Die pelzige Oberfläche der Quitten mit einem Tuch gut abreiben. Die Quitten längs vierteln und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Kerngehäuse und Schalen müssen nicht entfernt werden. Nun die Quitten mit 1 l Wasser und dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen lassen und ca. 45 Minuten köcheln lassen. Hin und wieder die Quitten umrühren, damit nichts ansetzt. Alles durch ein Sieb gießen und etwas ausdrücken. Den Saft mit dem Zitronensaft wieder in den Topf geben und ca. 5 Minuten kochen lassen. Dann dem heißen Sirup direkt in vorbereitete Glasflaschen oder Gläser füllen und sofort verschließen.
Der Sirup aus Holunderblüten ist sehr lecker und kann zum Aromatisieren von Wasser, Sekt, Bowlen, Süßspeisen oder Eis verwendet werden. Zur Ernte sollten die Blüten gerade aufgeblüht sein und danach auch schnell verarbeitet werden.
30 Holunderblütendolden
300 g Zucker
3 Zitronen
60 g Weinstein-Backpulver
Die Holunderblüten gut ausschütteln und kurz abbrausen. Anschließend trocken tupfen. Den Saft aus den Zitronen drücken. 2 Liter Wasser aufkochen. Die Holunderblüten in eine hitzebeständige Schüssel geben, den Zucker, Zitronensaft und das Weinsteinpulver hinzu geben und mit dem kochenden Wasser übergießen. Nun die Schüssel, ohne sie umzurühren, an einen kühlen und dunklen Ort stellen und ca. einen Tag ziehen lassen. Danach die Lösung umrühren bis kein Zucker mehr auf dem Schüsselboden zu sehen ist und nochmals 24 Stunden ziehen lassen. Abschließend den Sirup durch ein Tuch oder Haarsieb geben, in Flaschen oder Gläser füllen und diese verschließen.
2 Liter Most werden aus 2/3tel eingekocht und abgeschäumt. 250 g Senf und 250 g brauner Senf werden gebrannt, dann 15 g gestoßener Zimt und 15 g gemahlene Nelken und eine kleingehackte Zitronenschale sowie 125 g Zucker hinzu gegeben. Nun wird schlückchenweise der eingekochte Most in die Gewürzmischung gegeben und immer gut verrührt, da es sonst bröckelig wird. Jetzt einige Stunden ziehen lassen, nochmals kräftig umrühren und abfüllen.
Den Zucker in kochendes Wasser schütten, völlig auflösen, die vorbereiteten Äpfel und Alantwurzeln hinzugeben und garkochen. Den Zitronensaft hinzugeben und aufkochen lassen. Vor dem Servieren abkühlen lassen.
Die Löwenzahnblätter verlesen, waschen und ca. 15 Minuten in kaltem Salzwasser liegen lassen, damit sie etwas die Bitterkeit verlieren. Anschließend abtropfen lassen oder ausdrücken und klein schneiden. Die Lauchzwiebeln waschen und in ca. 0,5 cm kleine Stücke bzw. Röllchen schneiden. Zusammen mit dem Löwenzahn in eine Schüssel geben.
Aus den für die Salatsauce angegebenen Stoffen eine Salatsauce rühren, nach Geschmack mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken, Olivenöl und fein gehackte Kräuter der Saison hinzugeben und gut verrühren. Die Sauce in den Salat geben und alles gut vermengen, anschließend servieren.
Die Milch mit dem Vanillemark und Zucker zum kochen bringen. Nun den Gries einstreuen und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Die abgeriebene Zitronenschale untermischen und den Grießbrei einige Minuten ausquellen lassen. Das Eigelb der Eier mit etwas heißem Grießbrei verrühren und unter den restlichen Brei mischen. Das Eiweiß steif schlagen und unter die Grießbrei ziehen. In kalt ausgespülte Formen füllen und kalt stellen. Die Creme stürzen und nach Belieben mit einer Fruchtsauce servieren.
Die Quitten halbieren und im Wasser fast garkochen. Nun Zucker, Zitronensaft, Zitronenschale und die Kräuter hinzugeben, das Ganze noch einmal kurz aufkochen und danach 15 Minuten ziehen lassen. Die Flüssigkeit durch ein Tuch gießen und schnell abkühlen. Gut gekühlt als Erfrischungsgetränk servieren.
Die Quitten mit wenig Wasser gar dünsten und durch ein Sieb passieren. Aus dem gewonnenen Saft kann man z.B. Gelee herstellen. Dem Fruchtmark allmählich die gleiche Menge Zucker zufügen. Das Ganze zu einem festen Brei einkochen lassen. In der Backröhre die Masse weiter erhitzen bzw. köcheln lassen, bis ein Holzlöffel in der Masse stehen bleibt. Dann die Masse Backpapier ausbreiten und trocknen lassen.
Aus den geviertelten Quitten das Kerngehäuse herausschneiden. In kaltem Wasser die Quitten ansetzen und fast garkochen. Nun die Quitten aus dem Wasser herausnehmen, wiegen und mit Sternanis, Zimt, Zitronenschalen, Kardamom würzen. Auf die Quitten den Cognac oder Weinbrand geben. Den Saft mit dem Zucker stark einkochen und. nach dem Erkalten den Weinbrand-Quitten zusetzen. Das Ganze möglichst mehrere Tage gut durchziehen lassen.
Bei Guacamole handelt es sich um einen mexikanischen Avocado-Dip, als Beilage zu Taquitos, Tortillas, aber auch einfach als Beigabe zum Fleisch.
2 Avocados
6 EL Zitronensaft
2 Knoblauchzehen
1 frische Chilischote
1 Bund Petersilie
2 Tomaten
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Koriander
Die Avocados rund bis zum Stein einschneiden. Die Hälften gegeneinander drehen und dadurch die Avocados trennen. Das Avocadofleisch mit einer Gabel zerquetschen oder pürieren. Den Zitronensaft sofort untermischen, um ein Anlaufen des Pürees zu vermeiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und sehr fein hacken. Die Chilischote längs aufschlitzen, Kerne, Innereien und Stiel entfernen. Die Schoten auswaschen und anschließend fein hacken. Die Tomaten 1 Minute in kochendes Wasser legen und sofort kalt abschrecken, Nun lässt sich die Haut besser ablösen. Die Tomaten in kleine Würfel schneiden und alles unter das Avocadopüree mischen. Das Öl hinzu geben und unterrühren. Die Petersilie waschen, fein hacken und mit untermischen.
Nun noch mit Salz, Pfeffer und Korianderpulver abschmecken.
Den Waldmeister antrocknen lassen. Nun gibt man ihn zusammen mit den Weinbrand und Weißwein in einer Schüssel und lässt ihn ca. 30 Minuten ziehen. Den Zitronensaft mit dem Wasser erhitzen und darin den Zucker auflösen. Anschließend die Gelatine darin auflösen. Den Waldmeister herausnehmen und die Flüssigkeit durch ein Sieb gießen. Den Sud au Wasser, Zitronensaft, Zucker und Gelatine hinzu geben, nochmal gut durch rühren und in schöne Weingläser geben und erstarren lassen. Nach dem Erstarren kann man mit Vanillesauce oder Schlagsahne dekorieren und servieren.
Das Kochfleisch kochen und daraus eine Brühe bereiten. Das Fleisch heraus nehmen, klein schneiden und wieder in die Brühe geben. Zwiebeln fein würfeln und in Margarine goldgelb rösten. Die Gurken würfeln oder in feine Streifen schneiden, die Wurst ebenfalls in feine Streifen schneiden und zu den Zwiebeln geben, etwas anbraten lassen. Den Tomatenmark und etwas Fleischbrühe dazu geben. Gurken, Lorbeerblatt, Salz und Kapern zusetzen und mit der heißen Brühe und dem Fleisch auffüllen. Etwa 10 Minuten leise kochen lassen.
Die Soljanka mit geschälten, entkernten Zitronenstückchen oder Zitronenscheiben und Saurer Sahne, nach Belieben auch gehackter Petersilie oder Dill, anrichten und servieren.
An Stelle des Kochfleichs lassen sich auch Wurst bzw. Wurstreste, wie z.B. Fleischwurst, Kochschinken oder Jagdwurst und Bierschinken verwenden.
250 g Schmalz wird recht schaumig gerührt, zu gleicher Zeit rührt man 250 g Zucker mit 6 Eigelb schaumig, gibt die Masse zusammen und rührt sie noch 30 Minuten, dann gibt man 40 g Süße Mandeln und 15 g bittere Mandeln, alle fein gestoßen, die fein gehackte Schale einer Zitrone und 250 g Stärkemehl dazu, rührt alles 15 Minuten und hebt den Schnee der 6 Eiweiß langsam darunter. Dann bestreicht man eine Form mit Butter, bestreut sie mit Semmelmehl, füllt die Masse hinein und backt sie bei mittlerer Hitze.
Nimm 250 g Reis, koche ihn, schütte ihn auf ein Sieb und lass ihn ablaufen und kalt werden. Nun gib 500 ml Wein, den Saft und die Schale von 2 Zitronen und 250 g Zucker in eine Pfanne, lasse es aufkochen, nimm die Zitronenschale wieder heraus, gib den Reis hinein, lasse ihn einkochen und abkühlen, gib etwas Arac oder Likör hinzu, fülle die Masse in eine mit Mandelöl ausgestrichene Form, stelle sie an einen kühlen Ort. Vor dem Servieren wird sie gestürzt und mit eingemachten Früchten verziert serviert.
1 l Milch, 100 g Zucker, 24 Stück süße und 6 Stück bittere, fein gestoßene Mandel, etwas abgeriebene Zitronenschale und ein nussgroßes Stück Butter lässt man miteinander kochen, rührt nun 70 g Stärkemehl mit etwas kaltem Wasser und 5 Eigelb an, lässt es unter beständigem Rühren einlaufen und gut durchkochen und schüttet das Blancmanger schnell in eine Schale. Man stürzt es nicht und gibt es kalt, mit Früchten verziert, zu Tisch.
2-2,5 kg Rindfleisch legt man einige Tage in Essig, spickt es gehörig und lässt es mit 4 Kalbsfüßen, Lorbeerblättern, Chalotten, einer in Scheiben geschnittenen Zitrone, Pfeffer, Salz und ca. 750 ml Rotwein 3 Stunden fest verschlossen langsam köcheln. Nun nimmt man das Fleisch heraus, gibt etwas braun gebrannten Zucker zu der Brühe, und schüttet sie durch ein Haarsieb darüber.
Die Rüben werden geschält und so aufgeschnitten, daß sie sich wie Locken kräuseln. Die Mitte wird entfernt. Nun kocht man sie mit der Schale von 2 Zitronen weich und schüttet sie auf ein Sieb. Dann kocht man 600 g gelbe Rüben, 250 g Zucker, den Saft von 2 Zitronen und etwas Essig, lässt die gelben Rüben eine kleine Weile darin kochen, richtet sie an, kcoth den Saft noch etwas ein und gibt ihn darüber.
500 g fein geriebener Käse wird mit 125 g Butter verrührt. Nun gibt man Zitrone, 100 g Zucker, 8 Eigelb 3 EL Saure Sahne, 1 Kochlöffel feines Mehl hinzu, verrührt alles gut und hebt nun den Eischnee der 8 Eiweiß unter. Anschließend kommt die Masse in eine gebutterte und mit Mehl bestäubte Form und wird 1 Stunde im kochenden Wasserbad gegart.
350 g Weißbrot wird dünn geschält, in Milch etwas eingeweicht und wieder ausgedrückt. 60 g Butter und 60 g Mark werden auf dem Herd verrührt. Nachdem es nur noch lauwarm ist, kommen 5 Eigelb, 45 g Zucker, der Saft und die Schale einer halben Zitrone, 45 g Rosinen und 45 g Weinbeeren hinzu. Alles gut verrühren, dann den steifen Schnee von 8 Eiern leicht untermengen und zuletzt 125 ml Rum unterrühren. Die Masse nun in eine vorbereitete Form geben und im Wasserbad ca. 2 Stunden köcheln lassen.
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