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Feb. 112026
 

Mioche au Naveau Püree 🇨🇦

Zutaten

  • 1 mittelgroße Pastinake (Naveau)
  • 5 Kartoffeln
  • Wasser (nach Bedarf)
  • Salz & Pfeffer (nach Geschmack)
  • 2 Zwiebeln (gehackt)
  • 100 g durchwachsener Speck (gewürfelt) oder Butter

Zubereitung

  1. Pastinaken & Kartoffeln kochen Pastinake und Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in einem Topf mit Wasser, Salz, Pfeffer und 1 gehackter Zwiebel weichkochen.

  2. Speck vorbereiten Den Speck in einer Pfanne mit etwas Wasser 2 Minuten kochen, um ihn zu entsalzen. Dann abgießen und die Speckwürfel knusprig braten. Herausnehmen und beiseite stellen. In dem Speckfett die zweite gehackte Zwiebel goldbraun anbraten.

  3. Püree zubereiten Die gekochten Pastinaken und Kartoffeln abgießen und zu einem glatten Püree zerdrücken. Die knusprigen Speckwürfel, die gebratene Zwiebel und etwas vom Speckfett unter das Püree mischen. Abschmecken.

  4. Variante ohne Speck Falls kein Speck zur Verfügung steht, die Zwiebeln in viel Butter (ca. 100 g) anbraten und unter das Püree mischen.


Servieren: Sofort servieren, damit die Speckwürfel knusprig bleiben – traditionell mit frischem Brot und Butter.

„Mioche au Naveau“ ist ein klassisches Gericht der akadischen Küche (Acadie, Kanada). Je nach Region wird es auch „Moche au Naveau“, „Écrasé au Naveau“, „Mailloche“ oder „Meuche“ genannt. Es handelt sich um ein herzhaftes Püree aus Pastinaken (Naveau) und Kartoffeln, das früher oft als vollständige Mahlzeit mit Brot und Butter serviert wurde. Das Gericht spiegelt die einfache, aber nährstoffreiche Küche der Akadier wider, die sich aus lokalen Zutaten speiste.


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Feb. 112026
 

Leipoldts Curry-Paste 🇿🇦

Frische Zutaten

  • 60 g Ingwer (geschält, fein geschnitten)
  • 2 rote Chilischoten (entkernt, fein gehackt)
  • 4 Knoblauchzehen (fein gehackt)
  • 2 EL Tamarindenpaste
  • 1 Handvoll frischer Koriander (Blätter und Stiele, fein gehackt)
  • 1 TL Meersalz

Trockene Gewürze

  • Samen aus 8 Kardamomkapseln (grüne Hülle entfernen)
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 6 Nelken
  • 1 kleines Mace-Blatt (Muskatblüte)
  • 2 TL Fenchelsamen
  • 3 TL Kreuzkümmelsamen
  • 3 TL Koriandersamen
  • 1 TL gemahlener Kurkuma

Zubereitung

1. Trockene Gewürze rösten

  • Alle trockenen Zutaten in einen dickbodigen Topf geben.
  • Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren (alle 10 Sekunden) erhitzen, bis die Gewürze heiß sind und sich ein leichter Rauch entwickelt.
  • Sofort in eine Metall- oder Keramikschüssel geben und vollständig abkühlen lassen.
  • Anschließend in einem Mörser oder einer Gewürzmühle zu einem feinen Pulver mahlen.

2. Frische Zutaten verarbeiten

  • Ingwer, Chili, gehackten Koriander, Knoblauch und Salz im Mörser zu einer glatten Paste zerdrücken.
  • Tamarindenpaste und das gemahlene Gewürzpulver unterrühren, bis alles gut vermischt ist.

3. Aufbewahrung

  • Die Paste in ein sauberes Glas füllen und mit etwa 2 cm Olivenöl bedecken, damit sie länger hält.

Tipps & Verwendung

  • Diese scharfe, aromatische Paste eignet sich perfekt für Currys, Marinaden oder als Würze für Suppen.
  • Im Kühlschrank hält sie sich etwa 2–3 Wochen.

Die berühmte Curry-Paste von C. Louis Leipoldt, einem südafrikanischen Dichter, Arzt und leidenschaftlichen Koch, stammt aus seinem posthum veröffentlichten Werk „Cape Cookery“. Leipoldt verband seine Liebe zum Kochen mit tiefem historischem Wissen und hinterließ so Rezepte, die bis heute geschätzt werden. Diese Paste ist vielseitig einsetzbar: für Currys, als Marinade für Fleisch oder Fisch oder zum Verfeinern von Grillgerichten (auch beim südafrikanischen „Braai“).


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Feb. 112026
 

Berliner Pfannkuchen 🇩🇪

Zutatenliste

  • 30 g Hefe
  • Etwa 1 Tasse Milch (lauwarm)
  • 70 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 2 Eier
  • 65 g Butter (weich)
  • Abrieb von 1 Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • Marmelade (nach Wahl, z. B. Himbeere oder Erdbeere)
  • Ausbackfett (z. B. Rapsöl oder Schmalz)
  • Feiner Zucker zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Vorteig vorbereiten: Hefe zerbröckeln und mit etwas lauwarmer Milch und einer Prise Zucker anrühren. 10 Minuten gehen lassen, bis sich Blasen bilden.
  2. Teig herstellen: Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Mulde formen und die Hefemasse hineingeben. Mit etwas Mehl bestäuben. Wenn das Mehl Risse zeigt, Hefe mit Mehl, Eiern, weicher Butter, Zitronenabrieb, Salz, restlichem Zucker und so viel lauwarmer Milch vermengen, bis ein glatter Teig entsteht. Kräftig kneten, bis er sich von der Schüssel löst.
  3. Gehen lassen: Teig mit einem Tuch bedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  4. Formen: Teig nochmals durchkneten, auf bemehlter Fläche etwa 1 cm dick ausrollen. Runde Plätzchen (ca. 8 cm Durchmesser) ausstechen. Auf die Hälfte der Plätzchen einen Klecks Marmelade setzen, Ränder mit Wasser bestreichen, zweite Plätzchen darauflegen und Ränder festdrücken.
  5. Nochmals gehen lassen: Berliner mit einem Tuch bedeckt weitere 30 Minuten ruhen lassen.
  6. Ausbacken: Fett auf 180°C erhitzen. Berliner portionsweise goldbraun ausbacken, dabei einmal wenden. Nicht zu viele auf einmal backen, damit die Temperatur des Fettes nicht sinkt.
  7. Fertigstellen: Berliner auf Küchenkrepp abtropfen lassen, mit feinem Zucker bestreuen oder mit einer Zucker-Wasser-Glasur überziehen.

Geschichte

Regionale Vielfalt & Tradition: Der Berliner Pfannkuchen ist ein klassisches deutsches Gebäck, das je nach Region unterschiedliche Namen trägt: „Berliner“, „Krapfen“, „Krebbel“, „Fastnachtsküchle“ oder „Ballen“. Besonders in der Karnevalszeit und zu Neujahr ist er ein fester Bestandteil der deutschen Backkultur. Noch heute lädt der Mainzer Oberbürgermeister nach dem berühmten Rosenmontagszug zum traditionellen „Krebbel-Kaffee“ ein – ein festliches Ritual für Einheimische und Gäste.

Legenden & Ursprung: Eine beliebte Berliner Legende erzählt von einem wehruntauglichen Artilleristen, der während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) in der Backstube arbeitete. Er soll den Berliner Pfannkuchen erfunden und ihm die Form einer Kanonenkugel gegeben haben. Doch tatsächlich gibt es Hinweise, dass ähnliche Gebäcke bereits viel früher und an verschiedenen Orten existierten – möglicherweise sogar im alten Rom.

Kulturelle Bedeutung: Früher wurden die meisten „Krebbel“ ohne Füllung gebacken, der Teig wurde einfach dicker ausgerollt. Heute ist die gefüllte Variante mit Marmelade oder Creme am verbreitetsten. Der Berliner Pfannkuchen ist somit nicht nur ein kulinarisches Symbol, sondern auch ein Spiegel regionaler Bräuche und historischer Anekdoten.


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