Die Graupen 10 bis 15 Minuten kochen. Die Hopfenwurzeln und den Sauerampfer klein schneiden und zu den Graupen geben-Würzen und alles zusammen nochmals ca. 20 Minuten köcheln lassen. Öfter umrühren. Nun mit Sahne verfeinern und nochmals mit den Gewürzen abschmecken und servieren.
Die Hopfenwurzeln putzen, in Stücke schneiden und in Salzwasser halb gar kochen. Anschließend im Fett die Zwiebel anschwitzen und die Hopfenwurzeln hinzu geben und noch ca. 4 Minuten braten lassen.
Man kann die Hopfenwurzeln als Gemüse servieren, aber auch als einzelnes Gericht genießen.
Die Früchte mit wenig Wasser, dem Wein, Zucker und den Gewürzen zum Kochen bringen. Dabei immer wieder abschäumen. Die Früchte herausnehmen und den Saft etwas einkochen lassen. Dann die Beeren wieder dazugeben und kaltstellen.
Die Eier gut mit der Milch verrühren. Die Kölbchen vom Ackerschachtelhalm fein hacken und zu Milch und Eier geben. Gut verrühren. Die Butter in der Pfanne erhitzen und die Mischung hinein gießen. Abgedeckt im Backofen backen lassen.
Die Maulbeeren mit wenig Wasser, Wein, Zucker und Gewürzen zum Kochen bringen und dabei immer wieder abschäumen. Die Früchte herausnehmen. Den Sud etwas einkochen, dann die Beeren dazugeben und kaltstellen.
Die Kölbchen vom Ackerschachtelhalm säubern, waschen, kleinschneiden oder hacken. Die Kartoffeln schälen, weich kochen und pürieren. Das Ei in der Milch verquirlen. Das Ei-Milch-Gemisch mit dem Kartoffelpüree verrühren, den Ackerschachtelhalm untermischen und alles in eine gefettete Auflaufform geben. Nun in der Backröhre goldgelb backen.
Die Kölbchen vom Ackerschachtelhalm schälen, waschen und anschließend zusammen mit dem hart gekochten Ei kleinschneiden. In einem Topf nun zusammen mit den Zwiebeln anschwitzen. Mit der Sauren Sahne ablöschen und alles gut vermischen. Diese Masse kann zum Füllen von allen möglichen Teigtaschen, ob italienischen, russischen oder asiatischen, verwendet werden.
Junge Wurzeln der Teichbinse waschen und säubern, in Salzwasser kochen und durch einen Fleischwolf geben. Etwas Öl in das Püree rühren und mit Salz abschmecken.
Die Kartoffeln schälen, in Spalten schneiden und in Wasser weich kochen. Die jungen Ackerschachtelhalmkolben hinzugeben und nochmals zum Kochen bringen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker nach Geschmack würzen. Vor dem Servieren die Suppe mit saurer Sahne verfeinern.
Vom Ackerschachtelhalm verwendet man die jungen, frischen kolbenförmigen Triebe. Diese werden gewaschen, geschält und klein geschnitten. Anschließend mit Milch übergießen und den Zucker hinzu geben. 5 bis 10 Minuten ziehen lassen, dann kann man es trinken.
Aus dem Weizenmehl, dem kalten Wasser und Salz knetet man einen sehr festen Nudelteig, bis dieser sehr mürbe wird. Nun lässt man den Teig eine Stunde ruhen, wellt ihn dick aus und schneidet mit dem Messe oder einem Kuchenrädchen längliche Streifen. Diese werden anschließend zusammengedreht und zu runden Kringeln geformt. Nun gibt man sie in einen Topf mit kochendem Wasser. Sobald sie aufschwimmen, werden sie herausgenommen und auf ein Brett zum Abtrocknen gelegt. Anschließend bäckt man sie auf einem gefetteten Blech bei geringer Hitze nur ziemlich hell aus, befeuchtet sie noch heiß mit Wasser und überstreut sie mit feinem Salz.
(Barankie sind Fastenkringel bzw. ein russisches, salziges Knabbergebäck).
Die Hefe mit etwas Milch und Zucker auflösen. 250 g Mehl erwärmen und einsieben. Nun den restlichen Zucker, die Eigelb und die zerlassene Butter sowie etwas Salz und den Rotwein hinzugeben. Den ziemlich festen Teig gut durcharbeiten. Zitronat und Orangeat in Streifen schneiden und in den Teig einarbeiten. Den Teig nun abdecken und in einer Schüssel gehen lassen. Er soll sein Volumen mindestens verdoppeln. Dann in eine gut gefettete Napfkuchenform oder Gugelhupf-Form füllen und bei mittlerer Hitze ca. 45 Minuten goldbraun backen.
Nach dem Auskühlen gießt man einen Guss aus 1 EL Wasser, etwas Rum und Zucker darüber, bis die Flüssigkeit völlig aufgesaugt ist. Anschließend dick mit Staubzucker überstreuen.
Heimat des Baba ist Polen und Russland. “Baba” bedeutet Großmutter, deren Kopf der Kuchen versinnbildlichen soll.
In der angegebenen Reihenfolge aus den Teigzutaten einen Teig bereiten. Diesen ca. 1 cm dick ausrollen und daraus ca. 2 cm große Rechtecke schneiden.
Milch und Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, vom Herd setzen und die Galuschki darin ziehen lassen, bis sie freiwillig aufsteigen.
Aus den Zwiebeln Ringe schneiden, diese mit den Speckwürfeln zusammen goldgelb braten. Nun den Sauerrahm beifügen, nun über die abgetropften Galuschki geben und warm servieren.
Man koche eine gute Bouillon aus 2 kg Rindfleisch und gebe sie durch ein Sieb; brate dann 2 Haselhühner, 2 Feldhühner, 2 Schnepfen mit Eingeweiden oder einen Fasan, in 125 g Butter, zerhacke das Wild und zerstoße es im Mörser, füge 1 Tasse Bouillon hinzu, treibe es durch ein Sieb und gieße Bouillon daran, bin es die gewünschte Konsistenz hat, lasse es unter Umrühren heiß werden, aber nicht kochen und gieße beim Servieren 1/2 Flasche Champagner hinzu.
Die in Wasser gar gekochten Linsen abtropfen lassen, In erhitzten Butter geriebene Semmel hellbraun rösten, fein zerkleinerte Zwiebel und so viel Flüssigkeit unterrühren, daß eine gebundene Soße entsteht. Die Linsen zugeben, kurz auf kochen lassen und das Gericht mit Salz und Muskat abschmecken.
Das Brot in dünne Scheiben schneiden und in der warmen Backröhre trocknen lassen. Dann das Brot zerbröckeln, in ein großes Gefäß geben, zwei Drittel des Brotmehls zufügen und alles mit 5 Liter kochendem Wasser und der Hefe verrühren und ebenfalls 24 Stunden zum Gären weg stellen.
Dann beide Ansätze zusammenrühren, noch 5 Liter abgekochtes, warmes Wasser auffüllen. Nach einigen Tagen ist der Kwas verwendungsfähig. Er muß kühl aufbewahrt werden und läßt sich bis viermal, nach Entnahme, nachfüllen.
Die gewaschenen Hagebutten mit knapp 3/4 Liter kochendem Wasser überbrühen und 10Minuten kochen. Den Zucker, den Honig und Zitronensaft nach Geschmack zufügen. Noch einige Minuten kochen und 24 Stunden ziehen lassen. Das Getränk durchseihen, gut kühlen und servieren.
Aus dem Mehl, der Milch, der Hefe, den Eiern, 2 Esslöffel Butter, dem Zucker und 1 Teelöffel Salz einen vorschriftsmäßigen Hefeteig bereiten. Daraus kleine Kugeln formen und kurze Zeit warm gestellt gehen lassen. Für die Fülle die vorgeweichten Pilze kochen, dann durch den Fleischwolf drehen. Die Pilzmasse in Butter anbraten, mit gerösteten Zwiebelwürfelehen sowie 1 Teelöffel Mehl vermischen, mit Pfeffer und Salz würzen. Jede Teigkugel zu einer Scheibe ausrollen, mit Fülle belegen und den Teig von zwei Seiten so darüberschlagen, daß jeweils eine ovale, schiffchenähnliche Form entsteht. Die Piroshki noch 10 bis 15 Minuten warm gestellt gehen lassen. Dann in einem Tiegel mit reichlich erhitztem Öl braten. – Die Fülle kann auch noch mit etwa 1 Tasse garem Reis verarbeitet werden.
Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung eindrücken. Da hinein das Ei und etwas Salz geben. Alles – zunächst mit einer Gabel – zu einem ziemlich festen Teig verarbeiten. Nach und nach 2 bis 3 Eßlöffel Wasser zufügen und auf einem mit Mehl bestäubten Brett so lang kneten, bis ein weicher Teig entsteht. Für die Fülle das Fleisch durch den Fleischwolf drehen, mit der fein gehackten Zwiebel und etwas Wasser vermischen und kräftig würzen. Den Teig dünn ausrollen und mit einem Weinglas Plätzchen ausstechen.
Auf jedes 1 Teelöffel Fülle geben, dann zu einem Halbmond zusammenschlagen und die Ränder gut festdrücken. Die Pelmeni etwa 10 bis 15 Minuten in Fleischbrühe oder Salzwasser kochen lassen. Entweder in der Brühe oder abgetropft mit zerlassener Butter und saurer Sahne servieren.
Das vorbereitete Fleisch kleinschneiden und in einer Pfanne in stark erhitztem Talg anbraten. Dann 4 Zwiebeln und die vorbereiteten Möhren – alles in Stäbchen geschnitten – dazugeben und mit dem Fleisch bräunen. 1 Liter Wasser auffüllen, Salz und Pfeffer zufügen und zum Kochen bringen. Den gewaschenen, abgetropften Reis dazuschütten und die Oberfläche glätten. Sobald das Wasser eingekocht ist, mit dem Rührlöffel einige bis zum Pfannenboden reichende Vertiefungen eindrücken und da hinein jeweils 1 bis 2 Eßlöffel heißes Wasser gießen, damit der Plow nicht anbrennt. Das Gefäß fest verschließen und noch 20 bis 30 Minuten auf ganz kleinem Feuer stehen lassen. Den Plow beim Anrichten auf einer Platte zum Berg auftürmen und mit der restlichen, in dünne Stäbchen geschnittenen rohen Zwiebel bestreuen.
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