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Feb. 112026
 

Berliner Pfannkuchen 🇩🇪

Zutatenliste

  • 30 g Hefe
  • Etwa 1 Tasse Milch (lauwarm)
  • 70 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 2 Eier
  • 65 g Butter (weich)
  • Abrieb von 1 Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • Marmelade (nach Wahl, z. B. Himbeere oder Erdbeere)
  • Ausbackfett (z. B. Rapsöl oder Schmalz)
  • Feiner Zucker zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Vorteig vorbereiten: Hefe zerbröckeln und mit etwas lauwarmer Milch und einer Prise Zucker anrühren. 10 Minuten gehen lassen, bis sich Blasen bilden.
  2. Teig herstellen: Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Mulde formen und die Hefemasse hineingeben. Mit etwas Mehl bestäuben. Wenn das Mehl Risse zeigt, Hefe mit Mehl, Eiern, weicher Butter, Zitronenabrieb, Salz, restlichem Zucker und so viel lauwarmer Milch vermengen, bis ein glatter Teig entsteht. Kräftig kneten, bis er sich von der Schüssel löst.
  3. Gehen lassen: Teig mit einem Tuch bedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  4. Formen: Teig nochmals durchkneten, auf bemehlter Fläche etwa 1 cm dick ausrollen. Runde Plätzchen (ca. 8 cm Durchmesser) ausstechen. Auf die Hälfte der Plätzchen einen Klecks Marmelade setzen, Ränder mit Wasser bestreichen, zweite Plätzchen darauflegen und Ränder festdrücken.
  5. Nochmals gehen lassen: Berliner mit einem Tuch bedeckt weitere 30 Minuten ruhen lassen.
  6. Ausbacken: Fett auf 180°C erhitzen. Berliner portionsweise goldbraun ausbacken, dabei einmal wenden. Nicht zu viele auf einmal backen, damit die Temperatur des Fettes nicht sinkt.
  7. Fertigstellen: Berliner auf Küchenkrepp abtropfen lassen, mit feinem Zucker bestreuen oder mit einer Zucker-Wasser-Glasur überziehen.

Geschichte

Regionale Vielfalt & Tradition: Der Berliner Pfannkuchen ist ein klassisches deutsches Gebäck, das je nach Region unterschiedliche Namen trägt: „Berliner“, „Krapfen“, „Krebbel“, „Fastnachtsküchle“ oder „Ballen“. Besonders in der Karnevalszeit und zu Neujahr ist er ein fester Bestandteil der deutschen Backkultur. Noch heute lädt der Mainzer Oberbürgermeister nach dem berühmten Rosenmontagszug zum traditionellen „Krebbel-Kaffee“ ein – ein festliches Ritual für Einheimische und Gäste.

Legenden & Ursprung: Eine beliebte Berliner Legende erzählt von einem wehruntauglichen Artilleristen, der während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) in der Backstube arbeitete. Er soll den Berliner Pfannkuchen erfunden und ihm die Form einer Kanonenkugel gegeben haben. Doch tatsächlich gibt es Hinweise, dass ähnliche Gebäcke bereits viel früher und an verschiedenen Orten existierten – möglicherweise sogar im alten Rom.

Kulturelle Bedeutung: Früher wurden die meisten „Krebbel“ ohne Füllung gebacken, der Teig wurde einfach dicker ausgerollt. Heute ist die gefüllte Variante mit Marmelade oder Creme am verbreitetsten. Der Berliner Pfannkuchen ist somit nicht nur ein kulinarisches Symbol, sondern auch ein Spiegel regionaler Bräuche und historischer Anekdoten.


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