Leipoldts Curry-Paste 🇿🇦
Frische Zutaten
- 60 g Ingwer (geschält, fein geschnitten)
- 2 rote Chilischoten (entkernt, fein gehackt)
- 4 Knoblauchzehen (fein gehackt)
- 2 EL Tamarindenpaste
- 1 Handvoll frischer Koriander (Blätter und Stiele, fein gehackt)
- 1 TL Meersalz
Trockene Gewürze
- Samen aus 8 Kardamomkapseln (grüne Hülle entfernen)
- 1 TL schwarze Pfefferkörner
- 6 Nelken
- 1 kleines Mace-Blatt (Muskatblüte)
- 2 TL Fenchelsamen
- 3 TL Kreuzkümmelsamen
- 3 TL Koriandersamen
- 1 TL gemahlener Kurkuma
Zubereitung
1. Trockene Gewürze rösten
- Alle trockenen Zutaten in einen dickbodigen Topf geben.
- Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren (alle 10 Sekunden) erhitzen, bis die Gewürze heiß sind und sich ein leichter Rauch entwickelt.
- Sofort in eine Metall- oder Keramikschüssel geben und vollständig abkühlen lassen.
- Anschließend in einem Mörser oder einer Gewürzmühle zu einem feinen Pulver mahlen.
2. Frische Zutaten verarbeiten
- Ingwer, Chili, gehackten Koriander, Knoblauch und Salz im Mörser zu einer glatten Paste zerdrücken.
- Tamarindenpaste und das gemahlene Gewürzpulver unterrühren, bis alles gut vermischt ist.
3. Aufbewahrung
- Die Paste in ein sauberes Glas füllen und mit etwa 2 cm Olivenöl bedecken, damit sie länger hält.
Tipps & Verwendung
- Diese scharfe, aromatische Paste eignet sich perfekt für Currys, Marinaden oder als Würze für Suppen.
- Im Kühlschrank hält sie sich etwa 2–3 Wochen.
Die berühmte Curry-Paste von C. Louis Leipoldt, einem südafrikanischen Dichter, Arzt und leidenschaftlichen Koch, stammt aus seinem posthum veröffentlichten Werk „Cape Cookery“. Leipoldt verband seine Liebe zum Kochen mit tiefem historischem Wissen und hinterließ so Rezepte, die bis heute geschätzt werden. Diese Paste ist vielseitig einsetzbar: für Currys, als Marinade für Fleisch oder Fisch oder zum Verfeinern von Grillgerichten (auch beim südafrikanischen „Braai“).


