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Jan. 262013
 
  • 800 g Kartoffeln
  • 50 g Stärkemehl
  • 30 g Weizenmehl
  • 50 g Grieß
  • 1 Eier
  • Muskat
  • Salz

Kartoffeln wie Pellkartoffeln kochen, schälen, auskühlen lassen, reiben oder zerstampfen, mit Weizenmehl und Stärkemel, Grieß
1 Ei, Salz und Prise Muskat zu Teig kneten. Zu Rolle von ca. 4 cm Durchmesser formen, ca. 6 cm lange Stücke abschneiden.
 Diese im restlichen Stärkemehl wälzen und in kochendem Salzwasser 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen,
 dann noch 5 – 10 Minuten ziehen gelassen.

Sie können als Beilage verwendet werden, aber auch direkt mit Butter, Wurst oder Speck in der Pfanne mit gebraten werden.

DDR, Oberlausitz


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Jan. 262013
 
  • 400 g Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 400 ml Wasser
  • Salz
  • 40 g Butter
  • 50 g Mehl
  • Paprikapulver
  • Zucker
  • 2 Paprikafrüchte
  • 750 g Gurken
  • Zitronensaft
  • Bratenreste
  • geriebener Käse

Tomaten- und Zwiebelstücke in kochendem Wasser ansetzen, salzen und nach etwa 20 Minuten durchschlagen. Aus Butter und Mehl eine
helle Schwitze bereiten, mit der Tomatenflüssigkeit auffüllen und mit den Gewürzen abschmecken.
Darin feinstreifig geschnittene Paprikafrüchte und mit Zitronensaft beträufelte Gurkenwürfel auf kleiner Flamme unter mehrfachem Rühren garen.
Das kleingeschnittene Fleisch zugeben und mit geriebenem Käse bestreuen.

DDR, Rumänien


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Jan. 262013
 
  • 200g Schinkenspeck
  • 25 g Butter
  • 30 g Mehl
  • 125 ml  Buttermilch oder Sahne
  • 1 kg Spinat
  • 1 bis 2 Zwiebeln
  • Paprika oder Pfeffer
  • Petersilie,

Die Schinkenspeckwürfel in Butter ausbraten, mit Mehl bestäuben und unter flottem Schlagen die Buttermilch auffüllen. Den zusammen mit der
Zwiebel zerkleinerten Spinat zugeben. Durchkochen lassen, würzen und vor dem Servieren mit gehackter Petersilie, oder nach Belieben mit Dill
vermischt, bestreuen.

DDR


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Jan. 262013
 
  • 1 kg Spinat
  • 1 bis 2 Zwiebeln
  • 40 g Butter
  • 30 g Mehl
  • Salz
  • Pfeffer2009_05_22_1586-min1

Etwa vier Fünftel des vorbereiteten Spinats in  siedendem Wasser nur kurz aufwallen lassen. Abgetropft mit den Zwiebeln fein zerkleinern.
Aus Butter, Mehl und Spinatwasser eine Schwitze bereiten, den Spinat unter mehrfachem Rühren kurz darin dünsten lassen und würzen. Zuletzt
den ebenfalls fein zerkleinerten rohen Spinat unterrühren.

DDR


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Jan. 262013
 
  • 500 g Linsen
  • 80 g Speck
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Dörrpflaumen
  • 500  ml Wasser
  • Zitronenschale
  • Salz.

Die Linsen mit Speck und Zwiebel garen. Inzwischen die Dörrpflaumen in dem Einweichwasser ansetzen, dabei etwas Zitronenschale zugeben
und nach dem Garen unter die Linsen mengen. Den Speck in Würfel schneiden, ausbraten und über die Linsen verteilen. Das Gericht mit Salz
abschmecken. 

Anstelle von Pflaumen lassen sich gedünstete Apfel- oder Birnenstückchen verwenden.

Auch mit weißen Bohnen schmeckt dieses Gericht sehr gut.

DDR, Lausitz


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Jan. 262013
 
  • 375 g Linsen
  • 750 ml Brühe
  • 2 Stangen Porree
  • 1 kleiner Sellerie
  • 50 g Butter
  • 30 g Mehl
  • Salz
  • gehackte Petersilie.

Die gar gekochten Linsen abtropfen lassen. Das zerkleinerte, in der Brühe gedünstete Gemüse zu den Linsen geben. In der heißen Butter das
Mehl schwitzen, mit Brühe auffüllen, Linsen und Gemüse damit binden, würzen und mit Petersilie bestreuen. 

Anstelle von Butter läßt sich auch kleingeschnittener Speck verwenden.

 


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Jan. 262013
 
  • 500 g Linsen
  • 50 g Butter
  • 5 EL geriebene Semmel
  • 1 kleine Zwiebel
  • saure Sahne
  • Brühe
  • Salz
  • Muskat

Die in Wasser gar gekochten Linsen abtropfen lassen, In erhitzten Butter geriebene Semmel hellbraun  rösten, fein zerkleinerte Zwiebel und so viel
 Flüssigkeit unterrühren, daß eine gebundene Soße entsteht. Die Linsen zugeben, kurz auf kochen lassen und das Gericht mit Salz und Muskat abschmecken.

 


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Jan. 262013
 
  • 500g gekochte Zunge, Kalbfleisch oder Geflügelfleisch
  • 40g Butter
  • 2 Eßlöffel Mehl
  • 1 Tasse Brühe
  • 2 Eigelb
  • 6 bis 8 Eßlöffel Weißwein
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft
  • geriebener Käse oder geriebene Semmel.

Das Fleisch in kleine Würfel von ca. 0,5 cm Kantenlänge schneiden und in Butter dünsten. Mehl darüberstäuben und mit der heißen Brühe auffüllen. Gut durchkochen lassen und vom Feuer nehmen. Eigelb und Weißwein verquirlt unterziehen und mit den Gewürzen kräftig abschmecken. Das Ragout entweder in feuerfesten Förmchen, mit Käse bestreut überbacken, oder in heiße Blätterteigpastetchen füllen.
Mit Zitronenscheiben und Worcestersauce auftragen. Champignons verfeinern es.

DDR, 1970


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Jan. 232013
 

Man schält die Äpfel, schneidet sie ohne Kerngehäuse klein und lässt sie in einer Casserole mit einem Butterstückchen und einem Glas Wein gar dämpfen. Nun 2 EL geriebene Semmeln mit etwas Butter gelb rösten, und nebst einer Hand voll gewaschener Weinbeeren, Zucker, etwas Zimt zum Brei geben, und noch 15 Minuten köcheln lassen.

Nürnberg, 1840


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Jan. 232013
 

Man schält die Äpfel, schneidet sie ohne Kerngehäuse klein und lässt sie in einer Casserole mit einem Butterstückchen und etwas Wasser gar dämpfen. Nun rührt man 2 EL Mehl mit Milch glatt, gießt dies an den Brei, rührt ihn gut durcheinander, und lässt ihn mit etwas Zucker 30 Minuten köcheln.

Nürnberg, 1840

 

 


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Jan. 232013
 

Es werden 15 Äpfel geschält, geviertelt und das Kerngehäuse entfernt., Nun lässt man in einer Casserole 1 Glas Wein mit 30 g Zucker kochen, gibt die Äpfel hinein, und kocht sie unter widerholtem Schütteln so lange, bis der Wein verkocht ist, wobei jedoch die Äpfel nicht weich werden dürfen, und gibt nach Belieben gereinigte, kleine Rosinen und einige geriebene Mandeln hinzu.

Gleichzeitig lasse man eine Kalbsleber in siedendem Wasser 60 Minuten kochen, reibe diese, nachdem sie erkaltet ist, auf einem Beibeisen, und rühre 250 ml Sahne dazu. Nun wird 125 g Butter mit 8 Eigelb, abgeriebener Zitronenschale und 125 g Zucker gut verrührt, und zuletzt der Schnee aus dem Eiweiß darunter gemengt. Nun wird eine Form mit Butter bestrichen, auf dem Bocen derselben eine Lage Äpfel mit Rosinen und Mandeln gelegt, und darauif eine Lage von der bereiteten Lebermasse gegeben. Nachdem damit teilweise so forgefahren ist, muß eine Lebermasse als letzte Lage den Abschluss machen.

Hierauf setzt man die Form in die Röhre und lässt die Speise darin 60 Minuten backen.

Nürnberg, 1840


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Jan. 232013
 

Von 1 Ei und 2 Eigelb, 1 EL saurem Rahm, 1 nussgroßes Stück zerlassene Butter, Salz und Mehl wird ein Teig wie zu Nudeln bereitet, dann dünn in Stücken von der Größe eines Tellers ausgewalzt und diese etwas abgetrocknet. Indessen werden Äpfel wie zu Apfelbrei bereitet. Nachdem sie erkaltet sind, streicht man die Masse den abgetrockneten Scheiben messerrückendick auf, rollt die Strudeln auf und legt sie nebeneinander in ein mit Butter bestrichenes Randblch, gießt bis auf die Hälfe der Strudeln Sahne hinzu, legt auf diese dünne Butterschnitten und lässt die Strudeln in nicht zu stark geheizter Röhre langsam aufziehen.

Nürnberg, 1840


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Jan. 232013
 

Man schält 5-6 Quitten, kocht sie im Wasser weich, und reibt sie alsdann auf dem Reibeisen bis auf die Buzen ab. Nun rührt man es mit einigen Händen voll geriebener Semmeln, Zucker, gewaschenen Rosinen und 3-4 Eiern gut untereinander, formt Klöße davon und bäckt sie in Schmalz oder Fett schön gelb.

Man kann sie, mit Zucker und Zimt bestreut, als Beilage reichen, oder eine süße Sauce dazu servieren.

Nürnberg, 1840


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Jan. 232013
 

Abgeschälte, in Würfel fein geschnittene Äpfel werden mit 20 g fein gestoßenen Mandeln, etwas abgeriebener Zitronenschale, Zucker, 1 Tasse Milch, und geriebenen Semmeln zu einen steifen Teig gerührt, mit einem Löffel Klöße abgestochen, und diese in siedendem Wasser gekocht.

Man serviert sie mit geschmolzener Butter, Milch-Sauce oder anderen Saucen.

 

 

Nürnberg, 1840


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Jan. 232013
 
  • Hefe
  • Mehl
  • Milch
  • Zucker
  • Butter
  • Salz
  • Eier

Krapfen sind nicht schwer zu machen, wenn man gewissenhaft die untenstehende Vorschrift befolgt.

Vor allem muss man darauf sehen, dass alles (Schüssel, Milch, Mehl, etc.) lauwarm ist (nicht heiss), und sollen die Krapfen rosig goldfarben aussehen mit einem weissen, bandartigen, schmalen Rändchen ringsum die Mitte und sehr luftig, leicht und nicht fett sein.

Um das weisse Rändchen zu erzielen, müssen die Krapfen gut und fein abgeschlagen und sehr gut aufgegangen sein und genau auf untenstehende Weise herausgebacken werden.

Eür den Teig zerbröckelt man 15 g Hefe, gibt sie mit einem Teelöftel Zucker in 1/3tel Tasse lauwarme Milch und stellt sie an einen warmen Ort zum Aufgehen.

In 1/2 Tasse heisser Mlilch lässt man 75 g Butter zergehen und überkühlen. Man siebt nun 360 g feines Mehl in eine Schüssel, vermengt es mit der kaum lauwarmen, zerlassenen Butter, zerschlägt sechs Eidotter mit einem Löftel lauwarmer Sahne, 1,5 Esslöffel Zucker und einem Körnchen Salz, gibt sie durch ein Sieb zum  Mehl und schlägt den Teig tüchtig ab, indem man ihn mit dem Rücken des Holzlöitels in ganz kleinen, kurzen Schlägen — bei denen man immer ein wenig von dem Teig mitfasst — von einer Seite zur anderen hinüberschlägt, gibt, wenn er halb fertig geschlagen ist, die in die Höhe gegangene Hefe dazu und schlägt den Teig sehr fein und sammtartig ab, wobei man, wenn nötig, noch etwas lauwarme Milch hinzufügen kann.

Man gibt nun von dem Teig auf ein mit Mehl bestaubtes Brett, rollt ihn ganz leicht mit dem Rollholz etwa 1,5 cm  dick aus und sticht mit einem kleinen, runden Ausstecher ungefähr 6 cm im Durchmesser, egale Plättchen aus, gibt auf die Hälfte derselben — genau in die Mitte — je ein kleines Häufchen Aprikosen-Marmelade, legt ein ungefülltes Plättchen darauf, so dass die untere, bemehlte Seite nach oben kommt, drückt es ringsum mit dem Finger leicht nieder, sticht die gefülhen Krapfen abermals mit einem, um eine Idee kleineren Ausstecher aus und legt sie auf ein Brett oder Tuch, das man mit erwärmtem Mehl leicht bestaubt hat, wieder mit der unteren Seite nach oben.

Sie werden nun mit einem warmen Tuch zugedeckt imd wenn all der Teig verarbeitet ist — man kann zuletzt auch die Abfälle davon verwenden — lässt man die Krapfen an einem warmen Ort (aber ja nicht heiss) schön aufgehen, wobei man sie wenn auf der einen Seite aufgegangen, umwendet, damit sie auch auf der anderen Seite schön aufgehen. Dazu brauchen sie ungefähr 2 Stunden, wobei man besonders darauf achten muss, dass sie kein Luftzug trifft. In einer eisernen Casserole lässt man Ausback-Fett, etwa 8 cm hoch, heiss werden. Sowie es raucht, legt man von den zuerst ausgestochenen Krapfen vier oder fünf Stück vorsichtig hinein, deckt die Casserole sofort zu und bewegt sie ganz leicht etwas hin und her; nach etwa 3 Minuten hebt man den Deckel ab, dreht die goldfarben gewordenen Krapfen mit dem Schaumlöffel um und lässt sie auch auf dieser Seite, aber unzugedeckt hellbraun werden, nimmt sie dann mit dem Schaumlöffel heraus und legt sie auf ein Löschpapier.

Wenn alle Krapfen gebacken sind, werden sie zierlich aufgetürmt und mit Vanille-Zucker bestreut serviert.

Man kann den gut abgeschlagenen Teig auch zuerst in der Schüssel gehen lassen, dann die Krapfen ausstechen und sie noch 30-45 Minuten auf dem Brett gehen lassen, nachdem sie ausgestochen und gefüllt sind, ehe sie wie oben angegeben herausgebacken werden

Österreich-Ungarn, 1915


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Jan. 232013
 

Von einem Biber, welcher wie ein Lamm geviertelt wurde, nehme man das hintere Viertel, wasche es, lege es in eine Kasserolle mit Lorbeerblätter, Rosmarin, Zitronenschalen, Nelke und Pfeffer. Salze das Biberviertel, und lege es auch in die Kaserolle. Giesse ein wenig gute Erbsensuppe mit etwas Wein und Essig dazu, schneide kleine Zwiebelscheiben, nicht zu viel brenne frischen Butter darauf, und laß es alles wohl zugedeckt dünsten. Sodann nehme das Biberviertel heraus, brate es am Spieß schön bräunlich, begiesse es mit Butter und Obers, bestreue es mit Semmelbrösel, lasse im Butter ein wenig Mehl rösten, und giesse von der Suppe, wo der Biber gedünstet hat, daran, ist, die Sauce zu wenig sauer, drücke Zitronensaft hinein, gehe noch ein wenig Gewürz dazu, und laß es aufsieden. Nehme den Biber vom Spieß, gieße die Brühe in die Schüssel, und richte den Biber darauf, lege auf den Braten Zitronenschnitzel, und gebe ihn zur Tafel.

Die voerderen Teile kann man in Stücke hauen, dünsten, und die obige Brühe darüber machen.

1802

Bayrisches Rezept

 

Bitte beachten Sie: Manche Rezepte haben wir hier nur rein Interesse halber als historisches Relikt veröffentlicht, bitte lassen Sie die armen Biber in Ruhe!

 


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Jan. 222013
 

Es werden 60 g Butter mit 3 Eiern gerührt; dann 250 g Mehl, 2 EL Hefe, 1 EL Zucker, eine kleine Prise Salz, nebst 1/2 Tasse Milch dazu gegeben, und alles zusammen so lange gerührt, bis sich der Teiv vom Kochlöffel ablöst.

Nun stellt man ihn an einen warmen Ort, und lässt ihn etwas aufgehen. Es wird hierauf eine Casserole dick mit Butter eingestrichen, mit einem Löffel kleine Häufchen von dem aufgegangenen Teig darin gesetzt, zwischen jedes Mehl gestreut, damit sie beim Herausnehmen nicht zusammenkleben, warauf man dieselben so aufgehen lässt. Nachdem dies geschehen ist, werden ein paar Löffel voll geschmolzene Butter, nebst etwas Obstbrühe hinzu getan, mit einem Deckel bedeckt, und bei mehr Oberhitze als Unterhitze, 30 Minutzen gebacken. Von oben soll es schön braun sein. Wenn es soweit ist, bestreut man mit Zucker und Zimt, gießt noch eine Tasse Obstbrühe hinzu, damit sie sich gut lösen, lässt sie verdeckt mit dieser noch 15 Minuten backen, hebt sie nun behutsam aus der Casserole heraus, und serviert sie mit dem gekochten Obst zu Tisch.

Nürnberg, 1840

 


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Jan. 222013
 

500 g Kastanien weden so lange gekocht, bis sie sich schälen lassen. Dann reibt man sie auf einem Reibeisen. Nun wird 250 g Butter mit 4 iern und 6 Eigelb recht schaumig abgerührt, 125 g gestoßene Mandeln, 150 g Zucker, die abgeriebene Schale einer Zitrone nebst den Kastanien hinzu getan, und dieses 1 Stunde gerührt.

Hierauf füllt man die Masse in eine mit Butter bestrichene Form, und lässt sie langsam backen.

Nürnberg, 1840


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Jan. 222013
 

6-8 Äpfel werden geschält und in dünne Scheiben geschnitten, in Mehl gewendet und in Fett gelb gebacken.

Nun bestreicht man ein Randblech mit Butter, legt die gebackenen Äpfel darauf, dazwischen Weinbeeren, fein geschnittene Zitronenscheibe, Zucker und Zimt. Dann quirlt man 4 Eigelb mit 125 ml Süßer Sahne, gießt diese über die Äpfel, und lässt den Apfel-Koch in der Röhre backen.

Nürnberg, 1840


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Jan. 222013
 

Man legt 25-30 reife Pflaumen in kochendes Wasser, und lässt sie kurze Zeit stehen. Nun zieht man die Haut davon ab, teilt sie auseinander, nimmt die Steine heraus und lässt sie mit Zucker, Wein und klein geschnittenen Zitronenscheiben kurz einkochenb. Nun rührt man 125 g Butter mit 6 Eigelb ab, und fügt 2 EL Zucker, nebst einer Hand voll geriebener Semmeln und den völlig kalten Pflaumen hinzu.

Nachdem man noch das zu Schnee geschlagene Eiweiß mit der Masse vermengt hat, bäckt man den Auflauf in einer gebutterten Form langsam im Backofen.

Nürnberg, 1840


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