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Feb. 052026
 

Hanseatischer Klaben 🇩🇪 Bremer Klaben

Für 1 großen, schwer gefüllten Stollen


Zutaten

  • 1 kg Mehl
  • 100 g Hefe
  • 250 ml Milch (lauwarm)
  • 150 g Zucker
  • 400 g Butter (zimmertemperiert)
  • 1 TL Salz
  • Abrieb von 1 Zitrone
  • 250 g Rosinen
  • 250 g Korinthen
  • 125 g Mandeln (geschält & gehackt)
  • 100 g Orangeat
  • 100 g Zitronat
  • 2 EL Butter zum Bestreichen nach dem Backen

Zubereitung

  1. Vorteig ansetzen: Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde formen. Hefe zerbröseln, mit etwas lauwarmer Milch und 1 TL Zucker verrühren. Diese Mischung in die Mehlmulde geben, mit etwas Mehl bedecken und an einem warmen Ort 15–20 Minuten gehen lassen, bis sich Blasen bilden.

  2. Teig herstellen: Zu dem Vorteig nach und nach restliche Milch, Zucker, Butter und Salz geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig muss Zimmertemperatur haben – sonst gelingt er nicht! Teig abgedeckt 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

  3. Früchte und Mandeln einarbeiten: Rosinen, Korinthen, Mandeln, Orangeat und Zitronat waschen, trocknen bzw. hacken. Alles unter den gegangenen Teig kneten. Teig nochmals 30 Minuten gehen lassen.

  4. Formen und backen: Teig auf einem gefetteten Backblech zu einem klotzigen, länglichen Stollen (dem Namen „Klaben“ alle Ehre machend!) formen. Nochmals 20 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 1 Stunde backen, bis der Stollen goldbraun ist (Stäbchenprobe!).

  5. Fertigstellen: Den heißen Stollen sofort mit 2 EL geschmolzener Butter bestreichen – das gibt die typische, saftige Kruste.


Hintergrund & Geschichte

Der Klaben ist der hanseatische Cousin des Dresdner Stollens – aber noch schwerer beladen mit Rosinen, Korinthen und Mandeln! Während der Dresdner Stollen eher fein und zart ist, ist der Klaben ein robuster, üppiger „Klotz“ – ganz wie sein Name (verwandt mit „Kloben“ = Klotz) verrät.

Früher war der Klaben ein Festtagsgebäck der Hanseaten, das in den norddeutschen Haushalten zu Weihnachten selbst gemacht wurde. Die lange Gehzeit und das ausgiebige Kneten sorgten für einen besonders lockeren, aber dennoch kompakten Teig. Traditionell wurde der Klaben nicht zu süß gebacken, damit er sich gut zu Kaffee oder Glühwein servieren ließ.

Tipp: Für eine besonders saftige Variante kannst du die Trockenfrüchte vor dem Einarbeiten in Rum oder Orangensaft einlegen. Und keine Sorge – obwohl der Klaben wie ein „Klotz“ aussieht, liegt er nicht schwer im Magen, wenn er richtig gelungen ist!


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Feb. 052026
 

Sächsischer Christstollen, ein traditionelles Rezept.

Für 8–9 Stollen


Zutaten

  • 16 Pfund Mehl
  • 4 Pfund Butter
  • 2 Pfund Zucker
  • 4 Pfund Sultaninen (Rosinen)
  • 1 Pfund Citronat
  • Schale und Saft von 2 Zitronen
  • 208 g Vanillepulver
  • 2 Gläschen Rum
  • 400 g Hefe
  • Lauwarme Milch (nach Bedarf, zum Ansetzen der Hefe)

Zubereitung

  1. Hefe ansetzen: Die Hefe zerbröseln und mit etwas lauwarmer Milch zu einem Vorteig (Hefestück) verrühren.
  2. Teig vorbereiten: Zum Hefestück abwechselnd Butter, Mehl, Zucker und Milch geben und alles gut verkneten.
  3. Rosinenmischung einarbeiten: Sultaninen, Citronat, Zitronenschale, Zitronensaft, Vanillepulver und Rum unter den Teig mischen.
  4. Kneten und gehen lassen: Den Teig ausdauernd kneten, bis er glatt und elastisch ist. Traditionell wurde ein weißer Wollfaden in den Teig gegeben – erst wenn man ihn zwei- bis dreimal beim Kneten wiederfand, war der Teig fertig! Den Teig dann an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  5. Stollen formen: Den Teig zu 8–9 länglichen Stollen formen.
  6. Backen: Die Stollen beim Bäcker oder im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 45–60 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  7. Fertigstellen: Die heißen Stollen sofort mehrmals mit geschmolzener Butter bestreichen und anschließend dick mit Puderzucker bestäuben.

Hintergrund & Geschichte

Dieses Rezept stammt aus einer Zeit, in der Stollenbacken in Mitteldeutschland ein großes, gemeinschaftliches Ereignis war.
Omas  backten ohne Maschinenhilfe und mit viel Kraftaufwand – der Teig wurde so lange geknetet, bis er perfekt war.

In den 1920er Jahren brachten Hausfrauen ihre Stollen mittags zum Bäcker, um sie abends wieder abzuholen. Die Backstube war dann ein Ort der Vorfreude: Der Duft von frischem Stollen erfüllte die Luft, und die Frauen warteten gespannt, ob ihre Stollen gelungen waren. Ein missratener Stollen – etwa wenn er flach wie ein Pfannkuchen aussah – löste Entsetzen aus.

Traditionell hielt ein gut gelungener Stollen bis Ostern und wurde dann feierlich angeschnitten.
Der Clou: Butter und Puderzucker direkt nach dem Backen sorgen für die typische, saftige Kruste.


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Feb. 052026
 

Erdnuss-Füllung:  einfach, nussig & perfekt für Geflügel 🇲🇼


Zutaten

  • 175 g geröstete Erdnüsse
  • 30 g frische Semmelbrösel
  • 100 g geschmolzene Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei
  • Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Erdnüsse und Zwiebel vorbereiten: Erdnüsse grob hacken, Zwiebel fein würfeln.
  2. Alles vermengen: Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen.
  3. Füllen: Die Masse als Füllung für Geflügel (z. B. Huhn oder Pute) verwenden und wie gewohnt braten.

Hintergrund & Geschichte

In Malawi sind Erdnüsse ein Grundnahrungsmittel und finden sich in vielen traditionellen Gerichten. Diese einfache, aber aromatische Füllung ist eine beliebte Variante, um Geflügel eine nussige, herzhafte Note zu verleihen. Die Kombination aus Erdnüssen, Butter und Semmelbröseln sorgt für eine saftige, würzige Füllung, die beim Braten eine besondere Röstaromatik entwickelt.

Erdnüsse sind in Malawi nicht nur günstig und leicht verfügbar, sondern auch reich an Eiweiß und gesunden Fetten. Diese Füllung ist ein tolles Beispiel dafür, wie aus einfachen Zutaten ein besonderes Geschmackserlebnis entsteht.

Tipp: Für eine extra-würzige Variante kannst du etwas Chiliflocken oder Kreuzkümmel untermischen. Perfekt zu gegrilltem oder gebratenem Geflügel!


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Feb. 052026
 

Rotkohl mit Speck  🇿🇼

Perfekt zu Wild, Schwein oder Gans, auch kalt als Salat ein Genuss!


Zutaten

  • 900 g frischer Rotkohl
  • 2 große grüne Kochäpfel
  • 1 große Zwiebel
  • 150 g durchwachsener Speck
  • 2 EL Weißwein- oder Apfelessig
  • 1 EL brauner Zucker
  • 10 Wacholderbeeren
  • 5 Gewürznelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Rotkohl vorbereiten: Äußere Blätter entfernen, den Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden. Jedes Viertel halbieren und in feine Streifen schneiden. Gründlich waschen.
  2. Äpfel und Zwiebeln schneiden: Äpfel schälen, entkernen und grob hacken. Zwiebel würfeln.
  3. Kochen: Alle Zutaten außer Speck, Salz und Pfeffer in einen Topf geben und mit Wasser knapp bedecken. Aufkochen, dann bei niedriger Hitze 1 Stunde köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
  4. Speck knusprig braten: Währenddessen den Speck in kleine Stücke schneiden und knusprig anbraten.
  5. Fertigstellen: Wenn die Flüssigkeit fast verdampft ist, den Rotkohl nach Belieben heiß oder kalt servieren. Vor dem Servieren mit Salz, Pfeffer und dem knusprigen Speck vermengen.

Hintergrund & Geschichte

Dieser Rotkohl mit Speck ist ein klassisches zimbabwisches Begleitgericht, das traditionell zu Wildgerichten wie Buck-Venison (Rehwild) serviert wird. Der Essig reduziert nicht nur den typischen Kohlgeruch, sondern verleiht dem Gericht eine frische, leicht säuerliche Note. Je jünger und kleiner der Rotkohl, desto zarter und aromatischer wird das Ergebnis.

Früher war dieser Rotkohl ein Festtagsgericht in vielen Familien. Heute ist er ein vielseitiger Klassiker, der sowohl warm als auch kalt überzeugt. Die Kombination aus Wacholder, Nelken und Lorbeer gibt dem Gericht eine würzig-herzhafte Tiefe, während der knusprige Speck für den perfekten Crunch sorgt.

Tipp: Für eine extra-fruchtige Variante kannst du etwas Apfelmus oder Cranberrys untermischen – das passt besonders gut zur kalten Version als Salat!


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Feb. 052026
 

Südafrikanischer Kartoffelsalat 🇿🇦 : frisch, würzig & alles andere als langweilig!

Zutaten

  • 1 kg kleine, feste neue Kartoffeln
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • 1 Handvoll Schnittlauch
  • 1 große Handvoll Petersilie
  • 8 Anchovis-Filets
  • 1 EL Kapern
  • 2 hartgekochte Eier
  • 1,5 EL hochwertige Mayonnaise
  • Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen: Die Kartoffeln in Salzwasser bissfest kochen, abgießen und abtropfen lassen.
  2. Zutaten vorbereiten: Währenddessen Frühlingszwiebeln, Kräuter, Anchovis, Kapern und Eier grob hacken.
  3. Kartoffeln anrichten: Sobald die Kartoffeln abgekühlt sind, halbieren und in eine Schüssel geben. Großzügig mit Pfeffer würzen.
  4. Mayonnaise unterheben: Die Mayonnaise vorsichtig unter die Kartoffeln mischen, bis alles gleichmäßig bedeckt ist.
  5. Fertigstellen: Die gehackten Zutaten unterheben und alles behutsam vermengen – die Kartoffeln sollten nicht zerfallen.

Hintergrund & Geschichte

Der südafrikanische Kartoffelsalat hat nichts gemeinsam mit der blassen, essiglastigen Variante, die man oft in Großbritannien serviert bekommt. Stattdessen ist er frisch, würzig und voller Aromen. Ein echter Geschmacksexplosiv!

Kartoffelsalat kam mit europäischen Siedlern nach Südafrika, wurde aber schnell an die lokalen Vorlieben angepasst. Die Kombination aus Anchovis, Kapern und frischen Kräutern verleiht dem Salat eine umami-reiche Tiefe, während die Mayonnaise für eine cremige Note sorgt. Früher war dieser Salat ein Festtagsgericht, heute ist er ein klassischer Begleiter zu Grillfleisch, Fisch oder einfach als herzhafte Beilage.

Tipp: Für eine extra-frische Variante kannst du etwas Zitronensaft oder Dijon-Senf unter die Mayonnaise mischen – das gibt dem Salat eine leichte Säure und noch mehr Pep!


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