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Feb. 032026
 

Aloo Phool Gobi Sabji – Blumenkohl-Kartoffel-Curry in weißer Sauce 🇮🇳

Zutaten

  • 1 mittelgroßer Blumenkohl (in Röschen zerteilt)
  • 2 mittelgroße Kartoffeln (geschält, in Stücke geschnitten)
  • 2 Tomaten (in Scheiben geschnitten)
  • 50 g Butter
  • 4 EL Weizenmehl
  • 500 ml Milch
  • 1 TL frische, fein gehackte Korianderblätter (oder Petersilie)
  • ½ TL geriebene Muskatnuss
  • Salz & Pfeffer (nach Geschmack)

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten: Blumenkohl und Kartoffeln dämpfen oder in leicht gesalzenem Wasser 5–7 Minuten vorkochen, bis sie bissfest sind. Abgießen und beiseitestellen.

  2. Weiße Sauce zubereiten: In einer Pfanne die Butter schmelzen, das Mehl einrühren und bei mittlerer Hitze goldbraun anrösten. Nach und nach die Milch unter ständigem Rühren zugießen, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

  3. Gemüse anrichten: Die gedämpften Blumenkohl-Röschen und Kartoffelstücke in eine Servierschüssel oder auf Teller geben. Mit der weißen Sauce übergießen.

  4. Garnieren & servieren: Mit Tomatenscheiben und frischem Koriander garnieren. Heiß mit Naan, Reis oder Fladenbrot servieren.


Hintergrund & Geschichte

Aloo Phool Gobi Sabji ist ein klassisches nordindisches Gemüsegericht, das die britische Kolonialküche mit indischen Aromen verbindet. Die weiße Sauce (Béchamel) wurde von den Briten nach Indien gebracht und dort mit lokalen Zutaten wie Blumenkohl, Kartoffeln und Gewürzen kombiniert.

Warum Blumenkohl & Kartoffeln?

  • Blumenkohl (Phool Gobi) ist ein Wintergemüse, das in Nordindien reichlich angebaut wird.
  • Kartoffeln (Aloo) kamen erst im 17. Jahrhundert mit den Portugiesen nach Indien und wurden schnell zum Grundnahrungsmittel.

Die weiße Sauce: Ein koloniales Erbe

Die Béchamel-Sauce ist ein französisch-britisches Erbe und wurde in der Kolonialzeit in die indische Küche integriert. Indische Köche verfeinerten sie mit Muskatnuss, Koriander und manchmal sogar Garam Masala, um ihr einen orientalischen Touch zu verleihen.

Kulturelle Bedeutung

Dieses Gericht ist ein Beispiel für die Fusion von Kolonial- und Regionalküche. Es wird oft bei Familienfeiern oder als vegetarische Hauptspeise serviert. Die Kombination aus cremiger Sauce und bissfestem Gemüse macht es zu einem tröstlichen Comfort Food.


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