Die Früchte mit wenig Wasser, dem Wein, Zucker und den Gewürzen zum Kochen bringen. Dabei immer wieder abschäumen. Die Früchte herausnehmen und den Saft etwas einkochen lassen. Dann die Beeren wieder dazugeben und kaltstellen.
Die Maulbeeren mit wenig Wasser, Wein, Zucker und Gewürzen zum Kochen bringen und dabei immer wieder abschäumen. Die Früchte herausnehmen. Den Sud etwas einkochen, dann die Beeren dazugeben und kaltstellen.
Den Waldmeister antrocknen lassen. Nun gibt man ihn zusammen mit den Weinbrand und Weißwein in einer Schüssel und lässt ihn ca. 30 Minuten ziehen. Den Zitronensaft mit dem Wasser erhitzen und darin den Zucker auflösen. Anschließend die Gelatine darin auflösen. Den Waldmeister herausnehmen und die Flüssigkeit durch ein Sieb gießen. Den Sud au Wasser, Zitronensaft, Zucker und Gelatine hinzu geben, nochmal gut durch rühren und in schöne Weingläser geben und erstarren lassen. Nach dem Erstarren kann man mit Vanillesauce oder Schlagsahne dekorieren und servieren.
In einer Pfanne Butter erhitzen und das Mehl ganz wenig bräunen. Mit dem Schneebesen tüchtig rühren, damit keine Klumpen entstehen und das Mehl nicht anbrennt. Mit Milch aufgießen und unter viel Rühren dick werden lassen. Nach wenigen Minuten vom Herd nehmen und in der Pfanne mit den Granten auftragen. Das Kompott wird entweder dazu gegessen oder auf dem Mehlkoch verteilt.
Das ungesüßte und nicht gesalzene Mehlkoch ist so neutral, dass es als Süßspeise genau so wie mit Käse gegessen werden kann.
Ich habe das Gericht als “Armeleutessen” in Tirol kennengelernt.
Nimm 250 g Reis, koche ihn, schütte ihn auf ein Sieb und lass ihn ablaufen und kalt werden. Nun gib 500 ml Wein, den Saft und die Schale von 2 Zitronen und 250 g Zucker in eine Pfanne, lasse es aufkochen, nimm die Zitronenschale wieder heraus, gib den Reis hinein, lasse ihn einkochen und abkühlen, gib etwas Arac oder Likör hinzu, fülle die Masse in eine mit Mandelöl ausgestrichene Form, stelle sie an einen kühlen Ort. Vor dem Servieren wird sie gestürzt und mit eingemachten Früchten verziert serviert.
Zu 350 g gestoßenen Mandeln werden 750 ml Süße Sahne, 750 g Zucker und 70 g Hausenblase, in 250 ml Wasser aufgelöst, genommen. Alles gut aufkochen und durch ein Tuch pressen, in eine Form füllen und auf Eis oder kühl über Nacht stehen lassen.
Möchte man die Blancmanger dreifarbig haben, teilt man die Masse in drei Teile, den einen lässt man weiß, den anderen färbt man mit einem Täfelchen Schokolade und den dritten mit Cochenille rot und gießt die einzelnen Farben in der Schüssel übereinander, nachdem sich die vorige Schicht etwas gefestigt hat.
Zum Servieren wird die Form kurz in heißes Wasser getunkt und gestürzt.
1 l Milch, 100 g Zucker, 24 Stück süße und 6 Stück bittere, fein gestoßene Mandel, etwas abgeriebene Zitronenschale und ein nussgroßes Stück Butter lässt man miteinander kochen, rührt nun 70 g Stärkemehl mit etwas kaltem Wasser und 5 Eigelb an, lässt es unter beständigem Rühren einlaufen und gut durchkochen und schüttet das Blancmanger schnell in eine Schale. Man stürzt es nicht und gibt es kalt, mit Früchten verziert, zu Tisch.
Man rührt 125 g Butter und 8 Eigelb recht schaumig, gibt dann 8 TL Arac (oder Rum) dazu und 500 ml Schlagsahne, die kurz vor dem Anrichten zu Schaum geschlagen, darunter gehoben wird. Nun in Schälchen füllen und sogleich servieren.
150 g fein gestoßene Mandeln werden mit 150 g Zucker in 1 l Milch ausgekocht, durch ein Tuch gepresst. Nach dem Erkalten rührt man 16 Eigelb und 2 ganze Eier daran, füllt es in Formen und kocht diese im Wasserbad.
Die Rüben werden geschält und so aufgeschnitten, daß sie sich wie Locken kräuseln. Die Mitte wird entfernt. Nun kocht man sie mit der Schale von 2 Zitronen weich und schüttet sie auf ein Sieb. Dann kocht man 600 g gelbe Rüben, 250 g Zucker, den Saft von 2 Zitronen und etwas Essig, lässt die gelben Rüben eine kleine Weile darin kochen, richtet sie an, kcoth den Saft noch etwas ein und gibt ihn darüber.
Die Quitten waschen, schälen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden.
Die Quittenspalte in Wasser geben, aufkochen bis sie halb gar sind. Nun die Quitten herausnehmen und in den Quittenfond Zucker, den Vanillezucker, Apfelsaft und Weißwein geben und unter Rühren aufkochen.
Die Quittenspalte in Gläser füllen und diese mit dem Quittenfond auffüllen. Die Gläser sofort schließen und auskühlen lassen.
Man kann anstelle des Vanillezuckers auch eine Vanillestange oder auch eine Zimtstange verwenden.
Die Quitten werden geschält, in zwei oder vier Teile geschnitten, das Kerngehäuse heraus genommen, die Kerne und Schalen in ein Tuch gebunden und die Quitten mit diesen in einem Topf mit halb Wein, halb Wasser, Zucker, einem Stück Zimt, etwas Zitronenschale und zu jeder halben Quitte 2 ganze Nelken, die hinein gesteckt werden, auf dem Feuer gedämpft. Der Topf wird zugedeckt und so lange köcheln lassen, bis die Quitten weich sind und die Sauce kurz eingekocht ist. Alsdann legt man sie auf eine Schale, läutert etwas Zucker, nimmt den übrigen Saft von den gekochten Quitten dazu, gießt die Sauce durch ein Sieb über die Quitten und bestreut sie mit klein geschnittenen Zitronen- oder Pomeranzenschalen. Birnenquitten sind besser als Apfelquitten, weil sie weicher werden.
Man gießt kochendes Wasser auf die frischen Pflaumen und lässt sie darin eine Weile stehen.
Dann gießt man das Wasser ab, zieht die durch das Brühen kraus gewordene Haut ab und nimmt die Steine heraus. Nun kocht man eine reichliche Menge Zucker mit etwas Wasser ein, gibt die Pflaumen hinein, kocht sie weich, jedoch so, daß sie nicht zerfallen, und richtet sie an.
Man schält gute, säuerliche Äpfel, schneidet sie in Stücke und nimmt die Kerngehäuse heraus. Dann setzt man sie mit etwas Wasser und Zucker auf, lässt sie verkochen und rührt sie durch ein Sieb, gibt gebrühte Korinthen und einige Eigelb hinzu und verrührt es gut. Nun in eine Assiette geben, das zurückbehaltene Eiweiß zu Schnee schlagen und auf das Apfelmus geben. Anschließend streut man Zucker darüber und bäckt das Ganze in einem mäßig warmen Ofen, bis der Eischnee glasiert ist.
Man schält gute, säuerliche Äpfel, schneidet sie in Stücke und nimmt die Kerngehäuse heraus. Dann setzt man sie mit etwas Wasser und Zucker auf, lässt sie verkochen und rührt sie durch ein Sieb und richtet sie an.
Man kann das Mus nach Belieben mit vorher in Wasser abgekochten Korinthen verzieren.
Die Äpfel vierten und das Kerngehäuse entfernen. Das Wasser mit Zucker und Gewürzen aufkochen, die Äpfel hinzu geben, ca. 5-8 Minuten köcheln lassen und durch ein Sieb passieren.
Die Birnen Schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Wasser, Wein, Zucker und Gewürze aufkochen und die Birnenspalten hinein geben. Kurz aufkochen und abkühlen lassen.
Der Wein lässt sich auch weglassen.
Man kann zur Verfeinerung auch Vanillezucker oder ein Stück Vanilleschote hinzu geben. Legt man die Birnen gleich in das Kochwasser, dem man den Wein und den Zitronensaft zugegeben hat, so laufen sie nicht so stark braun an.
Die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Wasser, Wein, Zucker, Zimt und Zitronenschale ca. 1 Minute kochen lassen, die Apfelspalten hinein geben und ziehen lassen. Die Spalten sollen gar sein, aber nicht zerfallen. Sollten sie noch zu hart sein, kurz aufkochen.
Das Apfel-Kompott kann lauwarm oder kalt gegessen werden.
Man kann den Weißwein auch weg lassen, und nimmt dann etwas mehr Wasser.
Die Butter im Topf schmelzen lassen, dann Mandeln und Griess hinzu geben. Auf kleinem Feuer unter ständigem Rühren goldbraun anrösten. In einem anderen Topf Zucker und Milch zusammen erhitzen und köcheln, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. Nun die Grießmischung hinzu geben und gut verrühren. Die Masse anschließend in eine feuerfeste Form geben und bei ca. 100 Grad in der Röhre 2-3 Stunden ziehen lassen.
Von den Holunderdolden den Stiel ganz kurz abschneiden. Nur ganz einwandfreie Blüten verwenden. Ganz kurz waschen und tüchtig ausschütteln und auf kleine Tiere achten. Aus den Zutaten einen Teig bereiten. Die Beerendolden hineintauchen und in heißem Öl backen. Mit Zucker und Zimt bestreuen und sofort servieren. Es ist ein sehr wohlschmeckendes Dessert.
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