgeschabt worden sind, gut waschen, um möglichst alle Samenhaare zu beseitigen.
Wasser, Zucker und 1 Stückchen Zitrone aufkochen, die Hagebutten zufügen und bei kleiner Flamme nicht zu weich kochen. Das heiße Kompott mit geviertelten Haselnüssen oder Mandelstiften und gewaschenen Rosinen vermischen. Nicht nur Früchte der wilden Heckenrose schmecken ausgezeichnet, sondern auch die sogenannten Rosenäpfelchen der Gartenheckenrose.
Feste Gurken schälen, halbieren, Kerne ausschaben und das Fruchtfleisch in gleichmäßige Würfel schneiden. Weißwein und Wasser, zu gleichen Teilen, mit Zucker, Zimt, Nelken und Zitronenschale aufwallen lassen und die Gurkenstückchen portionsweise darin kochen. Die nicht zu weichen, aber glasig aussehenden Stücke in eine Schale füllen. Wenn alle Gurkenwürfel gar sind, den Saft etwas einkochen, das Gewürz herausnehmen und die Flüssigkeit auf das Kompott gießen. ln der gleichen Weise kann Kürbis bereitet werden.
Den Quark, die Eier, das Mehl und etwas Salz zu einem Teig verarbeiten. Die Masse löffelweise abstechen, zu Knödeln formen und in leise kochendem Salzwasser garen. In der erhitzten Butter die Semmelbrösel leicht anrösten und die abgetropften Knödel kurz vor dem Auftragen darin schwenken. Nach Belieben noch mit Puderzucker bestreuen. Käseknödel können auch mit zerlassener Butter oder mit 2 Eßlöffel süßer Sahne beträufelt werden.
Aus dem Mehl, der Milch, der Hefe, den Eiern, 2 Esslöffel Butter, dem Zucker und 1 Teelöffel Salz einen vorschriftsmäßigen Hefeteig bereiten. Daraus kleine Kugeln formen und kurze Zeit warm gestellt gehen lassen. Für die Fülle die vorgeweichten Pilze kochen, dann durch den Fleischwolf drehen. Die Pilzmasse in Butter anbraten, mit gerösteten Zwiebelwürfelehen sowie 1 Teelöffel Mehl vermischen, mit Pfeffer und Salz würzen. Jede Teigkugel zu einer Scheibe ausrollen, mit Fülle belegen und den Teig von zwei Seiten so darüberschlagen, daß jeweils eine ovale, schiffchenähnliche Form entsteht. Die Piroshki noch 10 bis 15 Minuten warm gestellt gehen lassen. Dann in einem Tiegel mit reichlich erhitztem Öl braten. – Die Fülle kann auch noch mit etwa 1 Tasse garem Reis verarbeitet werden.
Die Hefe mit der lauwarmen Milch verrühren und gehen lassen. Das Mehl mit dem Salz, dem Zucker und dem Backpulver vermischen. Die aufgegangene Hefe zufügen und alles zu einem Teig verkneten. Mit einem Tuch zugedeckt einige Zeit gehen lassen. Danach den Teig auf einem bemehlten Brett nicht zu dünn ausrollen und mit einem Glas pfannkuchengroße Scheiben ausstechen oder daraus Kügelchen mit der Hand formen. Über einem Topf mit kochendem Wasser ein sauberes Tuch binden. Einige Teigstücke darauflegen und mit einem entsprechend großen anderen Topf oder einer Schüssel zudecken, damit kein Dampf entweichen kann. Während das Wasser kocht, die Parowce 15 Minuten dämpfen lassen. Dann herausnehmen und die nächste Portion garen. Mit reichlich Puderzucker bestreut warm oder kalt servieren.
Das Mehl in eine Schüssel sieben, etwas Salz und nach und nach die in· der Milch verrührten Eigelb zufügen. Den Teig so lange mit dem Rührlöffel schlagen, bis er geschmeidig und blasig ist. Das Weißbrot in Würfelehen schneiden, im erhitzten Fett anrösten und abgekühlt unter den Teig mischen.
Eine Weile rasten lassen. Mit nassen Händen 2 kleinere Rollen formen, in sprudelndes Salzwasser geben und 20 Minuten kochen. Mit einem breiten Schaumlöffel herausnehmen und mit einem Zwirnsfaden oder dem Knödelschneider in Scheiben schneiden. Die Knödel zu Brat- oder Schmorfleisch mit Soße servieren. – Statt Milch kann für den Teig auch Selterswasser verwendet werden, das den Knödeln eine besonders lockere Beschaffenheit gibt.
Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung eindrücken. Da hinein das Ei und etwas Salz geben. Alles – zunächst mit einer Gabel – zu einem ziemlich festen Teig verarbeiten. Nach und nach 2 bis 3 Eßlöffel Wasser zufügen und auf einem mit Mehl bestäubten Brett so lang kneten, bis ein weicher Teig entsteht. Für die Fülle das Fleisch durch den Fleischwolf drehen, mit der fein gehackten Zwiebel und etwas Wasser vermischen und kräftig würzen. Den Teig dünn ausrollen und mit einem Weinglas Plätzchen ausstechen.
Auf jedes 1 Teelöffel Fülle geben, dann zu einem Halbmond zusammenschlagen und die Ränder gut festdrücken. Die Pelmeni etwa 10 bis 15 Minuten in Fleischbrühe oder Salzwasser kochen lassen. Entweder in der Brühe oder abgetropft mit zerlassener Butter und saurer Sahne servieren.
Die geschälten Kartoffeln in Salzwasser garen, abgießen, abdämpfen lassen und sofort durchpressen. Erkaltet mit dem Mehl, 80 g Butter, dem Ei, der Zitronenschale und etwas Salz zu einem Teig verarbeiten.
Von einem kleinen Stück eine Kochprobe machen und, falls der Teig zu weich ist, etwas Grieß oder Kartoffelmehl zufügen. Die Aprikosen entkernen und dafür jeweils 1 Stück Würfelzucker hineinstecken. Jede Frucht mit Teig umhüllen. Die Knödel in Kartoffelmehl wälzen, in sprudelndes Salzwasser legen und leicht kochen lassen, bis sie schwimmen. Dann noch 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Beim Auftragen mit leicht gebräunter Butter übergießen und nach Belieben auch noch mit Zimt und Zucker bestreuen.
Die vorbereiteten Paprikafrüchte in Streifen, die geschälte, entkernte Gurke in Würfel schneiden und im erhitzten Öl auf kleiner Flamme 15 Minuten dünsten. Dann das Tomatenmark, den zerriebenen Knoblauch, etwas Salz, Paprika und Thymian zugeben und alles noch 10 Minuten dünsten lassen. Das Gemüse mit dick ausgequollenem körnigem Reis auftragen.
500g Rindfleisch, 500 g Schweinefleisch, beides aus der Keule, wird roh zu einer feinen Farce zusammen gehackt. Dann nimmt man 60 g Speck, hackt diesen ebenfalls fein, und treibt ihn mit 50 g Abschöpffett gut ab. Dazu gibt man 5 Eier und 125 g aufgeriebene Semmeln.
Indessen wird 125 g Reis, welcher nur so lange im Wasser gekocht ist, bis er sich leicht zerdrücken lässst, gut abgeseiht, und mit etwas Pfeffer und Salz, fein geschnittenen Zitronenschalen darunter gerührt. Nun gibt man das gehackte Fleisch dazu. Wenn alles gut verrührt ist, so macht man Knödel von mittlerer Größe daraus, und kocht sie in siedendem, gesalzenem Wasser gut aus, schmalzt sie dann mit heißer Butter ab und serviert sie.
300 g Mehl, 6 Eier, ettliche EL Milch werden zu einem weichen Teig verrührt, 250 g Semmeln gewürfelt aufgeschnitten, in Butter geröstet und unter den Teig gemischt. Dann koch man die Knödel in siedendem Wasser. Diese dürfen nicht rund sein, sondern eckig. Wenn diese ausgekocht sind, so gibt man sie in die Schüssel, gießt heiße Butter darüber und serviert sie.
Wer möchte, kann auch noch etwas würfelig geschnittenen Speck darunter mischen, wodurch sie zu Speckknödeln werden.
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