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Feb. 192026
 

Maha Baingan – indisches Auberginen-Spinat-Tomaten-Püree 🇮🇳

Zutaten:

  • 400 g Auberginen (geschält, in kleine Würfel geschnitten)
  • 400 g Spinat (3x gewaschen, fein gehackt)
  • 400 g Tomaten (gewaschen, in Stücke geschnitten)
  • 250 ml Sahne (optional)
  • 3 EL Ghee (oder neutrales Öl)
  • ½ TL gemahlene Koriandersamen
  • ½ TL gemahlener Kreuzkümmel
  • ½ TL Kurkuma
  • ½ TL Asafoetida (Hing)
  • ⅛ TL Chilipulver (scharf)
  • ½ TL Zucker
  • 2 TL Salz

Zubereitung:

1. Gewürze anrösten: Ghee in einem großen Topf erhitzen. Alle gemahlenen Gewürze (Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Asafoetida, Chilipulver) kurz anrösten, bis sie duften.

2. Auberginen garen: Auberginenwürfel hinzufügen und bei mittlerer Hitze braten, bis sie das Ghee aufgenommen haben und goldbraun sind.

3. Gemüse kombinieren: Tomaten und Spinat unterrühren, Topf teilweise abdecken und bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Die Auberginen sollten weich werden.

4. Püree herstellen: Hitze etwas erhöhen und weitere 10 Minuten köcheln, bis die Masse zu einem dicken, cremigen Püree wird.

5. Abschmecken: Sahne, Zucker und Salz einrühren, alles 2 Minuten durchziehen lassen.


Serviervorschlag:

Maha Baingan schmeckt hervorragend zu Dampfreis und frischen Chapatis.


Tipp: Asafoetida (Hing) verleiht dem Gericht eine besondere Tiefe – in indischen Läden oder online erhältlich.

Was bedeutet „Maha Baingan“?

  • Maha (हिंदी: महा) heißt auf Hindi „groß“ oder „herrlich“ – und bezieht sich hier auf den intensiven Geschmack und die Bedeutung des Gerichts.
  • Baingan (बैंगन) ist das Hindi-Wort für Aubergine, ein zentrales Gemüse in der indischen Küche.
  • Das Gericht ist ein klassisches Püree aus Auberginen, Spinat und Tomaten, das durch seine cremige Konsistenz und die Kombination von Gewürzen besticht.

Kulinarischer & kultureller Hintergrund

1. Die Aubergine in Indien

  • Die Aubergine (Solanum melongena) stammt ursprünglich aus Südasien und ist seit über 4.000 Jahren ein fester Bestandteil der indischen Küche.
  • In Indien wird sie in unzähligen Varianten zubereitet – von scharfen Currys (z. B. Baingan Bharta) bis zu süß-sauren Chutneys.
  • Auberginen gelten in der Ayurveda-Lehre als „tamosig“ (erdend, beruhigend) und werden oft mit wärmenden Gewürzen wie Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma kombiniert, um die Verdauung zu fördern.

2. Spinat & Tomaten: Eine gesunde Kombination

  • Spinat ist in Nordindien ein beliebtes Blattgemüse, reich an Eisen und Vitaminen. Er wird oft mit Sahne oder Joghurt kombiniert, um die Schärfe der Gewürze auszugleichen.
  • Tomaten, die erst mit den Portugiesen im 16. Jahrhundert nach Indien kamen, sind heute aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Sie geben dem Gericht Säure und Frische.

3. Die Rolle der Gewürze

  • Asafoetida (Hing): Ein harzartiges Gewürz mit intensivem Aroma, das in kleinen Mengen verwendet wird. Es gilt als Verdauungshilfe und ist besonders in der vegetarischen Küche wichtig, da es den Geschmack von Zwiebeln und Knoblauch imitiert.
  • Kurkuma: Nicht nur für die goldene Farbe, sondern auch für seine entzündungshemmende Wirkung.
  • Kreuzkümmel & Koriander: Klassische Gewürze, die in fast jedem nordindischen Curry zu finden sind.

4. Maha Baingan in der regionalen Küche

  • Das Gericht ist vor allem in Nordindien (Punjab, Uttar Pradesh) verbreitet und wird oft als Beilage zu Fladenbrot (Chapati, Roti) oder Reis serviert.
  • Es ist ein typisches „Comfort Food“ – nährstoffreich, sättigend und einfach zuzubereiten.
  • In ländlichen Regionen wird es oft mit frischem Büffel-Joghurt oder Buttermilch serviert, um die Schärfe zu mildern.

Warum ist dieses Gericht besonders?

  • Einfach & nährstoffreich: Auberginen sind kalorienarm, aber reich an Ballaststoffen; Spinat liefert Eisen und Vitamine.
  • Vegetarisch & vegan möglich: Ohne Sahne ist das Gericht vegan – ein wichtiger Aspekt in der indischen vegetarischen Tradition.
  • Kombination aus Texturen: Die weichen Auberginen, der leicht bitterliche Spinat und die säuerlichen Tomaten ergeben ein harmonisches Püree.

Serviervorschlag & Variationen

  • Klassisch zu Dampfreis, Chapatis oder Naan.
  • Mit einem Klecks Joghurt und frischem Koriander garnieren.
  • Für eine schärfere Variante mehr Chilipulver oder frische grüne Chilis hinzufügen.

Fun Fact: In einigen Regionen Indiens gilt Aubergine als „Gemüse der Armen“, weil sie günstig, vielseitig und extrem sättigend ist – doch heute ist sie ein Star der modernen indischen Fusion-Küche!


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Jan. 092023
 

Ein sehr einfaches Gericht, schnell gemacht und gut passend zu kräftigen Fleischgerichten, Haxe, Eisbein usw.

  • 250 ml trockene Erbsen
  • Butter
  • Brühe
  • Salz
  • Muskatnuss

250 ml dürrer Erbsen werden in Wasser weich gekocht, dann trocken durch ein Sieb pressen. Das Durchgetriebene wird mit dem vierten Teil so viel Butter und etwas Jus verrührt, mit Salz und Muskatnuss gewürzt.

Frankfurt, 1871

 


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Jan. 092023
 
  • 6 Zwiebeln
  • 90 g Butter
  • Schinken
  • 1 EL Mehl
  • 1,5 l süßer Rahm oder Milch

6 große weiße Zwiebeln, die geschält sind, werden in dünne Scheiben geschnitten, in kochendes Wasser getan und 5 Minuten lang gekocht, dann abgeschüttet, mit 90 g Butter, einigen Stückchen rohem Schinken und einem starken Eßlöffel voll Mehl langsam weiß geröstet, mit 1 1/2 Liter süßem Rahm aufgefüllt und unter anhaltendem , festen  rühren auf starkem Feuer zur Hälfte eingekocht, mit Salz und weißem Pfeffer gewürzt und dann durch ein Haarsieb getrieben.

Frankfurt, 1871


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Jan. 092023
 
  • Kartoffeln
  • Butter
  • Süßer Rahm oder Milch
  • Salz

Gute, mehlige Kartoffeln, die roh geschält und rein gewaschen sind, werden in Salzwasser weich gekocht, das Wasser wird dann abgegossen und die Kartoffeln werden trocken und so heiß wie möglich durch ein Sieb getrieben und mit 1/4tel so viel frischer Butter, wie das Durchgetriebene beträgt , und etwas süßem Rahm oder Milch auf dem Feuer bis zum Heißwerden verrührt und mit dem nötigen Salz gewürzt. Dies Pürée muß sehr weiß, schaumig und zart aussehen.

Frankfurt, 1871


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Mai 172014
 

 

Sirup aus Teichbinsenwurzeln

  • 1000 g Teichbinsenwurel
  • 3 I Wasser

Die Wurzeln kräftig waschen und mit einer harten Bürste säubern, mit dem Fleischwolf zerkleinern und
40 bis 50 Minuten  in 2 Liter Wasser kochen. Das Kochwasser in ein anderes Gefäß abgießen, die Wurzeln mit Liter Wasser übergießen und nochmals 20 Minuten kochen. Dieses Kochwasser zu dem ersteren gießen und bis auf 1 Liter einkochen. So ergibt sich ein süßer Sirup. Er kann für Tee, Breie und Aufläufe verwendet werden.

Mehl aus Teichbinsenwurzeln

Die Teichbinsenwurzeln mit einer harten Bürste gut säubern und mit dem Messer in Stücke schneiden. Die Stücke dann trocknen und mit der Kaffeemühle mahlen und sieben. Das Mehl kann zum Andicken von Suppen und zur Herstellung von Backwaren verwendet werden.

Gebackene Teichbinsenwurzeln

Junge Teichbinsenwurzeln in der Asche eines offenen Feuers oder in der Backröhre backen. Anschließend die Wurzeln Abschälen und wie Kartoffeln mit Salz essen.

Püree aus Teichbinsenwurzeln

Junge Teichbinsenwurzeln in Salzwasser kochen, mit dem Fleischwolf zerkleinern, salzen und mit Öl anrichten.

 

34.) Russisches Gericht


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Jan. 082014
 
  • 1 kg Brennesseln
  • 1 EL Mehl
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Öl
  • Meerrettich
  • Salz nach Geschmack

Die jungen Brennesselblätter waschen und in Salzwasser gar kochen, auf einen Durchschlag geben, damit
das Wasser abtropft. Anschließend  klein schneiden, oder hacken, mit Mehl bestäuben, 2 bis 3 Eßlöffel vom Brennesselsud
hinzufügen, gut vermischen und erneut unter ständigem Umrühren kochen, bis sich das Volumen vergrößert hat. Dann den geriebenen Meerrettich, die fein gewürfelte und in Öl
angebratene Zwiebel hinzufügen und gut vermengen.
Dieses Püree kann als Beilage zu Mamalyga (ein fester Maisgriesbrei) oder anderen Gerichten gereicht werden.

In Deutschland ist sicher auch ein guter Kartoffelbrei erlaubt !

34.) Russisches Rezept


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Dez. 282013
 

Junge Wurzeln der Teichbinse waschen und säubern, in Salzwasser kochen und durch einen Fleischwolf geben. Etwas Öl in das Püree rühren und mit Salz abschmecken.

34.) Russisches Rezept

 


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März 132012
 

Den Sauerampfer in Salzwasser weich blanchieren, in kaltes Wasser geben, abseihen, gut ausdrücken, fein schneiden und durch ein Sieb passieren. Dann wird eine dicke Buttersauce dazu gegeben, Salz, Muskat und von Zeit zu Zeit etwas Sahne am Feuer dazu gerührt und dann angerichtet.

 

Wien, 1877


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Feb. 192012
 

Man macht aus acht grossen Kartoffeln ein nicht zu dünnes und nicht zu feuchtes Kartoffel-Püree wie bei  http://www.historisch-kochen.de/2012-02-19-kartoffel-puree/  .

Zu vier Tassen von diesem Püree rührt man, eines nach dem anderen, drei ganze Eier und schlägt es auf dem Feür bis es ganz glatt und fein ist. Eine Ring-Form wird gut mit Butter ausgestrichen, die Kartoffel werden hineingefüllt, oben mit Butter bestrichen und im heissen Ofen 25-30 Minuten hellgelb gebacken; man lässt die Form, nachdem man sie aus dem Ofen nimmt, einige Minuten stehen, ehe man sie stürzt. In die Mitte des Ringes füllt man ein beliebiges Ragout von Fleisch oder Fisch.

Österreich-Ungarn, 1915


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Feb. 192012
 

Man kocht 6-8 grosse Kartoffel in der Schale weich; in der Zwischenzeit röstet man in einem Löffel Suppen- oder Hühnerfett zwei kleine, in dünne Ringe geschnittene Zwiebeln egal goldfarben, die weichen Kartoffeln werden geschält, auf einem Brett mit dem Rollholz fein zerdrückt, sie werden in der Pfanne mit den Zwiebeln gut vermengt und wird wenn nötig, noch etwas Fett hinzugefügt.

kartoffelbreia-1-2014-02-13

Die Kartoffel werden sehr heiss zu Fleischspeisen oder zu gekochter Wurst servirt.

Österreich-Ungarn, 1915


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Feb. 192012
 

Man kocht die Kartoffel in der Schale, bis sie ganz weich sind und giesst dann das Wasser ab. In der Zwischenzeit hat man eine Zwiebel sehr fein gehackt und in 1/2 EL  Abschöpf- oder Hühnerfett hellgelb gedünstet. Die Kartoffel werden ganz heiss geschält und eine nach der anderen zu den Zwiebeln gegeben, mit dem Kartoffelstössel fein verstampft, wobei man Salz und wenn nötig, noch etwas Fett hinzufügen kann und stellt sie dann für einige Minuten auf den Ofen, wobei man sie gut umrührt. Man serviert sie sehr heiss, hübsch aufgetürmt oder mit einem Löffel zu egalen, eiförmigen Stücken ausgestochen als Garnierung zu Fleischspeisen.

Österreich-Ungarn, 1915


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Aug. 292011
 

Sauerampfer waschen und fein hacken. Dann eine weiße Einbrenn herstellen und ihn darin leicht anrösten. Mit Fleischbrühe angießen und mit einem Löffel saurem Rahm kochen lassen.

Zum Anrichten mit Eigelb legieren und mit einem Löffel Rahm begießen sowie mit gebratenen Fleischscheiben belegen.


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