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Feb. 112026
 

Leipoldts Curry-Paste 🇿🇦

Frische Zutaten

  • 60 g Ingwer (geschält, fein geschnitten)
  • 2 rote Chilischoten (entkernt, fein gehackt)
  • 4 Knoblauchzehen (fein gehackt)
  • 2 EL Tamarindenpaste
  • 1 Handvoll frischer Koriander (Blätter und Stiele, fein gehackt)
  • 1 TL Meersalz

Trockene Gewürze

  • Samen aus 8 Kardamomkapseln (grüne Hülle entfernen)
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 6 Nelken
  • 1 kleines Mace-Blatt (Muskatblüte)
  • 2 TL Fenchelsamen
  • 3 TL Kreuzkümmelsamen
  • 3 TL Koriandersamen
  • 1 TL gemahlener Kurkuma

Zubereitung

1. Trockene Gewürze rösten

  • Alle trockenen Zutaten in einen dickbodigen Topf geben.
  • Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren (alle 10 Sekunden) erhitzen, bis die Gewürze heiß sind und sich ein leichter Rauch entwickelt.
  • Sofort in eine Metall- oder Keramikschüssel geben und vollständig abkühlen lassen.
  • Anschließend in einem Mörser oder einer Gewürzmühle zu einem feinen Pulver mahlen.

2. Frische Zutaten verarbeiten

  • Ingwer, Chili, gehackten Koriander, Knoblauch und Salz im Mörser zu einer glatten Paste zerdrücken.
  • Tamarindenpaste und das gemahlene Gewürzpulver unterrühren, bis alles gut vermischt ist.

3. Aufbewahrung

  • Die Paste in ein sauberes Glas füllen und mit etwa 2 cm Olivenöl bedecken, damit sie länger hält.

Tipps & Verwendung

  • Diese scharfe, aromatische Paste eignet sich perfekt für Currys, Marinaden oder als Würze für Suppen.
  • Im Kühlschrank hält sie sich etwa 2–3 Wochen.

Die berühmte Curry-Paste von C. Louis Leipoldt, einem südafrikanischen Dichter, Arzt und leidenschaftlichen Koch, stammt aus seinem posthum veröffentlichten Werk „Cape Cookery“. Leipoldt verband seine Liebe zum Kochen mit tiefem historischem Wissen und hinterließ so Rezepte, die bis heute geschätzt werden. Diese Paste ist vielseitig einsetzbar: für Currys, als Marinade für Fleisch oder Fisch oder zum Verfeinern von Grillgerichten (auch beim südafrikanischen „Braai“).


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Feb. 032026
 

Aloo Phool Gobi Sabji – Blumenkohl-Kartoffel-Curry in weißer Sauce 🇮🇳

Zutaten

  • 1 mittelgroßer Blumenkohl (in Röschen zerteilt)
  • 2 mittelgroße Kartoffeln (geschält, in Stücke geschnitten)
  • 2 Tomaten (in Scheiben geschnitten)
  • 50 g Butter
  • 4 EL Weizenmehl
  • 500 ml Milch
  • 1 TL frische, fein gehackte Korianderblätter (oder Petersilie)
  • ½ TL geriebene Muskatnuss
  • Salz & Pfeffer (nach Geschmack)

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten: Blumenkohl und Kartoffeln dämpfen oder in leicht gesalzenem Wasser 5–7 Minuten vorkochen, bis sie bissfest sind. Abgießen und beiseitestellen.

  2. Weiße Sauce zubereiten: In einer Pfanne die Butter schmelzen, das Mehl einrühren und bei mittlerer Hitze goldbraun anrösten. Nach und nach die Milch unter ständigem Rühren zugießen, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

  3. Gemüse anrichten: Die gedämpften Blumenkohl-Röschen und Kartoffelstücke in eine Servierschüssel oder auf Teller geben. Mit der weißen Sauce übergießen.

  4. Garnieren & servieren: Mit Tomatenscheiben und frischem Koriander garnieren. Heiß mit Naan, Reis oder Fladenbrot servieren.


Hintergrund & Geschichte

Aloo Phool Gobi Sabji ist ein klassisches nordindisches Gemüsegericht, das die britische Kolonialküche mit indischen Aromen verbindet. Die weiße Sauce (Béchamel) wurde von den Briten nach Indien gebracht und dort mit lokalen Zutaten wie Blumenkohl, Kartoffeln und Gewürzen kombiniert.

Warum Blumenkohl & Kartoffeln?

  • Blumenkohl (Phool Gobi) ist ein Wintergemüse, das in Nordindien reichlich angebaut wird.
  • Kartoffeln (Aloo) kamen erst im 17. Jahrhundert mit den Portugiesen nach Indien und wurden schnell zum Grundnahrungsmittel.

Die weiße Sauce: Ein koloniales Erbe

Die Béchamel-Sauce ist ein französisch-britisches Erbe und wurde in der Kolonialzeit in die indische Küche integriert. Indische Köche verfeinerten sie mit Muskatnuss, Koriander und manchmal sogar Garam Masala, um ihr einen orientalischen Touch zu verleihen.

Kulturelle Bedeutung

Dieses Gericht ist ein Beispiel für die Fusion von Kolonial- und Regionalküche. Es wird oft bei Familienfeiern oder als vegetarische Hauptspeise serviert. Die Kombination aus cremiger Sauce und bissfestem Gemüse macht es zu einem tröstlichen Comfort Food.


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Jan. 272014
 
  • 300 g grüne Gurke
  • 150 g Tomaten
  • 120 g Portulak
  • 60 g saure Sahne
  • Essig
  • 60 g Öl
  • Pfeffer
  • Curry
  • Zimt
  • Salz
  • Koriander
  • Dill
  • Petersilie
  • Basilikum
  • Bärlauch

Die Gurke in feine Scheiben schneiden, die Tomaten achteln, den Portulak in Streifen schneiden.
Aus dem Öl, dem Essig und den Gewürzen eine Marinade bereiten
und unter das Gemüse mischen. Zuletzt etwas saure Sahne unterziehen.

 

34.) Russisches Rezept


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Feb. 282013
 
  • 1 kg Fischfilet
  • 250 ml Fleischbrühe
  • 500 g Zwiebeln
  • 1 Zitrone
  • 50 g Speck, Durchwachsen
  • 20 g Margarine
  • 2 Gewürzgurken
  • 1 TL Curry
  • etwas Cayennepfeffer
  • 1 EL Mehl
  • Salz

Zubereitung:

Die Fischfiletwürfel säuern, salzen, 10 Minuten stehen lassen.

Speckwürfel in Margarine ausbraten. Zwiebelscheiben unter Rühren 10

Minuten darin garen. Gewürzgurkenwürfel, Curry, Cayennepfeffer und

Fleischbrühe zugeben. Aufkochen. Dann Fischwürfel 10 Minuten darin

garen. Soße mit Mehl binden.


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Feb. 202013
 

Nimm gelbe Rüben, Zwiebeln, Sellerie, etwas ganzen weißen Pfeffer, gekochte Kalbsbouillon, gebe sie durch ein feines Sieb und schäume sie beim Aufkochen ab, nehme dann die besten Teile von 3 Kaninchen, dämpfe sie in wenig Butter weich und wasche sie in warmem Wasser, rühre nun etwas Butter und Mehl 5 Minuten lang auf kleinem Feuer, füge die Kalbsbouillon hinzu und lasse es 15 Minuten kochen, warauf die Kaninchen, zu Fricassee geschnitten, 2 große Löffel Reis, Salz, etwas Cayenne-Pfeffer und Curry-Pulver nach Geschmack hineinkommen, und man es, unter fleißigem Abschäumen, so lange kocht, bis der Reis weich ist. Vor dem Servieren rühtt man noch 80 ml gute Sahne daran.

8.) Düsseldorf, 1891


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