Kraut, Wurzel und Samen: kräftiges Mittel gegen Stein und Grieß in Lenden und Blasen, treibt Harn, vertreibt Bauchgrimmen, Fieber, Gelbsucht, Wassersucht
mit Zucker oder Honig vermischt: vertreibt zähen Schleim, räumt die Brust, stillt Husten, gegen Keuchen, scheren Atem
äußerlich und innerlich gebraucht: eröffnet Verstopfungen der Leber, Milz, vertreibt Gelbsucht, fördert die Menstraution, verstandenes Harnen, treibt den Stein
in Scheiben geschnitten, mit Zucker bestreut über Nacht stehen gelassen: der Saft ist gut gegen Gesichtsfinnen, auch gegen Warzen und Hühneraugen
bei Gicht, schwachem Gehirn sollte man auf dieses verzichten
Samen: gegen Gift, giftige Tierbisse
Öl aus Samen: als Haarwuchsmittel
aus Wurzeln destilliertes Wasser: gegen Nierensteine, Blasensteine
früher wurden Eicheln auch gegessen, in einigen Gegenden Spanien galten sie als Leckerei, auch wurde aus ihnen Brot gebacken
Eicheln wurden auch zur Schweinemast eingesetzt
Blätter, Eicheln, Rinde: kühlen, ziehen stark zusammen, stopfen, sind gut zum Stopfen von Bauchflüssen, Mutterflüssen, Samenflüssen, stillen das Blutspeien,
Eichenblätter im Mai gesammelt, gedörrt, gepulvert und in Wein oder Bier eingenommen: stillt die Kolik
Eichenholzstpäne ausgekocht: sind gut gegen Syphillis, Wassersucht, Geschwülste der Füße
aufgewärmtes Brett aus Eichenholz auf Leib gelegt: gegen Bauchgrimmen, Kolik
Kohlen von Eichenholz: gegen Gelbsucht
Spiritus aus Eichenholz: gegen Fallsucht, Gicht, treibt Schweiß
Bier aus Eichenblättern: gegen Rote Ruhr, Durchfall, stärkt Magen, Verdauung, heilt Geschwüre der Därme, treibt den Urin
Blätter in Wein oder Waser gekocht: stillt Zahnschmerz, befestigt wackelnde Zähne
Blätter gestoßen und auf frische Wunden gelegt: zieht sie zusammen, heilt die Wunden
aus jungen Blättern im Mai destilliertew Sasser: kühlt und trocknet, heilt Rote Ruhr, Gonorrhoe, treibt Grieß und Steine aus den Lenden, gegen Blutharnen, zerteilt geronnenes Blut im Leib, gegen Sodbrennen, Mundblattern, Mundfäule, wackelnde Zähne
ist eins der am meisten nutzenden Steinkräuter bei Mensch und Vieh
zarte Schößlinke im Frühjahr werden auch mit Salz und Essig eingemacht, schmeckt gut und öffnet Verstopfung der Leber und Harngänge, treibt Gries und Stein
treibt Harn und Stein
gegen Gelbsucht, Wassersucht, heilt verletzte Harnleiter
Pflaster aus den Stengeln: vertreibt Erbgrind
Kraut in Wein gesotten oder Getränk gelegt: gegen Feigwarzen, blinde Hämooriden
Wurzel im Mundwasser: gegen Zahnschmerzen, faules Zahnfleisch, Scharbock des Mundes
Beeren zum Räuchern: vertreiben Schlangen, Fliegen, Mücken usw.
Öl aus Beeren: eröffnen, zerteilen, verdünnen
Beeren morgens gekaut: dient für Kopf und Nerven: stärken die Augen, verhüten Epilepsie, fördern Schweiß, Harn und Menstruation,erleichtern die Geburt, treiben die Nachgeburt aus, stärken kalten Magen, fördern die Verdauung, verbessern den Atem, räumen die Brust, stillen Husten, zerteilen groben Schleim, halten Steckfluß auf
öffnen Leber und verstopfte Milz, vermindern scharfes Harnen, Gelbsucht, Wassersucht, helfen bei Podagra, Scharbock, Kolik, Blasenstein, Nierenstein
Saft aus Beeren: treibt Harn, Schweiß, gegen Steine, Pest, gegen Heiserkeit, Husten, Fehlischtigkeit
Destilliertes Wasser: kalter Magen, hilft der Verdauung, vertreibt Blähungen und Leibwehe, fördert Harn, Menstruation, Geburt, Nachgeburt, reinigt Nieren und Blasen von Grieß und Stein, stärkt Gehirn, Nerven, schärft die Erinnerung, die Augen, beugt Schlaganfall vor
Spiritus aus Beeren: gegen Gicht, Rheuma, kalte Glieder, Schlaganfall, Krampf, Gicht, Podagra, Gewebeabsterben
Wacholderöl: innerlich: gegen Nervenkrankheiten, kalte Flüsse, Schweiß und Harn treibend, Menstraution fördernd, Apetit anregend, gut für Magen, Magenschmerzen, stopft den Durchfall, stillt Grimmen und Kolik, führt Sand, Grieß und Steine aus. Äußerlich: gegen lahme und erstarrte Glieder, gegen Fieber, kalte Rückenschmerzen, Ohrensausen, vertreibt Zahnschmerz, Flechten, alte Wunden, Krebs, Sommersprossen
reife Bohnen als Speise: machen hartleibig, Blähungen, sind schlecht zu verdauen, verursachen Verstopfungen, dickes Blut, unruhigen Schlaf und schwermütige Träume. Menschen, die an Koliken, Engbrüstigkeit und Kopfschmerz leiden, sollten diese Bohnen meiden. Zu Hungerzeiten wurde aus den harten Bohnen Mehl gemahlen zum Brot backen.
innerlich: gut gegen Durchfall, rote Ruhr
äußerlich: gegen Sommersprossen, unreine Haut besonders im Gesicht, blaue Flecken
in Wasser oder Milch gekocht und aufgelegt: gegen Geschwüre, Beulen um diese reif zu machen, gegen Entzündungen der Brust und des Gliedes
gebranntes Wasser aus den Schoten bzw. Hüllen: gegen Steine und Gries
destilliertes Wasser aus unreifen Bohnen: gegen offene Beine
Kochwasser von Bohnen zum Hände waschen: gegen Warzen
Brust: Schleim lösend, fördert Auswurf, gegen Husten, erleichtert Atmen, treibt den Urin, gut gegen Heiserkeit und andere Brustkrankheiten, gegen Nierenstein, verspätete Menstruation
Samen 2 g in einem weichen Ei, 3-4 Tage nacheinander Morgens nüchtern genommen: gegen Gonorrhoe
Samen zerstossen mit Honig gegessen: gegen Flüsse und Eiter in der Brust
hilft bei Brustkrankheiten und Lungenkrankheiten, löst und Vertreibt den Schleim, hilft bei Keuchen, scherem Atem, Heiserkeit, macht Luft und befördert den Auswurf, vertreibt den Husten, lindert das Seitenstechen, stärkt Gehirn und Augen
mit Rotwein: bringt Schlaf, hilft der Verdauung, öffnet Leber und Milz, fördert die Menstruation, säubert die Gebärmutter vom weißen Schleim, reinigt Nieren und Blasen von Sand und Gries und Fisteln bzw. tiefe Geschwüre, beendet Koliken, treibt Pocken und Masern aus, reinigt das Blut, treibt Schweiß, ist sehr hilfreich bei Scharbock und beginnender Wassersucht, hilft bei Depressionen
heilt und kuriert alle verwundeten Glieder innerlich und äußerlich
Pulver der Wurzel mit Honig vermischt: gegen Husten, Keuchen, Heiserkeit
Blätter und Wurzel in Wein gekocht als Pflaster: wärmt die lahmen Glieder, Verstauchungen und Zerrungen, mildert Schmerzen, besonders Ischias
Wurzel in Wasser gekocht: als Gurgelmittel gegen belegte Zunge
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