Die Heringe ausnehmen und putzen, waschen, abtropfen lassen, innen und außen mit Salz, Pfeffer und je ein paar Tropfen Essig und Worcestersoße einreiben. Nun die Heringe in Mehl wenden und in heißem Öl unter mehrmaligem Wenden knusprig braten.
Das Wasser mit Essig, Zwiebelscheiben und den angegebenen Gewürzen kräftig durchkochen, erkalten lassen, und die Marinade nochmals pikant-säuerlich abschmecken, über die gebratenen Heringe gießen und das Ganze zugedeckt und kühlgestellt etwa zwei Tage durchziehen lassen.
Die Bratheringe lassen sich einfach so, aber auch mit Brot oder Kartoffeln servieren.
Beim Braten der Bratheringe sollte man daran denken, dass diese einen gewissen Geruch entfalten. Eine fensterlose Neubau-Küche könnte diesen Geruch etwas länger halten…
Das Brot mit Butter beschmieren und mit Schinkenwürfel oder der Salami belegen. Die Eier in einer Pfanne braten, mit Salz und Pfeffer oder auch Paprika würzen. Die Spiegeleier auf die Stulle legen. Fertig.
Strammer Max war in der DDR eine Zwischenmalzeit oder auch ein Sack am Abend. Er wurde auch in einfachen Gaststätten als Gericht angeboten.
Quark und das zerdrückte Eigelb mit saurer Sahne bzw. Milch schön cremig rühren. Die Gurke schälen und recht fein raspeln, die Tomaten häuten und durch ein Sieb streichen. Tomate und Gurke mit der Quarkmasse gut verrühren. Pikant abschmecken, mit den gehackten Kräutern bestreut servieren. Dieser Quark schmeckt sehr gut zu frischen Pellkartoffeln.
Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Hefe mit 4 EL warmer Milch verquirlen, je einen TL Mehl und Zucker einrühren und alles in die Vertiefung im Mehl gießen. Abgedeckt 20 Minuten gehen lassen. Auf den Mehlrand den restlichen Zucker, das Salz und die Butter in Flocken geben. Von der Mitte aus die Zutaten nun gut vermengen und die restliche Milch nach und nach hinzufügen. Den Teig gut durchkneten und so lange mit dem Holzlöffel schlagen, bis er sich von der Schüssel löst.
Zum Kloß formen und diesen abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen. Nochmals Kräftig durchkneten und weitere 30 Minuten gehen lassen. Den Teig auf einem bemehlten Brett dünn ausrollen. Ein Backblech gut mit Butter einschmieren und den Teig drauflegen, mit Kümmel und Zucker bestreuen. Butter und Eier schaumig schlagen und auf dem Teig verteilen.
Im vorgeheitzten Ofen bei ca. 200 Grad ca. 25 bis 30 Minuten backen. Der Kuchen kann warm oder auch kalt serviert werden.
Aus Mehl, Eiern, 250 ml Wasser und Salz einen Spätzleteig rühren und Spätzle vom Brett in siedendes Wasser schaben. Wenn sie oben schwimmen, diese mit einer Schaumkelle herausnehmen. Die Zwiebeln in Fett rösten, das Sauerkraut hacken und hinzu geben. Die Spätzle werden nun abwechselnd mit dem heißen Kraut in eine Schüssel gegeben und mit den gerösteten Zwiebeln übergossen.
1 kg rohe, geriebene Kartoffeln 500 g gekochte, geriebene Kartoffeln 2 kleine geschnittene Zwiebeln 50 Gramm Speck 1 Ei
500 ml Buttermilch
1 Prise Salz
1 Prise Kümmel
100 ml Öl oder Butter
Speck in Würfel schneiden und in der Pfanne auslassen, kalt werden lassen. Die Kartoffeln reiben, die rohen Kartoffeln leicht ausdrücken, jedoch nicht zu stark. Nun die Kartoffeln vermischen. 1 Ei, etwas Salz, Kümmel und die klein geschnittenen Zwiebelwürfel dazugeben und verrühren. Die Buttermilch beigeben und verrühren, so dass ein dünnflüssiger Teig entsteht. Öl oder geschmolzene Butter in eine Pfanne oder Aufflaufform geben, Speck hinzugeben und den Teig einfüllen. Nun in der Backröhre bei mittlerer Hitze 40 Minuten bis 1 Stunde backen, bis es schön goldbraun ist. Serviert wird mit Kompott zu Beeren.
abgeriebene Zitronenschale oder etwas Zitronensaft
50 g Korinthen (müssen aber nicht sein)
Bratfett.
Die möglichst am Vortage gekochten Kartoffeln schälen, reiben und mit Quark, Mehl, Zucker, Ei und Gewürzen zu einem Teig verarbeiten, der nicht feucht sein darf. Sonst noch etwas Mehl zufügen. Zuletzt die Korinthen unterarbeiten. Eine Rolle formen, etwa 1,5 cm dicke Scheiben abschneiden, in Mehl wälzen und in heißem Fett auf beiden Seiten goldbraun braten.
Die Quarkkäulchen können mit Zimt und Zucker bestreut oder zu Kompott aufgetragen werden. Gut zu Apfelmuß! Für herzhafte Quarkkäulchen anstelle von Zucker und Korinthen 75 g harte Wurst oder ausgebratene Speckwürfel verwenden und den Teig mit Paprika und Pfeffer würzen. PS: In Sachsen heißen die Quarkkeulchen mundartlich auch “Klitscha”.
Die gekochten und geschälten Kartoffeln durch eine Presse drücken, mit Mehl, Ei und Salz zu einem Teig verrühren und aus diesem Klöße formen. In jeden Kloß eine entsteinte Pflaume drücken. Die Klöße in Salzwasser garen, bis sie nach oben steigen, Nun heraus nehmen und anschließend mit zerlassener Butter und Zimt un Zucker servieren.
Die Butter mit der Sahne und den Eiern schaumig rühren und dann unter ständigem Weiterrühren die Gewürze zugeben und zuletzt die Semmelbrösel einrühren. Aus dieser Masse mit dem Esslöffel nicht zu große Klöße ausstechen und in siedendes Wasser legen. Nach 7 Minuten mit der Schaumkelle abschöpfen und warm stellen.
Die Birnen schälen, halbieren und das Kernhaus entfernen. Anschließend die Birnen in Wasser mit Zucker und Essig nicht zu weich kochen und dann mit dem Stärkemehl binden und über die Klöße geben.
Das Eigelb mit dem Zucker schaumig verrühren, dann den Zitronensaft und nach Belieben abgeriebene Zitronenschale nebst dem Rum hinzu geben, rühre den festen Eischnee vom Eiweiß leicht durch, backe den Auflauf im stark geheiztem Ofen 10 Minuten und serviere sofort.
In der Mitte soll der Auflauf noch weich sein, an den Rändern jedoch gelb.
Den Kaffee und den Mokkalikör vermischen und die Gelatine aufgelöst dazu geben, verrühren und inn Sektschalen füllen. Kalt stellen, bis es geliert ist. Vor dem Servieren Vanillesoße darüber gießen und Dresdner Baumkuchen dazu reichen.
Die Kartoffeln schälen, würfeln und in siedendem Salzwasser auf kleiner Flamme mehrmals aufkochen lassen. Dann die geviertelten Birnen dazugeben. Nach dem Garkochen leicht zerstampfen. Der in kleine Würfel geschnittene Speck wird ausgelassen und an das Gericht gegeben. Alles wird das Ganze nochmals aufgekocht und mit Essig und Zucker süßsauer abgeschmeckt. Mit gebratener Blutwurst oder Bratwurst anrichten und servieren.
Hefe zerbröseln und mit einer Prise Zucker in etwas lauwarmer Milch auflösen. Das Mehl sieben, in eine Schüssel geben und mit den verquirlten Eiern und der Milchhefe einen dicklichen Eierkuchenteig anrühren und diesen mit einer Prise Salz würzen. In einer Stielpfanne lässt man Schmalz heiß werden und backt darin runde Plinsen aus dem Teig heraus. Diese sollen von beiden Seiten schön goldbraun sein. Man gibt die gebackenen Plinsen auf einen Teller und serviert sie mit Zucker bestreut. Nach Geschmack auch mit Zimt oder auch Kompott.
Man kann in den rohen Plinsenteig auch geschnittenen Schnittlauch und Zwiebelwürfel untermischen, oder auch angebratene Würfel von geräuchertem Magerspeck.
Aus Mehl, Eiern, Buttermilch, Selterswasser und etwas Salz einen nicht zu dünnen Eierkuchenteig rühren. In zerlassener Butter aus dem Teig Plinsen knusprig anbacken, wenden, und in der Röhre fertig backen. Nun mit Zucker bestreuen und mit frischem, gezuckertem Beerenobst servieren oder mit Apfelmus.
Das Brot und die geschälten, vom Kerngehäuse befreiten Äpfel in kleine Würfel schneiden, die Pflaumen halbieren und entsteinen, alles in etwa 1,25 l Wasser, mit Zucker, der Zitronenschal, 1 – 2 Nelken und wenig Salz gewürzt, 20 bis 25 Minuten köcheln lassen. Dann durch ein Sieb streichen pürieren. Die Suppe nochmals erhitzen, mit Weißwein und Zitronensaft abschmecken und mit in Butter angedünsteten Apfelstückchen und Pflaumenhälften sowie mit Zucker und Zimt bestreut servieren.
Den geputzten Kohl in feine Steifen schneiden. Petersilienwurzel und Sellerie grob raspeln. Zwiebelstreifen im Schmalz anschwitzen, die Gemüse zugeben, mit Salz, Zucker und Nelke würzen, etwas Brühe angießen und dünsten. Nicht zuviel Flüssigkeit nehmen, damit nicht zum Schluss gebunden werden muss.
Die gewaschenen Erbsen über Nacht einweichen, mit dem Einweichwasser aufsetzen und 2-3 Stunden auf kleiner Flamme weich kochen. In der letzten halben Stunde Suppengrün und Majoran hinzu geben. Dann die Erbsen durch ein Sieb rühren, noch mal aufkochen, mit Schneebesen schlagen und mit Salz abschmecken. Kleingewürfelten Speck auslassen, Zwiebelwürfel darin bräunen und zusammen über das Erbspüree gießen.
Die Zwiebel würfeln und in Schmalz rösten. Das Sauerkraut mit dem Tomatenmark vermischen, dazugeben und fertig dünsten. Die roh geriebene Kartoffel unterrühren und mit Zucker und Paprika abschmecken. Dazu Bratwürste mit Senf und Salzkartoffeln servieren.
Tomaten eine Minute in heißes Wasser legen, die Haut abziehen und vierteln. Paprikaschoten putzen, Samen entfernen und die Schoten in 6 längliche Stücke schneiden. Speck in kleine Würfel schneiden und im eigenem Fett ein wenig bräunen. Dann das Fett und die feingeschnittenen Zwiebeln zugeben. Wenn diese die richtige Bräune haben, die Paprikaschoten und die Tomaten zugeben und mit Paprika bestreut langsam weich dünsten.
Alle Zutaten verrühren, die Masse 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Einen Tiegel mit Leinöl auspinseln und einen dünnen Plins von beiden Seiten goldgelb backen. Mit Butter, Zucker und Zimt bestreuen und servieren.
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