Ochsenfleisch, Schweinefleisch und Sardellen werden fein gehackt, dann werden die von 2 Milchbrödchen eingeweichten Krumen mit etwas Nelken, Salz, einer fein geriebenen Zwiebel dazu gemengt und die Masse zu einem länglichen Kloß geformt, in geriebenem Milchbrod gewälzt und dann in Butter nicht zu hart gebacken, dass er sich gut schneiden lässt.
Man legt das Fleisch einige Stunden in frisches Wasser und lässt das Blut herausziehen, dann in eine Beize von Essig, Nelken, Pfeffer, Wacholder, Lorbeerblättern, Zwiebeln, Zitronen und etwas Majoran. Darin kann man das Fleisch, welches man jeden Tag wendet, 8 Tage liegen lassen. Dann setzt man es zum Braten mit Fett, Salz und etwas Brot und frische Zwiebeln in einen heißen Ofen und gibt die übrige Beize nach und nach daran, wenn der Braten dadurch nicht zu sauer wird. Die Schwarte desselben schneidet man öfters durch.
Ein Rippenstück, worauf das obere Fett noch befindlich, oder eine Keule, eignen sich am besten zum Braten. Man tut das Fleisch mit etwas Wasser, 3 Nelken, 1 Zwiebel, 10 Pfefferkörnern, etwas Salz und einer Kruste Schwarzbrod bei und streut geriebenes Brod oben darauf, wodurch der Braten eine schöne schmackhafte Kruste bekommt. Man bestreicht ihn bis er braun ist recht oft mit der gewonnenen Sauce. In vielen Gegenden ist es sehr beliebt, große Birnen mit dem Braten in derselben Pfanne zu schmoren, welche alsdann beim Anrichten um den Braten gelegt werden. Ist die Sauce zu fett, nimmt man bevor man sie durch das Haarsieb schlägt, das obere Fett davon weg.#
Das Mark aus den Knochen in Scheiben schneiden, und unten in den Topf geben. Dann Fleisch und Gemüse schichtweise in den Topf geben. Mit etwas Wasser langsam schmoren lassen.
Die Knochen mit kochend heißem Wasser gut abspülen, um das Knochenmehl zu entfernen. Die Knochen in einen Topf geben, mit kaltem Wasser auffüllen und zum Kochen bringen.
Nach Aufkochen 2 bis 3 Stunden bei schwacher Hitze langsam köcheln lassen. Immer wieder mit einer Schaumkelle die Brühe abschöpfen. 40 Minuten vor Ende der Garzeit das Gemüse und die Zwiebel in die Brühe geben, mit Salz und Muskat nach Geschmack würzen.
Die vorsichtig ausgehöhlten Paprikafrüchte mit der wie unten beschriebenen angerichteten Hackfleischmasse füllen und in heißes Bratfett setzen; längliche Paprikafrüchte mit der Öffnung nach unten, Tomatenpaprikafrüchte mit der Öffnung nach oben. Nach kurzem Anbraten die heiße Brühe, etwas Wasser oder einen Rest Bratensoße auffüllen und das Gericht zugedeckt gar schmoren.
Für die Fülle das Fleisch mit eingeweichtem, fest ausgedrücktem W eißbrot, Ei, fein geschnittener Zwiebel und Gewürzen verkneten.
500g gekochte Zunge, Kalbfleisch oder Geflügelfleisch
40g Butter
2 Eßlöffel Mehl
1 Tasse Brühe
2 Eigelb
6 bis 8 Eßlöffel Weißwein
Salz
Pfeffer
Zitronensaft
geriebener Käse oder geriebene Semmel.
Das Fleisch in kleine Würfel von ca. 0,5 cm Kantenlänge schneiden und in Butter dünsten. Mehl darüberstäuben und mit der heißen Brühe auffüllen. Gut durchkochen lassen und vom Feuer nehmen. Eigelb und Weißwein verquirlt unterziehen und mit den Gewürzen kräftig abschmecken. Das Ragout entweder in feuerfesten Förmchen, mit Käse bestreut überbacken, oder in heiße Blätterteigpastetchen füllen. Mit Zitronenscheiben und Worcestersauce auftragen. Champignons verfeinern es.
300 g Butter oder Schmalz schaumig abrühren, 8 Eier nach und nach dazu schlagen, 500 g Kartoffeln, 1 Hand voll Semmelmehl, in Würfel geschnittenen Schinken nebst etwas Mehl und Salz dazu rühren. Nun die Masse in eine mit Butter bestrichene Serviette geben und in siedendes Salzwasser hängen.
60 Minuten kochen lassen, dann ausgepackt in eine Schüssel geben, ringsherum Einschnitte machen und geriebenen Parmesankäse darauf streuen und mit heißer Butter begießen.
Aus dem Gehacktes, dem eingeweichten und wieder ausgedrückten Weißbrot, der kleingeschnittenen Zwiebel, dem Ei und den Gewürzen eine Hackfleischmasse bereiten. Die ausgehöhlten Paprikafrüchte damit füllen, den Deckel mit Stiel wieder aufsetzen und in einer Casserole in heißes Bratfett setzen. Nach kurzem Anbraten unter Zugabe von heißer Brühe oder Wasser zugedeckt in der Röhre gar dünsten.
Nach Belieben kann die Soße mit etwas Stärkemehl angedickt und mit saurer Sahne oder Tomatenmark verfeinert werden.
Je nach Größe 2 bis 4 Gurken schälen, längs halbieren und das weichere Kernfleisch ausschaben. Das Gehackte mit dem eingeweichten, ausgedrückten Weißbrot, dem Ei und der kleingeschnittenen Zwiebel vermischen. Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen, die Gurkenhälften damit füllen und zusammenbinden.
Schmorgurken, gefüllt mit Gehacktem.
Schmorgurken im Topf
In Fett anbraten, die siedende Brühe zugießen und die Gurken im Backofen schmoren, bis sie glasig sind. Wenn nötig, etwas Brühe oder Wasser auffüllen und nach Belieben mit kalt angequirltem Mehl und etwas saurer Sahne binden.
Das Fleisch in dem siedenden Wasser ansetzen, knapp gar kochen und dabei Lorbeerblatt, Gewürzkörner und Zwiebeln zugeben. Inzwischen Kohlrüben und Kartoffeln vorbereiten und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit den Fleischwürfeln Majoran, Kümmel und Salz in die durchgeseihte Brühe geben und das Gericht zugedeckt gar kochen. Mit dem kalt angerührten Mehl binden und vor dem Auftragen mit gehackter Petersilie bestreuen.
Den in kleine Würfel geschnittenen Speck ausbraten und die gehackten Zwiebeln darin rösten. Das Fleisch in Würfelchen, die Wurst in dicke Scheiben schneiden und das vorbereitete Weißkraut hobeln. Alles zusammen mit dem Sauerkraut, dem Tomatenmark und den Gewürzen in einen Topf geben. So viel heißes Wasser oder Brühe auffüllen, daß alles knapp bedeckt ist.
Das Gericht in der vorgeheizten Backröhre oder auf kleiner Flamme fest zugedeckt etwa 1 Stunde garen lassen. Mit dicken Brotscheiben zu Tisch geben. – Nach Belieben können dem Bigos beim Garen auch noch 100 Gramm vorbereitete, blätterig geschnittene Pilze zugefügt werden.
Das Fleisch in fingerdicke Scheiben schneiden, klopfen, mit Salz und Pfeffer würzen und in erhitztem Schmalz leicht anbraten. Eine Kasserolle mit Speckscheiben auslegen, darauf das angebratene Fleisch geben. Würfelig geschnittene, in etwas Schmalz geröstete Zwiebeln darüberstreuen, die Brühe auffüllen und das Fleisch gar dünsten. Dann die Bitki auf getoastete Brotscheiben legen, mit der Soße übergießen und alles mit gehacktem Knoblauch und gewiegter Petersilie bestreuen. Als Beilage Bratkartoffeln und Salz- oder Gewürzgurken servieren.
Den Knoblauch kleinschneiden, in etwas Öl anrösten und dann zerdrücken. Das Fleisch durch den Wolf drehen und mit Salz, Muskat, Pfeffer, dem Knoblauch und nach Belieben etwas Curry würzen. Die Fleischmasse gut durcharbeiten und daraus etwa 2,5 cm dicke und 5cm lange flache Würstchen formen, in wenig Mehl wenden und bis zu 1 Stunde trocknen lassen, damit sie beim Garen nicht zerfallen. Vor der Zubereitung mit Öl bestreichen und sofort grillen.
Mit Bratkartoffeln, Weißbrot sowie rohen Paprika- und Zwiebelringen servieren.
Das vorbereitete Fleisch mit den Lorbeerblättern, den zerdrückten Pfefferkörnern und der fein geschnittenen Zwiebel belegen. Essig, Öl und Rotwein gut verrühren, mit Salz und Zu9ker abschmecken und diese Marinade über das Fleisch gießen. 1 bis 2 Tage zugedeckt stehenlassen, dabei das Fleisch mehrmals wenden, damit es gleichmäßig durchzieht. Dann das Fleisch abtrocknen, in eine Bratpfanne legen, mit etwas Marinade begießen und in die vorgeheizte Herdröhre stellen. Während des Garens häufig mit dem Bratsaft beschöpfen.
Kurz vor Beendigung der Garzeit den Senf darüberstreichen, damit sich eine leichte Kruste bildet. Dann das Fleisch in Scheiben schneiden urid zusammen mit überbackenem Kartoffelpüree auftragen.
Das in Stücke geschnittene Fleisch, das eingeweichte, fest ausgedrückte Weißbrot, die geschälte Zwiebel zweimal durch den Fleischwolf drehen. Den Teig mit Salz und Pfeffer oder Paprika, auch mit Muskat oder Kümmel würzen. Das Ei zufügen. Ist der Fleischteig zu weich, dann etwas geriebene Semmel beigeben. Zu festen Teig mit wenig Wasser geschmeidig machen. Das ist wichtig, denn sonst würde der Braten vor allem bei scharfer Hitze aufreißen. Ein langes Brot formen, in Semmelbröseln wälzen, in das erhitzte Bratfett legen, nach 3 bis 4 Minuten vorsichtig wenden und nun bei milder Hitze braten. Dabei mehrfach mit dem heißen Bratfett begießen. Der Geschmack des Bratens kann verändert werden durch 2 bis 3 Sardellen oder 1 Stückehen Hering, 1 Eßlöffel Senf, durch Kapern oder Zitronenschale.
Fleisch in grobe Stücke schneiden, mit Salz, Pfeffer, Paprika würzen. Die Fleischstücke erst in Senf, dann in Mehl wenden. Fett in der Pfanne heiß werden lassen. Das Fleisch dann scharf anrbaten, mit etwas Wasser angießen und bei abgeschwächter Hitze einreduzieren lassen. Etwas Mehl aufstäuben und langsam weiter einreduzieren lassen. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben..Langsam bei gedrosselter Hitze immer wieder reduzieren lasssen und Wasser nachgießen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
1,5 kg Schweinsleber, 1 kg frischer Speck, 500 g Bauchspeck werdern zusammen mit Petersilie, Schalotten, Salz, geriebener Muskatnusß und gestoßenem weißen Pfeffer recht fein geschntten.
Sodann wird eine Casserolle mit Schweinefett ausgestrichen, von ganz dünnen Speckscheiben eine Garnitur hineingelegt, die Casserolle mit der Schweinsleber angefüllt, oben mit dünnen Speckscheiben überdeckt und drei Stunden langsam gebacken. Man läßt nun diesen Leberkäse in der Casserolle ganz kalt werden. Beim Stürzen wird die Casserolle erwärmt, der Leberkäse gestürzt, auf einer Schüssel angerichtet, schön glaciert und geschmackvoll garniert.
Man Salze den Braten, lege ihn 3 Tage in Essig, darauf dünstet man ihn in Essig, mit Zwiebeln und Ptersilie, lässt Butter in einer Kasserole heiß werden, nimmt ihn aus dem Essig, legt ihn in die Butter, und läßt ihn eine Weile darin braten, so daß er schön bräunlich wird, gießt etwas vom Essig in die Kasserole und lässt ihn ein wenig aufsieden, so richtet man ihn an.
Hierzu wird fettes und mageres Schweinefleisch genommen, das Hirn lege in Wasser, reinige es vom Blut, dann hacke es mit dem Fleisch recht klein, verrühre es durcheinander, gebe Kümme,, Salz, fein gehackte Schalotten oder Zwiebeln, gestossene Muskatblüte, Pfeffer und englisches Gewürz dazu, vermische alles gut miteinander. Auf jedes Schweinehirn nimmt man 1 Ei, schlägt dieses dazu, verrührt es gut mit, gibt es in eine große Schüssel, gibt etwas von der Brühe dazu, worin das Fleisch gekocht wurde, stopft die fetten Därme damit, kocht sie, wie gewöhnlich, und brät sie auf dem Rost. Man kann sie auch ein paar Tage in den Rauch händen, und dann auf dem Rost braten.
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