Etwa vier Fünftel des vorbereiteten Spinats in siedendem Wasser nur kurz aufwallen lassen. Abgetropft mit den Zwiebeln fein zerkleinern. Aus Butter, Mehl und Spinatwasser eine Schwitze bereiten, den Spinat unter mehrfachem Rühren kurz darin dünsten lassen und würzen. Zuletzt den ebenfalls fein zerkleinerten rohen Spinat unterrühren.
Die Linsen mit Speck und Zwiebel garen. Inzwischen die Dörrpflaumen in dem Einweichwasser ansetzen, dabei etwas Zitronenschale zugeben und nach dem Garen unter die Linsen mengen. Den Speck in Würfel schneiden, ausbraten und über die Linsen verteilen. Das Gericht mit Salz abschmecken.
Anstelle von Pflaumen lassen sich gedünstete Apfel- oder Birnenstückchen verwenden.
Auch mit weißen Bohnen schmeckt dieses Gericht sehr gut.
Die gar gekochten Linsen abtropfen lassen. Das zerkleinerte, in der Brühe gedünstete Gemüse zu den Linsen geben. In der heißen Butter das Mehl schwitzen, mit Brühe auffüllen, Linsen und Gemüse damit binden, würzen und mit Petersilie bestreuen.
Anstelle von Butter läßt sich auch kleingeschnittener Speck verwenden.
Die in Wasser gar gekochten Linsen abtropfen lassen, In erhitzten Butter geriebene Semmel hellbraun rösten, fein zerkleinerte Zwiebel und so viel Flüssigkeit unterrühren, daß eine gebundene Soße entsteht. Die Linsen zugeben, kurz auf kochen lassen und das Gericht mit Salz und Muskat abschmecken.
500g gekochte Zunge, Kalbfleisch oder Geflügelfleisch
40g Butter
2 Eßlöffel Mehl
1 Tasse Brühe
2 Eigelb
6 bis 8 Eßlöffel Weißwein
Salz
Pfeffer
Zitronensaft
geriebener Käse oder geriebene Semmel.
Das Fleisch in kleine Würfel von ca. 0,5 cm Kantenlänge schneiden und in Butter dünsten. Mehl darüberstäuben und mit der heißen Brühe auffüllen. Gut durchkochen lassen und vom Feuer nehmen. Eigelb und Weißwein verquirlt unterziehen und mit den Gewürzen kräftig abschmecken. Das Ragout entweder in feuerfesten Förmchen, mit Käse bestreut überbacken, oder in heiße Blätterteigpastetchen füllen. Mit Zitronenscheiben und Worcestersauce auftragen. Champignons verfeinern es.
In 125 ml Milch das Stärkemehl verrühren. Die übrige Milch mit Zucker und einer Prise Salz aufkochen und mit dem Stärkemehl binden. Das mit den Gewürzen aufgekochte Wasser über den schwarzen Tee gießen, ziehen lassen und zur Milch seihen. Das Getränk mit dem Ei abziehen.
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100 g Zucker auf kleiner Flamme hell bräunen und mit dem Wasser ablöschen. Nach und nach die Milch zugießen und so lange rühren, bis sich der Zucker völlig gelöst hat. Nun den restlichen Zucker und eine Prise Salz zugeben und die Sahne unterrühren. Das Getränk heiß oder gut gekühlt servieren.
Gewässerten Heringsrogen von Häutchen befreien und mit Zitronensaft beträufeln, Zwiebel recht fein, das hartgekochte Ei etwas gröber hacken. Alle Zutaten locker untereinandermischen und mit wenig Zucker abschmecken.
Der Brotaufstrich sollte frisch verwendet werden. Als Garnitur können noch Kapern und Petersilie verwendet werden.
Das Schweineschmalz erhitzen, dabei Beifuß, Apfel- und Zwiebelwürfelchen zugeben. Leicht salzen und nach einigen Minuten in einen Tontopf oder in eine Schüssel gießen. Kalt gestellt aufbewahren. Zur Fett- bzw. Schmalzbereitung eignet sich auch Schweinebauch.
Man kann das Schmalz auch durch ein Sieb gießen und die Äpfel separat als Brotaufstrich verwenden.
1,25 l Milch aufkochen. In der restlichen Milch das Mehl verquirlen, zugießen und unter Rühren einige Minuten kochen. Die Eigelb und ein wenig Brühe oder Wasser miteinander verschlagen und in die leise siedende Suppe laufen lassen. Vom Feuer nehmen, alle übrigen Zutaten unterrühren.
Milch, Zucker und Gewürze aufkochen. Den steifen Eischnee und die Eigelb untereinanderschlagen und unter die vom Feuer genommene Suppe ziehen. Mit Kokosraspeln oder gehackten Mandeln bestreuen.
Die entsteinten Aprikosen wolffein zerkleinern. Das Stärkemehl in einem kleinen Teil der Milch verrühren und in der übrigen gesüßten Milch aufkochen lassen. Die Aprikosen und eine Prise Salz zugeben. Durch einen Stich Butter, gehackte Mandeln oder durch Abziehen mit Ei läßt sich diese Suppe noch verfeinern.
Auf 1 kg Beeren gießt man 2 l Branntwein, pfropft die Flasche zu, und lässt sie 6-8 Tage in mäßiger Wärme stehen.
Nun seiht man alles durch ein reines Tuch, gibt 250 g Zucker mit gestoßenem Zimt, Nelken und Kardamom dazu, lässt dieses noch einige Tage an einem warmen Ort stehen und filtert den Ratafia. Nun in Flaschen füllen und kühl lagern.
Reife Quitten auf dem Reibeisen reiben und durch ein Tuch pressen. Den Saft durch ein Filterpapier in eine Flasche geben. Auf 1 l Saft 1 l Kornbranntwein geben, 250 g Zucker, die klein geschnittene Schale einer Zitrone nebst 15 g Zimt und etwas grob gestoßene Nelke und lässt die zugebundene Flasche 4-6 Wochen lang in der Sonne stehen. Alsdann füllt man den Ratafia in kleinere Flaschen, propft sie gut zu und stellt sie an einen kühlen Ort.
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