Hier klicken und Ihr eigenes Rezept eingeben.

admin

März 032014
 

Infos zur Gewöhnlichen Mahonie (Mahonia aquifolium) Siehe:
http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/69831.html

  • 250 g Mahonienbeeren
  • 5 g Stärkemehl
  • 50 g Zucker
  • 2 Nelken
  • 5 ml Wasser
  • 2 Stiele Pfefferminzkraut

Die Mahonienbeeren waschen, entstielen, zerstampfen und den Saft auspressen. Es ergeben sich ca. 150 ml  Saft. Den Beerensaft mit Zucker
und Gewürzen 5 Minuten aufkochen und weitere 10 Minuten ziehen lassen. Das Stärkemehl inWasser anrühren, unter
den Saft ziehen und unter Rühren nochmals 2 Minuten aufkochen. Di Sauce anschließend durch ein Sieb gießen und abkühlen
lassen. Die Mahoniensoße reicht man z.B. zu Vanilleeis, Halbgefrorenem, Flambiertem oder auch marinierten Apfelscheiben.

34) Russisches Rezept

 


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(Bisher keine Bewertung)

Diesen Beitrag drucken
März 032014
 

Infos zur Gewöhnlichen Mahonie (Mahonia aquifolium) Siehe:
http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/69831.html

  • 250 g Mahonienbeeren
  • 3 g Stärkemehl
  • 40 g Zucker
  • 10 g Rosinen
  • 50 ml Wasser
  • 2 Nelken
  • 50 ml Dessertwein
  • 3 g geriebener Biskuit

Die Mahonienbeeren entstielen, waschen und zerstampfen. Die Beerenmasse auspressen. Sie ergibt ca. 3/5tel der Menge der Ausgangsbeeren. der Einsatzmenge). Den Beerensaft mit dem Wasser, dem  Zucker und dem Wein etwa 5 Minuten kochen lassen. Die Suppe mit dem Stärkemehl abbinden und nochmals durchkochen. Die Rosinen dazugeben und die Suppe weitere 5 Minuten nur  ziehen lassen. Die Suppe wird mit den geriebenem Biskuit angerichtet und serviert.

34) Russisches Rezept


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(1 Bewertungen, bisher: 1,00 von 10)

Diesen Beitrag drucken
März 032014
 

Da der Saft der Berberitzen sehr sauer ist, lässt er sich als Ersatz für Zitronensaft verwenden.

Die Beeren werden ohne Stiele zerdrücken und auspressen. Den Saft lässt man stehen und gießt am folgenden  Tag langsam den Saft vom Bodensatz ab. Nun füllt man in Flaschen, verschließt diese leicht und lässt sie in der Sonne ausgären. Anschließend werden die Flaschen verkorkt.

34) Russisches Rezept


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(Bisher keine Bewertung)

Diesen Beitrag drucken
März 032014
 

Anbei einige Preise aus alter Zeit.

Ein ungefährer Umrechnungsfaktor, basierend auf der Kaufkraft  für Mark von 1900 zu Euro in 2013 ist ca. 1 Mark 1900 = 7 Euro 2013.  Eine Goldmark entsprach zu Zeiten des deutschen Kaiserreiches einem Äquivalent von 0,36 Gramm Gold. Auf der Basis des Goldpreises würde sich ein Wert von ca. 12 Euro für 1 Goldmark ergeben – bzw. entsprechend aktuellem Goldpreis.

 

Preise Berlin, im Jahre 1900

  • Aal  500 g   1,00 – 1,50 M
  • Ananas frisch, 500 g 1,00 – 4,00 M, Büchse ganze Frucht 2,00 M, Büchse geschnittene Frucht 0,95 M
  • Anchovispaste 1/2 Dose, 0,60 – 0,70 M
  • Apfelsinen, Stück 8-12 Pf., 200 Stück 17,00 M
  • Apfelwein, 1 Fl. 750 ml, 30-50 Pf.
  • Aprikosen, 60 Stück 3,00-6,00 M
  • Arrak, 750 ml, 3,00 M
  • Artischocken, 1 Stück 40-70 Pf.
  • Auerhahn, 4,00 M, Auerhenne, 3-5 kg, 5,00-8,00 M
  • Austern, 12 Stück, 2,50-4,00 M
  • Backobst, 500 g, 40.60 Pf.
  • Backpulver, 20 g, 10 Pf.
  • Barsch, Lebend 500 g 0,70-1,00 M, geschlachtet 50-60 Pf.
  • Beefsteak, deutsches, roh, 500 g 1,10 M
  • Beefsteak, englisches, roh, 500 g 1,00 M, Filet 500 g 1,60-1,80 M
  • Berberitzen, 500 g 30 Pf.
  • Heidelbeeren, 500 g, 20 Pf.
  • Birnen, 500 g, 40-60 Pf.
  • Blumenkohl, Stück, 40-80 Pf.
  • Bohnen, eingekocht 1 kg Dose: 50 Pf frisch, 500 g, 5-20 Pf. getrocknet, 100 g 40 Pf. weiße, 500 g 20 Pf.
  • Brathecht, Bratzander, 500 g 0,70-1,00 M
  • Bratheringe, 18 Stück, 50-75 Pf.
  • Bratwurst, 500 g 80 Pf.
  • Broccoli, Stück 80 Pf.
  • Butter, 500 g 1,10-1,60 M
  • Champignon, 500 g frisch 1,00-2,50 M 125 g Dose 40 Pf.
  • Chicoree, Stück 15-25 Pf.
  • Zitronat 500g 0,75-1,00 M
  • Zitronen, Stück 10-15 Pf.
  • Cognak, 750 ml 3-5 M
  • Couvertüre, 500 g 2,00 M
  • Nordseegarneele 500 g 1,30 M
  • Damwild, 500 g 1,00-1,50 M
  • Dorsch, 500 g  30-60 Pf.
  • Rotwild 500 g 1,00-1,25 M
  • Eier, 15 Stück 0,60-1,80 M
  • Teigwaren, 500 g 35-70 Pf.
  • Eis – Natureis Eimer 25-30 Pf. Kunsteis 50 kg 70 Pf.
  • Ente, Stück 2,00-4,00 M
  • Erbsen, 500 g frisch 15-25 Pf. getrocknet 500 g 40 Pf.
  • Erdbeeren, frisch 500 g 40-60 Pf. Walderdbeeren 500 g 1,00 M
  • Essig, Bieressig 1l 10 Pf. Weinessig 1l 40 Pf. Kräuteressig 750 ml 50 Pf.
  • Rinderfilet, 500 g 1,20 M, ausgeschält 500 g 1,60-1,80
  •  Forelle, lebend, 500 g 5,00 M geschlachtet 500 g 3,00 M
  • Marmelade, 1 kg 1,50 M
  • Gans, 500 g 0,6-0,8 M Junggans, Stück 15,00 M
  • Gelatine, 500 g 3,00-3,50 M
  • Mehl Gerstenmehl, 250 g 30 Pf Grünkernmehl 35 Pf. Hafermehl 25 Pf. Weizenmehl 25 Pf. Buchweizenmehl 25 Pf. Maismehl 28 Pf. Hafergrütze 500 g 40 Pf. Haferflocken 250 g 20 Pf.
  • Graupen 500 g 25 Pf.
  • Gries 500 g 25 Pf.
  • Gurken Februar/März 1 Stück 1-2 M Sommer 3 Stück 10 Pf Einmachgurken  60 Stück 1,00 M Salzgurken, eingemacht 500 g 60 Pf.
  • Hagebutten 500 g frisch, 30-40 Pf.
  • Hammel Keule 500 g 70-80 Pf. Kotelettstück 500 g 80-95 Pf. Rücken 70-80 Pf. Brust 65 Pf. Bauch 60 Pf. Kopf 60 Pf. Fett 60 Pf. Knochen 25 Pf.
  • Hase Stück 2,50-4,00 M
  • Hausenblase 500 g 15,00 M, 1 g 3 Pf.
  • Hecht lebend 500 g 0,70-1,00 M geschlachtet 50-70 Pf.
  • Hefe 500 g 0,80-1,00 M
  • Himbeeren 500 g 40-60 Pf.
  • Hühner Stück 0,80-1,50 M Perlhuhn 2,50-3,00 M Filethuhn 2,00-3,00 M
  • Johannisbeeren frisch, 500 g 25-40 Pf.
  • Kaffee 500 g 0,90-2,40 M
  • Kakao 500 g 1,40-3,00 M
  • Kalb, je 500 g Rücken 1,00-1,20 M Keule 0,80-1,00 M Bruststück 70 Pf Niere 80 Pf. Kamm 70 Pf. Gehirn 70 Pf. Kalbsnuss 1,60 M Knochen 30 Pf. Füße 25 Pf. Fett 1,00 M
  • Kaninchen, Stück 1,00-1,50 M
  • Karotten, frisch 500 g 30 Pf.
  • Karpfen 500 g 0,80-1,20 M
  • Kartoffelmehl 500 g 20-25 Pf.
  • Kartoffeln 50 kg 2,50 M Neue Kartoffeln 50 kg 3-4 M
  • Kastanien 500 g 40-50 Pf.
  • Malzkaffee 500 g 35 Pf.
  • Kiebitzeier Stück 25-50 Pf.
  • Kirschen 500 g 30-60 Pf.
  • Kohlrabi 15 Stück 25-60 Pf.
  • Kohlrübe, Stück 7-15 Pf.
  • Kokosnuß Stück 30-60 Pf. Gerieben 500 g 60 Pf. Kokosfett (Palmin) 500 g 65 Pf.
  • Kopfsalat 3-30 Pf.
  • Krammetsvogel Stück 25-50 Pf.
  • Krebse 15 Stück 0,50-5,00 M
  • Kümmel 250 g 80 Pf.
  • Kürbis 500 g 20 Pf.
  • Lachs 500 g 1,50-4,00 M
  • Lachsforelle 500 g 1,00-2,50 M
  • Lamm 500 g 1,00 M
  • Languste, 500 g 3,00-4,00 M
  • Maccaroni, 500 g 25-80 Pf.
  • Madeira 750 ML 2,50 M
  • Makrele 500 g 0,30-1,00 M
  • Mandeln 500 g 1,30-1,40 M
  • Margarine 500 g 50-80 Pf.
  • Melone Netzmelone 500 g 0,50-2,00 M Zuckermelone 5 kg 2,00 M
  • Milch 1 l 20 Pf Buttermilch 1 l 8 Pf. Magermilch 1 l 8 Pf. Kaffeesahne 1 l 80 Pf Schlagsahne 1 l 1,20-2,00 M
  • Mohn 500 g 40 Pf.
  • Mohrrüben 500 g 20 Pf.
  • Morcheln, frisch 500 g 30-75 Pf. getrocknet 500 g 1,80 M
  • Muscheln 100 Stück 1,00-2,00 M
  • Nüsse, 500 g 40 Pf.
  • Parmesan 500 g 1,60 M
  • Perlzwiebeln 500 g 80 Pf.
  • Petersilie 1 Strauß 5-10 Pf., 500 g. 1,60 M
  • Pfeffer, wei0 50 g 20 Pf.
  • Pfifferlinge frisch, 500 g 10-30 Pf.
  • Pfirsiche Stück 10-20 Pf.
  • Pflaumen frisch 500 g 20 Pf. getrocknet 500 g 0,40-1,00 M
  • Preiselbeeren 500 g 20 Pf
  • Pute 500 g 80 Pf.
  • Quitten 500 g 40 Pf.
  • Rebhuhn Stück 0,90-1,50 M
  • Rehkeule 500 g 2,00 M
  • Reis 500 g 10-35 Pf
  • Rabarber 500 g 1,00 M
  • Rind je 500 g Filet 1,00-1,20 M Roastbeef 1,00 M Hals 60 Pf Oberschale 80 Pf Zunge 80 Pf. Schwanz 80 Pf. Bein 70 Pf. Knochen 30 Pf. Fett 70 Pf. Rindermark 1,40 M Kuheuter 50 Pf
  • Rosenkohl 500 g 20-50 Pf.
  • Rosinen 500 g 40 Pf.
  • Rote Rüben 500 g 30 Pf.
  • Rotkohl Kopf 15-20 Pf.
  • Salz 500 g 10 Pf.
  • Sardellen 500 g 2,00 M
  • Sauerkraut 500 g 20-25 Pf.
  • Schalotten 500 g 80 Pf.
  • Schlackwurst 500 g 1,30-2,00 M
  • Schmalz 500 g 70 Pf
  • Schneehuhn Stück 1,25-1,50 M
  • Schokolade 500 g 0,80-1,60 M
  • Scholle 500 g 20-40 Pf.
  • Schwarzwurzel 15 Stück 30-60 Pf.
  • Schweinefleisch je 500 g Filet 1,20 M Kotelett 0,90-1,00 M Kamm 80-90 Pf. Bein 70 Pf. Zunge 30 Pf. Keule 70 Pf. Bauch 60 Pf. Speck 80 Pf. Leber 80 Pf
  • Seezunge 500 g 0,60-2,00 M
  • Spargel 500 g 0,50-1,50 M
  • Steinbutt 500 g 1,00-2,50 M
  • Steinpilze 500 g 40-60 Pf.
  • Tauben Stück 40 Pf.-1,00 M
  • Tee 500 g 1,00-5,00 M
  • Tomaten 500 g 40-80 Pf.
  • Trüffel 600 g 10-20 M
  • Vanille, 1 Schote 30-80 Pf.
  • Wachteln Stück 1-1,25 M
  • Weißkohl, Kopf 10-20 Pf.
  • Weizenmehl 500 g 20-30 Pf.
  • Wildschwein 500 g 1,00-1,50 M
  • Zander 500 g 0,60-1,20 M
  • Zucker 500 g 30-50 Pf.
  • Zwiebeln 500 g 10-15 Pf.

Bewerten Sie bitte den Beitrag
(5 Bewertungen, bisher: 6,40 von 10)

Diesen Beitrag drucken
März 012014
 

Was sind wir?
Allesesser, Raubmensch oder Gemüsehase?

Es gibt nur ein einziges Nahrungsmittel, das von der Natur aus nur für die menschliche Ernährung vorgesehen ist. Das ist die Muttermilch. In der Muttermilch ist alles enthalten, was der Mensch zur Ernährung benötigt – auch wenn uns heutzutage die Industrie vorbetet, dass sie in der Lage wäre, auch dieses Nahrungsmittel zu verbessern (z.B. Thema Vitamin D).
Da unsere Mütter jedoch nur eine begrenzte Zeit in der Lage sind, uns vollständig mit ihrer Nahrung zu versorgen, sind Menschen seit jeher gezwungen, ihren Bedarf an Nahrung aus Flora und Fauna zu decken.

Durch archäologische Funde kann der Eindruck erweckt werden, dass der Mensch ursprünglich ein Fleischfresser war, denn an seinen Feuerstellen lassen sich meist auch Nahrungsreste in Form von Knochen seiner Nahrungsopfer nachweisen. In Höhlen- und Felszeichnungen hat er Jagdszenen hinterlassen. Wahrscheinlich ist diese Übermacht an archäologischen Zeugnissen des Nahrungserwerbs in der Fauna jedoch darin begründet, dass

1.) Knochen die Zeiten einfacher überdauert haben, als Gras, Obst und Samenkörner und
2.) Tiere als Nahrung ab einer gewissen Zeit der menschlichen Entwicklung ein erstrebenswertes Nahrungsmittel waren.

Man kann sicher davon ausgehen, dass die pflanzliche Nahrung zu Urzeiten einen sehr großen Stellenwert in der menschlichen Ernährung eingenommen hat, denn:

  • sie war einfach verfügbar
  • sie konnte einfach erreicht werden
  • man kann Teile wie Samen lange bewahren, ohne dass sie verderben
  • zur Erlangung waren keine Geräte oder Waffen nötig

Die Ur-Ernährung war sicher eine Mischkost aus viel Pflanzenstoffen, Insekten, Käfer, Raupen, Kleintieren und was im Umfeld der menschlichen Lagerstätten gefunden werden konnte, also eine vielseitige Mischkost.

Das Sesshaftwerden der Menschen war an Bedingungen des einfacheren Nahrungserwerbs gebunden. Entweder war in den Regionen ein Überangebot an Nahrung vorhanden, das einfach ausgebeutet werden konnte, oder der Mensch war in der Lage, durch planmäßige Landwirtschaft und die Domestizierung von Nutztieren seine Ernährung zu sichern.


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(3 Bewertungen, bisher: 7,00 von 10)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 282014
 

Nähere Infos zum Gewöhnlichen Berberitze
finden Sie hier: http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/69483.html
Bitte beachten: Alle Pflanzenteile, bis auf die Beeren, sind giftig!

  • 750 g Holunderbeeren
  • 125 g Berberitzen
  • 1200 g Weißdorn
  • 750 g Zucker

Die gewaschenen, entstielten und zerquetschten Holunderbeeren
mit 250 ml Wasser 15 Minuten kochen lassen und anschließend passieren. Den Weißdorn  zerquetschen und ausdrücken, die Kerne entfernen. Die Berberitzen mit 250 ml Wasser 5 min kochen und ebenfalls passieren. Alles zusammengeben und 5 Minuten gut durchkochen lassen. Nun den Zucker hinzugeben
und das Ganze nochmals gut durchkochen lassen, bis die Gelierprobe positiv ausfällt. In vorbereitete Gläser füllen und diese verschließen.

34) Russisches Rezept

 

 


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(Bisher keine Bewertung)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 282014
 

Nähere Infos zum Gewöhnlichen Berberitze finden Sie hier: http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/69483.html Bitte beachten: Alle Pflanzenteile, bis auf die Beeren, sind giftig!

  • 250 g Berberitzen
  • 900 g Ebereschen
  • 600 g Zwetschgen

Die Berberitzen waschen, entstielen, zerquetschen, mit 1/2 Tasse Wasser aufkochen Passieren. Die Ebereschen mit 250 ml Wasser weich kochen und ebenfalls  passieren.  Die Zwetschgen mit 100 ml Wasser weich kochen und passieren. Die Massen zusammengeben und 15 Minuten stark durchkochen lassen.  Nun abwiegen und vom Gewicht 1/2 mal so viel Zucker hinzu geben und  weiterkochen, bis die Masse nach Prüfung gelierfähig ist.

Die Marmelade ist sauer-herb.

An Stelle von Ebereschen lassen sich auch Echte Mehlbeeren verwenden.

34) Russisches Rezept

 


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(Bisher keine Bewertung)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 282014
 

Nähere Infos zum Gewöhnlichen Berberitze
finden Sie hier: http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/69483.html
Bitte beachten: Alle Pflanzenteile, bis auf die Beeren, sind giftig!

  • 200 g Berberitzen
  • 300 g Äpfel
  • 400 g Kürbis
  • Zucker

Die Berberitzen waschen, entstielen, zerquetschen und mit 1 Tasse Wasser aufkochen und den Saft ausdrücken. Die Äpfel mit 1/2 Tasse Wasser zu Mus verkochen und  passieren. Den Kürbis mit 1 Tasse Wasser weich kochen und ebenfalls passieren. Die Massen zusammengeben und 15 Minuten gut durchkochen lassen.  Nun abwiegen und vom Gewicht 1/2 mal so viel Zucker hinzu geben und  weiterkochen, bis die Masse nach Prüfung gelierfähig ist.

34) Russisches Rezept

 


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(Bisher keine Bewertung)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 282014
 

Nähere Infos zum Gewöhnlichen Berberitze
finden Sie hier: http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/69483.html
Bitte beachten: Alle Pflanzenteile, bis auf die Beeren, sind giftig!

Die Berberitzen mit wenig Wasser kochen und den Saft auspressen. Auf 600 ml Saft gibt man 1 kg Zucker und lässt den Saft nochmals gut durchkochen.

34) Russisches Rezept


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(Bisher keine Bewertung)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 282014
 

Nähere Infos zum Frühlings-Scharbockskraut
finden Sie hier: http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/278640.html

Scharbockskraut lässt sich auch als Würze verwenden.

Trocknen
Dazu kann man es an der Luft trocknen und zu Pulver zerreiben.

In Salz eingelegtes Grün
Man kann es auch in Salz einlegen. Dazu wird es in Wasser gekocht, danach mit 10 g Salz auf 100 g Grünmasse vermengt und kühl aufbewahrt.
In Salz eingelegte Knollen
Die Knollen des Scharbockskraut kann man konservieren, in dem man 500 g Knollen in 2,5 l Wasser gar kocht. Dann wird das Wasser abgegossen und eine Salzlösung  (200 g Salz in 1 l Wasser) aufgefüllt und nochmals aufgekocht. Anschließend kühl lagern,.


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(Bisher keine Bewertung)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 282014
 

Nähere Infos zum Frühlings-Scharbockskraut
finden Sie hier: http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/278640.html

  • 100 g Scharbockskrautblätter
  • 200 g Kartoffeln
  • 80 g Hafergraupen
  • 40 g Saure Sahne
  • 1 l Wasser
  • Salz

Die Graupen weich kochen, die Kartoffeln schälen, weich kochen und in Stücke schneiden und zu den Graupen geben. Das Scharbockskraut klein schneiden, und zu den Graupen geben. Nun nochmals ca. 10 Minuten köcheln lassen. Zum Servieren mit Saurer Sahne anrichten.

An Stelle des Krauts kann man auch die Knollen der Pflanze verwenden.

34) Russisches Rezept


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(Bisher keine Bewertung)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 282014
 

Nähere Infos zum Frühlings-Scharbockskraut finden Sie hier: http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/278640.html

  • 100 g Scharbockskraut
  • 20g Öl
  • 200 g Kartoffeln
  • Salz
  • Essig
  • Senf

Die Kartoffeln Schälen, kochen und in Scheiben schneiden, Die möglichst jungen Scharbockskrautblätter waschen, fein hacken und über die Kartoffelscheiben geben.
Salz, Öl, Essig und, falls gewünscht, etwas Senf hinzufügen und umrühren.

34) Russisches Rezept


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(1 Bewertungen, bisher: 8,00 von 10)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 282014
 

Nähere Infos zur Sumpfdotterblume (Caltha palustris) finden Sie hier: http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/69182.html

  • 500 g Blütenknospen der Sumpfdotterblume, noch nicht aufgeblüht
  • 750 ml  Marinade

Marinade:

  • 1 l Essig
  • 25 g Salz
  • 25 g Zucker
  • Pfeffer
  • Lorbeerblatt

Für die Marinade die entsprechenden Zutaten in einen Topf geben und alles 10 Minuten köcheln lassen.

Die Blütenknospen verlesen, waschen und mit kochendem Wasser übergießen und  3 Stunden im Wasser liegen lassen. Anschließend das Wasser abgießen und die Blütenknospen mit der Marinade übergießen und zum Kochen bringen. Aufkochen und noch heiß in vorbereitete Gläser füllen und diese fest verschließen.

Die Knospen kann man zum Würzen von Borschtsch, Soljanka, Sehtschi und anderen Fleischgerichten verwenden. Die marinierten Knospen gelten als Kapern-Ersatz.

34) Russisches Rezept


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(Bisher keine Bewertung)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 272014
 
  • 500 g Geflügelfleisch oder Schweinefleisch
  • 500 ml Fleischbrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Piment
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Butter
  • 4 EL Mehl
  • 100 ml Weisswein
  • 150 ml Süße Sahne

 

  • Worcestershire-Sauce
  • Zitrone
  • 100 g geriebener Käse
  • Toastbrot

Das Fleisch mit Salz, Pfeffer, Piment und Lorbeer in der Brühe gar kochen. Anschließend abkühlen lassen und in kleine Würfel von ca. 1cm Kantenlänge schneiden. Die Zwiebel fein würfeln und in Butter leicht anschwitzen. Mit Mehl bestäuben und mit der Brühe, dem Weißwein und der Sahne auffüllen. Alles gut durchköcheln lassen. Mit Zitrone, Salz, Pfeffer und Worcestersauce abschmecken und das Fleisch hinzugeben. Nochmals leicht umrühren und das Würzfleisch in kleine, feuerfeste Förmchen füllen. Nun mit dem geriebenen Käse überstreuen und im Backofen überbacken, bis der Käse leicht angebräunt ist. Die Förmchen aus dem Backofen nehmen und  mit einem Stück Zitrone und gerösteten Toastbrotvierteln anrichten und heiß servieren. Man reicht dazu die Worcestershire-Sauce in der Flasche.

Dieses Gericht war in der DDR eine Arbeiter-und-Bauernstaatsmäßige Abwandlung des Ragout fin. Grund dafür war wahrscheinlich der Mangel an Kalbfleisch. Es wurde so wie beschrieben auch in Restaurants serviert, wurde aber auch auf unpanierte Schnitzel gegeben, und überbacken . sozusagen Schnitzel, mit Würzfleisch überbacken.

DDR-Rezept

 


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(Bisher keine Bewertung)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 272014
 
  • 500 g Jagdwurst
  • 2 Eier
  • 2 EL Mehl
  • 3 EL Semmelmehl
  • Öl
  • Pfeffer
  • Salz

Die Jagdwurst in fingerdicke Scheiben schneiden. Die Scheiben pfeffern, salzen und wie Schnitzel panieren.

In einer Pfanne kross ausbacken.

In der DDR wurden das Jägerschnitzel, das in der vorliegenden Art auch in Restaurants und der volkseigenen Essensversorgung in Betrieben und Schulen erhältlich war, gerne mit Makkaroni und Tomatensauce oder einer Nudelsauce oder Pilzsauce serviert. Das Gericht soll jedoch keine DDR-Erfindung gewesen sein, sondern ein Arme-Leute-Essen aus dem Osten. In der DDR war sicher nicht die Armut Grund für dieses Rezept, sondern einfach der Mangel an Fleisch. Außerdem ging es schnell zuzubereiten, denn auch die Frauen und Muttis gingen i.d.R. einer geregelten Arbeit über mindestens 40 Wochenstunden nach.

Nach der “Wende” ’89 waren nicht wenige unserer westlichen deutschen Mitbewohner oft sehr überrascht, wenn sie in einem Restaurant Jägerschnitzel bestellten, und gebratene panierte Wurst erhielten…

Übrigens, probieren Sie das Gericht einfach mal aus – es kommt bei Kindern immer noch gut an!

DDR-Rezept

DDR-Rezept


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(1 Bewertungen, bisher: 10,00 von 10)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 272014
 
  • 1 kg Schweinefleisch
  • 800 g Schweinebauch ohne Schwarte
  • 200 g Speck, grün bzw. unbehandelt
  • 40 g Nitritpökelsalz
  •  5 g Pfeffer, schwarz, gemahlen
  • 5 g Kümmel, gebrochen
  • 0,5 g Piment, gemahlen
  • 1 g Paprika, edelsüß
  • 1 g Muskat, gerieben

Das Fleisch grob schneiden. Die Gewürze gut vermischen und mit dem Fleisch durch den Fleischwolf (5 mm Scheibe) geben. Die Masse so lange  vermengen, bis sie eine gute Bindung eingeht.

Anschließend in Därme abfüllen. Die Rohwürste 4 Tage bei ca. 12 Grad reifen lassen, dass räuchern, z.B. 3 x Kaltrauch zu je 6 Stunden.

Die Wurstmasse kann auch in Gläser gefüllt und eingekocht werden.

DDR-Rezept


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(1 Bewertungen, bisher: 10,00 von 10)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 272014
 
  • 230 ml Milch
  • 500 g Weizenmehl Typ 550
  • 15 g Hirschhornsalz
  • 75 g Butter
  • 175  Zucker
  • 1 Ei
  • 3 g Salz

Die weiche Butter zusammen mit dem Zucker schaumig rühren und anschließend das Ei dazu geben. Das Hirschhornsalz in etwas Milch auflösen und unter die Masse rühren. Nun Mehl und Milch langsam einrühren. Ein Backblech einfetten und gut einmehlen. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und in nicht zu großen und weit auseinander befindlichen Klecksen auf das Blech geben. Die Teigkleckse laufen breit. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und ca. 15 Minuten backen lassen, bis die Amerikaner oben leicht hellbraun sind. Anschließend die  Amerikaner sofort vom Blech nehmen bzw. schneiden  und umdrehen, so dass sie mit der Unterseite nach Oben liegen. Nach dem Auskühlen mit Zuckerglasur oder Fettglasur überziehen.

DDR-Rezept, 70er Jahre


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(3 Bewertungen, bisher: 4,00 von 10)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 262014
 

Speckknödel sind ein klassisches Gericht der süddeutschen und österreichischen Küche. Die Zubereitung ist seit Jahrhunderten quer durch alle Bevölkerungsschichten belegt. Der Varianten gibt es viele, hier eine etwas modernere Interpretation.

  • 250 g alte Brötchen oder Weißbrot
  • 200 ml Milch
  • 100 g durchwachsener Speck
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Öl
  • 2 EL Petersilie, gehackt
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Schnittlauch, fein geschnitten

Die Brötchen in dünne Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Die Milch erhitzen und über die Brötchen träufeln, alles vermischen und zugedeckt 20 Min. ziehen lassen. Den Speck fein würfeln, die Zwiebel schälen und fein würfeln. Öl in der Pfanne erhitzen und den Speck darin ca. 5 Minuten braten lassen, dann die Zwiebel dazugeben und in weiter dünsten lassen, bis die Zwiebeln schön glasig geworden sind. Die Petersilie noch kurz mit dünsten lassen. und nun etwas abkühlen. Wasser salzen und im Topf zum Kochen bringen.  Die Eier verquirlen und mit der Speckmischung mit den Händen unter die Brötchen kneten, dabei die Masse immer wieder leicht zusammendrücken. Den Knödelteig mit Salz und Pfeffer würzen. Mit nassen Händen pflaumengroße Teigportionen abnehmen und zu kleinen Knödeln rollen. Ins kochende Wasser geben und halb zugedeckt in ca. 15 Minuten  gar ziehen, jedoch nicht  kochen lassen.

Die Knödel kann man als Beilage zu Gemüse und Salat servieren, aber auch als Einlage in eine gute Fleischbrühe als Suppe geben.

 

 


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(Bisher keine Bewertung)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 262014
 
  • 1 Handvoll Spinatblätter
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zweig Estragon
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 2 Eier
  • 3–4 Sardinen und  Anchovis
  • 30 g Butter
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Die Eier hart kochen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Spinat, die Zwiebel, den Estragon und die Petersilie in einem größeren Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und mit einem hölzernen Kochlöffel so lange umrühren, bis der Spinat zusammengefallen ist. Das Wasser aus dem gekochten Gemüse pressen. Nun das Gemüse mit den gekochten Eiern, den fein geschnittenen Sardinen, den fein geschnittenen Anchovis und der Butter gut vermischen und durch ein Sieb passieren. Nun würzen und etwa 4 Zentimeter dick in einen tiefen Teller und eine flache Schüssel streichen. Bis kurz vor dem Servieren auf eine Lage Eis stellen. Zum Servieren die Masse in Stücke schneiden und diese jedem Gast in einer flachen Schale auf zerstoßenem Eis servieren. Dazu reicht man frischen geröstete Weißbrotscheiben.

Englisches Rezept, 1930


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(Bisher keine Bewertung)

Diesen Beitrag drucken
Feb. 262014
 
  • 60 g Sauerampfer
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss, gemahlen

Den Sauerampfer verlesen, waschen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, das Mehl hinzu geben  und etwas anschwitzen. Sobald das Mehl glasig wirkt,  Milch und Gewürze hinzugegeben. Aufkochen lassen und dabei ständig umrühren. Nun den Sauerampfer hinzu geben und die Sauce nicht mehr kochen lassen. Bis zum Gebrauch warm stellen.

Die Sauce passt fast zu allem, wo auch eine Sauce Hollandaise passt, z.B. zum Spargel.

 


Bewerten Sie bitte den Beitrag
(Bisher keine Bewertung)

Diesen Beitrag drucken