Blätter und Blüten waschen und in Streifen schneiden. Aus saurer Sahne, Zucker, Zitronensaft, Öl und den Gewürzen eine Salatmarinade bereiten und unter die Blätter mischen.
Die getrockneten Heidekrautblüten, Heckenrosenblütenblätter und Erdbeerblätter vermischen. Trocken in verschlossenen Glas- oder Metalldosen aufbewahren. In einer kleinen Teekanne aufbrühen. Tee aus Heidekrautblüten hat beruhigende und schweißtreibende Wirkung.
Die Bärenklaustengel schälen, in 3 cm lange Stücke schneiden, in Salzwasser kochen, auf einen Durchschlag legen, mit Semmelmehl bestreuen und in der Pfanne braten.
Die Blätter von jungen Bärenklaupflanzen durch den Fleischwolf drehen, salzen (200 g Salz für 1000 g Grünmasse) und zur Lagerung in Gläser füllen. Diese Würze kann zur Verfeinerung von Suppen und Schtschi, aber auch zu Fleisch-, Fisch- und Gemüsespeisen verwendet werden.
Kartoffeln und Möhren in Wasser oder Brühe weich kochen, die zerkleinerten Bärenklaublätter und den Sauerampfer hinzufügen, 5 Minuten kochen lassen. Mit gebratenen Zwiebeln, Fett und Gewürzen anrichten.
Die jungen Bärenklaustengel und -blattstiele schälen und klein schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Meerrettich würfeln. Alles hinzufügen, salzen und gut vermischen. Mit Gewürzen und saurer Sahne anrichten.
Zum Salat kann man auch junge Blätter vom Bärenklau verwenden.
Die Wurzeln des Engelwurz zerkleinern und bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Mit Kräutern nach Wahl vermischen können diese als Tee verwendet werden.
Die gewaschenen und zerkleinerten Engelwurzwurzeln ca. 30 Minuten im Zuckersirup kochen. Danach kleine Äpfel (von der Größe eines Hühnereigelbs) mit den Stielen hineingeben und die Marmelade fertigkochen.
250 g noch nicht geöffnete Wald-Engelwurzblütenknospen
Semmelmehl
Butter
Salz
Die noch nicht geöffneten Wald-Engelwurzblütenknospen in Salzwasser kochen, mit Semmelmehl bestreuen und in der Butter braten. Als selbständige Speise oder als Beilage zu Fleisch reichen.
Den junge Ackerschtelhalm wird verlesen und gewaschen. Die Hüllblätter an den Stielen werden, genau wie evtl. harte Stellen, herausgeschnitten. Anschließend in einer Pfanne Butter schmelzen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, Anschließend anschwitzen und den Ackerschachtelhalm hinzu geben. Ordentlich dünsten lassen. Mit Pfeffer und Salz würzen, mit Mehl bestäuben und mit etwas Weißwein oder Wasser ablöschen.
Den Giersch waschen, verlesen und die harten Stängel abschneiden. Butter in der Pfanne zerlassen, die Zwiebel schälen und fein würfeln, den Knoblauch zerdrücken und Knoblauch und Zwiebel in der Pfanne anschwitzen. Den Giersch hinzu geben und mit etwas Weißwein oder Wasser angießen. Ordentlich schmoren lassen. Den Speck fein würfeln und mit dem Giersch zusammen schmoren lassen. Mehl überstäuben und mit Weißwein und Wasser ablöschen. Nochmal gut köcheln lassen.
Den Giersch halbgar kochen und durch den Fleischwolf drehen. Den Kochsud abkühlen. In den abgekühlten Kochsud geschnittene Gurken (oder Gurkenkraut), Zwiebeln, das Püree, Dill, Senf, Sauermilch, Kwaß und Salz geben. Beim Servieren gekochte Eischeiben in den Teller legen.
Zuerst die Graupen halbgar kochen, dann das verlesene, gewaschene und zerkleinerte Grün sowie die Möhren hinzugeben und nochmals 20 Minuten kochen lassen. Zum Schluß die geschälten, gewürfelten und angebratene Zwiebeln hinzugeben und vor dem Servieren die Suppe mit saurer Sahne verfeinern.
Die jungen Gierschblätter waschen, mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Das Wasser abgießen, die Blätter zerschneiden, geriebenen Meerrettich und Salz hinzufügen, untereinandermengen, mit saurer Sahne verfeinern und servieren.
Die Kornelkirschen mit Zucker und Wasser kurz aufkochen lassen. Anschließend die Früchte herausnehmen. Den Fruchtsirup mit Zitronensaft, Anis und Arrak abschmecken und noch etwas einkochen lassen. Den Fruchtsirup kochend über die Früchte gießen und erkalten lassen. Kalt servieren.
Die Nachtkerzen wurden auch Rapontika genannt. Sie waren früher ein gesuchtes Gemüse und werden hauch heute noch in manchen Gegenden als Speise angebaut.
Die Nachtkerzenwurzeln säubern, schälen, abspülen und in Wasser mit wenig Salz weichkochen. Dann in dünne schräge Scheiben schneiden und mit Öl, Essig, Salz und Pfeffer anmachen. Als Garnitur eignen sich Feldsalat (Rapunzeln), Sardellenstreifen oder Kartoffelsalat.
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