Nachdem man eine gute Portion Hagebutten gewaschen hat, kocht man sie in Wasser weich, treibt sie durch den Durchschlag gibt Wein, kleine Rosinen, Zucker und Zimt, und wenn man es eben aufgekocht hat, ein wenig geriebene Schwarzbrotrinde, in Butter geröstet, hinzu und läßt sie nochmals aufkochen. Zum Anrichten kann man 2 Eidotter daran rühren.
Reife und gute Hagebutten werden von Blüte und Stiel befreit. Anschließend in eine große Schüssel geben und abgedeckt stehen lassen, bis sie nach einigen Tagen anfangen, breiig zu werden. Die Früchte werden jetzt zermatscht oder mit einem Mixer zerrührt und mit soviel Wasser anrühren, dass man einen dünnen Brei ähnlich einem Eierkuchenteig erhält. Diese Masse einige Tage bei ca. 20 Grad, stehen lassen, bis sie zu gären beginnt. Dann mit einem Tuch oder einer Beerenpresse auspressen. Auf je 500 ml Saft kommen nun 500 g bis 750 g Zucker. Den Wein, der anfangs sehr sauer schmeckt, nun in einem Gärbehälter füllen. An einem nicht unter 18 Grad warmen Ort aufstellen. In den ersten 8 Tagen täglich umrühren, dann mit einem Gärröhrchen versehen und bis März oder April gären lassen. Dann in Flaschen abfüllen und gut verkorken. Die Flaschen werden im kühlen Keller gelagert. Nach ein- oder mehrjähriger Lagerung erhält man einen Wein, der an Farbe und Feinheit dem Aroma des Malaga nicht nachsteht und sich, je älter er wird, immer mehr verbessert.
Die getrockneten Veilchen und Hagebutten mit kochendem Wasser übergießen und mindestens 10 Minuten ziehen lassen. Den Ansatz durch ein Sieb gießen und süßen.
Die Hagebuttenkerne kräftig rubbeln und waschen, damit die Härchen ab gehen. Anschließend die Kerne trocknen, rösten, zerstoßen und mit dem Klettenwurzelpulver vermischen. Dazu die Klettenwurzeln vorher waschen, in Längsstreifen schneiden, trocknen, ebenfalls rösten und zerstoßen sowie durchsieben. Das Pulver kann man für die Zubereitung von Kaffee verwenden.
Alle Komponenten gut miteinander vermengen und in ein abgeschlossenes Gefäß geben. Dunkel aufbewahren. Zum Brühen von Tee verwenden. Dazu 2 Eßlöffel von der Teemischung in ein Teekännchen geben, mit 500 ml kochendem Wasser übergießen und 5 bis 7 min ziehen lassen.
Die getrockneten Hagebutten zerstoßen oder mit der Kaffeemühle zermahlen. Anschließend mit kochendem Wasser übergießen und 4 bis 5 Stunden im Dunklen ziehen lassen. Durch 2 Schichten Gaze seihen, nun den Zucker hinzufügen und umrühren. Jeweils 250 ml dem Essen trinken.
Die Traubenkirsche ist süsslich-bitter. Anzutreffen ist bei uns z.B. die Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus) oder auch die Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina).
250 g frische Traubenkirschen
250 g frische Hagebutten
Die Hagebutten entkernen, kräftig in einem Sieb waschen, Zucker hinzuftigen und mit den Traubenkirschen kochen.
Alternativ kann man auch die Hagebutten und Traubenkirschen einzeln kochen, die Hagebutten durch ein Sieb streichen, so dass die Kerne zurück bleiben und anschließend beide Früchte vermischen.
Alle Komponenten gut vermischen und zum Aufbrühen von Tee jeweils 2 TL pro Tasse oder Glas kochendes Wasser verwenden.
Johanniskraut-Tee mit Johannisbeerblättern
Getrocknetes Johanniskraut und getrocknete Johannisbeerblätter zerkleinern und zu gleichen Teilen mischen. Zum Aufbrühen von Tee verwenden jeweils 2 TL pro Tasse oder Glas kochendes Wasser verwenden.
Verwendet werden nur dir großen, weichen Früchte. Nach dem Entfernen der Blüte und des Stiels werden sie gewaschen und gut abtropfen lassen. Nun in der Mitte durchschneiden und in Flaschen füllen. Pro Liter-Flasche kommt 125 g heller, kleingeklopfter Kandiszucker hinzu. Dann mit Branntwein auffüllen. 2 bis 3 Wochen an einen warmen Ort stellen. Vorsichtig durch ein Tuch filtrieren, damit keine Hagebuttenkerne und Härchen in den Likör kommen. Sollte das Getränk zu stark sein, kocht man noch ein wenig Kandiszucker mit Wasser auf und mischt die Flüssigkeit unter den Likör.
125 g geschälte und fein geriebene Mandeln, 125 g Zucker, 125 g Hagebuttenmark werden mit 2 zu Schnee geschlagenen Eiweiß verrührt. Nun nimmt man die Masse auf ein Brett, wirkt sie mit etwas Mehl und Zucker, macht kleine runde Häufchen, setzt diese auf Oblaten und backt sie gelb. Nach dem Backen bestreicht man sie mit einem Guß aus Zucker, Eiweiß und Zitronensaft und lässt sie im Ofen trocknen.
Von frischen Hagebutten Köpfchen und Stiele entfernen, die Früchte längs halbieren und, nachdem die Kerne ausgeschabt worden sind, gut waschen, um möglichst alle Samenhaare zu beseitigen.
Wasser, Zucker und 1 Stückchen Zitrone aufkochen, die Hagebutten zufügen und bei kleiner Flamme nicht zu weich kochen. Das heiße Kompott mit geviertelten Haselnüssen oder Mandelstiften und gewaschenen Rosinen vermischen. Nicht nur Früchte der wilden Heckenrose schmecken ausgezeichnet, sondern auch die sogenannten Rosenäpfelchen der Gartenheckenrose.
Die gewaschenen Hagebutten mit knapp 3/4 Liter kochendem Wasser überbrühen und 10Minuten kochen. Den Zucker, den Honig und Zitronensaft nach Geschmack zufügen. Noch einige Minuten kochen und 24 Stunden ziehen lassen. Das Getränk durchseihen, gut kühlen und servieren.
Man nimmt 245 g Hagebutten, setzt sie mit 400 ml halb Wasser, halb Wein aufs Feuer und lässt sie so lange kochen, bis sie recht weich sind. Dann treibt man sie, nur nicht so stark, durch einen feinen Seiher oder ein Sieb, verdünnt sie mit Wasser und Wein nach Geschmack, würzt mit Zucker, Zimt und klein geschnittenen Zitronenschalen, lässt es 15 Minuten kochen und serviert es.
Die Hagebutten mit Wasser und etwas Weißbrot oder Semmel weich kochen. Dann durch ein Sieb rühren und wieder zum Kochen bringen. Etwas Wein dazu geben. Mit Zucker, Zimt und abgeriebener Zitronenschale abschmecken.
Die Hagebutten sollen schön reif und weich sein. Hagebutten durchschneiden, das Innere herausnehmen und die Früchte zu Mark zerquetschen. 500 g Hagebuttenmark mit 1 l Alkohol und 350 g Kandiszucker vermischen, in eine grosse Flasche füllen, verkorken und 8 Tage ziehen lassen. Anschliessend filtern, nach Geschmack mit Wasser verdünnen, in Flaschen füllen, diese gut verkorken und aufbewahren.
Von den Hagebutten die Dornen abreiben, Blüten und Stengel entfernen. Die Hagebutten durchschneiden und die Kerne entfernen. Nun auswaschen und im Topf auf das Feuer setzen. Mit etwas Wasser 15 Minuten kochen und durch ein Sieb abgiessen. Die Birnen mit den Schalen in einen Topf legen und 15 Minuten kochen. Dann die Schale abziehen und in kleine Stücke schneiden und die Kerngehäuse entfernen.
Das abgegossene Hagebuttenwasser mit 400 g Zucker, Caneel, Zitronenschale und dem Saft einer Zitrone aufsetzen und während des Kochens Hagebutten und Birnen einmischen. Nun eine Stunde langsam köcheln lassen, bis alles schön verkocht und etwas eingekocht ist.
Anschliessend auskühlen lassen.
Man kann das Kompott zum Braten servieren. Das Kompott lässt sich auch wie Marmelade einkochen.
4 bis 5 Hände voll getrocknete Hagebutten in 1 l Wasser ansetzen und weich kochen lassen. Das Wasser abgiessen und durch ein Haarsieb streichen. Mit etwas Kochwasser verrühren und 200 ml Weisswein, etwas aus Zucker abgeriebene Zitronenschale, eine Zimtstange und Zucker nach Geschmack hinzugeben.
Knöpflein herstellen:
125 g Mandeln
1 in Milch eingeweichte Semmel
Butter
3 Eier
Die Mandeln schälen und fein zerstossen. 2 EL Butter schaumig rühren. Dazu die in Milch eingeweichte und ausgedrückte Semmel geben. 2 Ganze Eier und 1 Eigelb hinzu geben und alles gut durchrühren. Aus der Masse Klösse formen, die in heissem Öl, Schmalz oder Butter gelb ausgebacken werden.
Die Suppe wird auf Teller angerichtet und die Knöpflein hineingetan.
Die ausgekernten frischen oder getrockneten Hagebutten werden in Wasser gewaschen. Anschliessend in Apfelwein mit Wasser gekocht und durch ein Sieb gerührt. Nun mit Zucker nach Geschmack süssen und mit geriebenem Zwieback oder Semmelmehl sehmig machen.
Sollte die Suppe zu dünn sein, kann man mit in etwas Wasser eingerührtes Kartoffelmehl andicken.
Mit einigen in etwas Milch gequirlten Eiern abziehen.
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