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Feb. 222026
 

Verschleiertes Bauernmädchen 🇩🇪

Zutaten

  • 300 g geriebenes Schwarzbrot
  • 100 g Zucker
  • 300 g Apfelmus
  • 1 Schnapsglas Rum
  • ½ Liter süße Sahne
  • 200 g fein geriebene Bitterschokolade
  • 100 g Himbeermarmelade

(Alternativ: Statt Sahne kann auch zuckergesüßter Quark verwendet werden.)


Zubereitung

  1. Schwarzbrotmischung vorbereiten: Das geriebene Schwarzbrot mit dem Zucker vermischen.
  2. Apfelmus würzen: Das Apfelmus mit dem Rum verrühren.
  3. Schokoladensahne zubereiten: Die Sahne steif schlagen und die geriebene Bitterschokolade vorsichtig unterheben.
  4. Schichten: In eine Schüssel oder Dessertgläser abwechselnd folgende Schichten einbringen:
    • Schwarzbrotmischung
    • Apfelmus
    • Schokoladensahne
    • Nochmals Schwarzbrotbrösel
    • Zum Abschluss Schokoladensahne mit einem Klecks Himbeermarmelade garnieren.
  5. Kühlen: Mindestens 2 Stunden kalt stellen, damit die Schichten gut durchziehen.

Hintergrundwissen & Geschichte

Das „Verschleierte Bauernmädchen“ ist eine klassische, fast vergessene Nachspeise der deutschen und österreichischen Hausmannskost. Der Name spielt auf die „verschleierte“ Sahnehaube an, unter der sich die verschiedenen Schichten verstecken – ähnlich wie ein Bauernmädchen unter seiner Haube.

Das Gericht entstand in der bäuerlichen Küche, wo einfache Zutaten wie altbackenes Brot, Äpfel und Sahne zu einer köstlichen Süßspeise verarbeitet wurden. Besonders in der Nachkriegszeit und in ländlichen Regionen war es beliebt, da es eine gute Möglichkeit bot, Reste zu verwerten und ohne große Kosten ein sättigendes Dessert zuzubereiten.

Die Kombination aus herzhaftem Schwarzbrot, süßem Apfelmus und schokoladiger Sahne macht das Dessert zu einem besonderen Geschmackserlebnis. Die Himbeermarmelade gibt dem Ganzen eine fruchtige Note.


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Juli 232023
 

Himmel un Äd – Himmel und Erde – Jahrhundertealte Tradition im Rheinland

Himmel un Äd ist ein Gericht, welches wahrscheinlich schon seit mehr als 500 Jahren im Rheinland gegessen wird, man findet es auch heutzutage noch in der Hausmannskost aber auch in manchen traditionellen Restaurants.

Hierbei handelt es sich um ein einfaches und herzhaftes Gericht, das immer noch in der Region beliebt ist.

Anbei ein Rezept für “Himmel un Äd”:

Zutaten:

  • 500 g Kartoffeln
  • 500 g Äpfel, säuerliche Sorten
  • 1 große Zwiebel
  • 200 g Blutwurst (alternativ: Leberwurst oder Mettwurst)
  • 2 EL Butter oder Schmalz
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Apfelmus oder eingemachte Rote Bete als Beilage

Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in einem Topf mit gesalzenem Wasser kochen, bis sie weich sind. Während die Kartoffeln kochen, die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Die Blutwurst in Scheiben schneiden.

In einer Pfanne die Butter oder das Schmalz erhitzen und die Blutwurstscheiben darin anbraten, bis sie knusprig sind. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. In derselben Pfanne die Zwiebelringe anbraten, bis sie goldbraun sind.

Die gekochten Kartoffeln abgießen und stampfen. Die Äpfel hinzufügen und alles gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffel-Apfel-Mischung auf einem Teller anrichten und die gebratenen Blutwurstscheiben und Zwiebelringe darüber verteilen.

Servieren Sie “Himmel un Äd” mit Apfelmus oder eingemachter Roter Bete als Beilage.

Rheinland


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Sep. 022013
 

Man schält gute, säuerliche Äpfel, schneidet sie in Stücke und nimmt die Kerngehäuse heraus. Dann setzt man sie mit etwas Wasser und Zucker auf, lässt sie verkochen und rührt sie durch ein Sieb, gibt gebrühte Korinthen und einige Eigelb hinzu und verrührt es gut. Nun in eine Assiette geben, das zurückbehaltene Eiweiß zu Schnee schlagen und auf das Apfelmus geben. Anschließend streut man Zucker darüber und bäckt das Ganze in einem mäßig warmen Ofen, bis der Eischnee glasiert ist.

25.), Thüringen, 1854

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Sep. 022013
 

Man schält gute, säuerliche Äpfel, schneidet sie in Stücke und nimmt die Kerngehäuse heraus. Dann setzt man sie mit etwas Wasser und Zucker auf, lässt sie verkochen und rührt sie durch ein Sieb und richtet sie an.

Man kann das Mus nach Belieben mit vorher in Wasser abgekochten Korinthen verzieren.

25.), Thüringen, 1854


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Sep. 022013
 
  • 1 kg Äpfel
  • 350 ml Wasser
  • 100 g Zucker
  • 1/4 Zimtstange
  • 3 Nelken
  • Saft von 1 Zitrone
  • Schale von 1/2 Zitrone

Die Äpfel vierten und das Kerngehäuse entfernen. Das Wasser mit Zucker und Gewürzen aufkochen, die Äpfel hinzu geben, ca. 5-8 Minuten köcheln lassen und durch ein Sieb passieren.

Überliefertes Rezept


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Feb. 222012
 
  • Apfelmus
  • Butter
  • Vanillezucker
  • Eier
  • Puderzucker

Man streicht 2 Tassen Apfelmus durch ein Sieb und kocht es mit einem Teelöffel süsser Butter und ebensoviel Vanille-Zucker noch etwas herunter bis es ziemlich Festigkeit bekommt. Sechs Eiweiss schlägt man mit 65 g Puderzucker zu festem Schnee, lässt zwei Löffel voll davon zurück, vermengt den Rest leicht mit dem ziemlich trockenen Apfelbrei, häuft alles in einer leicht gebutterten Schüssel auf, legt zierliche Häufchen von dem zurückbehaltenen Schnee darauf, bestreut den Auflauf mit Zucker und backt ihn in nicht zu heissem Ofen 25-30 Minuten. Er muss schön hellgoldfarben sein und servirt man Schlagsahne mit Zucker und etwas Kirschwasser vermengt dazu.

Österreich-Ungarn, 1915


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Mai 302009
 
  • 500 g Kartoffelbrei
  • 500  g Apfelmus
  • Butter

Eine Backform mit Fett ausstreichen. Anschliessend abwechselnd Kartoffelbrei und Apfelmus schichtweise in die Form geben. Die erste und letzte Schicht sollte Kartoffelbrei sein. Dann in den Backofen geben und gelbbraun ausbacken. Mit brauner Butter übergossen servieren.

Dazu passen sehr gut Bratwürste.


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