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März 042013
 
  • 750 g Rinder leber oder Kalbsleber
  • 150 g Speck
  • 1 Zwiebel
  • 2 Semmeln
  • Salz
  • Majoran
  • ca. 150 g Speck in Scheiben zum Auslegen

Die Semmeln in kaltem Wasser einweichen und ausdrücken. Nunn die Leber, den Speck, die Zwiebel und die Semmeln durch den Fleischwolf drehen.Die Gewürze hinzugeben und fein abschmecken. Eine Kastenform  wird mit den Speckscheibchen ausgelegt, die Lebermasse eingefüllt und glattgestrichen. Nun den Leberkäse bei ca. 180 Grad C. ca. 45 – 55 Minuten im Backofen backen, bis er eine schöne braune Kruste hat.

Bayern


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März 042013
 

Man wäscht eine Kalbsleber, trocknet und häutet sie ab und gibt sie mit Limonenschalen, Petersilie und Zwiebel fein gewiegt, in ein Gefäß, worin man sie mit 125 g zerlassenem Mark oder Butter, Salz, etwas gestossenem Zimt, Nelken, Neugewürz und wenig Pfeffer gut verrührt, dann 1 Liter Milch, 125 g Weinbeeren und zuletzt die Bröseln von 4 Semmeln damit wohl vermengt. Nun belegt man eine irdene Schüssel mit einem in Wasser geweichten Kalbsnetz, gibt die abgerührte Masse darauf, schlägt das Netz darüber zusammen und bäckt es im Ofen. Man kann den Leberkäs kalt oder warm verspeisen; für letzterne Fall macht man folgende Sauce:

Man rührt eine aus Butter, Mehl und Semmelbröseln gemachte gelbbraune Einbrenne mit etwas kochendem Wasser ab, vermischt sie mit ca. 300 ml Rotwein, 150 ml Met (Honigwein), schwarzem geriebenen Lebgucken, gestoßenem Zimt, Nelken, fein gewiegten Limonenschalen, etwas Salz, Weinbeeren und Rosinen, lässt alles gut verkochen und gibt es zum Leberkäse.

Will man ihn kalt verspeisen, so steckt man beim Einrichten des Abgebrühten in das Netz noch einige Speckstreifen in das Gemenge und lässt die Weinbeeren weg.

14.) München, 1851


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Feb. 082013
 

Nimm Wasser, salze es und koche es auf. Richte es über aufgeschnittenes Roggenbrot an, köchel es, bis es etwas eingekocht ist. Schneide Speck würflig, brate ihn, bis er schön gelb ist und gib ihn über die Suppe.

 

1.), Nürnberg, 1691


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Feb. 082013
 

Ein Stück Kalbsbries in Würfel schneiden, aus Mehl, Eiern und wenig Milch einen Teig rühren, die Brieswürfel durch den Teig ziehen und schön gelb in Fett ausbacken. Man kann sie auch nur durch Mehl ziehen und dann backen. Nun gibt man die Briese in eine Schüssel und richtet eine gute, gewürzte  Fleischbrühe mit Butter darüber und verziert mit gebackenen Plätzchen den Rand der Schüssel.

1.) Nürnberg, 1691


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Feb. 082013
 

Nimm 3 oder mehr Hühnerlebern, gib diese in eine sehr heiße Fleischbrühe und lasse sie nur durchziehen, damit sie ganz weich bleiben. Zerrühre sie dann durch einen Durchschlag und rühre sie mit ca. 500 ml Fleischbrühe in einen Topf, lasse es aufkochen und würze mit Muskatblüte und Cardamom, und lass auch kurz, bevor man anrichtet, ein Stück Butter in der Suppe zergehen und richte dann über weiß gebähtem Brot an.

1.) Nürnberg, 1691


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Feb. 072013
 

Schneidet von nicht völlig aufgegangenen Rosen das äußere Grüne samt dem inwendigen gelben Samen heraus,
Machet einen Teig mit Mehl, Wein und Zucker, so dick, dass er noch verlaufen kann,
tunke die Rosen hinen, halte sie dann am Stiel in ein heißes Fett, schüttele und rüttele sie,
damit sie schön aussehen.

 

Nürnberg, 1690


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Feb. 032013
 

Nimm Zwiebeln, schäle sie, koche sie, bis sie weich sind, und streiche sie durch ein Haarsieb, danach koche die Zungen in der gleichen Brühe, würze mit Pfeffer und Saffran und lasse es damit kochen, bis sie gar sind.

 

Nürnberg, 1694


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Jan. 292013
 

Die Kalbslunge in halb Wasser, halb Wein fast weich kochen und salzen. Nun in fingerförmige Stücken schneiden. In einer Pfanne Schmalz heiß werden lassen und dann die geschnittene Lunge darin rösten. Diese dann in einer Schüssel anrichten und mit Ingwer bestreuen. Man kann auch eine Brühe nach Belieben dazu servieren.

Bayern, 1791


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Jan. 292013
 

Abgekochtes Euter klein hacken, Eier daran schlagen, geriebene Semmelbrösel, Salz und Gewürz hinzu geben, alles gut druchrühren und in heißem Schmalz rösten.

Es kann so oder auch mit einer Brühe serviert werden.

München, 1831


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Jan. 292013
 

Schneide 3 Semmeln jeweils in 4 Teile, schneide die Rinde ab, verrühre 3 Eier, tauche das Brot hinein, bestreue es mit Semmelmehl, backe es in Schmalz oder Fett, koche es in der Sauce noch einige Minuten mit.

 

Bayern, 1831


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Jan. 232013
 

Auf 1 kg Beeren gießt man 2 l Branntwein, pfropft die Flasche zu, und lässt sie 6-8 Tage in mäßiger Wärme stehen.

Nun seiht man alles durch ein reines Tuch, gibt 250 g Zucker mit gestoßenem Zimt, Nelken und Kardamom dazu, lässt dieses noch einige Tage an einem warmen Ort stehen und filtert den Ratafia. Nun in Flaschen füllen und kühl lagern.

Nürnberg, 1840


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Jan. 232013
 

Reife Quitten auf dem Reibeisen reiben und durch ein Tuch pressen. Den Saft durch ein Filterpapier in eine Flasche geben. Auf 1 l Saft 1 l Kornbranntwein geben, 250 g Zucker, die  klein geschnittene Schale einer Zitrone nebst 15 g Zimt und etwas grob gestoßene Nelke und lässt die zugebundene Flasche 4-6 Wochen lang in der Sonne stehen. Alsdann füllt man den Ratafia in kleinere Flaschen, propft sie gut zu und stellt sie an einen kühlen Ort.

Nürnberg, 1840


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Jan. 232013
 

4 Äpfel werden geschält und geviertelt. Nun gibt man den Saft von 1/2 Zitrone und eine kleine Hand voll gewaschene Weinbeeren hinzu, gießt 1 l Wasser daran, lässt es mit etwas Zucker 1 h kochen und presse es durch ein leinenes Tuch.

Wenn es kalt ist, schmeckt es sehr angenehm und ist kühlend.

Nürnberg, 1840


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Jan. 232013
 

10-15 Quitten werden geschält, dann auf einem Reibeisen bis auf das Steinige abgerieben, durch ein Tuch gepresst und über Nacht stehen gelassen. Am folgenden Tag gießt man das Helle ab, nimmt auf 500 ml Quittensaft 500 g Zucker, läutert ihn mit etwas Wasser und gießt den Saft dazu. Die Quittenkerne bindet man in ein Tüchlein und kocht sie mit. Wenn es 30 Minuten gekocht hat, und bei der Probe gleich gallert, so ist es fertig, und wird in eine Porzellanschale gegossen.

Nürnberg, 1840


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Jan. 232013
 

6-8 Quitten werden geschält und geviertelt, das Steinige ausgeschnitten, in 2 Teile Wein und 1 Teil Wasser weich gedünstet, und durch ein Haarsieb getrieben. Hierauf quirlt man 8 Eigelb und 120 g Zucker und etwas abgeriebene Zitrone gut ab, rührt dies mit den Quitten auf dem Feuer zu einer dicken Creme, und bringt sie alsdann in eine Assiette. Wenn die Creme erkaltet ist, so wird sie mit Bisquit belegt und serviert.

Nürnberg, 1840


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Jan. 232013
 

Man schält die Äpfel, schneidet sie ohne Kerngehäuse klein und lässt sie in einer Casserole mit einem Butterstückchen und einem Glas Wein gar dämpfen. Nun 2 EL geriebene Semmeln mit etwas Butter gelb rösten, und nebst einer Hand voll gewaschener Weinbeeren, Zucker, etwas Zimt zum Brei geben, und noch 15 Minuten köcheln lassen.

Nürnberg, 1840


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Jan. 232013
 

Man schält die Äpfel, schneidet sie ohne Kerngehäuse klein und lässt sie in einer Casserole mit einem Butterstückchen und etwas Wasser gar dämpfen. Nun rührt man 2 EL Mehl mit Milch glatt, gießt dies an den Brei, rührt ihn gut durcheinander, und lässt ihn mit etwas Zucker 30 Minuten köcheln.

Nürnberg, 1840

 

 


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Jan. 232013
 

Man kocht reife Quitten recht weich, schält sie, schabt das Beste davon ab, und treibt es durch ein Sieb. Nun vermischt man 250 g Quitten mit 250 g Zucker und gibt nach und nach den Schnee von 2 Eiweiß hinzu und rührt alles zusammen 15 Minuten, bis es ganz weiß und schaumig wird. Dann setzt man diese Masse zu kleinen, runden Häufchen auf Oblaten, und lässt sie auf einem mit Butter bestrichenem Blech im Backofen bei gelinder Wärme trocknen.

Nürnberg, 1840


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Jan. 232013
 

Die Quitten werden in Wasser weich gekocht, dann geschält und durchgetrieben. Zu 250 g Quitten gibt man 250 g Zucker, nebst der Schale und dem Sacht von 1/2 Zitrone. Mit dem Wasser, in dem die Quitten gekocht wurden, wird der Zucker geläutert. Ist dies geschehen, so gibt man die Quitten dazu, und kocht alles unter ständigem Rühren, bis es die Dicke eines gebrühten Teiges hat.

Hierauf wird die Masse auf einer Porzellanplatte messerrückendick aufgestrichen und an einem warmen Ofen getrocknet. Löst sie sich von der Platte, so bestreut man sie auf beiden Seiten mit Zucker, sticht sie mit einem kleinen Glas aus, krümmt das Ausgestochene über den Finger und stellt die Hippchen noch so lange warm, bis sie vollständig getrocknet sind.

Nürnberg, 1840


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Jan. 232013
 

125 g geschälte und fein geriebene Mandeln, 125 g Zucker, 125 g Hagebuttenmark werden mit 2 zu Schnee geschlagenen Eiweiß verrührt. Nun nimmt man die Masse auf ein Brett, wirkt sie mit etwas Mehl und Zucker, macht kleine runde Häufchen, setzt diese auf Oblaten und backt sie gelb. Nach dem Backen bestreicht man sie mit einem Guß aus Zucker, Eiweiß und Zitronensaft und lässt sie im Ofen trocknen.

Hannover, 1840


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