Windnudeln 🇩🇪
Zutaten:
- 45 g Butter
- 250 ml Wasser
- 1 Prise Salz
- 70 g Mehl
- 2 Eier
- 25 g Zucker
- Etwas Butter zum Einfetten des Blechs
- Optional: Schlagsahne zum Füllen
Zubereitung:
- Teig kochen: Butter, Wasser und Salz in einer Pfanne aufkochen. Mehl auf einmal hineinschütten und unter Rühren so lange erhitzen, bis sich der Teig von der Pfanne löst und einen glatten Klumpen bildet.
- Eier und Zucker einarbeiten: Pfanne vom Feuer nehmen, Teig kurz abkühlen lassen. Dann Eier und Zucker nach und nach unterrühren, bis ein glatter, glänzender Teig entsteht.
- Nudeln formen & backen: Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Butter einfetten. Mit einem Teelöffel kleine, runde Häufchen auf das Blech setzen. Im Ofen 20 Minuten backen – nicht öffnen, sonst fallen die Nudeln zusammen!
- Optional füllen: Wenn die Nudeln kalt sind, kann man die „Köpfe“ abschneiden und mit Schlagsahne füllen.
Geschichte & Hintergrundwissen
Ursprung & Name
- „Windnudeln“ ist ein typisch Wortspiel: „Windnudeln“ (oder „Windbeutel“) sind kleine, luftige Gebäckstücke, die an Nudeln erinnern.
- Das Rezept stammt aus einer Zeit, als einfache Zutaten (Mehl, Butter, Eier) zu besonderen Leckereien verarbeitet wurden – oft für Feste oder als süße Beilage.
Kulturelle Bedeutung
- Ähnlich wie Brandteiggebäck (z. B. Éclairs) wird der Teig durch das Kochen mit Butter und Wasser besonders elastisch und geht beim Backen stark auf.
- Die Nudeln waren ein Zeichen von Sparsamkeit und Kreativität: Aus wenigen Zutaten entstand ein festliches Gebäck.
- In manchen Familien wurden sie zu Hochzeiten oder Kirchweihfesten serviert, oft mit Sahne, Marmelade oder Pudding gefüllt.
Besonderheiten
- Die Form erinnert an kleine Profiteroles oder Mini-Windbeutel.
Serviertipp:
- Klassisch mit Puderzucker bestäubt oder mit Vanillesauce servieren.
- Modern: Mit Schokoglasur überziehen oder als Mini-Dessert mit Fruchtcreme füllen.


