Die gelben Blütenblätter von den Blüten zupfen und mit ca. 125 ml Wasser und dem Zucker mischen. Dann über Nacht stehen lassen. Nun den Saft und die Schale der Zitrone sowie den Schnaps hinzu geben, das Gefäß verschließen und ca. 4 Wochen an einem warmen, hellen Ort stehen lassen. Die Blütenblätter müssen ständig von Flüssigkeit bedeckt sein. Anschließend durch ein Tuch gießen oder durch ein Filterpapier filtern, in Flaschen füllen und diese verschließen
Die Orangen waschen, die Schale vorsichtig dünn abschälen, ohne die bittere weiße Innenschale mit abzuschälen. Diese Schalen, den Zucker, die Anissterne und die Vanilleschote in eine gut verschließbare Flasche geben. Die Orangen nun auspressen und den Saft in die Flasche füllen. Den Rum zugeben und umrühren. Nun die Flasche fest verschließen und an einem dunklen Ort mindestens 4 Wochen ruhen lassen. Jede Woche sollte die Flasche geschüttelt werden. Nach der Zeit die Flüssigkeit durch mehrere Lagen Stoff filtern und anschließend in kleinere Flaschen abfüllen und diese fest verschließen.
Lange Zeit auch in Deutschland verboten, erfreut sich der Absinth nun einer neuen Hochzeit. Man muss ihn jedoch nicht kaufen – man kann sich “seinen” Absinth auch selbst mischen.
Im Unterschied zu den kommerziellen Absinth-Sorten, die destilliert werden, hier ein Rezept eines mit Alkohol angesetzten Absinth.
500 ml hochprozentigen Alkohol, z.B. Primasprit mit 60% oder auch einen hochprozentigen Wodka
2 TL Wermut
1/4 TL Fenchel
1 Prise Anis
4 Kapseln Karamom
etwas Koriander, gemahlen
2 TL Angelikawurzel (kann man auch weglassen)
Den Wermut mit dem Alkohol übergießen, Gefäß verschließen und 2 Tage warm stehen lassen. Den Wermut entfernen und die restlichen Zutaten hinzu geben. Nochmals 1 Woche warm stehen lassen und abfiltern.
Nun kann der Absinth getrunken werden.
Aber nicht vergessen: Es geschehen manchmal im Absinth-Rausch unheimliche Dinge – der Maler Vincent van Gogh verlor dabei sein Ohr.
In der Zeitung “Forum Républicain” stand dazu am 30. Dezember 1888 im Lokalteil:
“Letzten Sonntag um 23.30 Uhr erschien eine gewisser Vincent Vangogh, Maler, gebürtig aus Holland, im Bordell Nr.1, verlangte nach einer gewissen Rachel und hat ihr sein Ohr gegeben, indem er sagte: Bewahren Sie diesen Gegenstand sorgfältig auf.”
Die Kalmuswurzeln und Angelikawurzeln, falls vorhanden, auch die Pomeranzenschale, fein zerschneiden. Nun mit dem Wodka oder Korn in einer großen, gut verschließbaren Flasche übergießen und ca. 28 Tage an einem warmen Ort gut verschlossen stehen lassen. 1 kg Zucker in 1,5 l Wasser aufkochen lassen und abkühlen lassen. Den Likör abfiltern und mit dem Zuckersirup gut vermischen. Nun in Flaschen füllen und noch etwas lagern lassen.
Die Veilchenblüten gut ausgelesene und kurz abspülen. Mit dem Alkohol übergießen und 4 bis 5 Wochen stehenlassen. Den Likör nach Geschmack mit Veilchenblütensirup süßen.
Die Mahonienbeeren waschen, entstielen, zerstampfen und 3 Tage lang bei 20 bis 22 “C angären lassen. Mehrmals umrühren. Anschließend aus der angegorenen Masse den Saft auspressen. Dem Saft 150 ml Primasprit zusetzen und 3 Tage im Kühlen klären lassen. Den reinen Saft mit einem Schlauch abziehen und mit 300 ml Tokajer Aszu auffüllen. In diesem Ansatz 300 g Zucker auflösen und noch etwa 200 ml Primasprit zusetzen.
In Anbetracht des stolzen Preises für den Tokajer Aszu kann man diesen auch gegen einen Madeira oder anderen starken, süssen Wein austauschen.
Die Beeren sollten nach dem ersten Frost gesammelt werden. Auslesen, waschen, gut abtropfen lassen, in Flaschen füllen und mit Branntwein übergießen. Gut verschließen, an einen warmen Ort stellen und 2 bis 3 Monate ruhen lassen. Die Beeren verlieren dabei völlig ihre Farbe. Die Flüssigkeit durch ein Tuch gießen und au f 1 l Flüssigkeit 500 g Zucker geben. Dazu den Zucker mit einer Tasse Wasser zu einem Zuckersirup kochen. In Flaschen füllen und noch einige Zeit lagern.
Verwendet werden nur dir großen, weichen Früchte. Nach dem Entfernen der Blüte und des Stiels werden sie gewaschen und gut abtropfen lassen. Nun in der Mitte durchschneiden und in Flaschen füllen. Pro Liter-Flasche kommt 125 g heller, kleingeklopfter Kandiszucker hinzu. Dann mit Branntwein auffüllen. 2 bis 3 Wochen an einen warmen Ort stellen. Vorsichtig durch ein Tuch filtrieren, damit keine Hagebuttenkerne und Härchen in den Likör kommen. Sollte das Getränk zu stark sein, kocht man noch ein wenig Kandiszucker mit Wasser auf und mischt die Flüssigkeit unter den Likör.
Die Holunderbeeren mit dem Wasser 1 Stunde kochen lassen und druch ein Haarsieb gießen. Die Flüssigkeit mit dem Zucker nochmals 60 Minuten kochen lassen, zum Schluss den Vanillezucker hinzu geben und auskühlen lassen. Danach den Alkohol dazu gießen und gut umrühren und in Flaschen füllen.
Die gelben Blütenblätter von den Butterblumen zupfen und diese in eine grosse Flasche füllen.
Den Alkohol übergiessen und die Flasche verschliessen. 14 Tage an einem warmen Ort stehen lassen. Die Blütenblätter abfiltern, in Flaschen füllen und gut verkorken.
Die Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Die Vanillestangen längs durchschneiden und das Mark aus den Vanillestangen herauskratzen, dieses dann zum Eigelbschaum geben. Die Sahne und den Alkohol unterrühren. Den Likör in Flaschen füllen und diese einige Tage an einem Warmen Ort lagern lassen.
Die Zimtstangen mit dem Zucker in eine Flasche geben. Mit dem Cognac übergiessen, an einen warmen Platz stellen und ca. 6 Wochen ziehen lassen. Dann durch ein Sieb giessen oder durch ein Filter geben, in Flaschen füllen, gut verschliessen und weiter lagern lassen.
Den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Den Zucker hinzu geben und mit dem Cognac übergiessen und 14 Tage stehen lassen. Dann die Ingwerscheiben herausnehmen und in wenig Wasser kochen und heraus nehmen. Den Sud abkühlen lassen und zu dem Cognac geben.
Dann in Flaschen füllen, diese gut verschliessen und lagern lassen.
Die Aprikosen entsteinen und in Viertel schneiden. Den Alkohol übergiessen und drei Wochen in die Sonne stellen. Dann abgiessen und 750 g Zuckersirup hinzu geben, gut schütteln, in Flaschen ziehen, verkorken und einige Wochen lagern.
Die Kirschen mit dem Alkohol in ein Glas geben und das gut abgedeckt 4 Wochen in die Sonne stellen. Dann abgiessen und mit Zuckersirup versetzen. Gut schütteln und in Flaschen aufbewahren.
Die Ananas in kleine Würfel schneiden, in ein Glas oder eine Flasche geben und mit Weingeist auffüllen. Abgedeckt mehrere Wochen stehen lassen. Dann abgiessen und mit Zuckersirup nach Geschmack vermischen. In kleine Flaschen abziehen, diese gut verkorken und lagern. Je älter, desto besser ist der Geschmack.
In einen Liter Alkohol mehrere EL Kümmel geben und in der Sonne ca. 10 Tage stehen lassen. Aus 500 g Zucker einen Zuckersirup herstellen und zu dem abgegossenen Alkohol geben. Schütteln und einige Stunden stehen lassen. Dann auf Flaschen ziehen, verkorken und lagern. Je älter, desto besser.
Zwei Stangen Vanille mit Weingeist aufsetzen und 8 Tage ziehen lassen. Dann den Alkohol abgiessen, mit Zuckersirup versetzen und gut durcheinander schütteln. Einige Tage stehen lassen, dann auf Flaschen ziehen, gut verkorken und lagern.
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