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Feb. 182026
 

Kalbsnieren mit Champignons 🇩🇪

Zutaten

  • 750–1000 g Kalbsnieren
  • 250 g Champignons
  • 80 g Butter
  • 1 EL Mehl
  • 1 Zwiebel
  • Frische Petersilie
  • ½ Glas Weißwein
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft
  • Etwas Fleischbrühe

Zubereitung

  1. Nieren vorbereiten: Die Kalbsnieren gründlich waschen, das Fett entfernen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Anbraten: In einer Pfanne die Butter erhitzen, die Nierenscheiben und die fein gehackte Zwiebel darin kurz scharf anbraten.
  3. Mehl einstreuen: Die Nieren mit Mehl bestäuben, wenden und kurz mitrösten.
  4. Ablöschen: Mit etwas Fleischbrühe und Weißwein ablöschen.
  5. Pilze zugeben: Die fein geschnittenen Champignons und gehackte Petersilie hinzufügen. Mit Zitronensaft beträufeln.
  6. Fertig garen: Alles bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren so lange garen, bis die Pilze gar sind – nicht kochen lassen!
  7. Abschmecken: Mit Salz und Pfeffer würzen und sofort servieren, damit die Nieren zart bleiben.

Serviervorschlag

Dazu passen klassisch Kartoffelpüree, Salzkartoffeln oder ein frischer Salat.


Hintergrund und Geschichte

Kalbsnieren mit Champignons ist ein klassisches Gericht der französischen und mitteleuropäischen Küche. Nieren galten früher als Delikatesse und wurden besonders in der gehobenen Küche geschätzt. Die Kombination mit Champignons und Weißwein verleiht dem Gericht eine feine, aromatische Note. Wichtig ist die kurze Garzeit, damit die Nieren zart und saftig bleiben. Heute wird das Gericht oft in Restaurants mit regionaler oder klassischer Küche angeboten.

Bayrisches Rezept


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Feb. 182026
 

Schweinszüngerl im Kraut 🇩🇪

Zutaten

  • 2 Schweinszüngerl (Schweinezungen)
  • 1 Zwiebel
  • 750 g Sauerkraut
  • 50 g Schweinefett oder Butterschmalz
  • 4–5 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4–5 Pfefferkörner
  • ½ Liter Wasser

Zubereitung

  1. Vorbereitung: Die Schweinszüngerl gründlich waschen und abtropfen lassen.
  2. Kraut anbraten: In einem großen Topf das Schweinefett erhitzen, die fein gehackte Zwiebel glasig dünsten. Dann das Sauerkraut dazugeben und kurz mitdünsten.
  3. Würzen: Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Pfefferkörner hinzufügen.
  4. Zungen garen: Die Schweinszüngerl ins Sauerkraut legen und mit Wasser aufgießen, bis alles knapp bedeckt ist. Alles zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und etwa 1 Stunde köcheln lassen, bis die Zungen weich sind.
  5. Haut entfernen: Die Zungen aus dem Topf nehmen, die Haut abziehen und das Fleisch in Scheiben schneiden.
  6. Anrichten: Die Zungenscheiben auf einer Platte auf dem Sauerkraut anrichten. Dazu passt klassisch Kartoffelpüree.

Hintergrund und Geschichte

Schweinszüngerl im Kraut ist ein traditionelles Gericht der bayerischen und österreichischen Küche. Schweinezungen galten früher als weniger edle Fleischstücke und wurden vor allem in der bäuerlichen Küche verwertet. Durch das lange Schmoren im Sauerkraut werden sie zart und aromatisch. Das Gericht war besonders in der kalten Jahreszeit beliebt, da es sättigend und preiswert war. Heute gilt es als kulinarische Rarität und wird oft bei traditionellen Festen oder in Gasthäusern mit regionaler Küche serviert.

Bayrisches Rezept


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Feb. 172026
 

Roggenmehlflupp  Ostfriesische Art – Roggenmehlsuppe 🇩🇪

Was wäre Deutschland ernährungstechnisch ohne seine geliebte Kartoffel, die hier nicht mal heimisch ist?

Ungefähr so, wie dieses Rezept.

Zutaten

  • 1 Liter Wasser
  • 100 g Roggenmehl
  • 1 Prise Salz
  • ¾ Liter Milch
  • 4 EL Zucker

Zubereitung

  1. Wasser aufkochen: Bringe das Wasser in einem Topf zum Kochen.
  2. Roggenmehl einrühren: Gib das Roggenmehl langsam unter ständigem Rühren in das kochende Wasser, damit keine Klumpen entstehen.
  3. Kochen lassen: Lasse die Masse bei mittlerer Hitze weiterköcheln, bis sie dreimal aufblubbert – in Ostfriesland heißt es: „Wenn’t dreemal fluppt, is gar!“
  4. Abschmecken: Würze die Masse mit einer Prise Salz.
  5. Portionieren: Fülle den heißen Roggenmehlbrei in vorgewärmte Teller oder Schalen.
  6. Milch zugeben: Erhitze die Milch separat bis zum Kochen und gieße sie über den Brei.
  7. Zucker bestreuen: Streue auf jede Portion 1 EL Zucker.

Hintergrund und Geschichte

Roggenmehlflupp ist ein traditionelles ostfriesisches Gericht, das vor allem in der kalten Jahreszeit zubereitet wurde. Seine Ursprünge liegen in der bäuerlichen Küche, wo einfache, sättigende Speisen aus regionalen Zutaten wie Roggenmehl und Milch zubereitet wurden. Roggen war in Ostfriesland lange Zeit das Hauptgetreide, da er auch auf kargen Böden gut gedieh.

Der Name „Flupp“ leitet sich vom ostfriesischen Plattdeutschen ab und beschreibt das charakteristische Aufblubbern der Masse während des Kochens. Früher wurde der Flupp oft als süßes Hauptgericht oder als herzhafte Beilage serviert. Heute gilt er als typisches „Arme-Leute-Essen“ und wird vor allem bei traditionellen Festen oder als nostalgische Erinnerung an die ostfriesische Küche zubereitet.


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Feb. 132026
 

Traditional Scotch Eggs – Schottische Eier 🇬🇧 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 14 Eier
  • 500 g gewürztes Schweinemett (traditionell: Innereien von Bratwürsten)
  • 2 Liter Pflanzenöl zum Frittieren
  • 250 g Mehl
  • 150 g Paniermehl
  • Muskatnuss
  • Grobes Meersalz
  • ½ TL Rosenpaprika
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Eier kochen: 12 Eier 8 Minuten hart kochen, dann pellen.
  2. Würzmischung: Rosmarinnadeln fein hacken. Mett mit 100 g Mehl, Rosmarin, Rosenpaprika, Muskatnuss und Pfeffer vermengen.
  3. Eier ummanteln: Die Fleischmasse in 12 Portionen teilen, flachdrücken, jeweils ein Ei darin einhüllen und glatt streichen.
  4. Panieren: Drei Schüsseln vorbereiten: Mehl, verquirlte Eier (2 Stück), Paniermehl. Die ummantelten Eier nacheinander in Mehl, Ei und Paniermehl wälzen.
  5. Frittieren: Öl auf 180°C erhitzen, Eier ca. 4 Minuten goldbraun frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen, mit Meersalz bestreuen.

Tipp: Für weiche Eier nur 4 ½ Minuten vorkochen – besonders lecker, wenn die Scotch Eggs frisch und heiß serviert werden.


Hintergrundwissen und Geschichte

Scotch Eggs sind ein klassisches britisches Gericht, das besonders in Schottland und England beliebt ist. Ursprünglich wurden sie als praktisches, sättigendes Picknick-Essen entwickelt – die Kombination aus hartgekochtem Ei, würziger Fleischhülle und knuspriger Panade macht sie ideal für unterwegs.

Die genaue Herkunft ist unklar, aber erste schriftliche Erwähnungen stammen aus dem 19. Jahrhundert. In London wurden Scotch Eggs schnell zu einem beliebten Snack in Pubs und an Straßenständen. Traditionell verwendet man in Schottland das Innere von Bratwürsten („sausagemeat“), da es dort kein klassisches Schweinemett gibt.

Heute sind Scotch Eggs ein fester Bestandteil der britischen Küche und werden oft zu Bier oder Senf serviert. Sie gelten als typisches „Comfort Food“ und sind auch international bekannt – von der einfachen Hausmannskost bis zur gehobenen Küche.


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Feb. 112026
 

Mioche au Naveau Püree 🇨🇦

Zutaten

  • 1 mittelgroße Pastinake (Naveau)
  • 5 Kartoffeln
  • Wasser (nach Bedarf)
  • Salz & Pfeffer (nach Geschmack)
  • 2 Zwiebeln (gehackt)
  • 100 g durchwachsener Speck (gewürfelt) oder Butter

Zubereitung

  1. Pastinaken & Kartoffeln kochen Pastinake und Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in einem Topf mit Wasser, Salz, Pfeffer und 1 gehackter Zwiebel weichkochen.

  2. Speck vorbereiten Den Speck in einer Pfanne mit etwas Wasser 2 Minuten kochen, um ihn zu entsalzen. Dann abgießen und die Speckwürfel knusprig braten. Herausnehmen und beiseite stellen. In dem Speckfett die zweite gehackte Zwiebel goldbraun anbraten.

  3. Püree zubereiten Die gekochten Pastinaken und Kartoffeln abgießen und zu einem glatten Püree zerdrücken. Die knusprigen Speckwürfel, die gebratene Zwiebel und etwas vom Speckfett unter das Püree mischen. Abschmecken.

  4. Variante ohne Speck Falls kein Speck zur Verfügung steht, die Zwiebeln in viel Butter (ca. 100 g) anbraten und unter das Püree mischen.


Servieren: Sofort servieren, damit die Speckwürfel knusprig bleiben – traditionell mit frischem Brot und Butter.

„Mioche au Naveau“ ist ein klassisches Gericht der akadischen Küche (Acadie, Kanada). Je nach Region wird es auch „Moche au Naveau“, „Écrasé au Naveau“, „Mailloche“ oder „Meuche“ genannt. Es handelt sich um ein herzhaftes Püree aus Pastinaken (Naveau) und Kartoffeln, das früher oft als vollständige Mahlzeit mit Brot und Butter serviert wurde. Das Gericht spiegelt die einfache, aber nährstoffreiche Küche der Akadier wider, die sich aus lokalen Zutaten speiste.


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Feb. 082026
 

Glasierte Süßkartoffeln (Kenianische Art) 🇰🇪

Ein köstliches, süß-würziges Rezept, perfekt als Beilage oder sogar als Dessert!


Zutaten (für 4 Portionen)

  • 1 kg Süßkartoffeln
  • 115 g ungesalzene Butter (½ Cup)
  • 2 EL brauner Zucker
  • Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Muskatnuss (frisch gerieben)

Zubereitung

  1. Süßkartoffeln kochen:

    • Süßkartoffeln schälen und in Salzwasser weichkochen, ähnlich wie normale Kartoffeln.
    • Abgießen und abkühlen lassen.
  2. Ofen vorheizen & Butter-Zucker-Mischung vorbereiten:

    • Ofen auf 220 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
    • Butter in einer Pfanne sanft schmelzen und den braunen Zucker darin auflösen.
  3. Süßkartoffeln glasieren:

    • Die abgekühlten Süßkartoffeln in ca. 2,5 cm dicke Scheiben schneiden.
    • Jede Scheibe kurz in die Butter-Zucker-Mischung tauchen und auf ein Backblech legen.
  4. Backen & servieren:

    • Im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen, bis die Süßkartoffeln goldbraun und glänzend sind.
    • Vor dem Servieren mit etwas frisch geriebener Muskatnuss bestreuen.

Hintergrund & Tipps

  • Kenianische Küche: Dieses Rezept stammt aus dem berühmten „Kenya Cookery Book and Household Guide“ und zeigt, wie Süßkartoffeln in Kenia oft süß-würzig zubereitet werden – eine perfekte Kombination aus lokalen Zutaten und kolonialen Einflüssen.
  • Variationen: Für eine extra Note kannst du etwas Zimt, Ingwer oder sogar Chili in die Butter-Zucker-Mischung geben.
  • Serviervorschlag: Passt hervorragend zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder als süße Beilage zu herzhaften Gerichten. Kann auch als Dessert mit Vanilleeis serviert werden!

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Feb. 082026
 

Ein herzhafter, würziger Pasteten-Klassiker aus der französischen und akadischen Küche – perfekt für Festtage oder als sättigende Mahlzeit.

Zutaten (für 3–4 Pasteten)

  • 500 g Schweinefleisch (traditionell, kann auch allein verwendet werden)
  • 1 kg andere Fleischsorten (z. B. Hase, Rind, Huhn – für weniger Fett und mehr Geschmack)
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • Salz & Pfeffer nach Geschmack
  • Wasser (zum Bedecken)
  • Gewürze nach Wahl: Bohnenkraut, gemahlene Nelken
  • 2 EL fein gehackte Zwiebel (für die spätere Zugabe)
  • 1 EL Mehl (zum Binden)
  • 1 Pastetenteig (Mürbteig oder Blätterteig, siehe Rezept Nr. 2, S. 121)
  • Variante: 2–3 Kartoffeln, in Würfel geschnitten (typisch für den Nordosten von New Brunswick)

Zubereitung

  1. Fleisch vorbereiten:

    • Schweine- und Rindfleisch in 1 cm große Würfel schneiden, andere Fleischsorten in größere Stücke.
    • Alles in einen großen Topf geben, mit der gehackten Zwiebel, Salz, Pfeffer und genug Wasser bedecken, sodass alles knapp bedeckt ist.
  2. Kochen:

    • Ca. 1,5 Stunden bei niedriger Hitze köcheln lassen. Bei Bedarf Wasser nachgießen.
    • 30 Minuten vor Ende der Kochzeit die Gewürze und die 2 EL fein gehackte Zwiebel hinzufügen.
  3. Fleisch zerkleinern & Saft binden:

    • Fleisch aus dem Sud nehmen, von Knochen lösen und in kleine Stücke schneiden oder zupfen.
    • Fleisch zurück in den Sud geben.
    • Mehl mit etwas Wasser anrühren, unter den Sud rühren und 2–3 Minuten aufkochen lassen, bis die Sauce bindet.
  4. Abkühlen & füllen:

    • Die Masse vollständig abkühlen lassen.
    • In den vorbereiteten Pastetenteig füllen (ggf. mit Kartoffelwürfeln mischen).
  5. Backen:

    • Nach Teig-Rezept backen, bis die Pastete goldbraun ist.

Hintergrund & Geschichte

Der Pâté à la Viande ist ein traditionelles Gericht, das ursprünglich aus der französischen Küche stammt und durch die akadischen Siedler in Kanada – besonders in New Brunswick – populär wurde. Früher wurde er meist nur mit Schweinefleisch zubereitet, heute mischt man oft verschiedene Fleischsorten, um den Geschmack zu verfeinern und den Fettgehalt zu reduzieren.

Besonderheiten:

  • In einigen Regionen des Nordostens von New Brunswick wird die Pastete mit Kartoffelwürfeln angereichert – eine lokale Variante, die für zusätzliche Sättigung sorgt.
  • Traditionell wurde der Pâté à la Viande zu besonderen Anlässen wie Familienfeiern oder Erntedank serviert.
  • Die Pastete kann sowohl warm als auch kalt genossen werden und hält sich mehrere Tage.

Tipp: Perfekt mit einem frischen Salat oder eingelegtem Gemüse servieren!


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Feb. 082026
 

Schlesischer Schwärtelbraten 🇩🇪

Ein traditioneller Festbraten mit knuspriger Schwarte – herzhaft, saftig und voller Geschichte


Zutaten

Für den Braten:

  • 1,5 kg Schweinekeule (mit Speckschicht und Schwarte)
  • Salz
  • 10 Pfefferkörner
  • 1 Zwiebel
  • 1,5 l Wasser

Für die Sauce:

  • 0,5 l Kochbrühe
  • 2 EL Stärkemehl (zum Binden)
  • Etwas Sahne
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Vorkochen: Die Schweinekeule mit der Schwarte nach oben in einen großen, verschlossenen Topf legen. Mit Wasser, Salz, Zwiebel und Pfefferkörnern etwa 1,5 Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist.

  2. Schwarte vorbereiten: Den Braten aus dem Sud nehmen. Die weiche Schwarte rautenförmig einschneiden.

  3. Knusprig backen: Den Braten mit der Schwarte nach oben in eine Fettpfanne oder ein Backblech legen, nur mit etwas Wasser angießen. Im vorgeheizten Backofen bei 250 °C (Ober-/Unterhitze) 1–1,5 Stunden backen. Nicht begießen, damit die Schwarte schön knusprig wird.

  4. Sauce zubereiten: Den ausgetretenen Fleischsaft und das Fett mit Kochbrühe auffüllen, mit Stärkemehl binden und mit Sahne, Salz und Pfeffer abschmecken.

  5. Anrichten: Beim Zerlegen zuerst die Schwarte mit dem Fett abschneiden und in kleine Vierecke teilen. Den Braten in Scheiben schneiden und jede Scheibe mit einem Stück Schwarte belegen.


Serviervorschlag

Traditionell wird der Schwärtelbraten mit Sterz (Kartoffelbrei), Klößen oder Sauerkraut serviert – oder einfach nur mit frischem Brot.


Hintergrundwissen & Geschichte

Der Schlesische Schwärtelbraten ist ein klassisches Festtagsgericht, das vor allem in der schlesischen Küche verwurzelt ist. Während Schweinebraten mit Schwarte auch in Süddeutschland und Österreich bekannt ist, haben die Schlesier ihn als besonderen Festbraten in ihre Tradition aufgenommen.

Besonderheiten:

  • Die Schwarte ist das Herzstück des Gerichts: Durch das Vorkochen wird sie weich, durch das anschließende scharfe Backen knusprig und goldbraun.
  • Der Braten war früher ein Zeichen von Wohlstand, da er nur zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten, Erntedank oder Weihnachten zubereitet wurde.
  • Die Kombination aus saftigem Fleisch und knuspriger Schwarte macht ihn zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis.

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Feb. 052026
 

Erdnuss-Füllung:  einfach, nussig & perfekt für Geflügel 🇲🇼


Zutaten

  • 175 g geröstete Erdnüsse
  • 30 g frische Semmelbrösel
  • 100 g geschmolzene Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei
  • Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Erdnüsse und Zwiebel vorbereiten: Erdnüsse grob hacken, Zwiebel fein würfeln.
  2. Alles vermengen: Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen.
  3. Füllen: Die Masse als Füllung für Geflügel (z. B. Huhn oder Pute) verwenden und wie gewohnt braten.

Hintergrund & Geschichte

In Malawi sind Erdnüsse ein Grundnahrungsmittel und finden sich in vielen traditionellen Gerichten. Diese einfache, aber aromatische Füllung ist eine beliebte Variante, um Geflügel eine nussige, herzhafte Note zu verleihen. Die Kombination aus Erdnüssen, Butter und Semmelbröseln sorgt für eine saftige, würzige Füllung, die beim Braten eine besondere Röstaromatik entwickelt.

Erdnüsse sind in Malawi nicht nur günstig und leicht verfügbar, sondern auch reich an Eiweiß und gesunden Fetten. Diese Füllung ist ein tolles Beispiel dafür, wie aus einfachen Zutaten ein besonderes Geschmackserlebnis entsteht.

Tipp: Für eine extra-würzige Variante kannst du etwas Chiliflocken oder Kreuzkümmel untermischen. Perfekt zu gegrilltem oder gebratenem Geflügel!


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Feb. 052026
 

Rotkohl mit Speck  🇿🇼

Perfekt zu Wild, Schwein oder Gans, auch kalt als Salat ein Genuss!


Zutaten

  • 900 g frischer Rotkohl
  • 2 große grüne Kochäpfel
  • 1 große Zwiebel
  • 150 g durchwachsener Speck
  • 2 EL Weißwein- oder Apfelessig
  • 1 EL brauner Zucker
  • 10 Wacholderbeeren
  • 5 Gewürznelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Rotkohl vorbereiten: Äußere Blätter entfernen, den Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden. Jedes Viertel halbieren und in feine Streifen schneiden. Gründlich waschen.
  2. Äpfel und Zwiebeln schneiden: Äpfel schälen, entkernen und grob hacken. Zwiebel würfeln.
  3. Kochen: Alle Zutaten außer Speck, Salz und Pfeffer in einen Topf geben und mit Wasser knapp bedecken. Aufkochen, dann bei niedriger Hitze 1 Stunde köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
  4. Speck knusprig braten: Währenddessen den Speck in kleine Stücke schneiden und knusprig anbraten.
  5. Fertigstellen: Wenn die Flüssigkeit fast verdampft ist, den Rotkohl nach Belieben heiß oder kalt servieren. Vor dem Servieren mit Salz, Pfeffer und dem knusprigen Speck vermengen.

Hintergrund & Geschichte

Dieser Rotkohl mit Speck ist ein klassisches zimbabwisches Begleitgericht, das traditionell zu Wildgerichten wie Buck-Venison (Rehwild) serviert wird. Der Essig reduziert nicht nur den typischen Kohlgeruch, sondern verleiht dem Gericht eine frische, leicht säuerliche Note. Je jünger und kleiner der Rotkohl, desto zarter und aromatischer wird das Ergebnis.

Früher war dieser Rotkohl ein Festtagsgericht in vielen Familien. Heute ist er ein vielseitiger Klassiker, der sowohl warm als auch kalt überzeugt. Die Kombination aus Wacholder, Nelken und Lorbeer gibt dem Gericht eine würzig-herzhafte Tiefe, während der knusprige Speck für den perfekten Crunch sorgt.

Tipp: Für eine extra-fruchtige Variante kannst du etwas Apfelmus oder Cranberrys untermischen – das passt besonders gut zur kalten Version als Salat!


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Feb. 052026
 

Südafrikanischer Kartoffelsalat 🇿🇦 : frisch, würzig & alles andere als langweilig!

Zutaten

  • 1 kg kleine, feste neue Kartoffeln
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • 1 Handvoll Schnittlauch
  • 1 große Handvoll Petersilie
  • 8 Anchovis-Filets
  • 1 EL Kapern
  • 2 hartgekochte Eier
  • 1,5 EL hochwertige Mayonnaise
  • Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen: Die Kartoffeln in Salzwasser bissfest kochen, abgießen und abtropfen lassen.
  2. Zutaten vorbereiten: Währenddessen Frühlingszwiebeln, Kräuter, Anchovis, Kapern und Eier grob hacken.
  3. Kartoffeln anrichten: Sobald die Kartoffeln abgekühlt sind, halbieren und in eine Schüssel geben. Großzügig mit Pfeffer würzen.
  4. Mayonnaise unterheben: Die Mayonnaise vorsichtig unter die Kartoffeln mischen, bis alles gleichmäßig bedeckt ist.
  5. Fertigstellen: Die gehackten Zutaten unterheben und alles behutsam vermengen – die Kartoffeln sollten nicht zerfallen.

Hintergrund & Geschichte

Der südafrikanische Kartoffelsalat hat nichts gemeinsam mit der blassen, essiglastigen Variante, die man oft in Großbritannien serviert bekommt. Stattdessen ist er frisch, würzig und voller Aromen. Ein echter Geschmacksexplosiv!

Kartoffelsalat kam mit europäischen Siedlern nach Südafrika, wurde aber schnell an die lokalen Vorlieben angepasst. Die Kombination aus Anchovis, Kapern und frischen Kräutern verleiht dem Salat eine umami-reiche Tiefe, während die Mayonnaise für eine cremige Note sorgt. Früher war dieser Salat ein Festtagsgericht, heute ist er ein klassischer Begleiter zu Grillfleisch, Fisch oder einfach als herzhafte Beilage.

Tipp: Für eine extra-frische Variante kannst du etwas Zitronensaft oder Dijon-Senf unter die Mayonnaise mischen – das gibt dem Salat eine leichte Säure und noch mehr Pep!


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Feb. 032026
 

Aloo Phool Gobi Sabji – Blumenkohl-Kartoffel-Curry in weißer Sauce 🇮🇳

Zutaten

  • 1 mittelgroßer Blumenkohl (in Röschen zerteilt)
  • 2 mittelgroße Kartoffeln (geschält, in Stücke geschnitten)
  • 2 Tomaten (in Scheiben geschnitten)
  • 50 g Butter
  • 4 EL Weizenmehl
  • 500 ml Milch
  • 1 TL frische, fein gehackte Korianderblätter (oder Petersilie)
  • ½ TL geriebene Muskatnuss
  • Salz & Pfeffer (nach Geschmack)

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten: Blumenkohl und Kartoffeln dämpfen oder in leicht gesalzenem Wasser 5–7 Minuten vorkochen, bis sie bissfest sind. Abgießen und beiseitestellen.

  2. Weiße Sauce zubereiten: In einer Pfanne die Butter schmelzen, das Mehl einrühren und bei mittlerer Hitze goldbraun anrösten. Nach und nach die Milch unter ständigem Rühren zugießen, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

  3. Gemüse anrichten: Die gedämpften Blumenkohl-Röschen und Kartoffelstücke in eine Servierschüssel oder auf Teller geben. Mit der weißen Sauce übergießen.

  4. Garnieren & servieren: Mit Tomatenscheiben und frischem Koriander garnieren. Heiß mit Naan, Reis oder Fladenbrot servieren.


Hintergrund & Geschichte

Aloo Phool Gobi Sabji ist ein klassisches nordindisches Gemüsegericht, das die britische Kolonialküche mit indischen Aromen verbindet. Die weiße Sauce (Béchamel) wurde von den Briten nach Indien gebracht und dort mit lokalen Zutaten wie Blumenkohl, Kartoffeln und Gewürzen kombiniert.

Warum Blumenkohl & Kartoffeln?

  • Blumenkohl (Phool Gobi) ist ein Wintergemüse, das in Nordindien reichlich angebaut wird.
  • Kartoffeln (Aloo) kamen erst im 17. Jahrhundert mit den Portugiesen nach Indien und wurden schnell zum Grundnahrungsmittel.

Die weiße Sauce: Ein koloniales Erbe

Die Béchamel-Sauce ist ein französisch-britisches Erbe und wurde in der Kolonialzeit in die indische Küche integriert. Indische Köche verfeinerten sie mit Muskatnuss, Koriander und manchmal sogar Garam Masala, um ihr einen orientalischen Touch zu verleihen.

Kulturelle Bedeutung

Dieses Gericht ist ein Beispiel für die Fusion von Kolonial- und Regionalküche. Es wird oft bei Familienfeiern oder als vegetarische Hauptspeise serviert. Die Kombination aus cremiger Sauce und bissfestem Gemüse macht es zu einem tröstlichen Comfort Food.


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Feb. 032026
 

Soufflé de Bananes Jaunes – Karibisch-französisches Bananen-Soufflé 🇬🇵

Zutaten (für 8 Personen)

  • 8 reife gelbe Kochbananen
  • 3 Eier
  • 500 ml Milch
  • 35 g Mehl
  • 50 g geriebener Gruyère
  • 35 g Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

  1. Bananen kochen: Die Kochbananen schälen und in kochendem Salzwasser ca. 10–15 Minuten weichkochen. Abgießen und abkühlen lassen.

  2. Béchamel zubereiten: In einem Topf die Butter schmelzen, das Mehl einrühren und kurz anschwitzen. Nach und nach die Milch unter Rühren zugießen, bis eine glatte Béchamel entsteht. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Eigelb unterrühren.

  3. Bananen vorbereiten: Die Bananen der Länge nach halbieren, den harten Kern entfernen und in mittlere Stücke schneiden. Diese in eine gebutterte Souffléform legen.

  4. Soufflé-Masse herstellen: Die Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und vorsichtig unter die Béchamel heben. Mit Muskatnuss, Pfeffer, Salz und der Hälfte des Gruyère würzen. Die Masse über die Bananen geben und mit dem restlichen Käse bestreuen.

  5. Backen: Im vorgeheizten Ofen bei 200–220°C (Ober-/Unterhitze, Stufe 7–8) 20–25 Minuten backen, bis das Soufflé goldbraun und aufgegangen ist.

  6. Servieren: Heiß direkt aus dem Ofen servieren – am besten als Beilage zu gegrilltem Fleisch oder als vegetarisches Hauptgericht.


Hintergrund & Geschichte

Das Soufflé de Bananes Jaunes ist ein kreolisch-französisches Fusionsgericht, das die karibische Tradition der Kochbananen mit der französischen Kunst des Soufflés verbindet. Es entstand in den ehemaligen französischen Kolonien der Karibik, insbesondere in Guadeloupe und Martinique, wo französische Techniken mit lokalen Zutaten verschmolzen.

Warum Kochbananen?

Kochbananen sind in der Karibik ein Grundnahrungsmittel und wurden von afrikanischen Sklaven im 17. Jahrhundert eingeführt. Sie sind stärker und weniger süß als Dessertbananen und eignen sich perfekt für herzhafte Gerichte – ähnlich wie Kartoffeln, aber mit einer leicht nussigen Note.

Das Soufflé: Französischer Einfluss

Die Technik des Soufflés (aufgebackene Eierspeise) stammt aus der französischen Haute Cuisine des 18. Jahrhunderts. In der Karibik wurde sie mit lokalen Zutaten wie Kochbananen und Gewürzen kombiniert, um ein einzigartiges Gericht zu schaffen.

Kulturelle Bedeutung

Das Gericht ist ein Symbol für die kreolische Küche – eine Mischung aus afrikanischen, europäischen und indigenen Einflüssen. Es wird oft zu Festen oder Familienfeiern serviert und zeigt, wie aus einfachen Zutaten etwas Festliches und Raffiniertes entstehen kann.


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Feb. 032026
 

Daube de Bananes Jaunes – Karibisches Bananen-Eintopf-Rezept 🇬🇵

Zutaten (für 8 Personen)

  • 3 kg reife gelbe Kochbananen (nicht zu weich)
  • 2 Zwiebeln
  • 250 ml Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumen- oder Erdnussöl)
  • 1 Bouquet garni (1 Stange Sellerie, 1 Lorbeerblatt, 1 Zweig Thymian, 1 Zweig Petersilie, in ein Küchentuch gebunden)
  • 3–4 Knoblauchzehen (gehackt oder gepresst)
  • Salz & frisch gemahlener Pfeffer (nach Geschmack)
  • 100–150 ml Wasser

 Zubereitung

  1. Bananen vorbereiten: Kochbananen schälen und der Länge nach halbieren, dann jede Hälfte noch einmal quer teilen. Sie sollten nun in grobe, längliche Stücke geschnitten sein.

  2. Bananen anbraten: In einer großen Pfanne das Öl auf mittlere Hitze erhitzen. Die Bananenstücke portionsweise goldbraun anbraten, bis sie eine schöne Farbe haben. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

  3. Eintopf zubereiten: In einem schweren Topf (z. B. Gusseisen) das restliche Öl erhitzen. Die Zwiebeln (in grobe Stücke geschnitten) und den Knoblauch darin glasig dünsten. Die angebratenen Bananen hinzufügen und kurz mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann mit Wasser ablöschen, bis die Bananen knapp bedeckt sind. Das Bouquet garni hinzufügen.

  4. Schmoren lassen: Bei sehr niedriger Hitze 30–45 Minuten köcheln lassen, bis die Bananen weich sind und eine sämige Sauce entstanden ist. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.

  5. Servieren: Heiß mit gegrilltem Rindfleisch (Beefsteak), Fisch oder einfach als vegetarische Beilage servieren.


Hintergrund & Geschichte

Daube de Bananes Jaunes ist ein klassisches Gericht der karibischen und westindischen Küche, besonders beliebt in Guadeloupe, Martinique und Haiti. Der Name „Daube“ (franz. für „Eintopf“) verrät den französischen Einfluss, während die Verwendung von Kochbananen tief in der afrikanischen und kreolischen Tradition verwurzelt ist.

Warum Kochbananen?

Kochbananen (nicht zu verwechseln mit süßen Dessertbananen!) sind eine Grundnahrungsmittel in der Karibik. Sie wurden von afrikanischen Sklaven im 17. Jahrhundert in die Region gebracht und sind seitdem ein Symbol für Widerstandsfähigkeit und kulturelle Identität. Im Gegensatz zu süßen Bananen müssen sie gekocht oder frittiert werden und schmecken eher wie Kartoffeln, jedoch mit einer leicht süßlichen, nussigen Note.

Kulinarische Bedeutung

Das Gericht entstand aus der Notwendigkeit, einfache Zutaten zu einem sättigenden Gericht zu kombinieren. Die Kombination aus frittierten Bananen und langsam geschmortem Eintopf macht es zu einem tröstlichen, herzhaften Klassiker, der oft zu Festen oder Familienfeiern serviert wird.

Variationen

  • In Haiti wird das Gericht oft mit Zitronensaft und scharfen Chili verfeinert.
  • In Guadeloupe gibt man manchmal Kokosmilch hinzu für eine cremigere Sauce.
  • Traditionell wird es mit gegrilltem Fleisch serviert, aber es passt auch perfekt zu gebackenem Fisch oder Hühnchen.

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Nov. 062025
 

Lièvre à petite-eau (Hase bzw. Kaninchen in wenig Wasser geschmort)

Der Hase oder das Waldkaninchen ist das bei Weitem beliebteste Wild in Akadien. Man bereitet daraus Eintopf), pot-en-pot (Pastete mit zwei Krusten) oder pâté (Pastete) zu. Man kann das Fleisch jedoch auch anders zubereiten, indem man es schmoren lässt. Genau, wie in diesem Rezept.

Zutatenliste

  • 1 Hase
  • 1/4 Tasse gesalzener Speck, gewürfelt
  • 2 gehackte Zwiebeln
  • 1/2 Tasse Wasser (zum Schmoren)
  • 1/2 Tasse Wasser (für die Sauce, ca.)
  • Salz und Pfeffer
  • Butter (bei Bedarf)
  • Mehl (zum Binden der Sauce)

Zubereitung

  1. Speck vorbereiten: Den gesalzenen Speck in einem dicken Topf mit gut schließendem Deckel aufkochen. Nach 2 oder 3 Minuten das Wasser wegschütten und den Speck ausbraten.
  2. Speck und Hase anbraten: Den gebratenen Speck beiseite stellen. Den in Stücke geschnittenen Hasen/Kaninchen in den Topf geben. Falls nötig, Butter hinzufügen. Das Fleisch von allen Seiten gut bräunen lassen.
  3. Zwiebeln und Würzen: Die Zwiebeln hinzufügen und 2 oder 3 Minuten braten. Salzen, pfeffern und das Wasser (1/2 Tasse) hinzufügen.
  4. Schmoren: Gut abdecken und bei sehr schwacher Hitze etwa 1 Stunde kochen lassen. Dabei sicherstellen, dass genügend Wasser im Topf bleibt, damit der Hase nicht am Boden kleben bleibt.
  5. Fleisch entnehmen: Wenn das Fleisch gar ist, den Hasen herausnehmen und warm halten.
  6. Sauce herstellen: Nun eine Sauce zubereiten, indem zuerst etwa 1/2 Tasse Wasser in den Topf gegeben wird. Den Topfboden gut ablösen, um die Bratrückstände zu lösen. 1 oder 2 Minuten kochen lassen.
  7. Binden: Mit in Wasser aufgelöstem Mehl andicken. Nach Geschmack würzen und über das Fleisch gießen.

 

Hintergrundwissen und Geschichte

 

  • Akadische Jagdtradition: Das Waldkaninchen (Lapin des bois) oder der Schneeschuhhase (Lièvre) war historisch die wichtigste und am leichtesten verfügbare Wildtierquelle für die akadischen Gemeinschaften. Das Fleisch ist mager und aromatisch.
  • Garmethode “À petite-eau”: Der Titel des Gerichts, “In wenig Wasser” geschmort (à petite-eau), beschreibt die traditionelle Kochmethode perfekt: Das Fleisch wird in einer minimalen Menge Flüssigkeit bei sehr schwacher Hitze über längere Zeit zart geschmort. Diese Methode ist ideal für mageres Wildfleisch, da sie es vor dem Austrocknen schützt.
  • Speck als Basis: Die Verwendung von gesalzenem Speck (lard salé) ist ein Schlüsselmerkmal der traditionellen kanadischen und akadischen Küche. Er dient als Fettbasis und verleiht dem mageren Wild eine wesentliche Salznote und herzhaften Geschmack, nachdem das überschüssige Salz durch das Vorkochen entfernt wurde.
  • Typische Beilagen: Geschmortes Fleisch wie dieses wird traditionell mit Kartoffeln, Rüben oder Knödeln serviert, die die Sauce gut aufnehmen können. Die Sauce selbst ist eine einfache, auf einer Mehlschwitze basierende Soße, die die Geschmacksstoffe aus dem Bratensatz nutzt.

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Okt. 302025
 

Pâté aux Coques (Muschelpastete)

Diese Pastete ist ein klassisches Gericht der akadischen und kanadischen Küstenküche, bei dem gekochte Muscheln in einer cremigen, mit Zwiebeln aromatisierten Sauce gebacken werden.

Zutatenliste

  • 1/2 Tasse gekochte Muscheln (Coques – kleine Herzmuscheln oder Sandklaffmuscheln)
  • 2 Tassen Muschelsud oder Wasser
  • 3/4 Tasse gewürfelte Kartoffeln
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 3 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • Salz und Pfeffer
  • Teig für die Pastetenkruste

 

Zubereitung

  1. Frische Muscheln diese zuerst kochen und den Sud aufbewahren.
  2. Sud klären und vorbereiten: Den Muschelsud durch ein Passiertuch seihen, um Sand zu entfernen. Falls nicht genügend Sud vorhanden ist, mit Wasser auf 2 Tassen auffüllen.
  3. Kartoffeln kochen: Den Sud in einen Topf geben. Die gewürfelten Kartoffeln hinzufügen und 15 Minuten kochen lassen. Den Kochsud aufbewahren.
  4. Mehlschwitze zubereiten: Währenddessen die gehackte Zwiebel in der Butter anbraten. Das Mehl hinzufügen und kurz rösten.
  5. Sauce herstellen: Langsam den Kochsud von den Kartoffeln unter ständigem Rühren hinzufügen, um eine Sauce herzustellen. 2 oder 3 Minuten kochen lassen.
  6. Füllung mischen: Die gekochten Muscheln und die gekochten Kartoffeln zur Sauce geben. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
  7. Pastete füllen und Backen: Die vorbereitete Füllung zwischen zwei Lagen des Pastetenteigs in eine Form geben. Im Ofen bei ca. 200°C backen, bis die Kruste gut goldbraun ist.

Varianten

  • Pâté aux palourdes (Pastete mit Venusmuscheln/großen Muscheln): Auf die gleiche Weise zubereitet, aber die Muscheln werden nicht vorgekocht, bevor sie in die Sauce kommen. Man öffnet sie mit einem Messer und schneidet sie in Stücke.
  • Pâté aux moules: Das Rezept kann auch mit Miesmuscheln  zubereitet werden.

Hintergrundwissen und Geschichte

  • Akadische Küstenküche: Dieses Gericht ist typisch für die Küche der Akadier (französischsprachige Siedler in Ostkanada, insbesondere den maritimen Provinzen). Die Muschelpastete ist ein klassisches Beispiel für die Verwendung von leicht verfügbaren, saisonalen Meeresfrüchten in Verbindung mit einfachen, sättigenden Zutaten wie Kartoffeln und Teig.
  • Muschelarten: Das Gericht wird traditionell mit Coques (oft Herz- oder Sandklaffmuscheln) zubereitet, da diese Muschelarten an den Küsten der Region leicht gesammelt werden konnten. Die Varianten mit Palourdes (Venusmuscheln) und Moules (Miesmuscheln) zeigen die Anpassungsfähigkeit des Grundrezepts.
  • Der Zweck des Suds: Das Abseihen des Muschelsuds durch ein Tuch zur Entfernung von Sand  ist ein entscheidender, traditioneller Schritt, der die Küstenerfahrung widerspiegelt. Die Verwendung des Suds als Basis für die Sauce ist notwendig, um den reichen Meeresgeschmack in der Pastete zu konzentrieren.
  • Saisonales Gericht: Muschelpasteten sind oft ein Herbst- und Wintergericht, da der reichhaltige, warme Eintopf in der dicken Teighülle in der kalten Jahreszeit sättigt und wärmt.

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Okt. 282025
 

Geschmorte Tauben mit Kirschen (Braised Pigeons with Cherries)

Dieses Gericht stammt aus Sambia und profitiert von der Kombination des mageren Taubenfleischs mit der feuchten Garmethode des Schmorens und der Süße von Kirschen. Es ist ein großartiger Weg, um das intensive Aroma der Vögel zu genießen.

Zutatenliste

  • 2 Tauben (gereinigt und gebunden/trussiert)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zitrone
  • 1 EL Butter
  • 2 Gläser Rotwein
  • 1/2 TL getrockneter Rosmarin oder 1 TL frischer gehackter Rosmarin
  • 1 Lorbeerblatt
  • Eine Handvoll entsteinter schwarzer Kirschen
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Zwiebel vorbereiten: Die gehackte Zwiebel in der Butter in einer großen Pfanne anbräunen und die gebratenen Zwiebeln in den Boden eines Schmortopfs oder eines großen Topfes geben.
  2. Tauben vorbereiten: Die Tauben unter kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Zitrone vierteln, die Kerne entfernen und je ein Viertel in jede Taube stecken.
  3. Tauben anbraten: Die Tauben in der Pfanne mit etwas Butter leicht anbräunen und aufrecht auf die Zwiebeln in den Schmortopf setzen.
  4. Ablöschen und Sud vorbereiten: Den Rotwein in die Bratpfanne gießen und aufkochen lassen. Dabei den Boden der Pfanne mit einem Holzlöffel sanft abreiben, um die am Boden klebenden Fleisch- und Zwiebelsäfte zu lösen (Deglasieren).
  5. Schmoren (Phase 1): Den heißen Wein über die Tauben in den Schmortopf gießen. Das Lorbeerblatt und den gehackten Rosmarin hinzufügen. Mit kaltem Wasser bis zur Hälfte der Vögel auffüllen. Den Topf abdecken, aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Tauben eine Stunde lang köcheln lassen.
  6. Schmoren (Phase 2): Nach einer Stunde den Deckel abnehmen und die Vögel mit dem Sud übergießen (basieren). Die Kirschen hinzufügen und weitere zehn Minuten ohne Deckel köcheln lassen.
  7. Sauce andicken: Am Ende sollte die Sauce eingedickt und leicht sirupartig sein. Falls sie noch wässrig ist, die Tauben herausnehmen und warm halten. Die Hitze erhöhen und die Sauce kochen, bis sie auf die Konsistenz einer Bratensauce eingedickt ist.
  8. Servieren: Die Tauben mit der Sauce übergossen, zusammen mit grünem Salat und Kartoffelpüree servieren.

Hintergrundwissen und Geschichte

Herkunft und Charakteristik

  • Regionale Verbindung: Das Gericht ist in Sambia verortet, wobei  im Original  Kaptäubchen verwendet werden. Diese Taubenart ist kleiner als die europäische Ringeltaube, aber kräftig und geschmackvoll.
  • Das Fleisch der Taube neigt zur Trockenheit. Schmoren ist die ideale Methode, um es zart und saftig zu halten.

Kulinarische Bedeutung

  • Frucht und Wild: Die Kombination von Wildgeflügel mit Kirschen und Rotwein ist ein klassisches europäisches und afrikanisches Kochprinzip. Die Süße und leichte Säure der Kirschen (idealerweise Sauerkirschen wie Morello Cherries) harmoniert perfekt mit dem leicht erdigen, intensiven Geschmack des Wildfleischs.
  • Aromenprofil: Rosmarin und Lorbeer sorgen für die würzige Basis, während der Rotwein und die Deglasur die geschmackliche Tiefe der Sauce aufbauen. Die abschließende Reduktion (Einkochen) der Sauce ist essenziell für die Konsistenz des Gerichts.
  • Alternativ lässt sich auch die europäische Ringeltaube oder in konservierte und in  Gläser abgefüllte Sauerkirschen als Ersatz zu verwenden.

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Okt. 262025
 

Gegrilltes Perlhuhn mit Orange (Grilled Guinea Fowl with Orange)

Dieses Gericht stammt aus Simbabwe und ist perfekt für ein Barbecue geeignet. Das Fleisch des Perlhuhns (das dem Fasan ähnelt und tendenziell etwas trocken ist) profitiert sehr von einer Marinade. Der rauchige Geschmack der Holzkohle harmoniert wunderbar mit dem halb-karamellisierten Geschmack der Orangenmarmelade. Zuchthühner sind in der Regel zarter und saftiger als Wildhühner.


Zutatenliste

  • Saft und Schale von 2 großen Orangen
  • 1 TL zerstoßene Pfefferkörner
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL dunkle Orangenmarmelade
  • 1/2 TL (Meer-)Salz
  • 1 EL Brandy
  • 1 TL Sojasauce oder Balsamico-Essig
  • 1 in einem Mörser zu einer Paste zerstoßene Sardelle
  • 2 kleine Perlhühner, in Viertel geschnitten

 

Zubereitung

  1. Marinade mischen: Den Orangensaft und die Zitronenschale, das Salz, die zerstoßenen Pfefferkörner, die Marmelade, den Brandy und die Sardellenpaste gründlich vermischen.
  2. Öl und Amalgamation: Das Olivenöl hinzufügen. Die Marinade mit einer Gabel oder einem Schneebesen schlagen, um die Flüssigkeiten vollständig zu vermischen.
  3. Hähnchen marinieren: Die Marinade über die Perlhuhnviertel gießen. Die Stücke wenden und sicherstellen, dass die Marinade jeden Teil des Fleisches bedeckt.
  4. Einweichen: Die Perlhühner mindestens 4 Stunden marinieren lassen – vorzugsweise über Nacht.
  5. Vorbereiten zum Kochen: Kurz vor dem Kochen die Stücke ein letztes Mal wenden, um sie erneut mit der Marinade zu überziehen.
  6. Garen (Drei Methoden):
    • Im Ofen: 190°C für 20 Minuten backen.
    • Unter dem Grill: Zuerst mit der ‘Innenseite’ nach oben beginnen, 10 Minuten grillen, dann einmal wenden und weitere 10 Minuten grillen.
    • Auf dem Barbecue: 10 bis 15 Minuten pro Seite grillen.

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Okt. 262025
 

Chicken Pie (Hähnchenpastete)

Ein beliebter Klassiker vom Kap in Südafrika, der sich durch eine reichhaltige, gewürzte Sauce und die traditionelle Einlage von Schinken und Ei auszeichnet.


Zutatenliste

Für 6–8 Personen

  • 2 kg Hähnchen, in Portionen geschnitten
  • 500 g Mürbeteig
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 TL gemahlener Piment (Nelkenpfeffer)
  • 1/2 TL gemahlene Muskatblüte (Macis)
  • 50 g Butter
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Saft einer Zitrone
  • 100 g gehackter Schinken
  • 2 hartgekochte Eier
  • Das Eigelb eines rohen Eis
  • 100 ml Weißwein
  • 1 EL ungekochte Fadennudeln (Vermicelli)
  • 1 Lorbeerblatt

Zubereitung

  1. Hähnchen kochen: Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Weißwein und das Lorbeerblatt in einen Topf geben und etwa einen halben Liter  Wasser hinzufügen. Die Hähnchenstücke und die Fadennudeln hinzufügen, aufkochen lassen und 30 Minuten lang unabgedeckt köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.
  2. Hähnchen entnehmen: Den Topf vom Herd nehmen. Die Hähnchenstücke mit einem Schaumlöffel herausnehmen. Das Lorbeerblatt herausfischen und entsorgen.
  3. Sauce zubereiten: Den Zitronensaft und das rohe Eigelb in einer Kanne verquirlen und zusammen mit der Butter, dem Piment und der Muskatblüte in den verbleibenden Kochsud einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Füllung schichten: Die Hähnchenstücke zusammen mit dem gehackten Schinken und den hartgekochten, in Scheiben geschnittenen Eiern in der Basis einer tiefen Auflaufform anordnen.
  5. Gießen und Abdecken: Die Sauce über die Füllung gießen. Mit dem Mürbeteig abdecken, der recht dick ausgerollt und mit ein paar Löchern versehen sein sollte, damit der Dampf entweichen kann.
  6. Backen: Die Kruste mit Milch bestreichen und 40 Minuten lang backen oder bis sie goldbraun ist.

 

Tipp zur Saucenbindung

Man kann etwas Butter und Mehl zusammenzurollen, die Paste zu kleinen Kugeln zu formen und diese vor dem Gießen der Sauce auf den Boden der Pastetenform legen. Diese Kugeln lösen sich beim Backen auf und dicken so die Sauce an.


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Okt. 252025
 

I. Houmärd bouïlli (Gekochter Hummer)

Es ist wichtig, dass der Hummer – meist Houmärd genannt – zum Zeitpunkt des Kochens noch lebt. Die natürliche Farbe variiert zwischen Blau, Braun und Grün und wechselt zu einem flammenden Rot, wenn er gekocht ist.

Zubereitung

  1. Wasser vorbereiten: In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen.
  2. Salz hinzufügen: Für jede Gallone (ca. 3,8 Liter) Wasser etwa 1/2 Tasse grobes Salz (bevorzugt) hinzufügen. Alternativ kann auch Meerwasser verwendet werden.
  3. Kochen: Die lebenden Hummer in das kochende Wasser geben. Den Topf zudecken.
  4. Kochzeit: Etwa 20 Minuten kochen lassen, gerechnet ab dem Zeitpunkt, an dem das Wasser wieder zu kochen beginnt.
    • Anmerkung: 15 Minuten Kochzeit genügen, wenn die Hummer klein sind.
  5. Ablöschen und Servieren: Die Hummer aus dem Wasser nehmen und für einige Sekunden in kaltes Wasser tauchen, damit sich das Fleisch leichter von der Schale löst. Abtropfen lassen, abkühlen lassen und pur servieren.

 

Essbare und ungenießbare Teile

  • Ungenießbar: Der einzige ungenießbare Teil ist die Gallenblase, eine kleine grünliche Tasche im Inneren des Körpers, direkt hinter dem Kopf.
  • Genießbar :
    • Die Leber, ebenfalls grün, ist weich in der Konsistenz und hat einen sehr feinen Geschmack.
    • Die Weibchen haben zusätzlich leuchtend rote Eier, die ebenfalls ausgezeichnet schmecken.

 

II. Sauce au homard (Hummersauce)

Auf der Île-du-Prince-Édouard wird gekochter Hummer oft in einer Milch-Sauce gegessen.

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 1/2 Tasse Hummer (in kleinen Stücken)
  • 1 Scheibe getrocknetes Brot
  • 1 EL Mehl
  • 1 Tasse Milch
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebel anbraten: Die Zwiebel in der Butter goldgelb anbraten.
  2. Hummer und Brot hinzufügen: Den Hummer (in kleinen Stücken) und das zerbröselte Brot hinzufügen. Leicht anbraten.
  3. Binden: Das Mehl hinzufügen und mit den Zutaten vermischen.
  4. Sauce kochen: Die Milch langsam unter ständigem Rühren eingießen.
  5. Garen: Einige Minuten fast kochen lassen, ohne dass es aufkocht.
  6. Abschmecken: Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Servieren: Begleitet von gutem selbst gebackenen Brot servieren.

 

III. Homard rôti (Gebratener Hummer)

Auf den Îles-de-la-Madeleine wird der Hummer geröstet im Ofen zubereitet, ebenfalls in einer Sauce. Viele ziehen diese Zubereitungsart vor.

Zutaten

  • 1 fein gehackte Zwiebel
  • 2 Scheiben getrocknetes Brot
  • 1/2 Tasse Hummer (in kleinen Stücken)
  • 1 Tasse Wasser
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Butter

Zubereitung

  1. Mischen: Alle Zutaten außer der Butter vermischen.
  2. Vorbereiten zum Backen: Die Mischung in eine zuvor gefettete ofenfeste Form geben.
  3. Topping: Mit kleinen Butterstücken belegen.
  4. Backen: Im Ofen bei ca. 190°C 20 bis 30 Minuten backen.

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