Aus Mehl, Butter, dem Zucker, den Eiern, Vanillezucker und Backpulver einen Teig rühren. Den Teig auf ein viereckiges Backblech geben. Die Streusel zerstückeln und auf den ungebackenen Teig geben. Nun im Backofen bei 180 Grad ca. 35-45 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit flüssiger Butter bestreichen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Die Streusel versinken im Teig, und hinterlassen “Mauselöcher”.
Die Butter mit dem Salz, Zucker und Vanillezucker cremig verrühren. Die Eier nun nacheinander unterrühren. Das Mehl und Backpulver vermischen, auf die Butter- Zuckercreme sieben. Nun zusammen mit der Sahne kurz verrühren. Den Teig halbieren. Unter die eine Hälfte Kakaopulver und den Eierlikör rühren. Hellen Teig in eine gefettete, mit Mehl ausgestäubte Kastenform mit ca. 2 l Inhalt geben. Den dunklen Teig darauf geben und breit verteilen. Mit einer Gabel leicht unter den hellen Teig ziehen (marmorieren). Im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 Grad ca 1 Std backen. Mit der Stäbchenprobe testen. Wenn der Teig noch am Stäbchen klebt, weiter backen. Anschließend den Marmorkuchen herausnehmen und noch 10 Min in der Form ruhen lassen. Auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder mit Schokoglasur überziehen.
Von 3 Eiweiß wird Schnee geschlagen, 3 starke Eßlöffel Zucker, 3 Eigelb nach und nach darunter gemengt, ungefähr 65 gr geriebene Schokolade und 1 1/2 Eßlöffel Mehl und ihn bei mäßiger Hitze [backen]. So backt man 3 Kuchen.
Fülle: 120 gr Butter, 120 gr Zucker schaumig rühren, sodann 120 gr gemahlene Haselnüsse, die mit 5 bis 6 Eßlöffel heißer Milch angerührt werden, etwas Vanill oder Citron darunter gerührt und kalt gestellt, dann zwischen die 3 Teile gefüllt und den Guß drauf.
Aus einem handgeschriebenen Kochbuch aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg.
Speck in Pfanne kross auslassen, die Zwiebeln glasig anschwitzen, gehackte Rindfleisch dazugeben. Tasse Wasser aufgießen, mit Salz, Pfeffer, Paprika kräftig würzen. Alles kurz durchkochen lassen, mit eingerührtem Kartoffelmehl binden, mit Zitrone und Zucker abschmecken und die Kapern obenauf geben. Dazu Salzkartoffeln reichen.
Backobst und Rosinen über Nacht in Wasser einweichen. Dann abtropfen lassen und im abgegossenen Wasser den Kassler mit etwas Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen und ca. 40 Minuten sprudelnd kochen lassen. Das Fleisch sollte nicht zu weich werden. Anschließend das eingeweichte Backobst würfeln sowie Rosinen, Nelken und die Zimtstangen zum Fleisch geben, mit Salz und Pfeffer sowie etwas Zucker abschmecken und nochmals ca. 30 Minuten alles köcheln lassen.
Das Backobst darf nicht anbrennen. Anschließend, wenn Fleisch und Obst weich ist, das Fleisch heraus nehmen, in dünne Scheiben schneiden. Die Sauce leicht binden und alles zusammen mit Knödeln servieren.
Das Kokosfett schmelzen lassen und abkühlen. Den Puderzucker mit Eiern, Kakao, Kaffeepulver, Rum und Salz verrühren. Das abgekühlte flüssige Fett langsam unterrühren. Eine Kastenform mit Pergament auslegen und abwechselnd die Schokomasse einfüllen und mit einer Schicht Kekse belegen. Man beginnt gewöhnlich mit der Kokosmasse und endet mit einer Schicht Keksen. Anschließend in den Kühlschrank stellen und auskühlen lassen. Vor dem Servieren aus der Form stürzen
Das Eisbein mit kaltem Wasser abwaschen, die Zwiebeln schälen, eine Zwiebel fein hacken, die große Möhre und den Sellerie putzen und klein schneiden. 1,5 l kaltes Wasser in einen großen Topf füllen, das Salz, das Lorbeerblatt und die Pimentkörner hinein geben. Das Eisbein, Zwiebeln, die Möhre und den Sellerie darin für zwei Stunden langsam köcheln lassen. Die kleinen Möhren schälen und ca. zehn Minuten vor Ende der Garzeit mit garen lassen. Das Eisbein und die kleinen Möhren herausnehmen. Die Schwarte, das Fett und die Knochen vom Fleisch ablösen, das rosarote Fleisch in Würfel schneiden. Die Brühe mit Essig und Zucker nach Geschmack süß-sauer abschmecken und durch ein Sieb gießen. Eine Keramikschale mit kaltem Wasser ausspülen. Die Gewürzgurken und die kleinen Möhren in Scheiben schneiden. Die Blattgelatine in einer Tasse warmer Brühe ganz auflösen und unter die restliche Brühe rühren. Einen “Spiegel” in die Schale gießen und abkühlen lassen. Die Fleischwürfel, die Gurken- und Möhrenscheiben, das sauer eingelegte Gemüse darauf verteilen. Die Schale mit der restlichen Gelatine auffüllen und kühl stellen, Nach ca. zwei Stunden sollte sie fest geworden sein. Das Ganze vor dem Servieren vorsichtig stürzen.
Mit Schwarzbrot oder Bratkartoffeln mit reichlich Majoran und sauren Gurken servieren.
Den Schweinebauch würfeln und in einer Schüssel mit Salz und den Gewürzen vermischen. 2 Stunden ziehen lassen und anschließend bei mittlerer Hitze das Fett ausbraten. Das Fett abgießen, die Lorbeerblätter heraus nehmen. Anschließend das Fleisch durch den Fleischwolf drehen und wieder mit dem zuvor abgegossenen Fett verrühren. Das Schweineschmalz auslassen, über das Fleisch gießen und umrühren. In Gefäße füllen und erkalten lassen.
Man kann auch die Fleischstücke in feinen Würfeln belassen, ohne sie durch den Fleischwolf zu drehen.
Man lässt die Milch, eine Prise Salz, den Zimt, die Zitronenschale, Butter und Zucker einige Minuten kochen, nimmt dann den Zimt und die Zitrone heraus, rührt so viel feines, gesiebtes Mehl in die kochende Milch, wie sie in sich aufnimmt, und arbeitet den Teig, bis er sich vom Löffel löst, auf dem Feuer ab.
Nun wird er in eine andere Casserolle getan und mit der Hälfte ganzer und der Hälfte Eigelb zu einem dickflüssigen Teig verdünnt, welchen man dann verwenden kann.
Der Teig eignet sich zum Tauchen und in Fett ausbacken von Früchten usw (Beignets).
Das Mehl wird mit dem Eigelb, der Hefe und klarer, zerlassener Butter mi lauwarmer Milch und dem Zucker sowie dem Salz zu einer flüssigen Masse gerührt, fein abgeschlagen und zum Gehen an einen warmen Ort gestellt.
Der Teig eignet sich zum Tauchen und in Fett ausbacken von Früchten usw. (Beignets)
Das Mehl wird gesiebt und mit dem Weißwein und Olivenöl zu einem zarten, etwas dickflüssigen Teig verrührt, der leicht gesalzen und mit fest geschlagenem Schnee von 4-5 Eiern vermengt wird. Der Teig sollte erst kurz vor Gebraucht angerührt werden. Es ist auf die Menge des Öls zu achten, mit dem er eine gehörige Dicke haben soll. Ein Löffel zu viel macht ihn zu fett, und zu wenig lässt ihn nach dem Backen wieder weich und zähe werden.
Der Teig eignet sich zum Tauchen und in Fett ausbacken von Früchten usw.
Aus schönen, mürben Äpfeln werden die Kerne ausgestochen, dann werden sie geschält und in federkieldicke Scheiben geschnitten. Diese Apfelscheiben werden in eine Porzellanschale getan, gut mit Zucker bestäubt, ein Likör-Gläschen voll Arak, Kirschwasser oder Marasquino dazu gegossen, zugedeckt und eine Stunde mariniert. Kurz vor dem Anrichten werden sie in Backteig getaucht, aus heißem Schmalz lichtbraun gebacken, auf einen flachen Deckel gelegt, stark mit Zucker bestäubt, mit der glühenden Schaufel glasiert, im Kranze angerichtet und sogleich zu Tisch gegeben.
Aus den Teig-Zutaten unter gutem Verrühren einen Teig herstellen. Diesen auf ein gefettetes Backblech streichen und bei ca. 180 Grad und Umluft ca. 30-50 Minuten backen. Nun auskühlen lassen.
Das Eiweiß steif schlagen und den Staubzucker dabei nach und nach unterheben. Die 200 g Kokosfett erhitzen und abkühlen lassen, dann unter den Eischnee heben. Diese Masse nun auf den Boden streichen und mit 2 – 3 TL feingemahlenen Kaffee durch ein Haarsieb bestreuen. Nach einiger Zeit wird der Kuchen grün, weshalb er Mooskuchen genannt wird.
Aus dem gekochten Pudding und der Butter unter ordentlichem Rühren eine Buttercreme herstellen,. Dazu muss der Pudding soweit abgekühlt sein, dass er die selbe Temperatur wie die zimmerwarme Butter hat. Die Biskuitplatten, falls sie rund sind, viereckig zurechtschneiden. Nun mit Marmelade bestreichen, die Buttercreme darauf gleichmäßig verteilen. Auf die Buttercreme leget man eine Schicht Butterkekse. Die Creme muss damit zur Gänze bedeckt sein. Die Kekse mit etwas Weinbrand oder Rum beträufeln. Aus den restlichen Zutaten eine Lukullusmasse herstellen. Die Kekse mit Marmelade dünn bestreichen und die Lukullusmasse vorsichtig gleichmäßig auftragen. Der Kuchen muss mindesten 1 Nacht im Kühlschrank rasten und wird kalt serviert.
In einen Kochtopf zuerst den Zucker geben, dann dann durch ein Sieb den Tee hinzu gießen und anschließend den Rotwein. Alles zusammen auf ca. 70 Grad erhitzen. Nun den Zitronensaft untermischen und servieren.
Die Orangen waschen und abtrokcnen, Bei einer Orange die Schale sehr dünn und spiralförmig abschälen, ohne dass die weiße Haut daran bleibt. Anschließend Orangen und Zitronen auspressen. In einem Punsch – Gefäß den Saft der Orangen und Zitronen, den Cognac und die Orangenschalen abgedeckt 2 -3 Std. durchziehen lassen. Den Tee wie üblich aufbrühen. Die Orangenschalen entfernen und Tee, Honig und Rum hinzufügen. Alles bis ca. 70 Grad erwärmen, nicht kochen, da sonst der Alkohol verfliegt. In Teegläsern servieren.
Wein und Sekt kühlen, den Waldmeister waschen, trocknen und ca. 5 Stunden welken lassen. Nun Waldmeister, Zucker und 2 Gläser Wein in ein Bowlengefäß geben, ca. l Stunde ziehen lassen. Die Kräuter herausnehmen und den restlichen Wein und Sekt zugießen.
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