Junge Wurzeln der Teichbinse waschen und säubern, in Salzwasser kochen und durch einen Fleischwolf geben. Etwas Öl in das Püree rühren und mit Salz abschmecken.
34.) Russisches Rezept
Junge Wurzeln der Teichbinse waschen und säubern, in Salzwasser kochen und durch einen Fleischwolf geben. Etwas Öl in das Püree rühren und mit Salz abschmecken.
34.) Russisches Rezept
Die Kartoffeln schälen, in Spalten schneiden und in Wasser weich kochen. Die jungen Ackerschachtelhalmkolben
hinzugeben und nochmals zum Kochen bringen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker nach Geschmack würzen. Vor dem Servieren die Suppe mit saurer Sahne verfeinern.
34.) Russisches Rezept
Das alte Brot in Scheiben schneiden und in der Pfanne rösten. Anschließend zu Brösel zerreiben. Brösel mit Apfelwein durchfeuchten. Etwas ziehen lassen. Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Scheiben schneiden. Mit Zucker, Zimt und den abgewaschenen Rosinen vermischen. Eine Auflaufform gut buttern. Die Hälfte der Brotmasse einfüllen, die mit Rosinen vermischten Apfelscheiben daraufschichten und diese mit dem Rest der Brotmasse abdecken. Die restliche Butter in Flocken darauf streuen. Nun die Auflaufform im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 bis 220°C etwa 45 Minuten backen lassen. Heiß servieren.
Den Camembert mit Eigelb und Semmelbrösel panieren und in heißem Öl goldgelb backen und mit etwas Rotwein ablöschen. Nun auf gerösteten Toastbrot anrichten und servieren.
Sehr gut mundet hierzu ein Glas Wein.
DDR-Rezept
Schwarzbrot wird gerieben und in Butter angeröstet. Nun eine Form mit Butter ausstreichen und mit Semmelmehl bestreuen. Eine Schicht vom Schwarzbrot hinein geben, dann eine Lage geschnittener Äpfel mit Zucker und Zimt, Weinbeeren und Rosinen darüber streuen. Nun wieder eine Lage Schwarzbrot und so fort, bis die Form voll ist. Sie soll mit einer Lage Schwarzbrot abschließen. Jetzt die Form im Backofen backen und in der Form servieren.
32.) Würzburg, 1862
Schneide Äpfel und Birnen in Schnitze und koche sie in Zucker, Wein, Zitronenschale, ganzem Zimt, Weinbeeren und Rosinen. Wenn die Schnitze weich sind, nimm sie heraus und koche en Saft dick ein. Nun nimm Zimt und Zitronenschale heraus, gib die Schnite wieder hinein und lasse diese erkalten. Unterdessen bestreiche eine Form mit Butter, belege sie mit Butterteig und gib die Hälft der Äpfle darauf, nun eine Lage länglich geschnittener Mandeln, dann die übrigen Äpfel und zuletzt noch einen Deckel aus Butterteig. Nun wird es in der Röhre schön bräunlich gebacken und gestürzt serviert.
32.) Würzburg, 1862
Die Semmeln mit der heißen Milch übergießen und einweichen, das Eigelb, die Butter und die Zitronenschale unterheben und mit den entsteinten Sauerkirschen und dem Mehl vermengen. Das Eiweiß zu Eischnee schlagen und vorsichtig unterheben. Nun alles in eine gut eingefettete und mit Semmelmehl ausgestreute Form geben und ca. 1 Stunde im Backofen backen lassen. Mit Vanillesauce servieren.
Sächsisches Gericht, DDR
Verrühre 10 Eiweiß, gieb 500 ml süße Sahne und etwas Rosenwasser dazu, zuckere es und verquirle es gut miteinander. Gieße es in eine Pfanne und lasse es ca. 10 Minuten kochen. Nun seihe es durch ein Sieb in eine Schüssel und lass es kalt werden. Anschließend streut man Zimt darauf.
1.) Nürnberg, 1691
Schneide Schwarzbrot klein, gib es in einen Topf, gebe 1 TL trockenen Kümmel dazu, gieße Wasser auf und lasse s zerkochen, reibe es durch einen feinen Durchschlag oder durch ein Sieb, gib Salz und Butter dazu, ziehe einige Eigelb und etwas Sahne unter.
Berlin, 1871
Man schneidet 10 Zwiebeln in Würfel, dünstet sie in Butter, bis sie hellbraun sind, gießt nach Belieben Wasser dazu, würzt mit Salz und Pfeffer, gibt 125 g Reis hinein, lässt 90 Minuten köcheln und serviert.
Die Suppe kann auch passirt und der Reis erst 15 Minuten vor dem Anrichten hinzugegeben werden.
Berlin, 1871
Die gar gekochten Linsen abtropfen lassen. Das zerkleinerte, in der Brühe gedünstete Gemüse zu den Linsen geben. In der heißen Butter das
Mehl schwitzen, mit Brühe auffüllen, Linsen und Gemüse damit binden, würzen und mit Petersilie bestreuen.
Anstelle von Butter läßt sich auch kleingeschnittener Speck verwenden.
Die in Wasser gar gekochten Linsen abtropfen lassen, In erhitzten Butter geriebene Semmel hellbraun rösten, fein zerkleinerte Zwiebel und so viel
Flüssigkeit unterrühren, daß eine gebundene Soße entsteht. Die Linsen zugeben, kurz auf kochen lassen und das Gericht mit Salz und Muskat abschmecken.
Man schält die Äpfel, schneidet sie ohne Kerngehäuse klein und lässt sie in einer Casserole mit einem Butterstückchen und einem Glas Wein gar dämpfen. Nun 2 EL geriebene Semmeln mit etwas Butter gelb rösten, und nebst einer Hand voll gewaschener Weinbeeren, Zucker, etwas Zimt zum Brei geben, und noch 15 Minuten köcheln lassen.
Nürnberg, 1840
Von 1 Ei und 2 Eigelb, 1 EL saurem Rahm, 1 nussgroßes Stück zerlassene Butter, Salz und Mehl wird ein Teig wie zu Nudeln bereitet, dann dünn in Stücken von der Größe eines Tellers ausgewalzt und diese etwas abgetrocknet. Indessen werden Äpfel wie zu Apfelbrei bereitet. Nachdem sie erkaltet sind, streicht man die Masse den abgetrockneten Scheiben messerrückendick auf, rollt die Strudeln auf und legt sie nebeneinander in ein mit Butter bestrichenes Randblch, gießt bis auf die Hälfe der Strudeln Sahne hinzu, legt auf diese dünne Butterschnitten und lässt die Strudeln in nicht zu stark geheizter Röhre langsam aufziehen.
Nürnberg, 1840
Man schält 5-6 Quitten, kocht sie im Wasser weich, und reibt sie alsdann auf dem Reibeisen bis auf die Buzen ab. Nun rührt man es mit einigen Händen voll geriebener Semmeln, Zucker, gewaschenen Rosinen und 3-4 Eiern gut untereinander, formt Klöße davon und bäckt sie in Schmalz oder Fett schön gelb.
Man kann sie, mit Zucker und Zimt bestreut, als Beilage reichen, oder eine süße Sauce dazu servieren.
Nürnberg, 1840
Abgeschälte, in Würfel fein geschnittene Äpfel werden mit 20 g fein gestoßenen Mandeln, etwas abgeriebener Zitronenschale, Zucker, 1 Tasse Milch, und geriebenen Semmeln zu einen steifen Teig gerührt, mit einem Löffel Klöße abgestochen, und diese in siedendem Wasser gekocht.
Man serviert sie mit geschmolzener Butter, Milch-Sauce oder anderen Saucen.
Nürnberg, 1840
Es werden 60 g Butter mit 3 Eiern gerührt; dann 250 g Mehl, 2 EL Hefe, 1 EL Zucker, eine kleine Prise Salz, nebst 1/2 Tasse Milch dazu gegeben, und alles zusammen so lange gerührt, bis sich der Teiv vom Kochlöffel ablöst.
Nun stellt man ihn an einen warmen Ort, und lässt ihn etwas aufgehen. Es wird hierauf eine Casserole dick mit Butter eingestrichen, mit einem Löffel kleine Häufchen von dem aufgegangenen Teig darin gesetzt, zwischen jedes Mehl gestreut, damit sie beim Herausnehmen nicht zusammenkleben, warauf man dieselben so aufgehen lässt. Nachdem dies geschehen ist, werden ein paar Löffel voll geschmolzene Butter, nebst etwas Obstbrühe hinzu getan, mit einem Deckel bedeckt, und bei mehr Oberhitze als Unterhitze, 30 Minutzen gebacken. Von oben soll es schön braun sein. Wenn es soweit ist, bestreut man mit Zucker und Zimt, gießt noch eine Tasse Obstbrühe hinzu, damit sie sich gut lösen, lässt sie verdeckt mit dieser noch 15 Minuten backen, hebt sie nun behutsam aus der Casserole heraus, und serviert sie mit dem gekochten Obst zu Tisch.
Nürnberg, 1840
500 g Kastanien weden so lange gekocht, bis sie sich schälen lassen. Dann reibt man sie auf einem Reibeisen. Nun wird 250 g Butter mit 4 iern und 6 Eigelb recht schaumig abgerührt, 125 g gestoßene Mandeln, 150 g Zucker, die abgeriebene Schale einer Zitrone nebst den Kastanien hinzu getan, und dieses 1 Stunde gerührt.
Hierauf füllt man die Masse in eine mit Butter bestrichene Form, und lässt sie langsam backen.
Nürnberg, 1840
6-8 Äpfel werden geschält und in dünne Scheiben geschnitten, in Mehl gewendet und in Fett gelb gebacken.
Nun bestreicht man ein Randblech mit Butter, legt die gebackenen Äpfel darauf, dazwischen Weinbeeren, fein geschnittene Zitronenscheibe, Zucker und Zimt. Dann quirlt man 4 Eigelb mit 125 ml Süßer Sahne, gießt diese über die Äpfel, und lässt den Apfel-Koch in der Röhre backen.
Nürnberg, 1840
Man legt 25-30 reife Pflaumen in kochendes Wasser, und lässt sie kurze Zeit stehen. Nun zieht man die Haut davon ab, teilt sie auseinander, nimmt die Steine heraus und lässt sie mit Zucker, Wein und klein geschnittenen Zitronenscheiben kurz einkochenb. Nun rührt man 125 g Butter mit 6 Eigelb ab, und fügt 2 EL Zucker, nebst einer Hand voll geriebener Semmeln und den völlig kalten Pflaumen hinzu.
Nachdem man noch das zu Schnee geschlagene Eiweiß mit der Masse vermengt hat, bäckt man den Auflauf in einer gebutterten Form langsam im Backofen.
Nürnberg, 1840