eröffnet Leber, Milz, reinigt das Blut, räumt die Brust, Lune, gegen Husten, Engbrüstigkeit, Schnupfen, Seitenstechen, zerteilt geronnenes Blut im Leib vom Fallen und Stoßen, macht innerliche Geschwüre zeitig und säubert sie, vertreibt das Darmreißen, erweicht den harten Leib, treibt mächtig den Harn und Stein
Tee: gegen Steine, Pest
Pulver der kleinen Brennessel oder destilliertes Wasser davon: gegen Schwindsucht
Nesselwurzel in Wein oder Wasser gekocht und getrunken: gut gegen flüssiges Gehirn, triefende Augen, Husten, Keuchen, verstopfte Milz, Leber, Gelbsucht, Geschwulste des Leibes, verhütet den Stein
Wurzel in Wasser gekocht als Pflaster: gegen Podagrische Schmerzen
Nesseln in Bier gekocht, als Pflaster gegen Hüftwehe
Lahme und schwindende Glieder mit Kleiner Brennessel gerieben, bringt sie wieder zurecht
Nessel zerquetsche mit wenig Salz auf Puls gebunden: gegen Fieber
Penis mit Nesseln gerieben: sorgt für Standkraft im Liebesspiel (Vorsicht, könnte u.U. schmerzhaft sein !)
gegen Nesselverbrennungen hilft Olivenöl oder Rosenöl
Nesseln gekocht und Haut damit gewaschen: gegen bösen Grind, faule Schäden, kalten Brand
Same: treibt mächtig Urin und Stein
mit Butter gekocht, für 3 Tage gegessen: reizt zu ehelichem Werken
löst zähen Schleim der Brust, gegen Husten, Keuchen, Engbrüstigkeit, Seitenstechen, Schmerzen der Mutter, vertreibt Blähungen der Mutter, Kolik, Pocken, Masern
destilliertes Wasser aus blühendem Kraut: bei Beklemmung der Brust, Atemproblemen, Seitenstechen, stillt Nasenbluten, Darmgicht, treibt Urin, Stein, Sand, Gries und
ausgepresster Saft: bei stinkenden faulen Wunden, faulem Fleisch
Synonyme: Wald-Ehrenpreis, Gemeiner Ehrenpreis, Heilsamer Ehrenpreis, Echter Ehrenpreis, Europäischer Tee, Grundheil, Schlangen-Wundkraut, Vieh-Wurz, Köhler-Kraut, Großer Bathengel
Verwendung:
wärmt, trocknet, zerteilt, öffnet
bei innerlichen und äußerlichen Gebrechen des Leibes, bei Brustkrankheiten, besonders Engbrüstigkeit, Scherathmiger Lunge, heilt Schwindsucht und bewahrt vor Fäulnis
stärkt schwache Augen, auch gegen Krankheiten von Leber, Milz, Nieren, Wassersucht, Gelbsucht, Fieber, Steine, Kolik
reinigt das Blut, treibt Schweiß und Urin, heilt frische und alte Wunden, offene böse Schäden und Krebs
Widersteht der Pest, Gift und giftigen Krankheiten
Werden die Blätter vor den Blüten gesammelt, so lässt er sich wie Tee aufbrühen und heiß trinken. Dieser wirkt gut für Brust, Leber, Milz, das Blut, temperiert, versüsst und verbessert , hilft gegen Schnupfen, widersteht der Trunkenheit, Kopfschmerzen und Zahnschmerzen, Husten, Grimmen und Kolik, tötet Bauchwürmer, hilft bei Wassersucht, Gelbsucht, treibt Sand, Schleim und Grieß aus den Nieren, fördert den Urin, stärkt Augen und Gedächtnis, tilgt Schwindel und beugt dem Schlaganfall vor, macht unfruchtbare Frauen fruchtbar, hilft gegen Scharbock, Gicht, Podagra, Syphillis, Fieber
Synonyme: Echter Arznei-Baldrian, Gemeiner Baldrian, Katzenwurzel, Theriakskraut, Baldrian, Echter Baldrian, Römischer Baldrian, Großer Gartenbaldrian, Spickwurz, Speerkraut, St. Joris-Kraut, St. Georgen-Kraut, St. Clarenkraut, Marien Magdalenenkraut, Wilder Nardus, Zahnkraut
Verwendung:
gegen Pest und andere Krankheiten, treibt Schweiß, fördert verhaltenen Harn, nimmt Harnröhrengeschwür, reinigt die Blase, fördert die Menstruation, öffnet Verstopfung der Leber, Milz, vertreibt Fieber, Gelbsucht, trocknet Katarrh, gegen Kopfschmerzen, Husten, Schnupfen, kurzen Atem, Seitenstechen, Mutterkrankheiten, stärkt und erhält das Augenlicht
ist auch ein Wundkraut: reinigt, heilt äußerlich und innerlich gebraucht, allerlei Wunden, alte Geschwüre und Brüche
Baldrianwurzel in Kamillenöl gesotten: zum Einschmieren lahmer Glieder, bei Lähmungen
Baldrianwasser: stärkt die Augen, schärft sie und verhindert Erblinden, vertreibt das Rinnen der Augen, treibt den Schweiß, tilgt Fieber, tötet und treibt Spulwürmer aus
Kraut in Schrank gelegt: vertreibt Motten und Schaben
reinigt das Blut, hift gegen Husten, Schnupfen, ist ein mächtiges Hals- und Wundkraut, gegen Mundfäule, verwundete Zunge, Halsgeschwür, stärkt Nerven, Gedächtnis und Verstand, ist ein vortreffliches Mittel gegen Schwindel, Schlaganfall, Schwere Gebrechen, Krampf, Gicht, Podagra
gut bei Lungensucht, Schwindsucht, Husten, Blutspeien, Asthma
stärkt die Gebärmutter, macht die Frucht im Leib stark und kräftig, in Maßen genossen, macht Frauen fruchtbar
gegen Fieber, Gift
Salbei-Saft mit Honig: gegen Würmer
Samen zerstossen und in Lauge: als Haarwäsche gegen Milben und Haaresser, schwärzt das Haar etwas
Salbei-Kraut gekaut: hilft bei Schnupfen, bringt die Sprache nach Schlaganfall wieder, gegen Frosch im Hals
gestossen auf frische Wunden gelegt: stillt die Blutung
in Wasser gesotten und mit Wasser gewaschen: säubert Wunden, faule Geschüre, lässt sie heilen; Kopf damit gewaschen: vertreibt die Läuse, heilt den Kopfgrind
Blätter: gegen Wespenstiche, Bienenstiche, Spinnenstiche
treibt Urin und Stein gewaltig, vertreibt die Wassersucht
in Scheiben geschnitten und in Wein gelegt, davon getrunken oder Saft mit Milch oder Bier getrunken: gegen Scharbock
ausgepresster Saft: gegen versehrte Lunge, Lungensucht, fördert den Auswurf, verdünnt den Schleim, gegen Keuchen, schweres Atmen, macht Appetit, fördert die Verdauung
Meerrettig gestossen mit Honig, das Haupt damit bestrichen: fördert Haarwuchs
Blätter gestossen, in Pfanne warm gemacht als Umschlag: gegen Gürtelrose, Rotlauf
aus den geritzten Pflanzen fließt ein Saft, der als Panax-Gummi, Panax-Saft, Heilwurz-Saft bezeichnet wird und verwendet wird.
öffnet, erwärmt, erweicht, zerteilt
innerlich gebraucht: wirkt abführend, stillt Grimmen und Leibschmerzen, gut gegen Schlaganfall, Krampf, Fallsucht und Seitenwehe
löst den Schleim in der Brust, stillt den Husten, erleichtert den kurzen Atem, benimmt das Keuchen, die Engbrüstigkeit
treibt den Harn und Grieß, Menstruation, Geburt und Nachgeburt, Totgeburt
äußerlich gebraucht: gegen harte Geschwulste, Beulen, säubert Wunden, heilt alte fressende Schäden und Fisteln, gegen schmerzliches Hüftweh und Podagra, heilt giftige Tierbisse, Zahnschmerzen,
frisch: auf Butterbrot oder zum Salat, oder als grüne Tunke
gegen Scharbock, Dörrsucht, Verstopfungen, verdünnt, ist der bösen Lunge und Leber sehr zuträglich, gut bei Lungensucht, Milzsucht, Wassersucht, erleichtert den kurzen Atem, löst Schleim der Brust, stärkt den Magen, tötet Bauchwürmer, treibt Harn und Menstruation, Steine
bei Schwangerschaft sollte man darauf verzichten, da sie heftig treibt
Saft äußerlich: gegen Geschwüre, Schäden
Saft mit Ziegenmilch als Hautwäsche: gegen Flecken, Sommersprossen
öffnet verstopfte Leber, treibt die Menstruation, hilft bei Keuchen, scherem Atmen, stillt Grimmen und Bauchschmwerz, tötet Bauchwürmer
Gegen Taubheit: nimm wilde Minze, reibe drei oder vier Blätter in der Hand und tue sie in das Ohr; wechsle die alle zwei Stunen aus und tue frische hinein, denn es zieht sehr an.
Kraut zerstossen und übergelegt: vertreibt blaue Flecke
in Weißwein oder Wasser gebrüht und davon getrunken: öffnet verstopfte Leber und Milz, verteilt geronnenes Blut im Leib, heilt Wunden, treibt Harn und Stein, fördert die Menstruation, vertreibt Gelbsucht, Wassersucht, tilgt Fieber, tötet Bauchwärmer, stärkt Glieder und Sehnen, beugt Schlaganfall und Epilepsie vor, stillt Husten und hilft bei Asthma
Kraut grün zerstossen als Überschlag: lindert und erweicht harte Brüste, verteilt die dicke Milch
Blätter aufgelegt: hilft gegen geschwollene Glieder, bei unheilsamen Wunden und Schäden
Saft aus den Beeren: als Schminke, gegen Sommersprossen und Flecken im Gesicht
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