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admin

Aug. 132014
 

Kochen, Speisen, Kochkunst – zu jeder Zeit waren sie Grundlage für Zufriedenheit, Frieden oder Krieg. Die menschliche Ernährung war sicher Jahrtausende ein Mittel zum Selbstzweck – dem Überleben – aber schon früh lernten die Menschen, dass gutes Essen für ein friedliches Zusammenleben unabdingbar ist. Viele Völker wanderten auf der Suche nach dem Gelobten Land, wo Milch und Honig fließen, und das Sicherstellen der Ernährung nicht so ein hartes Brot darstellte. Hieran lässt sich ermessen, welche Stellung die Ernährung und damit das Kochen und das schmackhafte Zubereiten von Speise und Trank eingenommen hat. Hier einige Buchvorschläge, die sich mit dem Thema Kochen und Ernährung in sehr früher Zeit auseinander setzen.

 

  DAS GROßE KOCHBUCH DER KELTEN: Über 180 keltische Rezepte auf Basis archäologischer Erkenntnisse, Exploration und historischer Quellen
Die 150 Rezepte in diesem Buch beschreiben die Ernährung der Kelten zu der Zeit, als diese noch im Gebiet des heutigen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz lebten. —- Als Grundlage für dieses Buch dienten: – die über 2.000 Jahre alten Überlieferungen der Griechen und Römer – archäologische Funde in Schanzen und den ,,Fürstengräbern” der La-Tène- & Hallstattzeit alte Rezepte aus den Ländern, in denen die keltischen Überlieferungen auch heute noch bekannt sind – sowie praktische Erfahrungen aus den Vereinen, deren Mitglieder in ihrer Freizeit das Leben der Kelten nachempfinden.

 

 

   Keltische Kochbarkeiten: Mit 60 Rezepten
“Die fressen, die Kelten!” – so oder ähnlich stellten viele antike Schriftsteller die keltischen Ess- und Trinkgewohnheiten dar. Begeben Sie sich auf eine kulinarische Reise in die Vergangenheit und Sie werden entdecken, dass die keltische Küche mehr hergab als den obligatorischen Wildschweinbraten von Asterix und Obelix.

 

 

 

 

  Kochen durch die Epochen: Von der Steinzeit bis ins Mittelalter
Diese Köstlichkeiten ließen schon keltischen Fürsten, römischen Gourmets und mittelalterlichen Herrschern das Wasser im Munde zusammenlaufen: Eine Schlemmerreise in die Vergangenheit in 44 leckeren Rezepten zum Nachkochen.

 

 

 

 

  Kochen wie die Wikinger
Ob Fischsuppe, Wildschweinbraten oder selbst gebrautes Wacholderbier – “Kochen wie die Wikinger” bietet eine schmackhafte Annäherung an die Kultur der Nordleute und führt in die Besonderheiten der Wikingerküche ein.

 

 

 

 

 

  Das Wikinger-Kochbuch
Die faszinierende und hochentwickelte Kultur der nordischen Seefahrervölker, ihre Mythologie, Lebensweise und letztlich auch ihre Kochkünste sind es, die die beiden Autorinnen Saeta Godetide und Carolin Küllmer zu diesem Buch inspiriert haben.  Kochen unter Odins wachem Auge: Welche Zutaten waren damals vorhanden, wie könnten diese zubereitet worden sein und wie kochen wir im 21. Jahrhundert ‘wikingisch’?

 

 

 

 

 

Weitere Buchvorschläge:

 


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Aug. 132014
 

Römische Küche

Weniges ist direkt überliefert, jedoch hat gutes Essen einen wichtigen Platz der Römer eingenommen. Hier bedeutete Essen Kultur – in vielen Bereichen wurde dies auch im wahrsten Sinne des Wortes maßlos übertrieben. Einen Einblick in die Küche der alten Römer bietet z.B.  Marcus Gravius Apicius Kochbuch aus der Kaiserzeit. Nachdem Apicius 100 Millionen Sesterzen verfressen hatte, und feststellen musste, dass ihm nur noch 10 Millionen Sesterzen für den Rest des Lebens bleiben würden, setzte er erschrocken seinem Leben ein Ende. Für Interessierte: 10 Millionen Sesterzen wären heute ca. 12 Millionen Euro – welch klägliche Summe 😉

 

  Das Apicius Kochbuch aus der römischen Kaiserzeit
Vollständig überliefertes Rezeptebuch aus der römischen Kaiserzeit. Sicher sind einige Zutaten im Supermarkt der heutigen Zeit schwer zu finden, jedoch erhält man einen guten Einblick in die Küche des alten Roms und einen Überblick, mit welchem Aufwand zur damaligen Zeit Speisen zubereitet wurden.

 

 

 

 

  Kochen wie die alten Römer
In diesem Buch werden die Rezepte aus der berrühmten “Kochkunst” des Römers Marcus Gavius Apicius in einer für die zeitgemäße Küche adaptierten und für den heutigen Gaumen genießbaren Form präsentiert.

 

 

 

 

 

  Grenzenlose Gaumenfreuden: Römische Küche in einer germanischen Provinz
Unzweifelhaft beeinflussten die Römer, besonders die in den germanischen Provinzen  stationierten Legionen, auch die Küche der nach römischer Sicht barbarischen Völker diesseits und jenseits des Limes. Hier finden sich interessante Geschichten um das Essen der Römer und Germanen im weitesten Sinne.

 

 

 

 

 

 

 

Panis Militaris. Die Ernährung des römischen Soldaten oder der Grundstoff der Macht
Dieses Buch beantwortet die Frage: Was futterten die Römer, fern der Heimat, und wie gelang es ihnen, die Versorgung über weite Strecken mit den Nahrungsmitteln, die den Römern bekannt waren, zu gewährleisten? Interessante Ausflüge in die Geschichte, Militärgeschichte und die Kultur und Militärmaschinerie der Römer.

 

 

 

 

 

 

  Die alten Römer bitten zu Tisch, Weizenbrei und Pfauenzunge: Das Imperium des Goumets, Delikatessen aus aller Welt
Wer weiß heute noch, wie Purpurschnecken, lukanische Würste oder Meertulpen schmecken? Die Römer wussten es genau. Hier findet der Leser Geschichten um die kulinarischen Hochgenüsse, die Esskultur, Tischsitten und Tischgebräuche der Römer von vor 2.000 Jahren.

 

 

 

 

 

  Lukullische Genüsse: Die Küche der alten Römer
Die römische Küche, anfangs eher bodenständig und bäuerlich einfach, wurde seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. von der griechischen Kultur beeinflusst und mit der territorialen Ausweitung der Republik immer reichhaltiger und raffinierter. In der Blütezeit des Imperium Romanum war die Küche der reichen Römer vielfältig und aufs höchste verfeinert. Bei aufwendigen und teuren Gastmählern wurden kulinarische Spezialitäten aus dem gesamten Mittelmeerraum zelebriert.
Brigitte Cech gibt einen Einblick in alle Aspekte der römischen Kochkultur. Sie beschreibt die Speisenfolge und die Begleitumstände eines Gastmahles und nennt die Zutaten. Dabei räumt sie mit gängigen Klischees und Vorurteilen auf.

 

 

 

 


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Aug. 122014
 

DDR-Kochbücher und DDR-Backbücher

Anbei möchten wir noch heute erhältliche Koch- und Backbücher sowie Bücher, die sich mit dem Thema Kochen in der DDR beschäftigen, vorstellen.

Viele in der DDR üblichen Rezepte waren Klassiker, d,h. auch oft schon vor der Gründung der DDR üblich. Auf Grund des Mangels an Zutaten, der oft in den Geschäften herrschte, haben sich viele Klassiker der Küche und des Backofens erhalten.

  Kochen. 1680 Rezepte für Sie
Dieses Buch ist wahrscheinlich der Klassiker der DDR-Rezepte. Das Buch ist erstmalig 1979 im Verlag für die Frau erschienen. In den 80ern der Klassiker der DDR. Hier finden sich so gut wie alle Rezepte in Original-Aufmachung. Ein Muss, wenn man an den Rezepten der DDR interessiert ist.

 

 

 

  Wir kochen gut – Mehr als 1000 erprobte Rezepte
Der Klassiker der 60er und 70er Jahre in der DDR. Erstmalig ist das Buch 1962, ebenfalls im Verlag für die Frau, erschienen. Das Buch ist ein Reprint der alten Ausgabe. Es enthält Rezepte der guten, bodenständigen Küche mit Rezepten, die oft auch schon vor der Gründung der DDR Klassiker waren. Für Freunde der Hausmannskost sehr zu empfehlen. Auch dieses Buch fehlte (fast) nirgends in den Küchen der DDR-Hausfrauen.

 

 

 

 

  Das große DDR-Wurstbuch
Hierbei handelt es sich zwar um ein Buch, das erst nach dem Untergang des Ländles DDR geschrieben wurde, es enthält jedoch auch gute Rezepte für Wurst, wie sie in der DDR üblich war. Man sollte nicht vergessen: Thüringen lag in der DDR und dort gab und gibt es immer noch leckere Wurst, hergestellt nach traditioneller Handwerkskunst!

 

 

 

Unser Großes DDR Kochbuch
Falls Sie sich für das Leben in der DDR interessieren, ist dieses Buch zu empfehlen. Dieses Buch beschreibt nicht nur knapp 100 Klassiker der DDR-Küche, sondern setzt sich auch mit dem Mangel in den Geschäften der DDR auseinander, und dem kunstvollen Umgang mit diesen, den man als gebohrener DDR-Bürger an den Tag legen musste.

 

 

 

DDR Backbuch
Auch in der DDR wurde nicht nur gekocht, sondern auch leckerer Kuchen gebacken. Dieses Buch thematisiert das Backen in der DDR auf ca. 160 Seiten. Hier findet man viele Backklassiker, die oft schon vor Gründung der DDR Eingang in die Backkunst gefunden hatten.

 

 

 

SUPERillu – Unsere leichte Heimatküche
Die SUPERillu kümmert sich ja bekanntlich immer noch um die Befindlichkeiten der ehemaligen DDR-Bürger und bietet oft Themen, die (fast) nur im Osten unseres Landes im Gespräch sind. Hier nun ein Buch, das sich mit der speziellen Küche in Ostdeutschland auseinander setzt.

 

 

 

DDR Getränkebuch
In der DDR wurde viel gefeiert – Partys nahmen im gesellschaftlichen Leben einen großen Platz ein. Oft wurde im Rahmen von Arbeitskollektiv, Famile, Nachbarn oder Hausgemeinschaft zum gemeinsamen geselligen Zusammensein und Umtrunk gerufen. Zu diesen Gelegenheiten wurde natürlich auf die Getränke und Produkte der volkseigenen Industrie, aber auch auf kreative Eigenkreationen zurückgegriffen. In diesem Buch findet man aus diesem Bereich einige Klassiker wieder.

 

 
  Fisch auf jeden Tisch: DDR-Erinnerungen an Makrele und mehr
Fisch war in der DDR billig – so kostete z.B. 1 kg Heringe 1,60 Mark –  jedoch nicht jede Art ständig verfügbar. Alles war im Prinzip bezahlbar, jedoch nicht vorhanden. Den DDR-Bürgern muss es vorgekommen sein, als wenn die ostdeutschen Flüsse und Seen keine Aale beherbergten  – denn diese wurden durch KoKom für harte DM nach Westberlin verkauft. Das Angebot spiegelte sich auch in den Rezepten wieder. Dieses Buch setzt sich mit dem Thema Fisch in Geschichten und Rezepten in der DDR auseinander.

 

 

 

  Die besten Rezepte aus der Fernsehküche
Lange Jahre kochte Kurt Drummer, der DDR-Fernsehkoch, den Deutschen in der DDR im Fernsehen was vor. Hier gibt es seine gesammelten Rezepte zum Nachlesen. Die Rezepte sind bodenständig und regional.

 


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Aug. 082014
 

Lange Zeit auch in Deutschland verboten, erfreut sich der Absinth nun einer neuen Hochzeit. Man muss ihn jedoch nicht kaufen – man kann sich “seinen” Absinth auch selbst mischen.

Im Unterschied zu den kommerziellen Absinth-Sorten, die destilliert werden, hier ein Rezept eines mit Alkohol angesetzten Absinth.

  • 500 ml hochprozentigen Alkohol, z.B. Primasprit mit 60% oder auch einen hochprozentigen Wodka
  • 2 TL Wermut
  • 1/4 TL Fenchel
  • 1 Prise Anis
  • 4 Kapseln Karamom
  • etwas Koriander, gemahlen
  • 2 TL Angelikawurzel (kann man auch weglassen)

Den Wermut mit dem Alkohol übergießen, Gefäß verschließen und 2 Tage warm stehen lassen. Den Wermut entfernen und die restlichen Zutaten hinzu geben. Nochmals 1 Woche warm stehen lassen und abfiltern.

Nun kann der Absinth getrunken werden.

Aber nicht vergessen: Es geschehen manchmal im Absinth-Rausch unheimliche Dinge – der Maler Vincent van Gogh verlor dabei sein Ohr.

In der Zeitung “Forum Républicain” stand dazu am 30. Dezember 1888 im Lokalteil:

“Letzten Sonntag um 23.30 Uhr erschien eine gewisser Vincent Vangogh, Maler,
gebürtig aus Holland, im Bordell Nr.1, verlangte nach einer gewissen Rachel
 und hat ihr sein Ohr gegeben, indem er sagte:
 Bewahren Sie diesen Gegenstand sorgfältig auf.”


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Aug. 082014
 

Bei Powidl handelt es sich um ein Pflaumenmus aus getrockneten Pflaumen. Das Rezept stammt aus Österreich. Powidl wird dort als Spezialität zu klassischen Mehlspeisen gereicht.

  • 500g Dörrpflaumen, entsteint
  • 500 ml Rotwein
  • 600g Zucker
  • 1 Gewürznelke
  • 1 Stange Zimt
  • 2 EL  Zitronensaft
  • 40 ml Rum

Die Dörrpflaumen werden in 500 ml Wasser eine Nacht eingeweicht. Am nächsten Tag werden sie mit dem  Einweichwasser in einen Topf oder einen Bräter gegeben. Nun weitere 500 ml Wasser, den Rotwein und den Zucker hinzugeben und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Die Masse  10 Minuten leicht köcheln lassen. Den Backofen auf 200° C vorheizen, die Fruchtmasse durch ein Sieb streichen und wieder in den Topf geben. Jetzt werden die Gewürze hinzu gegen und alles erneut unter Rühren aufkochen lassen. Damit die  Pflaumenmasse nicht anbrennt den Rand des Topfes gut säubern und in den vorgeheizten Backofen schieben. Siebe und Bleche sollten aus dem Backofen entfernt werden und der Topf auf den Boden der Röhre stellen und 3 bis 4 Stunden unter mehrmaligem Rühren einkochen lassen. Der Powidl ist fertig, wenn die Gelierprobe erfolgreich war. Nun den Topf aus dem Ofen nehmen und den Zitronensaft unter den Powidl rühren. Den Powidl in vorbereitete Gläser füllen und auf jedes Glas 1 EL Rum (>45%) geben und anzünden. Sofort die Deckel aufsetzen und verschließen. Die Gläser kühl und dunkel lagern. Soll der Powidl länger halten, können die Gläser auch sterilisiert bzw. eingekocht werden.

Österreichisches Rezept.


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Aug. 072014
 

Geschichte der Marmelade

Einkochen und Konservieren ist alt – schon immer hatten die Menschen den Wunsch, sich für die harte Jahreszeit oder für schlechte Zeiten etwas Essbares zurückzulegen.

Die Geschichte der Marmelade ist dabei eng mit der Entdeckung Amerikas verbunden. Denn  das eigentlich in Asien beheimatete Zuckerrohr fand in  Amerika prächtige Bedingungen, viel Land stand für den Anbau zur Verfügung und mit billigen Sklaven ließ sich prächtig Zuckerrohr billig produzieren und damit kam billiger Zucker nach Europa. Die Portugiesen als damals große Seefahrernation wussten mit diesem Zucker auch etwas anzufangen – sie kochten aus Quitten (portogiesich: marmelo) zusammen mit Zucker leckere “marmelado”. Dieses Wort war bald der Inbegriff der mit Zucker eingekochten und damit konservierten Früchte.

Rübe oder Rohr

Zucker war teuer, damit blieb bis weit in das 19. Jahrhundert die Marmelade ein rares Produkt auf den Tischen Europas. Der Zuckerpreis verfiel erst, nachdem der Apotheker Andreas Sigismund Marggraf in Berlin entdeckte, dass man auch aus Rüben Zucker gewinnen konnte. Richtig durchgesetzt als Lebensmittel für alle Bevölkerungsschichten hat sich der Zucker jedoch erst nach 1850. Schuld daran, dass der Rübenzucker den Rohrzucker in Europa ersetzte, war über Umwege der kleine große Franzose Napoleon, denn er verfügte im Jahre 1806 die sog. Kontinentalsperre, eine Wirtschaftsblockade über die britischen Inseln, die bis 1814 in Kraft blieb. Nach dem Ende der Blockade brachte England die karibischen Inseln in seine Gewalt, die Engländer brachten riesige Mengen Rohrzucker billig nach Europa und überschwemmten den Markt mit billigem Zucker. Daraufhin mussten fast alle Fabriken, die aus Rüben Zucker erzeugten, schließen. Nur Frankreich produzierte weiterhin Rübenzucker, der ab 1850 wieder nach Deutschland kam. Die Einfuhr von Rohrzucker wurde mit Steuern belegt, und damit begann der Siegeszug des Rübenzuckers. Auf Grund dessen und auch nach dem Züchten von Rübensorten mit höherem Zuckeranteil lohnte sich nun wieder die Rübenzuckerproduktion und in kurzer Zeit gründeten sich 100te Fabriken zur Produktion. Daraufhin kam es zu einem erhöhten Konkurrenzkampf, wobei der Zuckerpreis innerhalb weniger Jahre um 60% verfiel – nun konnte der Zucker seinen Siegeszug als tägliches Lebensmittel auf den Tischen der Kontinentaleuropäer antreten.

Warum gibt es in den Regalen kaum noch Marmelade?

Zum (un-)Glück haben wir in Deutschland einen aufmerksamen Gesetzgeber, der sich gerne um Nebensächlichkeiten kümmert. Deshalb haben wir z.B. eine “Verordnung über Konfitüren und einige ähnliche Erzeugnisse (Konfitürenverordnung – KonfV)”.

In dieser KonfV steht z.B.

Marmelade
Marmelade ist die streichfähige Zubereitung aus Wasser, Zuckerarten
und einem oder mehreren der nachstehenden, aus Zitrusfrüchten
hergestellten Erzeugnisse: Pülpe, Fruchtmarkt, Saft, wässriger Auszug,
Schale. Die für die Herstellung von 1.000 g Enderzeugnis verwendete
Menge Zitrusfrüchte beträgt mindestens 200 g, von denen mindestens 75
g dem Endokarp entstammen.

Jetzt wissen wir es genau:
Marmelade muss aus Zitrusfrüchten hergestellten Erzeugnissen: Pülpe, Fruchtmark, Saft, wässriger Auszug, Schale bestehen.

Aus diesem Grunde dürfen wir nun nicht mehr, wie die Portugiesen früher, einfach Zucker und Quitten nehmen und eine Quittenmarmelade kochen, geschweige denn einfach Erdbeeren und Zucker zu einer leckeren Erdbeermarmelade verkochen. Maximal erlaubt uns der Gesetzgeber noch, dieses Produkt Konfitüre extra oder Konfitüre zu nennen.

Wenn es genau interessiert, hier die Auflistung der Bezeichnungen unserer zu verwendenden Namen für die Früchte-Zucker-Kochmischungen:

Konfitüre extra

ist die streichfähige Zubereitung aus Zuckerarten, nicht konzentrierter Pülpe aus einer oder mehreren Fruchtarten und Wasser. Konfitüre extra von Hagebutten sowie kernlose Konfitüre extra von Himbeeren, Brombeeren, schwarzen Johannisbeeren, Heidelbeeren und roten Johannisbeeren darf jedoch ganz oder teilweise aus nicht konzentriertem Fruchtmark hergestellt werden. Konfitüre extra von Zitrusfrüchten darf aus der in Streifen und oder in Stücke geschnittenen ganzen Frucht hergestellt werden. Aus Mischungen der nachstehenden Früchte mit anderen Früchten darf keine Konfitüre extra hergestellt werden: Äpfel, Birnen, nicht steinlösende Pflaumen, Melonen, Wassermelonen, Trauben, Kürbisse, Gurken, Tomaten. Die für die Herstellung von 1.000 g Enderzeugnis verwendete Menge Pülpe oder Fruchtmark beträgt mindestens

a) 350 g bei roten Johannisbeeren, Vogelbeeren, Sanddorn, schwarzen Johannisbeeren, Hagebutten und Quitten,

b) 250 g bei Ingwer,

c) 230 g bei Kaschuäpfeln,

d) 80 g bei Passionsfrüchten,

e) 450 g bei anderen Früchten.

Konfitüre

ist die streichfähige Zubereitung aus Zuckerarten, Pülpe oder Fruchtmark einer oder mehrerer Fruchtarten und Wasser. Abweichend davon darf Konfitüre von Zitrusfrüchten aus der in Streifen oder in Stücke geschnittenen ganzen Frucht hergestellt werden. Die für die Herstellung von 1.000 g Enderzeugnis verwendete Menge Pülpe oder Fruchtmark beträgt mindestens

a) 250 g bei roten Johannisbeeren, Vogelbeeren, Sanddorn, schwarzen Johannisbeeren, Hagebutten und Quitten,

b) 150 g bei Ingwer,

c) 160 g bei Kaschuäpfeln,

d) 60 g bei Passionsfrüchten,

e) 350 g bei anderen Früchten.

Gelee extra

ist die streichfähige Zubereitung aus Zuckerarten sowie Saft oder wässrigen Auszügen einer oder mehrerer Fruchtarten. Die für die Herstellung von 1.000 g Enderzeugnis verwendete Menge an Saft oder wässrigen Auszügen entspricht mindestens der für die Herstellung von Konfitüre extra vorgeschriebenen Menge. Die Mengenangaben gelten nach Abzug des Gewichts des für die Herstellung der wässrigen Auszüge verwendeten Wassers. Aus Mischungen der nachstehenden Früchte mit anderen Früchten darf kein Gelee extra hergestellt werden: Äpfel, Birnen, nicht steinlösende Pflaumen, Melonen, Wassermelonen, Trauben, Kürbisse, Gurken, Tomaten.

Gelee

ist streichfähige Zubereitung aus Zuckerarten sowie Saft oder wässrigen Auszügen einer oder mehrerer Fruchtarten. Die für die Herstellung von 1.000 g Enderzeugnis verwendete Menge an Saft oder wässrigen Auszügen entspricht mindestens der für die Herstellung von Konfitüre vorgeschriebenen Menge. Die Mengenangaben gelten nach Abzug des Gewichts des für die Herstellung der wässrigen Auszüge verwendeten Wassers.

Marmelade

ist die streichfähige Zubereitung aus Wasser, Zuckerarten und einem oder mehreren der nachstehenden, aus Zitrusfrüchten hergestellten Erzeugnisse: Pülpe, Fruchtmarkt, Saft, wässriger Auszug, Schale. Die für die Herstellung von 1.000 g Enderzeugnis verwendete Menge Zitrusfrüchte beträgt mindestens 200 g, von denen mindestens 75 g dem Endokarp entstammen.

Gelee-Marmelade

ist eine Marmelade, aus der sämtliche unlöslichen Bestandteile mit Ausnahme etwaiger kleiner Anteile feingeschnittener Schale entfernt worden sind.

Maronenkrem

ist die streichfähige Zubereitung aus Wasser, Zucker und mindestens 380 g Maronenmark (von Castanea sativa) je 1.000 g Enderzeugnis.

 

Was nun? Wie nenne ich meine Marmelade?

Wenn das Produkt, was früher mal Marmelade oder Konfitüre gehießen hätte, nicht in die KonfV passt, so können wir ihr ja einen Namen geben – zum Beispiel Frucht-Zucker-Pampe. Oder wir nennen es Fruchtaufstrich – so macht es die Industrie ja auch. Um Abmahnsicher zu sein, sollte also auf allen Gläsern mit Erdbeermarmelade nun Erdbeerfruchtaufstrich stehen. Dafür darf man nun in Konfitüre und Gelee aus Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, roten Johannisbeeren und
Pflaumen aber Saft aus roten Rüben verwenden. Und in  Konfitüre, Konfitüre extra, Gelee und Gelee extra aus Quitten können wir Blätter der Apfelduft-Pelargonie (Pelargonium odoratissimum) verwenden. Das wusste die Oma nun auch noch nicht.

Gut, dass das nun ein für alle Mal geklärt ist!

Ach nein, ist es gar nicht. Auch unsere Euopäischen Politiker wollen ja für ihr Geld, das sie zwar nicht verdienen, aber trotzdem bekommen, auch Ihren Senf (tschuldigung, Ihren Fruchtaufstrich) dazu geben.

Seit 2004 haben wir die:
Richtlinie 2004/84/EG des Rates vom 10. Juni 2004 zur Änderung der Richtlinie 2001/113/EG
 über Konfitüren, Gelees, Marmeladen und Maronenkrem für die menschliche Ernährung

Als erstes fällt uns auf: Es gilt nur für Konfitüren, Gelees, Marmeladen und Maronenkrem für die menschliche Ernährung – wollen wir damit unseren Zimmerhai ernähren, gilt diese Richtlinie nicht.

Der Erlasse erwägte auch folgende Gründe:

(3)  Auf bestimmten lokalen Märkten Österreichs und Deutschlands, wie Bauernmärkten oder Wochenmärkten, wird der Begriff “Marmelade” traditionsgemäß auch für die Verkehrsbezeichnung “jam” verwendet; in diesen Fällen wird der Begriff “Marmelade aus Zitrusfrüchten” für den Begriff “marmalade” verwendet, um zwischen den beiden Erzeugniskategorien zu unterscheiden.

(4) Es ist daher angebracht, dass Österreich und Deutschland beim Erlass der zur Umsetzung der Richtlinie 2001/113/EG erforderlichen Vorschriften diesen Gepflogenheiten Rechnung trägt.

Aha… Soso…

 

 

 

 


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Aug. 062014
 

Boden:

  • 150g Mehl
  • 150g Zucker
  • 150g Margarine
  • 3 Eier
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Pck. Backpulver

Alle Zutaten gut miteinander verrühren. Eine Backform gut fetten und den Teig hinein geben und verteilen.

Belag:

  • 500g Quark
  • 3 Eier
  • 150g Zucker
  • 150g weiche Butter
  • Saft von einer Zitrone
  • 1 Beutel Vanillepuddingpulver

Diese Zutaten ebenfalls gut verrühren. und anschließend vorsichtig auf den Teig geben.

Den Kuchen nun im vorgeheiztem Backofen bei 180 °C  Ober- und Unterhitze ca. 60 Minuten backen lassen. Anschließend eine Stäbchenprobe machen.

Beim Backen sickert der Teig von unten nach oben, so dass nach dem Backen der Quark unten ist und der Teig die obere Schicht bildet.


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Aug. 062014
 
  • 250 g Quark
  • 1 Hand voll Waldmeister
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Weinbrand
  • abgeriebene Zitronenschale

Den Waldmeister ca. 1 Stunde antrocknen lassen und anschließend fein hacken. Die Eier mit dem Zucker und dem Weinbrand verquirlen. Den Quark mit dem Olivenöl und der Eiermasse gut verquirlen. Nun den Waldmeister gut unterrühren und servieren.

 

 


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Aug. 062014
 

Die Vogelmiere gehört wahrscheinlich mit zu den ältesten in Mitteleuropa zur menschlichen Ernährung genutzten Pflanzen – heute ist sie jedoch etwas aus der Mode gekommen und wird von den Gärtnern als Unkraut massiv bekämpft. Die Vogelmiere ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, enthält z.B. viel Provitamin A und C sowie Eisen und Kalium. In der Volksmedizin wird Vogelmiere auf Grund des Gehalts an schleimlösenden Saponinen auch in Hustentees verwendet.

Die Vogelmiere wächst fast das ganze Jahr über und lässt sich jederzeit als Gemüse, Zugabe zu Tees oder auch Salatbeilage verwenden.

  • 200 g Spinat
  • 200 g Vogelmiere ohne harte Strünke
  • 20 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Knoblauchzehe abziehen und in feine Stücke schneiden oder hacken. Spinat und Vogelmiere gut waschen und abtropfen lassen. Anschließend in Streifen schneiden. Die Butter in einem Topf schmelzen und Zwiebeln und Knoblauch glasig anschwitzen lassen. Nun Spinat und Vogelmiere hinzu geben und dünsten, bis das Grün zusammengefallen ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Diese Variante lässt sich genau so verwenden, wie auch Spinat.
Sehr gut geeignet ist es auch als Beilage zu Fischgerichten.


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Aug. 042014
 
  • 250 g Haselnüsse
  • 14 Eier
  • 250 g Puderzucker
  • 65 g Mehl

Die Haselnüsse werden fein gerieben und mit 2 Eiern gut verrührt. Nun gibt man sie mit 250 g Puderzucker in eine Schüssel und gibt 12 Eigelb dazu. Alles gut verrühren, bis es schaumig wird. Die 12 Eiweiß werden zu Eischnee geschlagen. Man gibt ihn mit 65 g feinem Mehl unter die Nussmasse. Die Masse wird in Papierformen gefüllt und bei geringer Hitze ausgebacken.

41.) Nürnberg, 1856


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Aug. 042014
 
  • 3 TL Staubzucker
  • 1 Eigelb
  • 4 ml Rum
  • Milch

Man füllt 3 TL Puderzucker in dein Glas und gibt ein Eigelb mit hinein. Nun mit einem Löffel so lange umrühren, bis das Eigel den Zucker fast aufgenommen hat. Jetzt den Rum hinein geben und mit kochend heißer Milch unter Rühren auffüllen und sofort servieren.

41.) Nürnberg, 1856


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Aug. 042014
 

Ein leckeres Gemüse lässt sich aus den noch nicht aufgeblühten Knospen des Löwenzahns bereiten. Das Aroma erinnert etwas an Rosenkohl.

Man erntet dazu die angesetzten Knospen des Löwenzahns, die sich in der Mitte der Blattrosette gebildet haben.
Am Einfachsten werden die Knospen  ca. 3 Minuten in Salzwasser gekocht und mit Butter und Salz abgeschmeckt. Man kann sie aber auch nach bekanntem Vorgehen mit einer Mehlschwitze anrichten.

 


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Aug. 032014
 
  • 50 g frische Vogelmire
  • 100 g Meerrettich
  • 60 g Zucker
  • 2 l Wasser

Die Vogelmire und den Meerrettich im Mörser fein zerstampfen. Anschließend den Brei mit dem Wasser übergießen und 3-4 Stunden ziehen lassen. Nun abseihen und mit dem Zucker süßen. Das Getränk wird kalt serviert.

Russisches Rezept


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Aug. 032014
 
  • 125 g getrocknete Kalmus-Wurzel
  • 36 g getrocknete Angelikawurzel
  • bittere Pomeranzenschale
  • 2,5 l Wodka oder Korn
  • 1 kg Zucker

Die Kalmuswurzeln und Angelikawurzeln, falls vorhanden, auch die Pomeranzenschale, fein zerschneiden. Nun mit dem Wodka oder Korn in einer großen, gut verschließbaren Flasche übergießen und ca. 28 Tage an einem warmen Ort gut verschlossen stehen lassen. 1 kg Zucker in 1,5 l Wasser aufkochen lassen und abkühlen lassen. Den Likör abfiltern und mit dem Zuckersirup gut vermischen. Nun in Flaschen füllen und noch etwas lagern lassen.

 


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Aug. 032014
 
  • Waldmeister
  • 1 l Weißwein
  • Zitronensaft
  • 1 Flasche Sekt

Das Büschel Waldmeister, auch mit Blüten, ca. 1 Stunde antrocknen lassen. Anschließend mit den Blüten nach Unten in einen Krug hängen und mit 0,5 l Weißwein begießen. Ca. 1 Stunde ziehen lassen und den Waldmeister entfernen. Nun mit weiteren 0,5 l Weißwein, etwas Zitronensaft und einer Flasche Sekt auffüllen.

Alkoholfreie Waldmeister-Bowle

Man kann auch alkoholfreie Waldmeister-Bowle machen. Dazu einfach den Waldmeister in 0,5 l Apfelsaft oder Traubensaft ca. 1 Stunde ziehen lassen. Man gibt noch etwas gemahlenen Zimt hinzu und füllt mit 1 l gekühltem Mineralwasser oder 1/2 zu 1/2 Mineralwasser und Apfel- oder Traubensaft auf.

 

 

 

Man kann auch alkoholfreie Wal


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Aug. 022014
 

2 Liter Rotwein werden mit 15 g Zimt, 1 Schote Vanille und 300 g Zucker erhitzt. 16 Eigelb werden mit etwas kaltem Wein verquirlt und wenn der Wein kocht, dazu gegeben und einige Minuten weiter gerührt, bis der Wein anfängt zu kochen. Dann wird das Getränk heiß in Tassen serviert.

41.) Nürnberg, 1856


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Aug. 022014
 

1 Liter Rotwein mit etwas 5 g ganzem Zimt und 5 g Nelke, etwas geriebene Muskatnuss und 125 g Zucker im zugedeckten Topf langsam heiß werden lassen. Dann durch ein Tuch gießen und heiß servieren.

41.) Nürnberg, 1856


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Aug. 022014
 

2 Liter Rotwein oder Weißwein in einen Topf geben, 250 g Zucker, etwas Zimt, Nelken und abgeriebene Zitronenschale hinzu geben. Nun bis kurz vor Kochen erhitzen und mit einem brennenden Stück Papier entzünden. Wenn die Flamme von allein erloschen ist, durch ein Tuch laufen lassen und heiß servieren.

41.) Nürnberg, 1856


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Juli 232014
 

Reife und gute Hagebutten werden von Blüte und Stiel befreit. Anschließend in eine große Schüssel geben und abgedeckt stehen lassen, bis sie nach einigen Tagen anfangen, breiig zu werden.
Die Früchte werden jetzt zermatscht oder mit einem Mixer zerrührt und mit soviel Wasser anrühren, dass man einen dünnen Brei ähnlich einem Eierkuchenteig erhält. Diese Masse einige Tage bei ca. 20 Grad, stehen
lassen, bis sie zu gären beginnt. Dann mit einem Tuch oder einer Beerenpresse auspressen. Auf je 500 ml Saft kommen nun 500 g bis 750 g Zucker. Den Wein, der anfangs sehr sauer schmeckt, nun in einem Gärbehälter füllen. An einem nicht unter 18 Grad warmen Ort aufstellen. In den ersten 8 Tagen täglich umrühren, dann mit einem Gärröhrchen versehen und bis März oder April gären lassen.  Dann in Flaschen abfüllen und gut verkorken. Die Flaschen werden im kühlen Keller gelagert.
Nach ein- oder mehrjähriger Lagerung erhält man einen Wein, der an Farbe und Feinheit dem Aroma des
Malaga nicht nachsteht und sich, je älter er wird, immer mehr verbessert.


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Juli 222014
 

 

Je 12 g Ingwer und Nelken und je 25 g Zimt und Muskatnuß werden fein gemahlen und 10 Liter schwerer Rotwein darüber gegossen. Nun einige Tage warm stellen und dann abfiltrieren. Dieser Wein erwärmt den Körper und belebt die Nerven.

41.) Nürnberg, 1856


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